Peter Rühmkorf Haltbar bis Ende 1999

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Inhaltsangabe zu „Haltbar bis Ende 1999“ von Peter Rühmkorf

"Ein plebejischer Poet ist er, ein handfester Spaßmacher, ein Repräsentant und Verwalter des literarischen Untergrundes, ein Dichter der Gasse und der Masse, einer, der die Lyrik auf den Markt gebracht hat. Nur: Er ist zugleich ein feinsinniger Ästhet, ein raffinierter Schöngeist, ein exquisiter Ironiker. Dem Widerspruch gilt Rühmkorfs Leidenschaft, der Widerspruch ist sein eigentliches Element, die Antinomie ist die Wurzel und der Grundzug seines Dichtens" (Marcel Reich-Ranicki).

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  • Rezension zu "Haltbar bis Ende 1999" von Peter Rühmkorf

    Haltbar bis Ende 1999
    Monsignore

    Monsignore

    08. February 2010 um 20:39

    Welch ein Wortakrobat! Beim Anblick des Deutschen Ecks bei Koblenz dichtet er "Dadeduda du deutscher Dreck", Ernst Rowohlt hängt er ein "Vieles angelesen, nichts eratmet" an, ein höchst verschraubtes Wortgedrechsel läßt er mit "Wer das versteht, den versteht bald keiner mehr" enden und Erotik hört sich bei Rühmkorf so an: "Ehe Abschiedweh den Beichtstuhl schwängert, folge ich deiner Hängerosentitten Blindenschrift". Das ist dann mal Lyrik! Mein Tipp: Im Winter erst einmal eine Flasche Rotwein, im Sommer eine Flasche kühlen Weisswein trinken, dann lesen, und - falls man es verträgt - gleich noch ne Flasche hinterher. Dann versteht man ihn auch, den guten alten Peter Rühmkorf.

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