Peter Pohl Du fehlst mir, du fehlst mir!

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Inhaltsangabe zu „Du fehlst mir, du fehlst mir!“ von Peter Pohl

Cilla und Tina sind zwei unzertrennliche Zwillingsschwestern. Als die vierzehnjährige Cilla bei einem Autounfall ums Leben kommt, weiß Tina nicht, wie sie alleine weiterleben soll. Sie hat ihr Gleichgewicht verloren und muß in einem langen, schmerzhaften Prozeß lernen, mit ihrer Trauer fertig zu werden. Wie ihr das nicht zuletzt mit Hilfe ihrer Freunde gelingt, erzählt Peter Pohl nach einer wahren Geschichte. Ein erschütterndes und zugleich tröstliches Buch.

Beruhrt auf einer wahren Geschichte

— QueenDebby

Mein Lieblingsbuch in der Teeniezeit!

— Buchschlumpf

In meinen Augen eines der besten Jugendbücher über Verlust, Trauer und Erwachsenwerden. Einfühlsam und anspruchsvoll geschrieben, ohne zu überfordern.

— ada

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    Du fehlst mir, du fehlst mir!

    The iron butterfly

    18. September 2013 um 18:31

    Die eineiigen Zwillinge Cilla und Tina werden im Alter von gerade mal vierzehn Jahren auf die wohl grausamste Weise getrennt. Ein Verkehrsunfall auf dem Weg zur Schule entreißt Tina die Schwester, den Zwilling, ihr lebendiges Spiegelbild, die Vertraute. Ein gravierender Verlust, den ich nicht im Detail umschreiben muss, um klarzustellen, dass es sich hier um eine tragische Geschichte handelt. Eine Geschichte, die wirklich geschehen ist. Die Mit-Autorin Kinna Gieth ist Tina, die zurückblieb und damit leben lernen musste, dass ihr nicht nur die Schwester fehlte. Sie hat auch ein Stück von sich selbst verloren und musste sich neu definieren. Erschwert wurde Tinas Verlust maßgeblich durch ihr eigenes Antlitz, schließlich blickte jedem auch das Antlitz von Cilla entgegen. Dabei war sie doch gar nicht mehr da...und doch blieb sie mit Tina immer präsent. Grausam für die Eltern, den Stiefbruder, schmerzlich auch für Freunde und Bekannte, die sich doch immer so schwer damit taten Tina und Cilla zu unterscheiden. Peter Pohl erzählt auf Basis von Kinnas Tagebüchern und langen Gesprächen, aber auch mit einem Stück schriftstellerischer Freiheit vom Prozess der Trauer, des Abschiednehmens und dem frühen Erwachsenwerden eines jungen Mädchens. Eindringlich, emotional und sehr lebendig, nie weinerlich oder dramatisierend. Eine Geschichte mit dem Leben als Co-Autor.

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  • Rezension zu "Du fehlst mir, du fehlst mir!" von Peter Pohl

    Du fehlst mir, du fehlst mir!

    Xirxe

    07. September 2012 um 18:06

    Eigentlich dachte ich immer, ich sei gerade Jugendlichen gegenüber ein toleranter Mensch ;-) Doch während der ersten 80 Seiten dieses Jugendromas wurde ich eines Besseren belehrt. Mittelpunkt des Buches ist ein eineiiges 13jähriges Zwillingspaar, die, bevor es zu einem tragischen Unglück bekommt, ausführlich beschrieben werden. Cilla ist die ernsthaftere der Beiden, mit all ihren Sinnen dem Theater und auch der Musik verhaftet. Oberflächliches ist ihr eher fremd und erst recht, als sie einem besonderen Menschen begegnet. Ganz anders ihre Schwester Tina: Von einer herzzerreißenden Liebesgeschichte stürzt sie sich in die nächste, aber jedes Mal (natürlich!) ist es der Richtige. Augen hat sie nur für sich und ihre Jungs, alles andere ist belanglos. Ich kann es noch immer nicht glauben, wie sehr mich das diese ersten 80 Seiten lang genervt hat. Doch dann beginnt die eigentliche Geschichte und statt nervend war es ‚nur noch‘ einfühlsam, poetisch und überraschend realistisch. Cilla verunglückt bei einem Autounfall tödlich und Tina (und natürlich auch alle Anderen) müssen sehen, wie sie ihr Leben weiterleben. Für Tina aber ist es besonders schwer, denn was ist ein Zwilling ohne den andern? Kann einer allein überhaupt weiterexistieren? Wer ist man ohne seinen Gegenpart? Schuldgefühle, Existenzängste, Selbstzweifel, schlechtes Gewissen – für Tina kommt eine Zeit, in der sie nicht nur den Tod ihrer Schwester verarbeiten, sondern auch mit sich selbst ins Reine kommen muss. Peter Pohl hat dieses Buch zusammen mit Kinna Gieth geschrieben, um deren Aufzeichnungen es sich hierbei handelt. Mir ist unklar, wie viel er davon direkt übernommen hat bzw. was er wie umwandelte. Denn das Buch klingt so echt, als ob Tina geradewegs vor einem stehen und von ihren Gefühlen, Erfahrungen, Gedanken und Erlebnissen berichten würde. Obwohl mich die Geschichte sehr berührte (nicht nur einmal musste ich zum Taschentuch greifen), fand ich sie nicht im Geringsten kitschig oder rührselig. Eine wirklich bemerkenswerte Lektüre, die einem selbst vielleicht einmal helfen kann, mit dem Verlust eines vertrauten Menschen besser umgehen zu können.

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  • Rezension zu "Du fehlst mir, du fehlst mir!" von Peter Pohl

    Du fehlst mir, du fehlst mir!

    turkishrock

    17. April 2010 um 21:50

    Was für ein Buch?!
    Man kann die Sehnsucht nach einem Menschen wie in diesem Buch nicht besser beschreiben.
    Nach dieser Geschichte lernt man den Wert der Menschen die mal liebt zu schätzen.

  • Rezension zu "Du fehlst mir, du fehlst mir!" von Peter Pohl

    Du fehlst mir, du fehlst mir!

    FlorianTietgen

    28. January 2008 um 17:15

    Kaum jemand kann so großartig Sehnsucht spürbar machen wie Peter Pohl. Das Buch ist traurig, schmerzhaft und auch tröstend.

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