Peter Probst Personenschaden

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Inhaltsangabe zu „Personenschaden“ von Peter Probst

Nachdem Lokführer Klaus Engler einen jungen Mann überfahren hat, wird er von schweren Schuldgefühlen geplagt. Seit einiger Zeit fühlt er sich von Unbekannten verfolgt und bedroht. Privatermittler Anton Schwarz wird von Engler beauftragt, die Unbekannten zu finden. Doch bereits kurz nachdem Schwarz den Auftrag übernommen hat, springt ein weiterer Selbstmörder vor Englers Zug. Zufall? Die Spuren führen Anton Schwarz zu einem Mann, der von Hass auf den Lokführer erfüllt ist - und eine grausame Rache inszeniert: In einem Suizidforum im Internet sucht er sich ein williges Opfer, das bereit ist, sich vor einen Zug zu werfen.

Spannend, witzig und ein brisantes Thema

— trollchen

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  • Sehr ernstes Thema, aber spannend erzählt

    Personenschaden

    trollchen

    27. July 2016 um 08:47

    PersonenschadenHerausgeber ist dtv Verlagsgesellschaft (1. Februar 2011) und das Buch hat 240 Seiten. Kurzinhalt: Der Lokführer im Visier eines Wahnsinnigen. Nachdem Lokführer Klaus Engler einen jungen Mann überfahren hat, wird er von schweren Schuldgefühlen geplagt. Seit einiger Zeit fühlt er sich von Unbekannten verfolgt und bedroht. Privatermittler Anton Schwarz wird von Engler beauftragt, die Unbekannten zu finden. Doch bereits kurz nachdem Schwarz den Auftrag übernommen hat, springt ein weiterer Selbstmörder vor Englers Zug. Zufall? Die Spuren führen Anton Schwarz zu einem Mann, der von Hass auf den Lokführer erfüllt ist – und eine grausame Rache inszeniert: In einem Suizidforum im Internet sucht er sich ein williges Opfer, das bereit ist, sich vor einen Zug zu werfen. Meine Meinung: Ich habe schon ein paar Bücher von dem Autor gelesen und ich finde, es ist perfekt. Für die 240 Seiten braucht es nicht mehr, Spannung, Witz und sehr sympathische Protagonisten. Auch wenn diesmal der Ermittlungsgrund ein ziemlich schlechter ist, ein Selbstmörder vor dem Zug, der Alptraum jedes Zugführers. Aber der Autor hat super recherchiert, denn er kann das Zugmilieu richtig gut herüberbringen und er bringt alles Generationen rein. Und das Thema Juden und die Judentransporte wurden auch sehr gut mit in die Geschichte integriert. Auch der Ermittler Anton Schwarz wird mir immer sympathischer, da er so facettenreich und so menschlich ist. Mein Fazit: Ein rundum gelungener Krimi, der spannend und ein sehr ernstes Thema beinhaltet. Ich vergebe 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Personenschaden" von Peter Probst

    Personenschaden

    Klein-Alex

    04. September 2012 um 04:10

    „Personenschaden“ ist mein erster Krimi vom deutschen Autor „Peter Probst“. Er thematisiert das traurige Schicksal zahlreicher Menschen, die das Verkehrsmittel „Zug“ für ihren Freitod wählen und jene, die als Lokführer unfreiwillig in diese Suizide involviert werden und den Rest ihres Lebens mit den schlimmen Erinnerungen an dieses einschneidende Erlebnis klar kommen müssen. . Dem Autor gelang es ohne Mühe, den Leser in diese Problematik zu entführen, die Tag tgl. in Deutschland passiert. Er bedient sich eines angenehm flüssigen Schreibstils und fasste die Story in kurze Kapitel, sodass man mit „rasender Geschwindigkeit“ nur durchs Buch fliegt. Mit eindringlichen Beschreibungen erzeugt der Autor ein ziemlich realistisches Bild der Szenen und schuf authentische Protagonisten, die einem auch nach dem Lesen noch im Gedächtnis bleiben. . Wie brisant diese Thematik ist, zeigt die Zahl der Suizidenten, die auf diese Weise aus dem Leben scheiden. Waren es 2008 noch 714, stieg die Zahl derer 2009 bereits auf 875 und 2010 dann letztendlich auf 899 Schienensuizide, allein in Deutschland. . Betroffene Lokführer haben keine Möglichkeit, das nahende Unglück irgendwie zu verhindern. Auch wenn sie die Freitodabsicht bereits aus größerer Entfernung erkennen, sind sie jedoch nicht in der Lage, den tonnenschweren Zug rechtzeitig zum Stillstand zu bewegen. Das wird auch in „Personenschaden“ deutlich, denn „niemand kann aus seinem Gleis“. Aber das rationale Wissen ändert nichts daran, dass die betroffenen Lokführer ihr Leben lang traumatisiert werden. Einige können nach therapeutischer Betreuung irgendwann einmal wieder in ihren Job zurückkehren…stets mit der Angst im Hinterkopf, es könnte wieder einmal soweit kommen…viele andere bleiben ihr Leben lang, nach so einem heftigen Einschnitt, dienstunfähig. . Da ich mich bereits seit einigen Jahren mit dem Phänomen Schienensuizid beschäftige, bin ich auch erstaunt, wie realitätsgetreu und detailliert er das Thema an der Wurzel packt und wie gut es ihm gelungen ist, daraus einen soliden Krimi zu formen. Mein Respekt an Hr. Probst!

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  • Rezension zu "Personenschaden" von Peter Probst

    Personenschaden

    Gospelsinger

    15. April 2012 um 13:15

    Klaus Engler erleidet den Albtraum jedes Lokführers: Vor ihm auf dem Gleis steht ein Mensch und er kann nicht rechtzeitig bremsen. Hilflos muss er während des langen Bremsweges in das Gesicht des Mannes sehen, den er gleich mit seinem Zug überrollt. Dass Klaus Engler nun unter Schuldgefühlen leidet, ist eine normale Reaktion. Aber er fühlt sich auch noch von einem Unbekannten verfolgt, ein Grund, den Privatermittler Anton Schwarz einzuschalten. Kaum ist Engler wieder arbeitsfähig, springt an der gleichen Stelle wie zuvor wieder ein Selbstmörder vor seinen Zug. Das kann kein Zufall sein, da muss mehr dahinter stecken. Jetzt wird der Fall für Anton Schwarz richtig interessant. Der Autor kennt sich offensichtlich gut im Bahnmilieu aus und beschreibt daher die drei Generationen Bahnmitarbeiter der Familie Engler sehr authentisch, besonders das Spannungsfeld zwischen den alten Bahnern und ihrem Enkel Thomas, der als Manager einen Lokführerstreik bekämpft. Neben dem flüssigen Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, dass die Rolle der Bahn bei den Judentransporten in die Konzentrationslager thematisiert wird. Die im Buch von Großvater Engler konzipierte Ausstellung wurde von der Bahn auch in der Realität behindert, bis sie aufgrund von Protesten ihre Abwehrhaltung aufgeben musste.

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  • Rezension zu "Personenschaden" von Peter Probst

    Personenschaden

    Romina

    09. April 2011 um 15:39

    Der Krimi hat mich im Vergleich zum ersten Fall etwas enttäuscht. Es fehlte an vielen Stellen etwas Spannung und die Thematik hat mich persönlich nicht so angesprochen. Der Protoganist war jedoch wieder sehr sympathisch, nebst Mutter- ein normaler und duchschnittlicher Charakter, der sich mit ganz alltäglichen Problemchen und Ärgernissen herumschlagen muss. Ein bisschen ein Außenseiter und Einzelgänger, manchmal etwas schüchtern, jedoch auch mit viel (Galgen)Humor und Witz.

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  • Rezension zu "Personenschaden" von Peter Probst

    Personenschaden

    MinnieMay

    17. March 2011 um 14:19

    Mit „Personenschaden“ hat nun der zweite Kriminalfall von Privatermittler Anton Schwarz in mein Bücherregal gefunden. Nach wie vor ist mir der Hauptprotagonist sehr sympathisch und in diesem Buch gewinnt er noch ein wenig an Tiefe. Er reift und entwickelt sich, genau wie auch die Randfiguren, sei es seine Mutter, seine Ex-Frau oder Eva, die er im vorigen Fall kennenlernt. Peter Probst schreibt flüssig und eingängig, schafft interessante Fälle, deren Zusammenhänge erst nach und nach klar werden und bietet dem Leser somit solide Krimis mit der nötigen Portion Spannung. An „Personenschaden“ gefiel mir besonders gut die Brücke, die zum Vorgänger „Blinde Flecken“ geschlagen wird, ebenso wie die Wendungen, welche der Fall im Verlauf der Geschichte immer mal wieder nimmt. Das Ende war vielleicht ein wenig unspektakulärer als erhofft, aber das ändert nichts an meinem Fazit: Ein solider, lesenswerter Krimi!

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