Peter Pohl Nennen wir ihn Anna

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Inhaltsangabe zu „Nennen wir ihn Anna“ von Peter Pohl

Sobald er im Sommercamp auftaucht, hat der schmächtige Anders seinen Spitznamen weg: Anna. Auf ihn schießen sich die pubertierenden Jungen ein. Micke, einer der Sportleiter, ist der einzige, bei dem Anders Halt findet. Aber eigentlich hat Micke Wichtigeres im Kopf und je problematischer die Situation für Anders wird, um so mehr entzieht sich ihm der Ältere...

Eines meines Lieblingsbücher aller Zeit, egal ob als Kind oder als Erwachsene. Schmerzhaft und berührend!

— Lilith79

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  • Berührende zeitlose Geschichte über Mobbing

    Nennen wir ihn Anna

    Lilith79

    21. December 2014 um 17:00

    "Nennen wir ihn Anna" habe ich bestimmt schon fünf oder sechs Mal gelesen, zuerst als Kind, als mir ein Freundin das Buch geliehen hatte. Schon damals fand ich das Buch einfach unheimlich gut und sehrbedrückend, man wird richtig wütend wenn man die Geschichte von Anders liest und niemand ihm helfen kann, nicht mal Micke, sein Jugendleiter, dem Anders vertraut. Als Erwachsene habe ich das Buch vor einigen Jahren wieder hervorgeholt und festgestellt, dass es rein gar nichts von seiner Brisanz und Genialität verloren hat. Dass das Buch anscheinend der dritte Teil einer Trilogie um Micke ist, wußte ich übrigens gar nicht. In dem Buch geht es um Anders, einen eher schmächtigen zurückhaltenden Jungen, der in ein Sommer-Camp für Jungs geschickt wird. Statt dem vermutlich erhofften Neuanfang, geht es für Anders dort erst richtig schlimm los. Einige der anderen Jungen erkennen in Anders ein leichtes Opfer und machen ihm die Zeit im Camp zur Hölle. Erzählt wird das Buch aus einer ungewöhnlichen Erzählperspektive, nämlich einerseits von Micke, Anders' Jugendleiter, der die Geschichte in der "Ich" Perspektive erzählt und zweitens von Anders selbst, in der "Du" Perspektive, an Micke gerichtet. Das Buch schildert Anders Zeit im Jugendlager und später auch einige Zeit, als er wieder zuhause in der normalen Schule ist. Dort erfährt man schließlich mehr über Anders häusliche Situation, die fast noch schlimmer ist, als die Situation in der Schule und im Lager (wenn das überhaupt geht...). Die Geschichte ist sicherlich keine leichte Unterhaltung und bietet wenig Hoffnung, von dem her ist sie vermutlich nicht für jeden was. Sie ist aber dermaßen realistisch aus dem Leben gegriffen, dass man jedes Wort glauben kann und schildert Anders' Verzweiflung und Micke's Überforderung glaubhaft und berührend. Für mich ist das eines der besten Jugendbücher, die ich kenne und Peter Pohl generell einer der besten Autoren (auch seine anderen Jugendbücher sind überdurchschnittlich und ich finde es schade, dass die älteren Bücher teilweise gar nicht mehr so einfach zu finden sind).

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  • Leserunde zu "Jockels Schweigen"

    Jockels Schweigen

    Adriana

    Bald startet eine neue Leserunde mit dem Jugendroman "Jockels Schweigen" von der Autorin Adriana Stern, die die Leserunde auch moderieren wird. Und die jetzt selbst zu Wort kommt: Auf die Leserunde zu meinem neuen Roman mit Euch freue ich mich und ich bin gespannt darauf. "Jockels Schweigen" gehört am ehesten in das Genre Krimi, in dem natürlich auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen darf. Ich möchte Euch den Inhalt nur kurz vorstellen, damit Ihr eine Ahnung davon bekommt, um was es in diesem Krimi geht: Als der 16-jährige David hinter dem Rücken seiner Eltern den Agenturvertrag für seinen kleinen Bruder Jockel unterschreibt, nimmt eine ungeahnte Katastrophe ihren Lauf. Schon kurze Zeit später bemerken David und seine Eltern schlimme Veränderungen an Jockel. Gemeinsam mit seiner ersten Liebe Julie kommt David einem Verbrechen auf die Spur… Und das sagt der Verlag: Adriana Stern hat sich in diesem Roman auf ausgesprochen sensible Weise einem sehr wichtigen Thema angenommen. Herausgekommen ist ein spannender Roman, der nicht nur von einem Verbrechen handelt, sondern auch eine wunderschöne Liebesgeschichte erzählt. Ihr Roman orientiert sich an einer wahren Straftat, die im November 2008 in Berlin aufgedeckt wurde. Hiermit lade ich Euch herzlich ein, "Jockels Schweigen" mit mir zu diskutieren. Wenn ihr gerne mitlesen möchtet, schreibt einfach einen kurzen Kommentar. Für die Leserunde stellt der Verlag bis zu 20 Bücher zur Verfügung!

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  • Rezension zu "Nennen wir ihn Anna" von Peter Pohl

    Nennen wir ihn Anna

    Lelee

    17. February 2009 um 16:00

    Der letzte Teil der Regenbogentrilogie, kann aber auch gut als Einzelbuch gelesen werden. Man merkt eigentlich nur, dass es ein dritter Teil ist, wenn man die ersten beiden Bücher kennt. Es geht allerdings nicht mehr um die Geschichte von Mikael/Hendrick sondern wird aus seiner Perspektive erzählt. Man erfährt nur ganz vereinzelt Details, die man jedoch in den ersten beiden Büchern wiederfindet.

  • Rezension zu "Nennen wir ihn Anna" von Peter Pohl

    Nennen wir ihn Anna

    FlorianTietgen

    28. January 2008 um 17:28

    Eigentlich das dritte Buch, der Regenbogentrilogie, auch wenn der Protagonist diesesmal ein anderer ist. Die Erzählform in der zweiten Person gibt dem Roman unglaubliche Nähe zu seinen Figuren, auch wenn ich diese Form sonst nicht so sehr mag. Hier passt sie ausgezeichnet. Für mich mein Lieblingsbuch von Peter Pohl, allen Lehrern empfohlen, die glauben, Mobbing ist eine neue Erscheinung und Jugendgewalt gäbe es erst seit kurzem. Aber auch als Schullektüre empfohlen.

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