Peter Rühmkorf

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Autor von Wolfgang Borchert, Auf Wiedersehen in Kenilworth und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Peter Rühmkorf

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Peter RühmkorfWolfgang Borchert
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Wolfgang Borchert
Wolfgang Borchert
 (8)
Erschienen am 01.05.1974
Peter RühmkorfParadiesvogelschiß
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Paradiesvogelschiß
Paradiesvogelschiß
 (5)
Erschienen am 01.04.2008
Peter RühmkorfTABU I
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TABU I
TABU I
 (5)
Erschienen am 02.06.1997
Peter RühmkorfAuf Wiedersehen in Kenilworth
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Auf Wiedersehen in Kenilworth
Auf Wiedersehen in Kenilworth
 (5)
Erschienen am 06.12.2010
Peter RühmkorfGedichte
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Gedichte
Gedichte
 (3)
Erschienen am 24.03.2000
Peter RühmkorfAußer der Liebe nichts
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Außer der Liebe nichts
Außer der Liebe nichts
 (3)
Erschienen am 01.10.2009
Peter RühmkorfWenn - aber dann
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Wenn - aber dann
Wenn - aber dann
 (2)
Erschienen am 10.09.1999
Peter RühmkorfWer Lyrik schreibt, ist verrückt!. Gesammelte Gedichte 1953-1975
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Wer Lyrik schreibt, ist verrückt!. Gesammelte Gedichte 1953-1975

Neue Rezensionen zu Peter Rühmkorf

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HeikeGs avatar

Rezension zu "In meinen Kopf passen viele Widersprüche" von Peter Rühmkorf

Rezension zu "In meinen Kopf passen viele Widersprüche" von Peter Rühmkorf
HeikeGvor 6 Jahren

Ein Poet mit viel Puste
.
Wünsch mir im Himmel einen Platz
(auch wenn die Balken brächen)
Bei Bellmann, Benn und Ringelnatz
Und wünschte, dass sie einen Satz
In einem Atem sprächen:
nimm Platz1!
.
Dieses Gedicht von Peter Rühmkorf könnte auch stellvertretend für das gesamte Buch stehen. Denn der wohl profilierteste deutsche Lyriker, Essayist und Büchner-Preisträger, der die Sprache so virtuos anzuwenden verstand, erfährt hier in seiner so herrlich hallodrihaften Art eine besondere Würdigung. "In meinen Kopf passen viele Widersprüche" ist geradezu der lebende Beweis, dass nicht alles Deutsche tiefsinnig, schwer und unverständlich daherkommen muss. Und gerade weil es so leicht daherkommt, ist es tiefsinnig und bedeutend.
.
Eine bunte Mixtur von über 60 Autoren und Philosophen wird von Peter Rühmkorf in
witziger, trauriger, wortspielerischer, politisch unkorrekter, närrischer und gleichzeitig philosophischer Art vorgestellt. Sprühend geistreich, in leichtem Prosaton, aber mit hohem Tiefgang, lobt, kritisiert und beschimpft er von A wie Adorno ("Überbaukatechet", "theorieverbissen, praxisscheu") bis Z wie Carl Zuckmayer ("gemeinsame Vorlieben für etwas randständige Besingungsgegenstände") "seine Kollegen". Thomas Mann kommt nicht gut weg (was er jedoch später revidierte). Thomas Bernhard ("Antipode"), Peter Handke ("emotionsgetönte Verzweiflungsbekundungen") und Martin Walser steht er mehr als skeptisch gegenüber. Mit dem Werk Benns ("Benn-Besoffenheit", "süßer Sog der Sprachmelodie") und Brechts ("eine Zerreißprobe") setzte er sich sein Leben lang auseinander. Literarische Orientierung suchte er bei Walther von der Vogelweide, Heinrich Heine und Ringelnatz. Persönliche und literarische Begegnungen mit Hans Henny Jahnn und Arno Schmidt prägten sein Leben und Schreiben. Die frühe, enge Arbeits-Freundschaft mit Werner Riegel zeigt Rühmkorfs, unter Autoren eher seltene, Begabung zur gemeinschaftlichen Arbeit.
.
Witz, Klugheit und Belesenheit zeichnen alle Texte aus. Sie setzen sich aus akademischen Vorlesungen, Preisreden, Auftragsarbeiten für Zeitungen und Zeitschriften, Postkarten oder kurz notierten Einfällen bis hin zum großen Essay zusammen. Entstanden ist ein kleines "Rühmkorf-Literaturlexikon", von Zeit zu Zeit garniert mit ausdrucksstarken, kauzigen Porträt-Zeichnungen von F. W. Bernstein, das umso mehr zeigt wie viel es noch zu lesen und literarisch zu entdecken gibt.

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Monsignores avatar

Rezension zu "Haltbar bis Ende 1999" von Peter Rühmkorf

Rezension zu "Haltbar bis Ende 1999" von Peter Rühmkorf
Monsignorevor 9 Jahren

Welch ein Wortakrobat! Beim Anblick des Deutschen Ecks bei Koblenz dichtet er "Dadeduda du deutscher Dreck", Ernst Rowohlt hängt er ein "Vieles angelesen, nichts eratmet" an, ein höchst verschraubtes Wortgedrechsel läßt er mit "Wer das versteht, den versteht bald keiner mehr" enden und Erotik hört sich bei Rühmkorf so an: "Ehe Abschiedweh den Beichtstuhl schwängert, folge ich deiner Hängerosentitten Blindenschrift". Das ist dann mal Lyrik! Mein Tipp: Im Winter erst einmal eine Flasche Rotwein, im Sommer eine Flasche kühlen Weisswein trinken, dann lesen, und - falls man es verträgt - gleich noch ne Flasche hinterher. Dann versteht man ihn auch, den guten alten Peter Rühmkorf.

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Cibo95s avatar

Rezension zu "Auf Wiedersehen in Kenilworth" von Peter Rühmkorf

Rezension zu "Auf Wiedersehen in Kenilworth" von Peter Rühmkorf
Cibo95vor 9 Jahren

Die Geschichte hat mich nicht berührt, so dass ich nach dem ersten Drittel abgebrochen habe. Vielleicht später nochmal ...

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