Peter Plöger

 4 Sterne bei 8 Bewertungen
Peter Plöger

Lebenslauf von Peter Plöger

Peter Plöger ist von Beruf freier Autor und Multijobber. Plöger machte eine Ausbildung zum "Lösungsfokussierten Berater", die er, wie er selbst sagt, mit dem Ziel begonnen hat, Menschen helfen zu können, welche mit den existenziellen Fragen nicht mehr alleine zurecht kommen. Er selbst weiß als Multijobber und freier Autor nur zu gut, was "Selbstmanagement" bedeutet. In seinem Buch "Arbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten" beschreibt er die Problematik der heutigen Arbeitswelt.

Alle Bücher von Peter Plöger

Peter PlögerEinfach ein gutes Leben
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Einfach ein gutes Leben
Einfach ein gutes Leben
 (7)
Erschienen am 26.09.2011
Peter PlögerWarum wir es gerne einfach hätten und alles immer so kompliziert ist
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Warum wir es gerne einfach hätten und alles immer so kompliziert ist
Peter PlögerBegründungspotentiale
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Begründungspotentiale
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Erschienen am 01.03.1999
Peter PlögerGlücksstress
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Glücksstress
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Erschienen am 25.07.2016
Peter PlögerArbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten
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Arbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten

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Neue Rezensionen zu Peter Plöger

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zukunftskinds avatar

Rezension zu "Einfach ein gutes Leben" von Peter Plöger

Langweilig
zukunftskindvor 3 Jahren

Das Buch ist etwas langatmig und langweilig. Es handelt von den Problemen dieser Welt - zu viel Stress, zu langweilige Jobs, zu viel Abhängigkeit von Geld, usw. Auch wenn das alles richtig ist, schafft das Buch es nicht wirklich interessant darzustellen und es klingt alles sehr bekannt. Einige interessante alternative Projekte werden vorgestellt - zum Thema Nachbarschaftshilfe, alternative Lebensführung, usw - aber auch etwas zu wortreich. Da gibt es wirklich viel bessere Bücher zum Thema.

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Revontulets avatar

Rezension zu "Einfach ein gutes Leben" von Peter Plöger

Rezension zu "Einfach ein gutes Leben" von Peter Plöger
Revontuletvor 7 Jahren

Ein interessantes Buch über ein alternatives Leben. Man kann ein Stück Autonomie zurückgewinnen, indem man einen eigenen Garten, eine kleine Werkstatt,... hat.
In dem Buch findet sich für jeden die ein oder andere Idee, die man gut umsetzen kann.

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oesterberg osts avatar

Rezension zu "Arbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten" von Peter Plöger

Rezension zu "Arbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten" von Peter Plöger
oesterberg ostvor 9 Jahren

Vor etwas mehr als drei Jahren veröffentlichten Holm Friebe und Sascha Lobo mit Wir nennen es Arbeit einen, sagen wir, „Trend-Bericht“ über die „digitale Boheme“.
„Sie verzichten dankend auf einen Arbeitsvertrag und verwirklichen den alten Traum vom selbstbestimmten Leben. Mittels neuer Technologien kreieren sie ihre eigenen Projekte, Labels und Betätigungsfelder. Immer mehr junge Kreative entscheiden sich für das Leben in Freiheit.“
Friebe und Lobo waren großartig darin, Wege aufzuzeigen, dieses Leben in Freiheit zu gestalten und zu vermarkten. Dazu gehört natürlich eine Menge Großspurigkeit und eine gehörige Portion Selbstverliebtheit. Was hier Arbeit genannt wird, hat immer auch Lifestyle zu sein. Die Trends verfolgend und immer noch eins drauf setzend, geht man lieber nicht zu sehr auf Abstand, sonst schnappt die Falle der Reflexion noch zu.
Diesen Abstand nimmt nun Peter Plöger mit seinem ganz anders gelagerten Werk ein. Es ist, wen wundert’s, auch ein zeitlicher Abstand. Auch die digitale Boheme altert (so wie das Internet „erwachsen“ wird). Bezeichnenderweise ist es ebenso ein räumlicher Abstand. Nicht auf Berlins heißem Pflaster, sondern im entfernten Bielefeld ist das Buch entstanden, das „das Paradox der neuen Arbeitswelt“ unter die Lupe nimmt. Plöger gelingt es, die eigene Erfahrungsperspektive zu objektivieren und aus der Vogelperspektive auf neue Formen der Arbeitsorganisation zu blicken. Und siehe da – die digitale Boheme ist zunächst vor allem eins: Ausdruck einer ganz und gar prekären Lebens- und Einkommenssituation. Was erstaunlicherweise als Einsicht enormen Mut macht.
Denn: als hoch qualifizierte Arbeitskraft, die dennoch unter prekären Einkommensbedingungen lebt, ist man heutzutage nicht allein. Das meint das Paradox im Untertitel: dass immer mehr Arbeitende trotz hoher Qualifikation, trotz (oder wegen) einer lebenslangen Bereitschaft zum Lernen mit Multijobbing, Selbstausbeutung, fehlenden Karrierechancen und im Ganzen unsicheren Existenzbedingungen zu kämpfen haben.
Wenn Plöger auf über 200 Seiten diese Ausgangsthese verfolgt, geht es nicht um das, was andere Arbeit „nennen“, sondern tatsächlich um Arbeit. Zwiebelschalen gleich untersucht Plöger die verschiedenen Dimensionen der neuen Arbeitswelt, in der Arbeitnehmer – jenseits geradliniger Karrieremodelle – zunehmend als Unternehmer ihrer selbst engagiert werden. Wie Politik und Wirtschaft diese Form der Arbeitsorganisation hervor gebracht und gefördert haben, und wie sehr die individuelle „Job-Artistik“ im Sinne der Unternehmen ist – mit diesen Beobachtungen stößt Plöger zum „Kern“ der Zwiebel vor. Tatsächlich ist die digitale Boheme nach seiner Darstellung die Avantgarde eine neuen Arbeitswelt – jedoch nur, weil sie Teil einer umfassenden Entwicklung ist, die mit Globalisierung, Deregulierung und Entstaatlichung nur oberflächlich umrissen ist. Plöger betrachtet so nicht nur die individuellen Strategien der Existenzsicherung, der Job-Akquise und der Arbeitsbewältigung, sondern er erreicht einen weit über den Einzelnen hinaus gehenden Blick auf eine sich wandelnde Gesellschaft.
So erweist sich die Flut der Solo-Selbständigen (die seit Mitte der 90er Jahre sprunghaft ansteigt, erzeugt z.B. durch Förderinstrumente der Agentur für Arbeit) im breiteren Blickwinkel nicht als bloße idealistische Entscheidung „junger Kreativer“ für die Freiheit – sondern als Reaktion breiter Bevölkerungsteile auf das Wegfallen von Arbeitsplätzen und einen immer härteren Wettbewerb, auch zwischen Angestellten und Selbständigen. Die Grenzen innerhalb dieses einstmals „dualen“ Systems verschwinden, da Unternehmen ebenso wie Hochschulen das Kapital entdecken, dass in den freien Jobnomaden steckt.
„Arbeit ist in den westlichen Industriestaaten in einem Wandel begriffen, und die Gesellschaft wird sich mitwandeln müssen. Die Arbeitssammler stecken mittendrin, sind Objekte und Muster des Wandels zugleich. (…) Die Vorteile, die jeder von ihnen als Einzelner für sich verbuchen kann, sind jedoch nur eine Seite einer Medaille, auf deren Kehrseite eine drängende Frage geprägt ist: Wohin geht eine Gesellschaft als Ganzes, in der mehr und mehr Menschen in unsicheren und wechselnden Jobs arbeiten, die ihnen kein garantiertes Auskommen einbringen und in der eine gute Qualifikation sie nicht länger schützen kann? (…) Die Arbeitsfrage ist ein Kulturproblem, ein Problem unserer grundlegenden Konzepte und Ideen zu der Gestalt unserer Gesellschaft.“
Ein wichtiges Buch, weil es den Versuch unternimmt, die Perspektive des Einzelnen zu weiten auf eine Dynamik des Umbruchs, in dem alle stecken, Bohemien, Angestellter, Kleinunternehmer. Digital oder nicht.

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