Peter Pragal Der geduldete Klassenfeind

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Inhaltsangabe zu „Der geduldete Klassenfeind“ von Peter Pragal

Er verlegte als der Erste unter den akkreditierten westdeutschen Korrespondenten 1974 seinen Wohnsitz in die DDR-Hauptstadt und zog mit seiner Familie freiwillig von München nach Ost-Berlin, wo er von nun an unter den Augen und Ohren der Stasi arbeitete und lebte. Peter Pragal war kein Sympathisant des kommunistischen Systems, auch kein Abenteurer. Er war Journalist auf Entdeckungstour. Um das Leben der Menschen im sozialistischen deutschen Staat realistisch schildern zu können, passten sich die Pragals deren Alltag an. »"Pragal war bemüht, wie ein DDR-Bürger zu leben und zu denken", notierte die Stasi. So gelang es dem Autor, hinter die Fassaden der Diktatur zu schauen. Mit der Schärfe seines Blicks für die Unzulänglichkeiten des Arbeiter- und Bauernstaates wuchs sein Verständnis für die Menschen, die sich mit diesem System arrangieren mussten.

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  • Rezension zu "Der geduldete Klassenfeind" von Peter Pragal

    Der geduldete Klassenfeind
    Jens65

    Jens65

    13. January 2009 um 22:59

    Peter Pragal ( geduldeter Klassenfeind ) war von 1974-1979 und 1983 - 1990 als akkreditierter West- Korrespondent der süddeutschen Zeitung in der Hauptstadt der DDR ( Ost-Berlin ) tätig. Selbst seinen Hauptwohnsitz verlegte er zumindest zeitweise zusammen mit Ehefrau und 2 Kindern nach Ostberlin. Pragal und seine Familie waren bemüht, wie DDR-Bürger zu leben und zu denken, nur so konnte es ihm gelingen hinter die Fassaden der DDR- Diktatur zu schauen. Über seine Geschichten ( Anekdoten ) musste ich als gelernter DDR-Bürger :-) mehr als einmal schmunzeln, da sie trotz ihres damaligen ernsten Hintergrundes aus heutiger Sicht mehr als irreal und unwirklich erscheinen, besonders die Überwachungsberichte der Stasi. Natürlich wurde er von Horch und Guck auf Schritt und Tritt überwacht und kontrolliert, schliesslich konnten ja die DDR-Machthaber einen potentiellen Klassenfeind nicht ungehindert agieren lassen ohne ihrer ungezügelten Sammelwut von Daten und Informationen nachzukommen, genauso wie es heute auch wieder andere Institutionen der BRD nur mit anderer Begründung betreiben . Heute heisst es Datenvorratsspeicherung und biometrische Passdaten um die Bürger Deutschlands vor den angeblichen Gefahren des islamistischen Terrorismus zu schützen. Wer es glaubt soll seelig werden. Nun bin ich unbewusst von der eigentlichen Thematik des vorliegenden Buches abgewichen. Abschliessend möchte ich dieses Buch von P. als Tatsachenbericht besonders den jüngeren Lesern, welche die Geschichte der DDR nur noch aus dem Geschichtsunterricht oder Erzählungen der Eltern oder Grosseltern kennen als Zeitzeugenbericht besonders empfehlen. Fazit : sehr lesenswert , besonders für Leser die sich u.a. für deutsche Zeitgeschichte interessieren.

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