Peter Prange Der Kinderpapst

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Inhaltsangabe zu „Der Kinderpapst“ von Peter Prange

Rom, 1032: Gerade zwölf Jahre alt, kommt Benedikt IX. auf den Thron, der jüngste Papst aller Zeiten. Doch die Macht hat einen hohen Preis: Um sie auszuüben, muss er die Liebe seines Lebens opfern. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Während er in Blut watet, sehnt sich sein gebrochenes Herz nach Erlösung …

Eigentlich ein sehr spannendes Buch, was sich jedoch sehr zieht ...

— Toniarw
Toniarw

Ein historischer Roman nach meinem Geschmack. Spannung, Herzschmerz und historische Begebenheiten. Absolute Leseempfehlung!

— Lissy
Lissy

Eine historische Liebesgeschichte mit blassen, klischeehaften Charakteren, wenig Spannung und wenig Gefühl für die Zeit, in der sie spielt.

— parden
parden

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    28. July 2016 um 15:12
  • Eine Liebesgeschichte in historischem Gewand...

    Der Kinderpapst
    parden

    parden

    EINE LIEBESGESCHICHTE IN HISTORISCHEM GEWAND... Dies ist die Geschichte des wohl rätselhaftesten Papstes in zweitausend Jahren Kirchengeschichte. Sein Name: Benedikt IX. Sein Drama: Im Jahr 1032 als zwölfjähriges Kind auf den Stuhl Petri erhoben, blieb ihm die Liebe versagt, der sein ganzes Leben galt. Unter der Bürde, Stellvertreter Christi zu sein, wurde er zum Teufel in Menschengestalt. Dreimal vom Papstthron verjagt, ging er über Leichen, um die Herrschaft wieder an sich zu reißen. Doch so entsetzlich seine Taten scheinen, war sein Leben in Wahrheit ein einziger Schrei nach Gott, Ausdruck seiner verzweifelten Hoffnung, dass der Schöpfer aus dem Dunkel seines Schweigens trete. Dabei stand Gott dem Verzweifelten zeit seines Lebens vor Augen, in Gestalt der Liebe – in Gestalt jener Frau, nach der sein Herz sich von allem Anfang an verzehrte … Diesem Buch liegen die wenigen bekannten Fakten um den geheimnisumwitterten Teofilo di Tuscolo alias Benedikt dem IX. zugrunde. Vor fast 1000 Jahren war er der jüngst Papst, der je den Thron bestiegen hat. Das Drama dieser aufgezwungenen Bürde zog sich wohl durch sein ganzes Leben. Eingefasst ist die Erzählung in die Rahmenhandlung eines heftig umstrittenen Seligsprechungsverfahrens der Glaubenskongregation von 1981. Zur Prüfung dieses Antrags soll sich ein Angestellter der Kurie der Mühe unterziehen, ein Exzerpt über das Leben und Wirken des als grausam bekannten Kinderpapstes zu erstellen. Der Roman stellt quasi das Ergebnis der Erforschung des Lebens Benedikt des IX. dar. Wir befinden uns in der Mitte des 11. Jahrhunderts und somit am Vorabend des Investiturstreits, der die Kirchengeschichte gewaltig bewegen wird. In diesen Jahren war wie in den Jahrhunderten zuvor die Papstwahl fast nur ein Geschachere zwischen den führenden Familien Roms. Dieses Buch ist die Lebensgeschichte eines Papstes in den Wirren der römischen Machtkämpfe, in die sich als weltliche Protagonisten auch die Kaiser Konrad II und Heinrich III einmischen. So viel zu dem historischen Hintergrund - und damit schon dem für mich Interessantesten an der ganzen Geschichte. Wo fange ich nur an, um meiner Enttäuschung Ausdruck zu verleihen? Teofilo di Tuscolo, der im zarten Alter von 12 Jahren gegen seinen Willen zum Papst Benedikt IX. ernannt wird, muss dafür dem Mädchen Chiara di Sasso, dem er bereits als Kind die ewige Treue geschworen hat, abschwören. Diese Entscheidung stürzt beide ins Unglück, und beide führen fortan ein Leben, das sie sich so nicht wünschen. Während im Namen Benedikts schreckliche Verbrechen begangen werden und er auch selber Gott mit Füßen tritt, wird Chiara früh verheiratet und wendet sich nach dem Tod des ihr zugewiesenen Gatten gänzlich der Wohlfahrt zu. Dabei kreuzen sich die Wege der Liebenden aber immer wieder und trotz zahlreicher Enttäuschungen lieben sie sich über all die Zeit hinweg. Der komplette Roman rankt rund um diese Liebesgeschichte - und, so leid es mir tut, in vielen dieser Passagen fühlte ich mich an das Niveau von Groschenheften erinnert. Eindimensional ausgearbeitete Figuren, die klischeemäßig schon zu Beginn erkennen lassen, welche Rolle sie fortan in der Geschichte spielen werden, wirken blass und leblos. Keiner der Charaktere entwickelt sich weiter oder gewinnt an Profil und Tiefe, sondern spielt konsequent die ihm vorgezeichnete Rolle. Hinzu kommen die doch recht einfach gehaltenen Dialoge der Figuren, die keine allzu große Tiefe bieten und trotz des historischen Kerns die Geschichte immer recht oberflächlich erscheinen lassen. Manche Sprachwendungen erscheinen außerdem überaus flapsig-modern, so dass bezweifelt werden darf, ob hier immer auf sprachliche Authentizität geachtet wurde. Außerdem mangelt es der Erzählung in meinen Augen eindeutig an Spannung. Gerade auch, was die durchaus begangenen monströsen Taten des Papstes angeht. Diese werden zwar am Rand erwähnt, jedoch stets von der vordergründigen Geschichte um Teofilo und Chiara verdrängt. Auch die Atmosphäre konnte mich nicht überzeugen. Wie haben wohl die Menschen im Mittelalter gelebt, geliebt, gedacht oder gefühlt? Wie gestaltete sich das Leben auf einer Burg, in den Städten oder auf dem Land? Peter Prange schafft auch hierzu allenfalls ein diffuses und nebulöses Bild. Stellenweise fand ich das Buch richtiggehend langweilig, und einige Mal hatte ich das Gefühl, ich hätte aus Versehen eine bereits bekannte Stelle noch einmal gelesen, bis ich merkte, dass es Wiederholungen sind, die dem Handlungsverlauf zusätzlich ein Gefühl von unnötigen Längen verleihen. Eine historische Liebesgeschichte mit blassen, klischeehaften Charakteren, wenig Spannung und wenig Gefühl für die Zeit, in der sie spielt. So lässt sich wohl ein ernüchterndes Fazit ziehen... © Parden

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    • 8
  • Der Kinderpapst

    Der Kinderpapst
    Helene2014

    Helene2014

    14. October 2015 um 19:49

    Der Kinderpapst von Peter Prange ist ein wunderbar geschriebener Roman über den jüngsten Papst, den es jemals gab. Benedikt IX kam auf Betreiben seiner mächtigen römischen Familie als Nachfolger seines Onkels auf den Papstthron. Damit sollte die Macht seiner Familie weiter gesichert werden. Er musste dafür auf seine Liebe zu Chiara, seiner Cousine, verzichten, etwas das sein ganzes Leben nachhaltig beeinflusste.  Am Anfang des Buches wird in einer Rahmengeschichte, die in der Neuzeit spielt, im Vatikan darüber verhandelt, ob dieser Papst, der als einer der grausamsten der gesamten Kirchengeschichte gilt, selig gesprochen werden soll. Ein damit beauftragter Theologe versucht herauszufinden, ob dieser Prozess wirklich in Gang gesetzt werden soll. Diese Rahmenhandlung hat dem Buch noch eine besonders interessante Note verliehen.  Peter Prange schildert dann das Leben Benedikts, seine Kindheit und dann seine Thronbesteigung mit 12 Jahren. Er wird beherrscht von seiner ihn vergötternden Mutter und seinem Bruder Gregorio. Benedikt verzweifelt immer mehr an Gott und an seiner Aufgabe und wird dadurch immer mehr zum Spielball seines Bruders. Auch dass er seine große Liebe Chiara aufgeben musste, zerfrisst ihn und entlädt sich in immer größerer Grausamkeit, Willkür und Verbrechen gegenüber seinem Volk. Aber tief in seinem Innern steckt der verzweifelte Wunsch nach Liebe.  All das hat Peter Prange wunderbar beschrieben, auch die Seelenqual Chiaras, die Benedikt immer noch liebt. Das Leben in Rom zur damaligen Zeit mit all dem Schmutz, der Armut, aber auch dem Prunk der Fürsten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Auch die einzelnen Charaktere sind vom Autor sehr gut getroffen.  Und, wie immer bei Peter Prange, ist der Roman sehr gut recherchiert und in flüssiger, der damaligen Zeit sehr gut angepasster Sprache geschrieben.  Fazit: ein wunderbarer historischer Roman über einen der geheimnisvollsten Päpste der Kirchengeschichte. Von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Liebhaber historisch gut recherchierter Romane

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  • Rezension zu "Der Kinderpapst" von Peter Prange

    Der Kinderpapst
    kubine

    kubine

    Teofilo di Tusculu ist 12 Jahre alt und seine Zukunft liegt glasklar vor ihm. Er wird irgendwann Chiara di Sasso heiraten, die er liebt, was auf Gegenseitigkeit beruht. Sie werden eine Familie gründen und einfach nur glücklich sein. Doch es kommt anders. Als sein Onkel, Papst Johannes XIV., stirbt, wird Teofilo von seiner Familie als Nachfolger vorgeschlagen – und gewählt, gegen seinen Willen. Chiara muss einen anderen heiraten, er soll als Papst Reichtum, Macht und Ansehen seiner Familie mehren. Dreimal wird er vom Papstthron gejagt, immer erlangt er ihn wieder. Eine gemeinsame Zukunft mit Chiara ist undenkbar und so zerbricht Teofilo, der als Papst Benedikt IX. in die Geschichte eingeht, fast an seinem Amt. Und das soll Gottes Wille sein? Benedikt IX. hat wirklich existiert und ist als Papst in die Geschichte eingegangen, der Elend und Schrecken über Rom brachte. Peter Prange beleuchtet in seinem Roman die Person hinter dem Amt. Das gelingt ihm außergewöhnlich gut. Teofilo di Tusculu war ein äußerst wissbegieriges Kind, der alles hinterfragte. Widerwillig fügt er sich seiner Familie und tritt ein Amt an, das er nie haben wollte. Gleichzeitig ist er aber auch fasziniert von der Macht, die das Papsttum mitbringt. Mit kindlicher Naivität versucht er, an den Machenschaften der Kurie etwas zu ändern. Aber er wird nicht für voll genommen. Daraufhin sucht er intensiv nach Gott – und findet ihn nicht. Er ist unglücklich und interessiert sich immer weniger für das, was um ihn herum vorgeht. Bald schon wird er zum Spielball der Mächtigen in Rom und zieht die Wut des Volkes auf sich. Doch sein Amt wird er nicht los. Als Leser hat man Mitleid mit dem jungen Mann und wünscht sich, dass er doch noch irgendwann sein Glück findet. Auch die Charakterisierung der anderen Personen ist überragend, egal ob Hauptpersonen oder Nebenfiguren. Man kann sich in jede Figur hineinversetzen, manch ihre Handlungen nachvollziehen – wenn auch nicht immer gutheißen. Auch die Epoche wird von Peter Prange gut geschildert. Während die realen Hintergründe und Machenschaften des römischen Adels nur kurz abgehandelt werden bzw. nebenbei Erwähnung finden (hier hätte ich mir mehr Fakten gewünscht, den manchmal hatte ich nur Fragezeichen im Kopf, warum was geschah), wird der Glaube/Aberglaube und die Kirchenhörigkeit der Menschen im Mittelalter sehr anschaulich dargestellt. Das Hauptaugenmerk liegt aber in der Liebesgeschichte zwischen Chiara und Tefilo/Benedikt IX. Dies sollte man im Hinterkopf behalten, sonst könnten Erwartungen enttäuscht werden. Kurze Kapitel, und ein angenehmer Schreibstil, der für eine subtile Spannung (als Leser wünscht man Chiara und Teofilo das sie doch noch zueinander finden) sorgt, bringen einem dazu, dass man beim Lesen die Zeit vergisst. Ideal also für einen kuscheligen Schmökerabend im Herbst und allen Freunden historischer Romane nur zu empfehlen.

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    • 2
  • Enttäuschend

    Der Kinderpapst
    MandyMatz

    MandyMatz

    04. June 2013 um 22:13

    Der Kinderpapst erzählt die Geschichte des jüngsten Papstes aller Zeiten – Benedikt IX, vulgo Teofilo di Tuscolo. In sehr jungen Jahren auf den Thron gesetzt, muss er auf alles verzichten, was er sich für sein Leben gewünscht hat, vor allem aber auf seine große Liebe Chiara. Unter dem Druck droht Teofilo zu zerbrechen – kann seine Liebe zu Chiara ihn retten? Ich mag historische Romane, die fiktionale Charaktere nutzen, um uns die Historie näher zu bringen (zum Beispiel The Saxon Stories von Bernard Cornwell). Romane hingegen, die die Historie benutzen, um uns die (meist schnulzige Liebes-)Geschichte ihrer fiktionalen Charaktere zu erzählen, mag ich nicht (zum Beispiel Die Wanderhure von Iny Lorentz). Und obwohl Der Kinderpapst auf einer wahren Begebenheit beruht, gehört er für mich dennoch leider in die zweite Kategorie. Um es kurz zu machen: Das Buch hat mich einfach nur enttäuscht. Und das aus mehreren Gründen. Zum Einen war ich von der Umsetzung des eigentlich spannenden Themas überhaupt nicht begeistert. Aus der Geschichte eines tragischen Papstes machte Prange irgendwie eine kitschige Liebesschnulze, die man in jedem Groschenheft finden könnte. Die Charaktere haben wenig Tiefgang und lassen keine Entwicklung erkennen. Das ewige Hin und Her von Chiara ging mir irgendwann gehörig auf den Zeiger. Es ist natürlich nur zu verständlich, dass sie sich in einem emotionalen Dilemma befindet und ich habe durchaus mit den beiden Liebenden mitgefiebert – aber ob das nun wirklich an Pranges Schilderungen lag oder doch eher an meinem Einfühlungsvermögen sei mal dahingestellt. Aber ehrlich, wenn ich einen Selbst-ist-die-Frau-Roman lesen will, dann leihe ich ihn mir von meiner Tante aus. Zum Anderen hat mich die Sprache einfach nur aufgeregt. Nicht nur die Erzählerrede ist sehr einfach gehalten, vor allem die gesprochene Sprache, ein immer wiederkehrender Kritikpunkt meinerseits, war mir ein ständiges Ärgernis. Gregorius, der ältere Bruder Teofilos, soll durch seine Sprache als derber und ordinärer Kerl dargestellt werden. Das Problem dabei ist, dass Prange ihm öfter mal Wörter in den Mund legt, die es in der Bedeutung zu der Zeit noch gar nicht gab. Mir ist natürlich klar, dass man eine solche Geschichte, die im 11. Jahrhundert spielt, heute nicht authentisch versprachlichen kann – die wenigsten Menschen verstehen nun einmal Althochdeutsch. Trotzdem sollte der Autor sich vielleicht vorher informieren, ob seine Figuren solch gewollt saloppe und dadurch herausstechende Wörter wie „ficken“ (z.B. S. 380), „Schiss“ (z.B. S. 511) und „Schwanz“ (z.B. S508) überhaupt hätten benutzen können – hätten sie nämlich nicht. Die sexuelle Bedeutung von „ficken“ gibt es beispielsweise erst seit dem 16. Jahrhundert, die Ableitung „Schiss“ von „scheißen“ gibt es auch erst seit dem 16. Jahrhundert, und „Schwanz“ liegt in der Bedeutung von „Penis“ immerhin auch erst seit dem Mittelhochdeutschen vor. Das mag nicht jedem Leser auffallen, mich mit meinem Interesse für Sprachgeschichte hat es aber gestört. Und auch andere Leser gehen ja mit einem gewissen historischen Interesse an solche Romane heran. Apropos historisches Interesse: Wer hofft, mit diesem Roman etwas über das Leben im Mittelalter zu erfahren oder wenigstens etwas Atmosphäre zu erleben, wird enttäuscht werden, es stehen, wie schon bemängelt, eher die schlecht ausgearbeiteten Figuren im Vorderpunkt. Und die sind mir zu einem Großteil auch noch unsympathisch gewesen, auch Teofilo, den ich an sich menschlich, wenn auch nicht moralisch, sogar verstehen konnte – wirklich mitfühlen konnte ich aber dennoch nicht, da er mich schlicht kalt gelassen hat. Außerdem hatte ich beim Lesen irgendwie nie das Gefühl, eine zusammenhängende Geschichte zu lesen. Durch die sehr kurzen Kapitel wurde ich im Lesefluss immer wieder ausgebremst und hatte vielmehr den Eindruck, ein Episodenstück vor mir zu haben. Dadurch las es sich auch nicht schön in einem Rutsch durch. Für das interessante Thema und den gelungenen Einstieg in die Geschichte, eine Debatte über die geplante Seligsprechung Benedikts IX im Jahre 1981, vergebe ich 2 von 5 Sterne. Schade.

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  • Zerrissen zwischen Macht und Liebe

    Der Kinderpapst
    gst

    gst

    07. April 2013 um 21:26

    Die große Liebe von Benedikt IX. (im Buch wurde Theofilo di Tuskulo mit zwölf Jahren auf den Papstthron gesetzt) galt in diesem geschichtsträchtigen Roman nicht Gott, sondern seiner Freundin Chiara. Der war er versprochen, die wollte er heiraten. Doch kurz vor dem vereinbarten Termin starb sein Onkel, der bisher die Tiara trug. Die Familie der Tuskulaner wollte ihre Macht erhalten und erkaufte die Wahl des jüngsten Sohnes. Chiara musste einen anderen heiraten und das Unglück war perfekt. Benedikt trat zurück, wurde noch einmal gewählt, dann vertrieben und schließlich bestieg er zum dritten Mal die Cathedra . . . Bitte vergessen Sie beim Lesen nicht, dass dieses Buch ein Roman ist. Die fehlenden Fakten sind also durch viele fiktive Elemente ergänzt. Auch wenn sich einige geschichtliche Daten nachprüfen lassen, kann das Leben dieses Papstes durch völlig andere Motivationen geprägt gewesen sein. Was Peter Prange daraus gemacht hat, lässt sich allerdings sehr gut lesen. Wer sich darauf einlässt, kann Emotionen miterleben. Es geht unter anderem um unstillbare Sehnsucht, Machtbewusstsein, Eifersucht, Vatermord, Meineid, Kindesentführung, Selbstgeißelung und die immer wieder aufflammende Frage nach Gott. Warum lässt ER die Menschen so leiden? Entgehen sie durch ein ehrbares Leben der Hölle? Natürlich wird auch der Zölibat in Frage gestellt. Interessant ist der Anhang „Dichtung und Wahrheit“, in dem der Autor die wenigen geschichtlichen Tatsachen zusammengefasst hat.

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  • Rezension zu "Der Kinderpapst" von Peter Prange

    Der Kinderpapst
    Klusi

    Klusi

    21. February 2013 um 14:52

    Teofilo di Tuscolo ist 12 Jahre alt, als er im Jahr 1032 zum Papst ernannt wird. Unter dem Namen Benedikt IX. geht er als jüngster Papst in die Kirchengeschichte ein. Er wird zum Spielball der Machthungrigen, denn die wahre Entscheidungsgewalt liegt nicht bei ihm, sondern wird hauptsächlich von Machtstreben und Geldgier gesteuert und von der Versammlung der Kardinäle sowie von den reichen Adelsfamilien Roms ausgeübt, die seine Wünsche weitgehend ignorieren. Für sein hohes und eigentlich ungewolltes Amt muss er auf eine Heirat mit Chiara di Sasso verzichten, die ihm von klein auf versprochen war. Vom enttäuschten, verlassenen Kind entwickelt er sich im Lauf der Jahre zum rücksichtslosen Despoten, der mit seinen Anordnungen und Handlungen die Römer in Angst und Schrecken versetzt. Im Ausgleich für seine unerfüllte Liebe wählt er die Macht und nützt diese unbarmherzig aus. Teofilo ist ein Suchender, vom Leben und Glauben enttäuscht, um seine große Liebe betrogen. Seine Handlungen sind Verzweiflungstaten, die aus immer wiederkehrenden Niederlagen und unerfüllten Hoffnungen entstehen. Auch wenn vieles, was das Leben und Wirken Benedikts IX. betrifft, im Dunkeln liegt, so ist es durchaus vorstellbar, dass sich sein Werdegang in ähnlicher Weise abgespielt hat. Um die bekannten historischen Daten wurde hier eine faszinierende Geschichte gewoben. Der Verzicht auf die Liebe seines Lebens treibt Teofilo zu wahnsinnigen Taten, und der Autor hat es sehr gut verstanden, den inneren Zwiespalt dieses jungen Mannes darzustellen. Teofilos Schicksal und seine Gefühle sind einem steten Auf und Ab unterworfen; immer wenn er einen Hoffnungsschimmer in seinem Leben sieht, gibt es wieder einen enormen Rückschlag. Genau genommen ist er Täter und Opfer zugleich. Die unerfüllte Liebe und das mangelnde Verständnis seiner Familie versucht er, durch Macht zu kompensieren. Mag sein Lebenslauf auch recht blutig und rücksichtslos dargestellt sein, so kann man doch in gewisser Weise Verständnis für ihn aufbringen. Einerseits wird ihm von klein auf gesagt, er sei von Gott erwählt und zu Höherem berufen, aber seine Suche nach Antworten bleibt erfolglos, sein Ruf nach Gott bleibt unbeantwortet. Seine hier erzählte Geschichte zeigt, wie das Schicksal einen Menschen verändern kann, der all die Jahre nur zurückstecken musste und dessen Leben so ganz anders verläuft als gewünscht. Den passenden Handlungsrahmen und die Überleitung zu diesem historischen Roman bildet eine Tagung der päpstlichen Kongregation, im Jahr 1981. Der Ich-Erzähler wird von den versammelten Kardinälen und Bischöfen beauftragt, ein Konvolut alter Schriften durchzusehen, um zu ermitteln, ob einem Antrag auf Seligsprechung Benedikts IX. nachgekommen werden sollte. Diese Forderung löst bei der Versammlung weitgehend Empörung und Unverständnis aus, in Anbetracht der schlimmen Ereignisse, für die der damalige Papst verantwortlich zeichnete. Aber es gibt auch Befürworter, und so versucht der Ich-Erzähler, in einer einzigen Nacht Klarheit in dieser Frage zu gewinnen. Der kardinalrote Einband, mit den goldenen Verzierungen an den Ecken, bildet eine perfekte Abrundung zu diesem dramatischen, spannungsgeladenen Roman. Im Anhang erfährt man Näheres darüber, was an der Geschichte der Wahrheit entspricht und welche Ereignisse fiktiv sind. Wünschenswert wäre noch ein ergänzendes Glossar, denn es sind sehr viele lateinische Begriffe und spezielle Bezeichnungen aus dem historisch-kirchlichen Bereich im Buch enthalten, die sich zwar teilweise aus der Handlung erschließen, aber eben nicht immer völlig klar werden. Lässt man sich jedoch davon nicht im Lesefluss stören, hat man ganz sicher ein beeindruckendes, mitreißendes Leseerlebnis.

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  • Rezension zu "Der Kinderpapst" von Peter Prange

    Der Kinderpapst
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    14. February 2013 um 11:38

    Im Jahr 1981 tagt eine päpstliche Kongregation für Selig und Heiligsprechungen in einem Verwaltungsgebäude des apostolisches Palastes. Der namenlose Ich-Erzähler nimmt an dieser Kongregation teil und berichtet über den Streit, ob Papst Benedikt IX. tatsächlich ein Wunder gewirkt hat und er deswegen selig zu sprechen sei. Während der Debatte fällt dem Ich-Erzähler die undankbare Aufgabe zu, sich in alte Unterlagen und Akten einzulesen und dem Sachverhalt auf den Grund zu gehen. Rom, 1021. Nur mit viel Mühe und dem Tode näher als dem Leben bringt Ermilina einen Sohn zur Welt – Teofilo Tuskulum. Jahre später wird Teofilo immer noch als der Auserwählte betrachtet und als vierter Sohn von seinem Vater auf den Papstthron gesetzt. Dabei verfolgte der 12jährige ganz andere Ziele. Hat er sich doch in die schöne Chiara verliebt, die seine Liebe nicht nur erwidert, sondern ihn auch heiraten will. Doch das Ansinnen seines Vaters macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Und so besteigt Teofilo als Benedikt IX. den Papstthron, als jüngster Papst der Geschichte. Doch Benedikt wird zum Spielball zwischen den Geistlichen, dem Adel und der Politik. Er versinkt regelrecht im Strudel aus Intrigen, Neid, Habgier und Laster. Das Volk hungert, das Land wird mit Kriegen überzogen und als Sündenbock steht Benedikt an erster Stelle. Wird er es schaffen, das alles hinter sich zu lassen und die Erlösung zu finden, nach der er strebt? Der Prolog mit dem Ich-Erzähler führt den Leser sacht an die Geschichte heran. Sobald man im Rom des 11. Jahrhunderts angekommen ist, lässt den Leser die Geschichte nicht mehr los. Als unbeteiligter Zuschauer begleitet der Leser hauptsächlich Teofilo und Chiara, kennt ihre Ängste und Nöte und kann sich gut in die beiden Protagonisten einfühlen. Peter Prange schafft es, den Leser sehr schnell an das Buch zu fesseln und ihn dabei Teil haben zu lassen am Leben zweier Menschen, die eigentlich nichts anderes wollten, als miteinander ihr Leben zu verbringen und glücklich zu sein. Vieles ist in dieser Zeit unklar und verworren. Der Autor baut aber eine in sich schlüssige Geschichte auf, bei der geschickt fiktive wie historisch belegbare Figuren und Ereignisse miteinander verwebt. Auch wenn man eine längere Lesepause macht, kommt sofort wieder in diese Geschichte rein. Sie ist zwar verworren, doch als Leser wird man vom Autor an die Hand genommen und durch die Geschichte geführt. Man merkt gar nicht, wie die Seiten verfliegen und ehe man es sich versieht, sitzt man wieder im Arbeitszimmer des Ich-Erzählers und sucht gemeinsam mit ihm eine Antwort auf die Frage: Hat Papst Benedikt IX. nun ein Wunder gewirkt oder nicht? Der Ich-Erzähler bildet hier den Rahmen des Buches. Er leitet die Geschichte ein und er beendet diese auch. Dabei gibt er am Ende noch einen kleinen Abriss, wie es mit Teofilo und Chiara wohl weiter gegangen ist. Ein Nachwort des Autors mit Hinweisen zur Dichtung und Wahrheit rundet das Buch ab. Ein Lesebändchen und das Dankeswort ergänzt den positiven Eindruck des Buches. Ich hätte mir noch einen Glossar gewünscht. Nicht jeder ist der lateinischen Sprache mächtig und da viele lateinische Begriffe oder Sätze im Buch vorkommen, wäre eine Übersetzung sicherlich angebracht gewesen. Auch weiß nicht unbedingt jeder, was ein Papst alles anziehen muss, wie die Dinge aussehen und sich nennen. Fazit: Eine sehr brisante Geschichte gut verpackt, spannend und informativ erzählt. Für mich eine Empfehlung für Liebhaber historischer Bücher. Cover: Das Cover ist in einem warmen rot gehalten. Die Ecken heben sich goldenverziert ab, unten sieht man die Abbildung eines Papstes. Ich hätte mir hier einen erhabenen Druck gewünscht. Leider ist das Cover total glatt, sogar der Titel des Buches wirkt nur optisch erhaben. Aufbau: Das Buch umfasst folgende Kapitel: Prolog: Congragatio 1981 1. Buch: Vom Himmel 1021-1037 Gotteszeichen (1021-1033) Wunderglaube (1036-1037) Ohnmacht (1037) 2. Buch: Durch die Welt (1037) Ermächtigung (1037-1039) Superbia (1044) Krieg (1045) Wiedergeburt (1045-46) 3. Buch: Zur Hölle (1046) Schisma (1046) Aberratio (1047-1048) Strafgericht (1048-1049) Epilog: Beneficatio 1981

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  • Rezension zu "Der Kinderpapst" von Peter Prange

    Der Kinderpapst
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    19. January 2013 um 21:58

    Teofilo di Tusculo wird von Geburt an von seiner Mutter eingeredet, dass er ein Auserwählter Gottes sei. Ermilina, Teofilos Mutter, ist davon überzeugt, da sie in einem Alter geboren hat, in dem eine Frau keine Kinder mehr empfangen kann. Sein Pate wird der gottesfürchtige Einsiedler. Er bringt ihm alles aus der Bibel bei. Sein Vater scheint von der festen Überzeugung seiner Frau nichts zu halten. Denn Chiara di Sasso, seine Cousine, und Teofilo werden einander versprochen. Die Beiden fiebern diesem Moment entgegen. Überraschend stirbt der Papst Johannes XIX. Jetzt müssen die Tuskulaner sofort einen Papst stellen, ansonsten verlieren sie ihre Macht in der Gesellschaft. Da sie jemand suchen, der leicht manipulierbar war, fiel die Wahl auf Teofilo. Dieser will aber Chiara heiraten. Doch er hat keine Wahl. Er sei ja der Auserwählte…. So wird aus Teofilo di Tusculo Benedikt IX. Bald merkt er, dass er nur ein Spielball der Macht ist. Seine unerfüllte Liebe zu Chiara, seine Zweifel an Gott und die Verantwortung machen in zu einem hasserfüllten, egoistischen Mann oder wie es im Klapptext heisst, der Teufel in Menschengestalt. Dies ist mein dritter Peter-Prange-Roman. Wie immer, wenn ich seine Bücher lese, kann ich mich in eine unbekannte Zeit entführen lassen und mich von Schicksalen in einer fernen Zeit berühren lassen. Alle Bücher, die ich gelesen habe, basierten auf einer wahren Lebensgeschichte. Man merkt sofort, dass der Autor sehr gut recherchiert hat. Man leidet mit den Protagonisten mit. Obwohl mir Teofilo äusserst unsympathisch war, habe mich mit ihm und Chiara mitgelitten. Einmal etwas mehr mit ihr und einmal etwas mehr ihm. „Der Kinderpapst“ ist eine fiktive Lebensgeschichte des Papstes Benedikt IX. Sie ist realistisch geschrieben, obwohl es nicht viele Überlieferungen gibt. Nachdem man das Buch gelesen hat, hat man das Gefühl: Ja, so könnte es gewesen sein. Fazit: Für alle Leser, die Bücher mit wahrem Hintergrund lieben oder Bücher über die Kirchengeschichte mögen.

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  • Rezension zu "Der Kinderpapst" von Peter Prange

    Der Kinderpapst
    VivichanS

    VivichanS

    02. January 2013 um 15:00

    Hier nur eine kurze Rezension:
    Ich bin nun keine Historien-Leserin, aber ich fand das Buch sehr fesselnd, gut geschrieben und nirgends langweilig.

    Wenn historische Bücher immer so wären, würde ich vllt doch zu einem Fan mutieren! ;)

  • Leserunde zu "Der Kinderpapst" von Peter Prange

    Der Kinderpapst
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Habt ihr Lust den rätselhaftesten Papst der Kirchengeschichte kennenzulernen? Peter Prange erzählt in einer Mischung aus Fiktion und Wahrheit die Geschichte des Kinderpapstes Benedikt IX, der mit 12 Jahren auf den Thron Petri erhoben wird. Wenn deine Neugierde geweckt ist, dann bewerbe dich auf eines der  Testleseexemplare.  Peter Prange wird die Leserunde begleiten und eure Fragen beantworten.    Inhalt:  Ein Kind als Papst: Zerrissen zwischen Macht und Liebe. Rom, 1032: Gerade zwölf Jahre alt, kommt Benedikt IX. auf den Thron, der jüngste Papst aller Zeiten. Doch die Macht hat einen hohen Preis: Um sie auszuüben, muss er die Liebe seines Lebens opfern. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Während er in Blut watet, sehnt sich sein gebrochenes Herz nach Erlösung … Dies ist die Geschichte des wohl rätselhaftesten Papstes in zweitausend Jahren Kirchengeschichte. Sein Name: Benedikt IX. Sein Drama: Als Kind auf den Stuhl Petri erhoben, blieb ihm die Liebe versagt, der sein ganzes Leben galt. Unter der Bürde, Stellvertreter Christi zu sein, wurde er zum Teufel in Menschengestalt. Dreimal vom Papstthron verjagt, ging er über Leichen, um die Herrschaft wieder an sich zu reißen. Doch so entsetzlich seine Taten scheinen, war sein Leben in Wahrheit ein einziger Schrei nach Gott, Ausdruck seiner verzweifelten Hoffnung, dass der Schöpfer aus dem Dunkel seines Schweigens trete. Dabei stand Gott dem Verzweifelten zeit seines Lebens vor Augen, in Gestalt der Liebe – in Gestalt jener Frau, nach der sein Herz sich von allem Anfang an verzehrte …   Der Verlag stellt 20 Testleseexemplare  zur Verfügung. Mit folgender Frage, könnt ihr euch bis am 09. November 2012 bewerben:  Warum liest du Bücher, die sich mit der Kirchengeschichte befassen?    Bei einem Buchgewinn ist eine zeitnahe Teilnahme selbstverständlich. In den Leseabschnitten schildert der Gewinner seine Leseeindrücke und am Schluss schreibt er eine Rezension.    

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    • 369
    Bella5

    Bella5

    24. December 2012 um 00:08
  • Rezension zu "Der Kinderpapst" von Peter Prange

    Der Kinderpapst
    Bagirabalu

    Bagirabalu

    17. December 2012 um 11:55

    Im Jahre 1032 besteigt Teofilo als 12 jähriger den Papstthron, vielmehr wurde er auf diesen heiligen Stuhl gesetzt. Seine Familie hat es nach dem Tod Papst Benedikt IX so beschlossen und das gegen seinen Willen. Dahinter stecken natürlich wie damals üblich Intrigen, Machenschaften und viel unreines Geld. Anfangs ist er mit allem überfordert, er wird bei Entscheidungen schlichtweg übergangen. Er selbst wünscht sich nichts sehnlicher, als seine Jugendliebe , die Cousine Chiara zu heiraten, doch dies wird ihm aufgrund seines Status verwehrt. Auch ist sie nun schon mit einem anderen verheiratet, was die Sache nur noch erschwert. Ihm wird seine Kindheit genommen, er wird zum Spielball und hin und her geschubst, von keinem ernst genommen. Dreimal wird er vom Thron gestoßen und wieder ins Amt aufgenommen, nur seine große Liebe zu Chiara erlöscht nicht. Er sucht immer nach einer Möglichkeit, Gott noch näher zu kommen, doch scheitert er oftmals an den bösen Machenschaften in der Familie und der katholischen Kirche. Fazit: Peter Prange hat es mit dem Roman „Der Kinderpapst“ geschafft, den Historienroman um Teofilo spannend, sachlich und liebevoll zugleich darzulegen. Ich habe viel Einblick in die Kirchengeschichte von damals bekommen und bin sehr erstaunt, welch Einfluss doch die Kirche und deren Oberhäupter damals hatten. Geld und Machenschaften haben auch damals eine sehr große Rolle gespielt. Doch dass Teofilo dreimal vom Thron gestoßen und wieder aufgestiegen ist, hat mich begeistert. Ich konnte alles gut nachvollziehen und die Spannung wurde durch das ganze Buch super gehalten. Ob die Geschichte der Wahrheit entspricht, wage ich zu bezweifeln, doch hatte ich viel Spaß an der Geschichte. Ich hab mich von Anfang an auf das Buch gefreut und wurde belohnt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Spannung hält was sie verspricht. Wer also nach einem historischen Kirchenroman sucht und auf Macht, Geld und Intrigen steht, ist hier genau an der richtigen Stelle… Von mir gibt es satte 4 von 5 Punkten, ich bedanke mich für das Buch und die tolle Leserunde!!!

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  • Rezension zu "Der Kinderpapst" von Peter Prange

    Der Kinderpapst
    dorli

    dorli

    16. December 2012 um 15:04

    Rom, 1032. Der 12-jährige Teofilo hat seine Zukunft genau vor Augen: Er liebt Chiara, er will sie heiraten und mit ihr ein glückliches, beschauliches Leben führen. Doch dann kommt alles anders. Teofilos Onkel, Papst Johannes XIX. stirbt und Teofilos Familie setzt alle Hebel in Bewegung, um die päpstliche Macht in der Familie Tusculum zu halten. Sie drängen das Kind in das Amt des Kirchenoberhaupts und als Benedikt IX. wird Teofilo der jüngste Papst aller Zeiten – und seine große Liebe Chiara für ihn unerreichbar. Benedikt wird zum Spielball von Kirchenleuten und Adel, er versinkt in einem Strudel aus Intrigen, Machthunger und Geldgier und zerbricht im Laufe der Zeit unter der ihm aufgebürdeten Last. Aus ihm wird ein grausamer Herrscher. Hunger, Elend und Krieg sind die Folgen, das römische Volk leidet. Schon der Einstieg zu dieser spannend erzählten Geschichte ist Peter Prange ausgezeichnet gelungen. Im Prolog steht die Seligsprechung von Benedikt IX. zur Diskussion und mit Hilfe alter Akten soll geprüft werden, ob die Vorraussetzungen hierfür gegeben sind. Im Handlungsverlauf zeichnet Peter Prange Teofilos Leben interessant und fesselnd nach und webt um dessen Entwicklung eine ergreifende Liebesgeschichte. Das Zusammenspiel der historischen und fiktiven Figuren ist hervorragend ausgearbeitet und durchweg glaubhaft. Man ist als Leser ständig mitten im Geschehen und lebt und leidet mit Teofilo und Chiara. Trotz der ganzen Wirren in und um Rom habe ich in dieser Geschichte nicht einmal den Faden verloren. Das stetige Hin- und Her um den amtierenden Papst, das ewige Gerangel um Geld und Macht und auch das Auf- und Ab in der Beziehung zwischen Benedikt und Chiara wird von Peter Prange verständlich und mit wunderbarer Klarheit erzählt. Der Autor verschafft dem Leser ein interessantes Bild des mittelalterlichen Roms und sorgt gleichzeitig für spannende Lesesunden und gute Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Der Kinderpapst" von Peter Prange

    Der Kinderpapst
    Sophie333

    Sophie333

    16. December 2012 um 13:58

    Rom, 1032: Teofilo ein 12-jähriger Junge besteigt den Papstthron. Viel Geld floss um ihn auf diesen zu bringen. Als Spielball seiner Familie macht er sich jedoch von Anfang an viele Feinde. Doch nicht nur das, auch seine große LIebe Chiara di Sasso muss er für sein Amt als Papst verlassen. Mit seiner neuen Rolle mehr als unzufrieden zweifelt er an Gott, begeht so viele Sünden wie nur möglich und wird zum Teufel in Menschengestalt. Kann er sein Schicksal noch einmal wenden oder ist er auf ewig verdammt als Papst sein und das Leben vieler anderen zu ruinieren?! "Der Kinderpapst" ist teils Fantasie teil Realität. Es beschreibt das Schicksal eines Jungen der in die Rolle gezwungen wurde und dadurch alles was ihm lieb ist verliert. Stellenweise fühlt man mit diesem Jungen mit, andererseits gibt es auch Passagen in denen man ihn verflucht. Das er es nicht leicht hat ist einem klar und so macht es manche seiner Handlungsweisen "verständlich". Ein erschreckendes Beispiel wie ein Amt einen Menschen verändern kann. Natürlich spielt auch seine Familie eine große Rolle, die nicht an ihren Sohn, sondern nur an ihre Macht denken. Und das alles auf den Rücken Teofilos. Seine Mutter ist da auch nicht besser. Von Gott besessen reitet sie ihn genauso rein wie die männliche Verwandtschaft. Die BEziehung Chiaras und teofilos zieht sich durch das ganze Buch. Mal überwiegt der Hass, doch hauptsächlich geht es um ihre Liebe und die ausweglose Situation der Beiden. Die Kirche, skrupelos und auf ihren Vorteil aus lässt Teofilo an Gott zweifeln. Um ihre Interessen durchzusetzen schrecken sie vor fast nichts zurück. Teofilos Situation, zwischen zwei Stühlen, Kirche und Familie...Die Liebe zu Chiara und seine eigenen Zweifel machen das Buch zu einem spannenden und nicht langweilig werdenen Buch. Für Fans des historischen Romans ein wahres Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Der Kinderpapst" von Peter Prange

    Der Kinderpapst
    jackdeck

    jackdeck

    16. December 2012 um 12:29

    Wir schreiben das Jahr 1032 der zwölfjährige Knabe Teofilo, wird auf dem Papstthron erhoben. Seine Familie die auch stellte auch die vorherigen Päpste und um keine Macht zu verlieren soll auch der nächste Papst aus dem Hause der Tuscolo stammen. Sein Pate und seine Mutter glauben das Teofilo etwas Besonderes ist und deuten ein Zeichen an einer Madonnenstatue. Eigentlich war Teofilo seiner Cousine Chiara di Sassi versprochen, und beide waren sich auch sehr zugetan. Doch die Erhebung auf den Thron sollte alles verändern. Chiara heiratet Domenico der sie von Herzen liebt und alles für seine Frau tun würde. Teofilo gerät in einem Strudel von Macht, Gier und Verrat, die Stadt ist zugrunde gerichtet das Volk hasst seinen Papst. Er ist verblendet von Alkohol, Huren, seine falschen Berater tragen dazu bei das er nicht mehr der ist der er war. Er verliert den Glauben und verflucht sogar Gott. Kanzler Petrus da Silva, sein Bruder, die verfeindeten Familien und der Kaiser alle tragen dazu bei das Teofilo Sage und schreibe 3 Mal zum Papst ernannt wird. Die Liebe zwischen Chiara und Teofilo die eigentlich nie aufhörte ist ein stetiges auf und ab. Chiara schwankt zwischen himmelhoch jauchzend und abgrundtiefen Hass gegenüber Teofilo. Es ist erstaunlich wie tief der Glauben in dieser Zeit verwurzelt ist und wie dadurch Lebensgeschichten geschrieben wurden. Peter Prange hat es geschafft historische Ereignisse sehr anschaulich darzustellen, während des ganzen Buches ist die Spannung sehr gut aufgebaut. Man kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und verstehen warum sie so gehandelt haben. Auch wenn mir der eine oder andere anfangs grausam und herzlos vorkam am Ende konnte ich jedem eine gewisse Sympathie abgewinnen, denn sie waren ja schließlich Kinder ihrer Zeit. Eine Zeit in die mich dieses Buch mitgenommen hat und fesselte. Besonders erwähnen möchte ich noch den Anhang mit den historischen Begebenheiten „Dichtung und Wahrheit „ der mich nach dem Lesen neugierig auf eigene Recherche machte. Endlich mal wieder ein historisches Buch welches nicht mit so viel Kitsch und Herz-Schmerz geschrieben wurde. Ich kann es jederzeit weiterempfehlen und vergebe gern meine 5 Sterne.

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