Peter Probst Im Namen des Kreuzes

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Inhaltsangabe zu „Im Namen des Kreuzes“ von Peter Probst

Nach dem tragischen Selbstmord des jungen Priesteramtskandidaten Matthias wird der – besonders bei Jugendlichen – beliebte katholische Pfarrer Heimeran erhängt aufgefunden. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen liegt nahe – aber welcher? Wie eng war die Beziehung zwischen dem Geistlichen und dem vaterlos aufgewachsenen Jungen? War Heimerans Tod womöglich gar kein Selbstmord? Widerstrebend nimmt Anton Schwarz Ermittlungen auf und gerät in einen Sumpf aus Machtmissbrauch, sexueller Gewalt und Vertuschung, der ihn an seine persönlichen Grenzen bringt. Ein aufwühlender Blick ins Innere der katholischen Kirche, von einem Autor, der weiß, wovon er schreibt.

Spannend und flüssig zu lesen, Die Kirche wird wieder richtig in die Mangel genommen und kommt nicht gut weg.

— trollchen
trollchen

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    Im Namen des Kreuzes
    trollchen

    trollchen

    15. March 2015 um 09:31

    Im Namen des Kreuzes Herausgeber ist Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 2012) und hat 256 Seiten. Kurzinhalt:  Nach dem tragischen Selbstmord des jungen Priesteramtskandidaten Matthias wird der – besonders bei Jugendlichen – beliebte katholische Pfarrer Heimeran erhängt aufgefunden. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen liegt nahe – aber welcher? Wie eng war die Beziehung zwischen dem Geistlichen und dem vaterlos aufgewachsenen Jungen? War Heimerans Tod womöglich gar kein Selbstmord? Widerstrebend nimmt Anton Schwarz Ermittlungen auf und gerät in einen Sumpf aus Machtmissbrauch, sexueller Gewalt und Vertuschung, der ihn an seine persönlichen Grenzen bringt. Ein aufwühlender Blick ins Innere der katholischen Kirche, von einem Autor, der weiß, wovon er schreibt. Meine Meinung: Und Schwarz ermittelt wieder. Ich hatte vor langer Zeit schon mal von Peter Probst ein Buch gelesen und wurde nicht enttäuscht. Ich war wieder begeistert von dem privaten Ermittler Schwarz, der immer sehr sympathisch rüber kommt und auch sehr menschliche Ecken und Kanten hat. Und er ermittelt wieder in der Kirche, die sehr suspekt erscheint. Aber ich denke, dass der Autor weiß, wovon er schreibt, denn es kommen keine Zweifel auf, dass es nicht so passiert sein kann. Die Spannung lebt davon, dass es immer neue Verdächtige gibt und dass auch die private Komponente immer eingestreut wird. Denn Schwarz hat ein Privatleben, was auch sehr umtriebig ist. Auch wenn die Bücher eine Reihe sind, muss man sie nicht zwingend nacheinander lesen, denn die Charaktere werden immer weiter geformt und trotzdem wird immer was von früher erzählt, also, dass man nie dumm dasteht. Mein Fazit: Spannend und flüssig zu lesen, Die Kirche wird wieder richtig in die Mangel genommen  und kommt nicht gut weg. Aber auch dieser Krimi liest sich von alleine. 5 Sterne für den Kriminalroman zwischendurch.

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  • Rezension zu "Im Namen des Kreuzes" von Peter Probst

    Im Namen des Kreuzes
    Carriecat

    Carriecat

    21. June 2012 um 19:28

    Inhalt: Schwarz ermittelt zum dritten Mal. Ausgerechnet der "Heide", wie er sich selbst mal nennt, landet im streng katholischen Milieu. Nach dem Selbstmord eines jungen Mannes sucht die Mutter verzweifelt nach einem Motiv und berichtet Schwarz von einem schrecklichen Verdacht: Missbrauch durch einen Priester. Doch dann wird auch dessen Leiche gefunden und es bleibt nicht die letzte... Irgendwer fühlt sich auf den Schlips getreten, doch ist alles so wie es scheint??? Stil: Der Autor beschreibt einige sehr beklemmende Szenen aus der Perspektive eines Opfers, geht aber nie so sehr ins Detail, dass es reißerisch wirkt. Größtenteils bleibt die Geschichte aber bei dem Privatermittler Schwarz und wird in der dritten Person geschildert. Aufgelockert wird die Ermittlungsarbeit durch Schwarz Frauen: seine rebellische Mutter, seine ebensolche Tochter und schließlich seine deutlich jüngere Freundin. Da entstehen authentische Dialoge, manchmal lustig, manchmal nachdenklich. Fazit: Dieser Fall war mein erster, aber sicher nicht der letzte. Schwarz ist ein sympathischer Ermittler, obwohl er nicht perfekt ist. Aber auch darum weiß er ja ;-) Der Autor hat sich kein leichtes Thema für sein Buch ausgesucht, sicher nichts für Freunde leichter Unterhaltung. Aber ich fand es gut, dass er den Leser nicht nur unterhält, sondern auch aufmerksam macht. Die Opfer von Missbrauch, egal in welcher Form und von wem, haben es verdient.

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  • Rezension zu "Im Namen des Kreuzes" von Peter Probst

    Im Namen des Kreuzes
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    19. June 2012 um 20:24

    Privatermittler Anton Schwarz wird von Frau Sass beauftragt, dem Tod ihres Sohnes Matthias auf den Grund zu gehen. Matthias hat sich umgebracht. Frau Sass glaubt, dass die Kirche mit dem Tod ihres Sohnes etwas zu tun hat. Sie hat eine Postkarte und ein Heiligenbild mit einer seltsamen Nachricht in den Sachen von Matthias gefunden. Die Postkarte sowie das Heiligenbild sind von Pfarrer Heimeran, der ein väterlicher Freund von Matthias war. Doch steckt möglicherweise mehr dahinter? Als der Pfarrer sich erhängt, deutet alles auf einen Missbrauchsfall hin… * Meine Meinung * „Im Namen des Kreuzes“ ist bereits der dritte Teil einer Reihe um den Privatermittler Anton Schwarz. Die ersten zwei Bände habe ich nicht gelesen, aber das werde ich sicher bald nachholen, denn das vorliegende Buch hat mir sehr gut gefallen! Die Geschichte um Anton Schwarz wird in den Büchern immer weiter aufgebaut und erweitert, so dass es sicherlich von Vorteil ist, die Bücher der Reihe nach zu lesen. Ein MUSS ist es aber nicht, denn ich hatte keinerlei Probleme, der Handlung im dritten Band ohne Vorwissen zu folgen. Anton Schwarz ist ein sehr sympathischer Ermittler, der fest mit beiden Beinen durchs Leben geht, momentan allerdings wegen seiner 25 Jahre jüngeren Freundin etwas nachdenklich geworden zu sein scheint. Als Pfarrer Heimeran erhängt aufgefunden wird und ihn Frau Sass bald darauf mitteilt, dass weitere Ermittlungen nicht mehr notwendig sind, macht er auf eigene Faust weiter. Sein Interesse ist erwacht. Die Figur des Anton Schwarz wirkt sehr echt auf mich, sehr authentisch. Ich konnte mir ein gutes Bild von ihm machen. Das gleiche gilt für Eva und andere Hauptfiguren des Buches. Auch die Handlung ist nachvollziehbar und sehr fesselnd. Durch die zwei verschiedenen Handlungsstränge, die im Laufe der Geschichte immer mehr miteinander verwoben werden, wird die Erzählung noch spannender. Die relativ kurzen Kapitel machen das Lesen sehr leicht und angenehm, so dass man auch zwischendurch problemlos noch ein paar Kapitel lesen kann und später nicht das Gefühl hat, den Faden verloren zu haben. Das Ende der Geschichte ist durchdacht, nachvollziehbar und gut gelöst. Es bleiben keine Fragen offen. Insgesamt ist „Im Namen des Kreuzes“ ein Buch, das mich sehr gut unterhalten hat, das mich aber auch betroffen und traurig gemacht hat. Die Geschichte lässt den Leser nicht unberührt, und auch nach dem Umklappen der letzten Seite wirkt dieses Buch noch lange nach! Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Im Namen des Kreuzes" von Peter Probst

    Im Namen des Kreuzes
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    15. April 2012 um 14:36

    Sehr löblich, dass die katholische Kirche sich jugendlichen Straftätern annimmt und sie im „Haus der Gnade“ im Kloster Steinbach auf den rechten Weg zurückführt. Eine gute Einrichtung ist das. Wirklich? Warum nimmt sich dann ausgerechnet der beliebte Priesteramtskandidat Matthias das Leben? Und warum wird dessen väterlicher Freund, der katholische Pfarrer Heimeran, erhängt unter einer Brücke gefunden? Der Privatermittler Anton Schwarz, der von Matthias´ Mutter beauftragt wird, glaubt nicht an die Selbstmordtheorie, erst recht, nachdem er das „Haus der Gnade“ näher unter die Lupe nimmt… Manchmal wird die Fiktion von der Realität überrollt. Inzwischen sind die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche an das Licht der Öffentlichkeit geraten und machen diesen Krimi hochaktuell. Sehr gut gefallen hat mir an diesem Buch, wie einfühlsam und sensibel die Gefühle der jungen Priester und deren Schwierigkeiten mit dem Zölibat beschrieben werden. Die katholische Kirche könnte sich viele Probleme ersparen, wenn sie diese Regel endlich abschaffen würde. Dieser dritte Band der Reihe schließt nahtlos an den Vorgänger an, ist flüssig und spannend geschrieben und wartet mit authentischen und sympathischen Protagonisten auf.

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