Peter Riedl

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Schlüssel zur Gelassenheit

 (1)
Neu erschienen am 01.11.2018 als Hardcover bei UW Verlag.

Alle Bücher von Peter Riedl

Möge die Übung gelingen I

Möge die Übung gelingen I

 (2)
Erschienen am 01.03.2016
Schlüssel zur Gelassenheit

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 (1)
Erschienen am 01.11.2018
Achtsamkeit und Sexualität

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Erschienen am 09.06.2017
Möge die Übung gelingen I

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Erschienen am 07.12.2016

Neue Rezensionen zu Peter Riedl

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Schlüssel zur Gelassenheit" von Peter Riedl

Leider viel zu philosophisch
Bellis-Perennisvor einem Monat

Dieses Buch ist das dritte einer Reihe von Ratgebern aus der Feder von Röntgenarzt Dr. Peter Riedl aus Wien.

Ich habe mich durch die wirklich exquisite Aufmachung angesprochen gefühlt. Leider kann der Inhalt nicht mit der äußeren Hülle mithalten.

 

Statt einfacher Ratschläge ergeht sich der Autor in buddhistischen Philosophien, die mir persönlich fremd sind.

Sprachlich ist das Buch jetzt auch nicht so ganz meine Welt.

 

Fazit:

 

Für Freunde von fernöstlichen Weisheiten ist das Buch bestimmt ein tolles Geschenk.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Möge die Übung gelingen I" von Peter Riedl

"Durchblicke die Illusion! Daran sollst du unermüdlich arbeiten."
R_Mantheyvor einem Monat

So wird Buddha in diesem Büchlein zitiert. Vermutlich unterliegt sein Autor auch einer Illusion, nämlich der, man könne Buddhas Lehre wie eine ärztliche Vorschrift verbreiten. Nehmen Sie dies oder das und dann wird alles besser. Das funktioniert nicht. Und ein praktizierender Buddhist müsste das eigentlich wissen.

In der Befreiung von persönlichen Leiden, die immer etwas mit Anhaften zu tun haben, sah Buddha den Weg zum Glück. Mit Religion hat das überhaupt nichts zu tun, auch wenn der Buddhismus als eine solche zählt. Menschen machen aus allen möglichen Lehren oder Ansichten eine Religion. Damit haften sie an diesen Lehren an, was eben nicht im Sinne Buddhas ist.

Bei Peter Riedls Buch, das oft in goldener Schrift daher kommt, hätte Buddha sicher viel gelacht, denn er hätte schnell gemerkt, dass Riedl das, was er zu lehren vorgibt, nicht wirklich kennt. Er hat es nur theoretisch erlernt. Und er gibt es theoretisierend weiter. Man merkt das an der Vorstellung seiner "Übungen". Diese Anleitungen besitzen keine wirkliche praktische Tiefe. Wenn es nämlich so wäre, würde er auf die tatsächlich auftretenden Probleme eingehen. Was mache ich zum Beispiel, wenn ich mich bei einer einfachen Atem-Meditation nicht konzentrieren kann? Man solle sich konzentrieren, kriegt man im Buch zur Antwort. Das ist offensichtlich keine Lösung. Das vorauszusetzen, was man eigentlich erreichen möchte, ist lustig, zeigt aber das Dilemma solcher Bücher.

Buddhismus ist reine Praxis. Man muss also überhaupt nicht über alles Mögliche theoretische Betrachtungen anstellen, sondern sollte zunächst einmal das Meditieren erlernen. Und dazu ist dieses Buch eben keine gute Anleitung. Wenn man seinen eigenen Weg gefunden hat, sich in seine tägliche Meditation zu versenken, dann kann man auch Texte über "die sieben buddhistischen Erleuchtungsglieder" lesen. Menschen zu empfehlen, in der Meditation über ihre Probleme nachzudenken, ist für einen Anfänger völlig verwirrend, weil er ja schließlich erst einmal seinen rotierenden Geist zur Ruhe bringen sollte. Auch hier kommt gleich der zweite Schritt, obwohl man noch nicht einmal den ersten gemacht hat. Wer mit Meditationen etwas erreichen will, wird scheitern. Das wussten schon die alten Zen-Meister.

Ohne dem Autor Böses unterstellen zu wollen, kommt mir dieses Büchlein (wie übrigens zahlreiche andere über dieses Thema) so vor wie ein Lockmittel. Mit den Übungen, die in diesem Buch oberflächlich vorgestellt werden, kommt man nach meiner Erfahrung nur schwer in einen wirklich meditativen Zustand, aus dem sich erst Weiteres entwickelt. Vielleicht sollte man dann doch ein Seminar beim Autor besuchen? Er scheint ja etwas von der Sache zu verstehen. Aber da habe ich so meine Zweifel. Leider ist das kein Einzelfall. Viele buddhistische Lehrer geben vor, erleuchtet zu sein. Überprüfen kann man das nicht. In diesem Fall jedoch sind selbst die elementaren praktischen Anleitungen so schlecht, dass ich zumindest nicht glauben kann, dass der Autor auf seinem Weg wirklich weit vorangekommen ist, selbst wenn er das nun schon 30 Jahre betreibt.

Die Sterne, die manchem Leser vielleicht nicht passend zu dieser Rezension erscheinen, bekommt das Buch für die Theorie. Ich kriege es nicht fertig, ein Buch noch mehr abzuwerten, dass eigentlich nichts Falsches enthält, aber mir dennoch wenig praktisch hilfreich erscheint.

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