Nennen wir ihn Anna

von Peter Pohl 
4,0 Sterne bei8 Bewertungen
Nennen wir ihn Anna
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Eines meines Lieblingsbücher aller Zeit, egal ob als Kind oder als Erwachsene. Schmerzhaft und berührend!

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Inhaltsangabe zu "Nennen wir ihn Anna"

Sobald er im Sommercamp auftaucht, hat der schmächtige Anders seinen Spitznamen weg: Anna. Auf ihn schießen sich die pubertierenden Jungen ein. Micke, einer der Sportleiter, ist der einzige, bei dem Anders Halt findet. Aber eigentlich hat Micke Wichtigeres im Kopf und je problematischer die Situation für Anders wird, um so mehr entzieht sich ihm der Ältere...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783473580880
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:446 Seiten
Verlag:Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum:01.01.1998

Rezensionen und Bewertungen

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    Lilith79s avatar
    Lilith79vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eines meines Lieblingsbücher aller Zeit, egal ob als Kind oder als Erwachsene. Schmerzhaft und berührend!
    Berührende zeitlose Geschichte über Mobbing

    "Nennen wir ihn Anna" habe ich bestimmt schon fünf oder sechs Mal gelesen, zuerst als Kind, als mir ein Freundin das Buch geliehen hatte. Schon damals fand ich das Buch einfach unheimlich gut und sehrbedrückend, man wird richtig wütend wenn man die Geschichte von Anders liest und niemand ihm helfen kann, nicht mal Micke, sein Jugendleiter, dem Anders vertraut.

    Als Erwachsene habe ich das Buch vor einigen Jahren wieder hervorgeholt und festgestellt, dass es rein gar nichts von seiner Brisanz und Genialität verloren hat. Dass das Buch anscheinend der dritte Teil einer Trilogie um Micke ist, wußte ich übrigens gar nicht.

    In dem Buch geht es um Anders, einen eher schmächtigen zurückhaltenden Jungen, der in ein Sommer-Camp für Jungs geschickt wird. Statt dem vermutlich erhofften Neuanfang, geht es für Anders dort erst richtig schlimm los. Einige der anderen Jungen erkennen in Anders ein leichtes Opfer und machen ihm die Zeit im Camp zur Hölle. Erzählt wird das Buch aus einer ungewöhnlichen Erzählperspektive, nämlich einerseits von Micke, Anders' Jugendleiter, der die Geschichte in der "Ich" Perspektive erzählt und zweitens von Anders selbst, in der "Du" Perspektive, an Micke gerichtet.

    Das Buch schildert Anders Zeit im Jugendlager und später auch einige Zeit, als er wieder zuhause in der normalen Schule ist. Dort erfährt man schließlich mehr über Anders häusliche Situation, die fast noch schlimmer ist, als die Situation in der Schule und im Lager (wenn das überhaupt geht...).

    Die Geschichte ist sicherlich keine leichte Unterhaltung und bietet wenig Hoffnung, von dem her ist sie vermutlich nicht für jeden was. Sie ist aber dermaßen realistisch aus dem Leben gegriffen, dass man jedes Wort glauben kann und schildert Anders' Verzweiflung und Micke's Überforderung glaubhaft und berührend. Für mich ist das eines der besten Jugendbücher, die ich kenne und Peter Pohl generell einer der besten Autoren (auch seine anderen Jugendbücher sind überdurchschnittlich und ich finde es schade, dass die älteren Bücher teilweise gar nicht mehr so einfach zu finden sind).

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    Leleevor 10 Jahren
    Rezension zu "Nennen wir ihn Anna" von Peter Pohl

    Der letzte Teil der Regenbogentrilogie, kann aber auch gut als Einzelbuch gelesen werden. Man merkt eigentlich nur, dass es ein dritter Teil ist, wenn man die ersten beiden Bücher kennt. Es geht allerdings nicht mehr um die Geschichte von Mikael/Hendrick sondern wird aus seiner Perspektive erzählt. Man erfährt nur ganz vereinzelt Details, die man jedoch in den ersten beiden Büchern wiederfindet.

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    FlorianTietgens avatar
    FlorianTietgenvor 11 Jahren
    Rezension zu "Nennen wir ihn Anna" von Peter Pohl

    Eigentlich das dritte Buch, der Regenbogentrilogie, auch wenn der Protagonist diesesmal ein anderer ist.
    Die Erzählform in der zweiten Person gibt dem Roman unglaubliche Nähe zu seinen Figuren, auch wenn ich diese Form sonst nicht so sehr mag. Hier passt sie ausgezeichnet. Für mich mein Lieblingsbuch von Peter Pohl, allen Lehrern empfohlen, die glauben, Mobbing ist eine neue Erscheinung und Jugendgewalt gäbe es erst seit kurzem. Aber auch als Schullektüre empfohlen.

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    aggis avatar
    aggi
    QueenDebbys avatar
    QueenDebbyvor 3 Jahren
    Gosilines avatar
    Gosilinevor 9 Jahren
    T
    Thinkarvor 9 Jahren
    billîs avatar
    billîvor 9 Jahren

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