Peter Prange Himmelsdiebe

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Inhaltsangabe zu „Himmelsdiebe“ von Peter Prange

Als sie sich das erste Mal begegnen, ist es wie Magie. Denn was Laura Paddington und Harry Winter miteinander verbindet, ist eine der größten Liebesgeschichten des zwanzigsten Jahrhunderts. Sie lieben mit einer Unbedingtheit, die sie immer wieder neue Grenzen überschreiten lässt. Rauschhaft im Kreis der Künstlerfreunde im Paris der Dreißigerjahre. In der Zweisamkeit ihres selbst geschaffenen Paradieses fernab der Welt in der Provence. Bis die Wirklichkeit, der sie scheinbar immer wieder entkommen, sie endgültig einzuholen droht …

Das Buch hat mich wirklich überrascht

— Jenny1900

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  • zu überzogen und verrückt

    Himmelsdiebe

    Buderballa

    20. October 2016 um 11:03

    Ich habe diesen Roman als etwas zu langatmig empfunden. Er ist natürlich sehr durch diese spezielle künstlerische Art geprägt. Das muss er auch, weil es der Handlung entspricht. Nur mir als Leser ... och nö. Es war aber auch zart und einfühlsam. An manchen Stellen fühlte ich mich regelrecht wohl mit diesem Buch, ein Lächeln erfasste mich dann fast grundlos.

  • Himmelsdiebe

    Himmelsdiebe

    JasminD

    29. April 2015 um 10:04

    Zwei Menschen die sich lieben auf der suche nach dem Himmel auf Erden! Als sich Laura und Harry das erste mal begegnen ist es wie magie, die größte Liebesgeschichte des 20. Jahrhundert. Paris in den dreisigern. Eine bedingungslose Liebe zwischen zwei Künstlern die sich einen traum, ein Paradies erschaffen, grenzen überschreiten bis sie vonder Wirklichkeit gnadenlos eingeholt werden.

  • zu überzogen und verrückt.....

    Himmelsdiebe

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    25. June 2014 um 07:01

    Kurzbeschreibung Als sie sich das erste Mal begegnen, ist es wie Magie. Denn was Laura Paddington und Harry Winter miteinander verbindet, ist eine der größten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts. Sie lieben mit einer Unbedingtheit, die sie immer wieder neue Grenzen überschreiten lässt. Rauschhaft im Kreis der Künstlerfreunde im Paris der 30er-Jahre. In der Zweisamkeit ihres selbst geschaffenen Paradieses fernab der Welt in der Provence. Bis die Wirklichkeit, der sie scheinbar immer wieder entkommen, sie endgültig einzuholen droht.... Meinung Der Autor hat „Himmelsdiebe“ an die abgewandelte Biographie des deutschen Malers Max Ernst, seiner Geliebten Leonora Carrington und der Kunstmäzenin Peggy Guggenheim angelehnt. Es ist ein Roman über den Krieg, die Liebe und allerlei Phantasien zweier Künstler. Zum einen geht es um Harry. Schon etwas älter, aber trotzdem mit kindischem Verhalten bestückt, erschien er mir etwas wirr und nicht ganz richtig im Kopf. Daher war er mir auch von Anfang an nicht sympathisch und ich hätte ihm einige Male am liebsten eine gescheuert. Dann gibt’s noch Laura. Blutjung, naiv und sehr verliebt in Harry. Bei verschwinden nach Frankreich und bauen sich ihr eigenes kleines Nest. Es scheint so, das die beiden jeden Tag und zu jeder Stunde nur noch zugedröhnt sind. So kommt es auf jeden Fall rüber. Mir fiel es deshalb sehr schwer, mich auf die Geschichte einzulassen und alles objektiv zu verstehen. Der zweite Weltkrieg trennt die beiden und dieses gehen vor Sehnsucht halb ein. Alles wirkt etwas kitschig und schwülstig. So gar nicht mein Fall. Die Hintergrundinformationen zum Krieg wurden vom Autor real und klar beschrieben, was eine gute Recherche voraussetzt. Der Schreibstil ist flott und lebhaft. Mich störte die kleine Schrift und die zu langen Kapitel. Faszination und einfach das Fesselnde an einem Buch stellten sich leider gar nicht ein und ich brauchte ziemlich lange, bis ich die 512 Seiten durch hatte. Das Ende hat mich enttäuscht. Ich konnte gar nicht mehr nachvollziehen, warum die Protagonisten sich so verhielten. Komisches Ende. Cover Das Cover wurde in zartgelb gehalten. Man sieht den Eiffelturm und eine Straße auf der Harry und Laura stehen und sich gegenseitig anschauen. Fazit „Himmeldiebe“ konnte mich leider nicht überzeugen. Es war mir zu verrückt und verpeilt. Die Liebesgeschichte klang geschwollen und unreal. Orts- und Naturbeschreibungen gelangen dem Autor sehr gut, was ich mir dann auch bildlich vorstellen konnte. Dieses Taschenbuch erhält von mir 2 von 5 Sternen und leider keine Leseempfehlung. 

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  • Himmelsdiebe

    Himmelsdiebe

    Luc

    22. November 2013 um 23:12

    Laura Paddingtin trifft in England auf den Künstler Harry Winter. Der Maler verlässt seine Muse Florence, wie er jede seiner Liebschaften rücksichtslos beendet. Dieses Mal, um sich in Enthaltsamkeit zu üben. Laura begleitet ihn, ins Paris der Vorkriegszeit.Hitler wirft seinen Schatten vorraus. Harrys Künstlerclique spielt Wahrheitsspiele und lässt Partys steigen, die sie subversiv finden. Die schwangere Florence muss Harrys Kind abtreiben. Die Kunst ist wichtiger. Die Freiheit ist wichtiger. Laura ist wichtiger, die er dann aber mit Florence ein letztes Mal betrügt. Er und Laura ziehen in ein kleines Dorf nach Südfrankreich, wo sie bis zum Einmarsch der deutschen Truppen glücklich leben. Sie, seine Windsbraut, Er, der grosse Zauberer und Dada. Gemeinsam schaffen sie ein Kunstwerk, dass seinesgleichen sucht. Sie können es nicht gemeinsam fertigstellen. Harry wird von den Franzosen interniert. Laura verfällt dem Wahnsinn. In San Sebastian beginnt die Therapie. Harry gelingt die Flucht in die USA, wo er alsbald mit einer amerikanischen Gönnerin zusammenlebt. Laura und Harry treffen sich in den USA wieder. Sie hat inzwischen Roberto geheiratet. Gibt es ein zurück für die Beiden? Meinung: Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich an Peter Pranges Schreibstil zu gewöhnen. Manchmal schrammt er hart am Kitsch vorbei, manchmal huscht er über er über die Gefûhlswelt seiner Protagonisten eilfertig hinweg. Beispielsweise, an der Stelle, wo Harry dafür Sorge trägt, dass Florence abtreiben muss. Mich hätte hier interessiert, welche Konflikte in den Figuren aufbrechen. Stattdessen stellt der Autor seinen Helden auf ein Podest und lässt ihn auf Florence herunter blicken. Laura lässt er dabei ganz aussen vor. Harry wird insgesamt gut getroffen, ganz wie so ein Künstler halt sein muss. Beliebt bei den Frauen, von der Realität gelangweilt, keine Grenzen akzeptierend. Im Kern egoistisch. Getrieben von der Kunst. Süchtig nach Geld und Ruhm. Richtig warm bin ich mit ihm nie geworden. Mit zunehmender Dauer hat mir der Roman immer besser gefallen. Die geschichtlichen Hintergründe sind wunderbar eingearbeitet. Südfrankreich. Cornwall, New York, Paris, Lissabon, Spanien. Peter Prange lässt keinen reizvollen Spielort aus. Sprachlich ein sehr interessantes Buch, die Phase zwischen Realität und Wahnvorstellungen fand ich richtig gut. Das Ende mit Pawel fragwürdig. Ein gelungener Unterhaltungsroman, vor ernstem Hintergrund.

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  • Gar nicht mein Fall!

    Himmelsdiebe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. August 2013 um 15:12

    Ich mag das Buch gar nicht!! Harry und Laura gingen mir von Anfang an auf die Nerven! Ich habe dieses Buch bei der Hälfte abgebrochen, weil nichts passierte, es ist von der Schreibweise sehr komisch und damit kam ich halt nicht klar. Ich fand den Altersunterschied von Harry und Laura erschreckend (sie 20 , er 60 oder so) !!! Fazit: Die Story an sich ist sehr schön, es spielt im 2. Weltkrieg, was mich sehr interessiert, doch ich kam nicht mit den Protagonisten zurecht....Leider

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  • Rezension zu "Himmelsdiebe" von Peter Prange

    Himmelsdiebe

    Sara_1801

    Wo soll ich anfangen? Ich weiß es nicht deshalb sag ich kurz und knapp: NEIN, nicht mein Fall! Ich hatte mich auf eine schöne, historische Liebesgeschichte gefreut stattdessen bekam ich folgendes: Laura liebt Harry, Harry liebt Laura aber eigentlich lieben beide nur die Kunst. Eine völlig abwegige Geschichte wobei ich noch am schlimmsten fand, dass ich für keine der Hauptfiguren Sympathie aufbringen konnte. Diese als DIE Liebesgeschichte des 20. Jahrhunderts angepriesene Beziehung zwischen Laura und Harry ist langatmig und mit blumigen Worten völlig überlastet. Kurzum: 1 Stern und das ist noch zuviel.

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    • 2

    Elfenblume

    31. March 2013 um 07:40
    Sara_1801 schreibt Wo soll ich anfangen? Ich weiß es nicht deshalb sag ich kurz und knapp: NEIN, nicht mein Fall! Ich hatte mich auf eine schöne, historische Liebesgeschichte gefreut stattdessen bekam ich ...

    Du sprichst mir aus der Seele.... ich würde 0 Sterne vergeben.

  • Rezension zu "Himmelsdiebe" von Peter Prange

    Himmelsdiebe

    Stirbelwurm

    04. February 2013 um 13:52

    Sie suchten den Himmel auf Erden Als sie sich das erste Mal begegnen, ist es wie Magie. Doch was Laura Paddington und Harry Winter miteinander verbindet, ist mehr als eine Affäre. Sie lieben sich mit einer Unbedingtheit, die sie immer wieder neue Grenzen überschreiten lässt. Rauschhaft im Kreis ihrer Künstlerfreunde im Paris der Dreissigerjahre. In der Zweisamkeit ihres selbst geschaffenen Paradieses fernab der Welt in einem Pyrenäendorf. Bis die Wirklichkeit, der sie scheinbar immer wieder entkommen, sie endgültig einzuholen droht. Denn dunkle Wolken ziehen über Europa...

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  • Rezension zu "Himmelsdiebe" von Peter Prange

    Himmelsdiebe

    monika62

    05. July 2012 um 16:26

    Die Liebesgeschichte von Harry Winter und Laura ist wie das Gemälde, dass beide zusammen erschaffen haben. Sie ist farbig und bunt, aber auch traurig und dunkel. Sie wärmt und erschreckt auch zugleich. Peter Prange hat hier einen Roman geschrieben, der unter die Haut geht. Der die Facetten den menschlichen Seins so gut beschreibt, als wäre man selbst mit in der Geschichte verwoben. Der Roman handelt aber nicht nur von den beiden Liebenden, sondern auch vor der Kulisse des 2. Weltkrieges, mit seinen ganzen schrecklichen Seiten. Für mich auf jeden Fall eines der besten Bücher des Autors!

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  • Rezension zu "Himmelsdiebe" von Peter Prange

    Himmelsdiebe

    dormelinchen

    08. May 2012 um 12:10

    Geschichte einer großen Liebe zwischen zwei Künstlern in Frankreich während des zweiten Weltkrieges.

  • Leserunde zu "Himmelsdiebe" von Peter Prange

    Himmelsdiebe

    Buecherwurm1973

    Habt ihr Lust auf eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte? Peter Pranges aktuelles Buch führt in eine Welt, in der Liebe, Kunst und Imagination die Hauptrolle spielen. Sie glauben an die Macht der Leidenschaft. Sie leben die Bedingungslosigkeit einer großen Liebe. Und sie verbünden sich gegen die Welt in ihren Bildern und ihren Träumen. Bis sie eingeholt werden von der Realität. Eine Geschichte um Wagnis der Liebe und des Leben. Als Laura Paddington Harry Winter das erste Mal begegnet, glaubt sie, dem »großen Zauberer« gegenüberzustehen – jenem Mann, von dem sie seit Kindertagen träumt, damit er sie in eine andere Welt entführt. Es ist der Beginn einer großen Leidenschaft – zwischen ihr, der kaum 20-jährigen Malerin, und ihm, dem großen Außenseiter der Kunst. Gegen den Willen ihrer Eltern folgt Laura Harry ins Paris der Dreißigerjahre. Als sich auch dort die Welt gegen die beiden verschwört, fliehen sie nach Sainte-Odile, ein Dorf in den Pyrenäen, das zum Paradies ihrer Liebe wird. Ein Paradies, aus dem sie schon bald vertrieben werden. Denn die Zeiten sind dunkel. Und so muss sich in einer Odyssee, die sie quer durch Europa führt, zeigen, was stärker ist: die Wirklichkeit oder die Phantasie; die Barbarei oder die Liebe. Wenn ihr zu denjenigen gehört, die gerne in die Künstlerwelt von Harry und Laura eintauchen wollen, dann bewerbt euch für die 15 Leseexemplare. Anmeldeschluss ist der 20. Dezember 2011. Die Leserunde beginnt dann im neuen Jahr. Da die Bücher vorausssichtlich nicht mehr vor Weihnachten eintreffen werden. Beantwortet dafür folgende Frage: Würdet ihr, wie Laura Paddington, für einen Mann/eine Frau alles hinter euch lassen? Eventuell das Heimatland verlassen? Bitte beteiligt euch nur an der Leserunde, wenn ihr Zeit und Muße habt. Der Autor wird euere Fragen beantworten. Links zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=mI6ZmFdP5Hg http://www.piper-verlag.de/media/0000464007.pdf

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    • 268

    Buecherwurm1973

    13. March 2012 um 08:08
    Bücherwurm schreibt Öm, meine Rezi kommt auch noch... Dank der OP und der WB bin ich etwas raus gekommen, melde mich aber auf alle Fälle nochmal und rezi wird eh immer geschrieben! Sorry!!!

    Oje, ich hoffe, die OP ist gut verlaufen. Weiterhin gute Bessersung. In Zukunft wäre es gut, wenn du denjenige, der die Leserunde eröffnet hat, kurz informierst, dass du krank bist. Das hilft ...

  • Rezension zu "Himmelsdiebe" von Peter Prange

    Himmelsdiebe

    conneling

    11. March 2012 um 22:16

    Eine Liebe, die vielen unmöglich vorkommt und auch scheint, so kann man die Liebe zwischen Laura Paddington und Harry Winter, einem berühmten deutschen Künstler beschreiben. Laura und Harry lernen sich bei einer seiner Vernissagen kennen und auch lieben,. Sie leben ihr Leben , und ziehen sich komplett auf das Land zurück, aber Harry wird vom Militär abgeholt. Laura verkraftet sie Trennung nicht besonders gut, sie lebte die letzte Zeit nur für und auch wegen Harry. Der zweite Weltkrieg beginnt. Ein Buch welches im Künstlermilieu spielt, mit Künstlern und diesen Eigenarten, die für mich typisch sind und nicht leicht nachzuvollziehen sind. Ich hatte Schwierigkeiten mich in Himmelsdiebe einzulesen, der Stil machte es mir nicht leicht und ich konnte mich nicht hineinversetzen. Das Cover ist wunderschön und verspricht eine Liebesgeschichte, was aber in dem Sinn nicht eingehalten wurde, die Liebesgeschichte zwischen Harry und Laura war speziell und nicht was ich erwartet hatte.

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  • Rezension zu "Himmelsdiebe" von Peter Prange

    Himmelsdiebe

    Themistokeles

    04. March 2012 um 13:18

    Das Leben zwischen den Kriegen, während der künstlerischen Stilrichtungen Surrealismus und Dadaismus war ein Leben nahe des Wahnsinns. Ein Leben bestimmt durch verrückte Feiern und die Art das Leben als großes buntes Schauspiel zu betrachten. Vor dieser Kulisse entwickelt sich eine der größten Liebesgeschichten in der Künstlerszene dieser Zeit. Eine blutjunge Kunststudentin aus England und ein gestandener deutscher Künstler suchen ihre Liebe und ihre Kunst gemeinsam in der Künstlerszene Frankreichs. Gerade in dieser Künstlerszene kann man sich einfach nur grandios einfühlen als Leser, denn insbesondere diese Darstellung ist genial gelungen und man kann sich geradezu vorstellen sich unter den sich treffenden Künstlern zu befinden und den Feiern beizuwohnen. Um ihrer Kunst noch nähre zu kommen entfliehen die Protagonisten diesen Strukturen jedoch aufs Land. Dort angekommen wächst nicht nur ihre Kunst, sondern vor allen Dingen ihre Liebe zueinander und bald halten sie es kaum noch ohne einander aus, während sie gemeinsam wie im Rausch am Rand des Wahnsinns leben. Dann jedoch beginnt der Blitzkrieg der Nationalsozialisten und die beiden werden durch seine Nationalität auseinander gerissen. Das Leben am Rand des Wahnsinns ist vorbei und beide müssen sich entscheiden nun in der Realität anzukommen oder dem Wahnsinn vollkommen zu verfallen. Gerade dieser Wahnsinn ist durchweg, soweit von den Charakteren erreicht, genial dargestellt und selbst als Leser weiß man in einigen Situationen nicht, was Wahrheit und was Wahnsinn ist und die Unterscheidung zwischen Realität und Wahnvorstellung verschwimmt immer mehr. Neben dieser Liebesgeschichte und der Kunst ist in nicht minder künstlerischer und bildhafter Sprache, jedoch auch sehr realistisch, der Krieg dargestellt und die Schwierigkeiten der Deutschen, die im Ausland lebten. Zunächst fiel es mir zwar ein wenig schwer mich mit den Figuren Laura und Harry zu identifizieren und viele ihrer Gedanken, Handlungen und Entscheidungen konnte ich gar nicht nachvollziehen, aber sie waren trotzdem von Beginn an interessante Charaktere. Besonders klar wurde mir das, nachdem mir das Licht aufging, dass die beiden auf realen Menschen basieren, deren Kunst und Geschichte ich schon immer recht interessant fand. Wessen Leben hier in dieser Geschichte fiktionell aufgearbeitet wurde, werde ich jedoch nicht sagen, aber wer sich mit der Kunst ein wenig auskennt, der wird es selbst beim Lesen sehr schnell herausfinden können. Eindeutig wird das Buch durch seine künstlerischen Aspekte, dem Künstler auf dem es basiert, gerecht, jedoch muss man als Leser insbesondere mit dem Wahnsinn im Buch und dem Leben in seiner Nähe klar kommen, ansonsten fällt es schwer in die Geschichte hineinzukommen und das Buch kann einem dann wohl eher auch nicht unbedingt gefallen. Kann man damit jedoch umgehen und lässt sich trotz der Wirren nicht vollkommen verwirren, dann ist es auch seine Weise ein sehr gutes Werk.

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  • Rezension zu "Himmelsdiebe" von Peter Prange

    Himmelsdiebe

    Buecherwurm1973

    02. March 2012 um 22:58

    Laura Paddington begegnet Harry Winter, dem berühmten, deutschen Künstler an der Vernissage seiner Ausstellung. Sie ist sofort fasziniert von diesem Künstler. Laura brennt mit Harry durch. Die Beiden gehen nach Paris, wo Harry bereits einen Freundeskreis hat. Nach einigen Differenzen, Trennung und Wiederfinden ziehen sie in ein halb verlottertes Haus mit einem Weinberg. Von nun an leben sie wie im Rausch. Nur die Kunst und die Liebe zählt. Plötzlich hat ihr Glück ein Ende. Harry wird vom Militär abgeholt. Als entarteter Künstler ist er in Frankreich nicht mehr erwünscht. Der zweite Weltkrieg bricht aus. Laura verkraftet die unerwartete Trennung nicht. Wird sie Harry wiedersehen? Der Autor hat in der Leserunde erzählt, dass Max Ernst und seine grosse Liebe Leonora Carrington die Vorbilder für diese Geschichte sind. Die Umsetzung ist gut gelungen. Harry Winter wird als Künstler sehr gut beschrieben. Viele Künstler haben so eine Selbstverliebtheit. Dies ist die hervorstechende Charaktereigenschaft von Harry Winter. Auch die Gegebenheiten rund um den zweiten Weltkrieg sind gut umschrieben. Wie die Deutschen sich im nahen Ausland sicher fühlten. Sie sind von ihrer Gefangenschaftsnahme total überrumpelt. Ich hatte einzig Mühe mit der Krankheit von Laura. Sie zieht sich durch das ganze Buch und wird eigentlich erst im Epilog aufgelöst. Das Cover vermittelt eine romantische Liebesgeschichte. Dies ist nicht der Fall. Es ist eine Liebesgeschichte im Künstlermilieu mit dem Hintergrund Weltkrieg. Der Konflikt zwischen der Kunst und der Liebe ist eigentlich das Hauptthema. Wer sich in die Künstlerwelt stürzen möchte, ist mit diesem Buch gut bedient.

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  • Rezension zu "Himmelsdiebe" von Peter Prange

    Himmelsdiebe

    Arwen10

    21. February 2012 um 20:49

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Es hat ein solch tolles Cover und der Klappentext und die Leseprobe ließen den Gedanken in mir entstehen, eine ganz tolle Liebesgeschichte lesen zu können. Letztendlich wurde ich nicht von der Geschichte gefesselt. Bei einer Vernisage in London begegnet die junge Künstlerin Laura Paddington dem großen bekannten Künstler Harry Winter. Eine große Liebe nimmt ihren Anfang und Laura folgt Harry gegen den Willen ihrer Eltern ... Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, das Buch lässt sich dadurch sehr gut lesen. Das Leben der zwei Hauptprotagonisten Harry und Laura konnte mich dagegen nur wenig fesseln. Abgesehen davon, dass ich nichts davon halte, wenn ein Mann wie Harry so auf den Gefühlen von Frauen herrumtrampelt, waren mir Laura und Harry zu exzentrisch. Was sie nun gemacht oder nicht gemacht haben, hat mich wenig interessiert und noch weniger berührt. Als Laura zwangsweise längere Zeit alleine ist, entwickelt sie auch noch ein Psychose und kommt in eine Spezialklinik. Diese Schilderungen fand ich einfach nur bedrückend, zumal ich privat mit einem ähnlichen Krankheitsbild mal zu zun hatte. Der Verlauf der weiteren Geschichte, die als eine der größten Liebesgeschichten auf dem Cover angekündigt wird, war für mich auch nicht überzeugend.Für mich war es mehr eine Geschichte von 2 gescheiterten Existenzen, die sich bis zum Schluß noch selbst was vormachen. Mir hat die Geschichte wenig gefallen, deshalb nur 3 Sterne. Wer aber solche Geschichten mag, der kann sie durchaus toll finden. Der Schreibstil des Autors jedenfalls hat mir so gut gefallen, dass ich ein anderes Buch von ihm durchaus probieren würde.

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  • Rezension zu "Himmelsdiebe" von Peter Prange

    Himmelsdiebe

    Blaustern

    19. February 2012 um 20:31

    Laura Paddington, eine junge hübsche Kunststudentin, trifft zum ersten Mal auf einer Kunstveranstaltung auf den deutschen Maler Harry Winter, der um ein vielfaches älter ist als sie. Trotzdem verliebt sie sich auf Anhieb in diesen Frauenheld, der sich gerade vor ihren Augen von seiner Ex-Frau Florentine unschön trennte. Die beiden verließen überstürzt zusammen die Veranstaltung und flüchteten nach Cornwall in ein Hotel, wo ihre eigenartige Liebesgeschichte begann. Lauras Eltern waren gegen diese Beziehung, da sie Harry Winters bisherige Lebensweise kannten und sie außerdem bewegen wollten, endlich zum Arzt zur Untersuchung zu gehen. Aber Laura hatte nur noch Augen für ihren „Großen Zauberer“, und ihre starken Gefühle ließen sie nicht mehr von seiner Seite weichen. Wie zuvor jede Menge andere Frauen kämpfte sie um seine Liebe, anfangs sogar auch um seine körperliche Zuwendung, die er ihr verwehrte, obwohl er vollkommen verzaubert von ihr war. Doch auf ihrer Flucht nach Frankreich erlangte sie diese endlich. Außerdem wollte sie von Harry leben, fühlen und sehen lernen, so wie er es als Künstler tat. In ihrem Zauberhaus in einem kleinen abgelegenen Ort in Frankreich leben sie nur ihre Liebe und ihre Kunst bis an den Rand des Wahnsinns, bis schließlich der zweite Weltkrieg auch an ihre Tür klopft und die beiden getrennt werden. Harry wurde als Deutscher von den Franzosen abgeholt und in ein Internierungslager gebracht, Laura blieb in dem Haus allein zurück, und damit begann die ganze Leidensgeschichte. Finden die beiden nach der ungewollten Trennung wieder zusammen? Der Schreibstil von Peter Prange hat mir gut gefallen, allerdings konnte ich die Denkweisen und Handlungen dieser beiden Künstler meist nicht nachvollziehen. Harry war mir durchweg unsympathisch mit seiner egoistischen und selbstverliebten Art. Laura gewann im letzten Teil ein paar Pluspunkte bei mir, der Teil, der mir auch am besten gefiel. Die Mitte des Buches mit Lauras Geisteszustand fand ich ziemlich langatmig.

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