Peter Pitsch Endlos endlich

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Inhaltsangabe zu „Endlos endlich“ von Peter Pitsch

Wer oder was sind wir im Grunde genommen; oder sind wir komplett durchdrungen von einer vorgefassten Idee von der einzigen Welt? Risse im Alltagsleben lenken den Blick auf verstörende Visionen, ebenso wahrhaftig wie die hiesige Gegenständlichkeit.

Mir scheint, als würden alle Bäume nackte Trauer tragen an diesem Morgen, als kämen die wenigen Passanten von einem Begräbnis, gebeugt wie schwankende Geister. Wurde denn das Millennium mit Asche bestreut? Der Himmel war doch voll von Träumen um Mitternacht, von großen Wünschen, leutselig Zuversicht. Lachende Stimmen, die hervorperlten aus erhobenen Gläsern, Menschen reckten ihre Hälse gen Zukunft, silbriges Lametta noch in den Haaren.

Erzählungen, die unsere Normen und Normalität kritisch beleuchten, eine Reise durch Wahrheit, Schein und Sein. Anspruchsvoll und tiefgängig.

— Michaela-Weiss

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    Endlos endlich

    Michaela-Weiss

    02. April 2018 um 00:02

    Dies ist das erste Buch, das ich von Peter Pitsch gelesen habe. Um ehrlich zu sein war ich mir auch nicht so recht sicher, was mich wohl erwarten würde. Jedoch fand ich die Leseprobe bereits spannend und wollte mehr erfahren. Es ist eine interessante Mischung aus Erzählung, Gedanken und Erlebnissen des Autors, insgesamt ein kritisches Werk an unsere Gesellschaft, an die Normen und den Alltag. Die Schilderungen habe ich für mich als essenziell und ehrlich aufgenommen.   Obwohl das Buch kritisch, ein Protest ist, von Missständen unserer Normalität berichtet, hat es beim Lesen doch eher in mir ein verstanden-sein, eine innere Ruhe ausgelöst. Ich empfand es so, als hätte mir jemand auf die Schulter geklopft und zu verstehen gegeben, dass der alltägliche Wahn nicht mal halb so wichtig, halb so groß, halb so erdrückend ist, wie man glaubt. Und es tut gut, zu lesen, dass man nicht allein mit den Gedanken ist, dass solche Konstrukte im Grunde giftig sind.   "Die Normalität liefert eine tröstliche Vorhersehbarkeit, und trotzdem sind mir die dunklen und originellen Verrücktheiten jenseits der Inszenierung bei weitem kostbarer als die beleuchteten Artefakte eines Massenwahns" - Einer meiner Lieblingszitate, die ich mir aus dem Buch notiert habe :)   Ich dachte mir beim Lesen immer wieder, dass man hiernach einmal mit neuem Blick sein Leben betrachten sollte. Und dabei einiges entdecken kann, was uns Tag für Tag umgibt, an Gedanken, Mustern und Normen, die eigentlich nebensächlich, unnötig, wenn nicht sogar schädlich sind. Das man diese Dinge getrost stärker beiseiteschieben kann, um sich viel eher auf die wichtigen, auf die echten Dinge zu konzentrieren, die einem im Leben Freude bereiten und Frieden geben.   "Du lehnst dich an dein Leben, wirfst einen Schatten, bemühst dich, im Bestehen zu bestehen. Und baumelst früher oder später an einem endlos langem Seil über der Erde"   Die Sprache des Autors empfand ich als anspruchsvoll, gehaltvoll und angenehm. Das Buch umfasst ca. 100 Seiten, dafür liest man diese umso sorgfältiger. Qualität geht hier eindeutig vor Quantität. Man muss schon Zeit und Ruhe finden, um in das Gedankenmeer einzutauchen, seine eigenen Gedanken damit zu verbinden. Auch ich als noch jüngerer Leser habe mich gut in die Gedankenwelt des Autors einfinden können.   Damit sage ich Danke für die ehrlichen Worte, die mich irgendwie beruhigt und gleichzeitig den Blick geschärft haben. Gerne mehr davon, ich bin auf die weiteren Werke gespannt.

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