Peter Rühmkorf Paradiesvogelschiß

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Inhaltsangabe zu „Paradiesvogelschiß“ von Peter Rühmkorf

Peter Rühmkorf, der «größte lebende deutsche Dichter» (FAZ), präsentiert neue Lichtblicke und Gedankenblitze. Das Alter mag ihn milder gestimmt haben, doch seine Zweifel sind über die Jahre nicht geringer geworden: «Manches wird zierlicher, / manches brutaler, / allseits genierlicher: / Dein Feld wird schmaler. // Früher die ganze Flur / Dir zu Belieben, / fast eine Furche nur / ist dir geblieben.» Als Aufklärer einerseits, berauschender Sensualist andererseits bemisst er die melancholischen Schwankungskurven seiner Existenz in virtuosen Versen, deren witzbewehrte Lebenslust die darin präsenten Sinnfragen erst erträglich macht. «Also gut. Gebongt. Doch halt, da sind / zweifellos noch ein paar Fragen offen / und der Dichter uns die Antwort schuldig: / Sag, wie hältst du’s mit der Gegenwart?! / Was, zum Beispiel, kann ich wissen? / Soll ich tun? / Was darf ich hoffen? / Wo die Leserschaft schon ungeduldig / mit den SCARPA-Wanderstiefeln scharrt.» Dichter, wir warten!

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  • Rezension zu "Paradiesvogelschiß" von Peter Rühmkorf

    Paradiesvogelschiß
    SV

    SV

    12. April 2008 um 10:37

    Ein neues Buch von Peter Rühmkorf ist immer eine Freude. "Der größte lebende deutsche Dichter", so wird die FAZ auf dem Buchrücken zitiert und ich bin sicher, geringere Dichter als Rühmkorf, brechen da zusammen, unter so einem Ballast. So wirkt es vielleicht nur abschreckend auf Leser, die sich ans Lyrikregal heranwagen, sich selbst für nicht ganz so vertraut mit Gedichten halten: "nein", denken sie vielleicht, "an den Größten trau ich mich nicht ran", und verpassen damit ein Buch, das für alle etwas im Angebot hat. Der kluge Vielleser wird sich intellektuell gefordert fühlen können, der bescheidenere Lustleser wird Formulierungen und Gedanken finden, mit denen er eine ganze Weile umgehen kann, der ungeübte Gedichteleser wird sich sagen können: "das versteh ich"! (natürlich, wie immer bei denen, die was zu sagen haben, muss man raten: nach der ersten Erkenntnis, ruhig noch einen zweiten Gedanken drauf verwenden, manchmal steckt da noch was dahinter) Also gibts nur eine Empfehlung: Lesen. Gedichte, Aphorismen, Gedankensplitter, Weisheiten (ja, genau: "Weisheiten"!) - illusionslos und voller Poesie. Ich weiß kaum was man da zitieren sollte, bei dieser Fülle, deswegen eines das ich gut verstehen kann: Vielleicht sich einfach nochmal durch ein paar Meter Bücher hindurchlesen und dabei hoffen, daß du auf der andern Seite mit Engelsflügeln wieder hervortrittst.

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