Peter Riese Einmal sterben und zurück

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Inhaltsangabe zu „Einmal sterben und zurück“ von Peter Riese

Die wahre Geschichte eines gesundheitlichen Wunders

„Am 10. Oktober 2012 bin ich gestorben“ – der dramatische Einstieg in das Buch macht neugierig.

Eigentlich dürfte Peter Riese gar nicht mehr leben. Eine der Hauptarterien seines Herzens ist bis heute auf einer Länge von fünf Zentimetern vollständig verschlossen. Zwei Herzinfarkte waren die Folge und nach ei-nem Herzstillstand war Peter Riese tot. In diesem Zustand erlebte er Seltsames, bis die Ärzte ihn reanimierten. Sein Körper brachte das Wunder zustande, sich neue Arterien wachsen zu lassen.
Pointenreich und selbstironisch erzählt der Autor von seinem psychischen und physischen Überleben nach einem langen Blick ins Jenseits. Er berichtet von seinem Leben vor und nach dem Herzinfarkt, von seltsamen Behandlungen und Erlebnissen mit einem „dunklen Begleiter“, der ihn seither begleitet.

Seine Erfahrungen machen anderen Menschen und Herzinfarktpatienten Mut, sich dem Leben zu stellen und trotz Krankheit neue Ziele ins Auge zu fassen. Peter Riese selbst bereitet sich derzeit, trotz immer noch voll-ständig verschlossener Arterie, auf seinen ersten Marathonlauf vor.

Gleichzeitig ein faszinierender Erlebnisbericht in Sachen "sterben und zurück", und ein Mut machender Rat- & Hinweisgeber für Herzpatienten

— Sunreading

Ein sehr berührendes, aufbauendes und wichtiges Buch. Nicht ganz vollkommen, aber vollkommen hilfreich und erklärend! 3,5 Sterne.

— Floh

Ein interessantes Buch von einem sehr sympathischen Autor ,was mir aber manchmal einfach zu sachlich war

— Sophiiie

Eine berührende autobiografische Lebens- und Sterbensgeschichte.

— esposa1969

Sehr lesenswert! Peter Riese tritt so authentisch auf, dass man ihm ohne Zweifel glauben möchte, was er zu berichten hat. Dass er es dazu noch geschafft hat, so witzig zu sein, ist wirklich bemerkenswert :)

— Stjama

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  • Leserunde zu "Einmal sterben und zurück: Wie man seinen eigenen Tod überlebt und das Herz neue Adern wachsen lässt" von Peter Riese

    Einmal sterben und zurück

    PeterRiese

    Liebe Lesefreunde, mein Buch 'Einmal sterben und zurück' wurde in diesem Jahr fertiggestellt und ist seit Mitte September 2014 im Buchhandel erhältlich. Es beschreibt die wahre und amüsante Geschichte meines elendigen Sterbens. Hätte ich jedoch die anschließende Tortur geahnt, wäre ich ein wenig länger tot geblieben. Und hätte ich vorher gewusst, was mir im Tod alles widerfahren würde, ich glaube, ich wäre dann früher schon einmal gestorben. Bis heute weiß ich nicht genau, ob jeder die Reise, von der ich erzähle, einmal mitmachen sollte oder ob man gut darauf verzichten kann. Um das herauszufinden, möchte ich in einer Leserunde mein Buch mit euch besprechen. Der GOLDEGG-Verlag stellt dafür 10 Bücher im Format Hardcover zur Verfügung. Ich begleite die Leserunde während der gesamten Zeit und werde täglich Fragen beantworten oder auch Kommentare abgeben. Meine Wunschbewerber für diese Leserunde werden aus den kreativsten Antworten zu den seltsamen Fragen ermittelt, die ich unten angeführt stelle. Gestern habe ich erfahren, dass mein Buch auf Platz 6 der Bestseller-Liste  des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels gelistet wurde. Vierzehn Tage nach dem Erscheinungstermin. Da wird mir wieder ganz warm ums Herz. Zur Bestsellerliste Mehr über den Autor zu erfahren: http://www.peter-riese.com Der Autor, also ich, geboren in Essen,  verstorben in Wien. Heute lebe ich wieder, in Wien, beschäftige mich mit organspezifischen Mikronährstoffen, schreibe, male Ölbilder und trainiere für den Marathonlauf VCM 2016. Zuerst war ich dem besonderen Verhältnis der Wiener zum Tod auf der Spur, heute bin ich eines ihrer Verhältnisse. In meinem turbulenten Leben musste das ja genau so passieren. Am 10. 10. 2012, kurz vor dem  Weltuntergang, der von den Mayas ordnungsgemäß angekündigt worden war, erlitt ich meinen ureigenen Weltuntergang, einen Herzstillstand. Erst nach zwanzig Minuten konnte ich wieder ins Leben reanimiert werden. Währenddessen war ich dermaßen tot, dass meine Herz- und Gehirnwellen nur noch flache Linien anzeigten. Seitdem habe ich einen dunklen Begleiter, der mir bei meinem Buch, 'Einmal sterben und zurück', die Schreibhand führte. Kommen wir zu den Fragen für die Bewerber der 10 Hardcover Bücher: 1. Seit meinem Tod werde ich von einem 'dunklen Begleiter' verfolgt. Was könnte ich damit meinen und wie würdest du ihn dann beschreiben? 2. Wenn du dir vergegenwärtigst, dass alles aus der Sicht des Betrachters geschieht, was fühlst du dann, wenn du selbst betrachtet wirst? 3. Was erwartest du von dem Buch und von der Leserunde? Die ersten zwei Fragen sind Bestandteil des Buches. Ich freue mich auf eine tolle Leserunde mit Fragen, Aussagen und Diskussionen, die ein wenig von der Norm abweichen und mit Teilnehmern, die Spaß an 'Seltsames' empfinden. Mit lieben Grüßen aus Wien Peter Die Bewerbung und Teilnahme an der Leserunde und der Erhalt des Rezensionsexemplars verpflichten euch zu nichts. Selbstverständlich aber würden der GOLDEGG-Verlag und ich, Peter Riese der Autor, es begrüßen, wenn die Teilnehmer nach der Leserunde eine faire und ehrliche Rezension in möglichst vielen Portalen abgeben würden. Wer schon im Besitz des Buches ist, kann sich natürlich ebenso zur Teilnahme an der Leserunde bewerben. Die Beantwortung der drei Fragen ist aber auch hier Voraussetzung. Zeiteinteilung: - Bewerbungszeitraum bis zum 15.10.2014 - Feststellung der Leserunde bis zum 17.10 2014 - Bekanntmachung der Leserunde 17.10.2014 - Zusendung der Adressen der Leserunde bis zum 19.10.2014 - Buchversendung durch den Verlag ca. 7 Tage bis zum 26.10.2014 - Leserunde Start 26.10.2014 - 17.11.2014 (ca. 3 Wochen) - Die Rezensionen

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    • 429

    Bücherwurm

    24. November 2014 um 21:37
  • Dem Tod begegnet

    Einmal sterben und zurück

    Starbucks

    23. November 2014 um 21:11

    In „Einmal sterben und zurück“ schreibt Peter Riese seine eigene, wahre Geschichte auf. Es ist die Geschichte seines Todes und das Zurückkehren in das Leben. Es ist aber auch eine schwangere Frau, die dies alles miterleben musste. Und es ist ein Leben danach. Sicherlich hat der Autor dieses Buch auch zur Selbstheilung geschrieben. Als Leser wird man hier mitgerissen, geschockt, zum Nachdenken angeregt. Es gibt aber auch Stellen, die ich nicht teilen konnte, die mir nicht so gefielen, die ich nicht so nachvollziehen konnte, aber es ist ja die ganz persönliche Lebensgeschichte und Meinung des Autors. Aber dieses Buch vermittelt vor allem Hoffnung, Lebensfreude, neue Ziele, die man auch nach einem solchen Ereignis haben kann. Peter Riese ist nicht nur Familienvater geworden, sondern er hat auch neue, große Pläne für sein Leben – und eine Lebenslust, die ansteckt. Manchmal braucht es eben einen gravierenden Einschnitt, um Erkenntnisse und Wertschätzung zu bringen. Ich denke ja auch immer, alles ist zu etwas gut, alles hat seinen tieferen Sinn. Wenn sich das Buch auch manchmal etwas verliert, so ist „Einmal sterben und zurück“ auch ein bewegendes Buch für Menschen, die selbst noch keine Erfahrungen mit dem Thema gemacht haben. Mich hat es bewegt und zum Nachdenken angeregt, auch, wenn ich es zwischendurch einmal weglegen musste. Gute 4 Sterne für ein mutiges Buch.

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  • Zu spezifisch, um seine volle Wirkung zu entfalten ...

    Einmal sterben und zurück

    Insider2199

    Zu spezifisch, um seine volle Wirkung zu entfalten ... Der Titel dieses Sachbuchs/Ratgebers mag den einen oder anderen Leser in die Irre führen, der glaubt, dass hier ausschließlich über das Sterbe-Erlebnis berichtet wird. Ich gehörte leider zu diesen Lesern. Nachdem ich die Leseprobe bei amazon kurz überflogen hatte, mir der Eindruck sich aufdrängte, der medizinische Aspekt überwiege stark, ich aber die Hoffnung hegte, dies würde nur für den Anfang des Buches zutreffen, kündigte der Autor in der Leserunde an, es gäbe einen völlig anderen Fokus, was mich natürlich neugierig machte. Leider blieb mir Peter Riese bis dato die Beantwortung schuldig, was nun der „wahre“ Fokus in dem Buch sei. Daher meine Warnung: Leser, die ein reines Nahtod-Erlebnis erwarten, könnten evtl. enttäuscht werden. Zum Inhalt: In seiner Autobiografie erzählt Peter Riese von seinem Nahtod-Erlebnis – nämlich als er im Oktober 2012, nach einem 20-minütigen Herz-Stillstand dem Tod „entronnen“ ist und von den Ärzten ins Leben zurückgeholt wurde. Aber nicht nur diese Jenseits-Erfahrung sind Thema in diesem Buch, sondern sowohl die detaillierte medizinische Krankheits-Geschichte davor als auch das Resümee und der aktuelle Zukunftstraum, 2016 einen Marathon zu laufen, um damit den Beweis zu erbringen, dass Arteriogenese – wenn das Herz nach verstopfter Hauptarterie neue Adern wachsen lässt – funktioniert. Meine Meinung: Ein persönlicher Erfahrungsbericht, der Mut machen will, aber durch die sehr spezifische Krankheitsgeschichte des Autors in seiner Präsentation zu eingrenzend ist, um eine ausreichend große Zielgruppe zu erreichen und/oder eine nachhaltige Wirkung zu hinterlassen. Jemanden, der kein Betroffener – also weder Patient noch Angehöriger ist – der könnte sich durch die seitenlange med. Terminologie überfordert fühlen oder im schlimmsten Falle vor Langeweile einschlafen. Dabei war doch – nach eigener Aussage des Autors – seine wohlwollende Intention, den Leser zu unterhalten und bei ihm ein gutes Gefühl zu hinterlassen. Warum dann den armen Leser mit „Unwichtigem“ quälen, fragte ich mich, wo doch die meisten Leser, die zu so einem Buch greifen, nichts mehr auf den Nägeln brennt als die Frage, was der Autor denn nun beim Sterben so erlebt hat – schließlich stirbt man nicht alle Tage. Ich gehöre leider nicht zu den Lesern, die sich durch die ständige Diskussion über Krankenhaus-Aufenthalte und Krankheits-Symptome gut unterhalten fühlen – ich finde es im Gegenteil eher deprimierend. Daher fühlte ich mich weder gut nach der Lektüre, noch hat sich mir die tiefere Botschaft des Buches erschlossen. Ich hatte nicht einmal das Gefühl, dass das Jenseitserlebnis, das wie gesagt leider viel zu kurz kam, in der Lage gewesen wäre, dem Leser in irgendeiner Weise die Angst vor dem Tod zu nehmen – das wäre zumindest meine Intention als Autor gewesen, hätte ich so ein Buch in Angriff genommen. Natürlich könnte es sein, dass der Autor diesen Anspruch an sein Buch nicht gestellt hat, aber da er seinen Lesern am Ende Tipps gibt, wie sie ihre Todesangst überwinden können und man somit annehmen könnte, dass dies durchaus ein Thema für ihn war, hätte ich mir als Leser gewünscht, dass eher das Nahtod-Erlebnis seine Wirkung auf den Leser entfaltet hätte, anstatt irgendwelche – zwar gut gemeinten, aber leider unbrauchbaren – Tipps am Ende des Buches, die meiner persönlichen Meinung nach eine Erfahrung am eigenen Körper in keinster Weise ersetzen können. Fazit: Vor dem Lesen habe ich versucht – was mir scheinbar leider nicht ganz gelungen ist – ohne Erwartungshaltung an die Lektüre ran zu gehen, bin aber letztlich dann doch enttäuscht worden, weil der Titel mich auf eine falsche Fährte führte. Zwei Kapitel, eins über die Jenseitserfahrung, ein anderes sehr philosophisch über Gott und das Universum, habe ich mit Interesse gelesen – dafür gibt es einen Stern. Den anderen vergebe ich für die sehr geduldige und engagierte Diskussion mit Peter Riese in der Leserunde, die ich – trotz heftigen Meinungsverschiedenheiten – sehr anregend und aufwühlend fand. :-)

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    • 3

    wandablue

    23. November 2014 um 18:34
  • "Nur kein Stillstand!"

    Einmal sterben und zurück

    JDaizy

    „C`est la vie“ (so ist das Leben), hatte ich zu der Krankentransportschwester gesagt, „et qu`ainsi la mort“ (so ist der Tod), dachte ich im Augenblick des Sterbens.“ Am 10. Oktober 2012 starb Peter Riese nach einem Herzstillstand. Zwanzig Minuten war er dem Tod näher als dem Leben und hat dabei etwas erlebt, dass viele von uns als „Nahtoderfahrung“ bezeichnen würden. Diesen Begriff findet der Autor für seine Erlebnisse allerdings wenig passend; denn für ihn gab es keinen langen Tunnel, mit einem gleißenden Licht am Ende, wie viele andere es berichten. Autobiograpisch, mit dem Vorwort eines Herzchirurgen, schildert der Autor die wahre Geschichte (s)eines medizinischen Wunders. Eine Hauptarterie seines Herzens war zum Zeitpunkt seines Herzstillstandes auf einer Länge von 5 cm verschlossen. Und ist es noch heute! Trotzdem trainiert Peter Riese für seinen ersten Marathon, und wird dafür von vielen ungläubiges Staunen und fragende Gesichter ernten. Das Buch, was ich dem Genré „autobiographisches Sachbuch“ zuordnen würde, ist 2014 im Goldegg Verlag erschienen. Als Hardcover mit Schutzeinband ist es hochwertig verarbeitet und hält auch mehrmaligen Lesen ohne sichtbare Blessuren stand. Damit ist es wahrscheinlich genauso widerstandsfähig und zäh wie der Autor selbst. Das Cover ist schlicht und doch aussagekräftig. Hinter den dunklen Buchstaben kann man die Ziffernblätter einer Uhr erahnen. Die Uhren habe keine Zeiger … für mich ein Ausdruck, dass niemand vorher wissen kann, wann seine Zeit abgelaufen ist. Vielleicht aber auch Ausdruck davon, dass die Zeit des Autors von einer Sekunde auf die andere einfach stehen geblieben ist. Auf den ersten Blick mag der Titel ein wenig in die Irre führen. „Einmal sterben und zurück“ ist kein Buch, dass ausschließlich von seinen Erlebnissen während des Sterbens berichtet, wie man annehmen könnte. Es erzählt die ganze Geschichte seines „Leidensweges“, blickt kurz zurück auf ein stressiges, ungesundes Leben, erklärt ausführlich die Erlebnisse im Krankenhaus und schaut auch ein Stück nach vorn. Mit seinen ausführlichen Erläuterungen zu medizinisch relevanten Themen mag es zunächst für Betroffene und Angehörige mit Herzerkrankungen empfehlenswert sein. Da der Autor jedoch sehr selbstreflektiert, mit einer guten Prise (schwarzen) Humor und einem Hauch philosophischer (Selbst-)Erkenntnis berichtet, glaube ich, dass es auch für Andere durchaus bereichernd sein kann. Sehr bewegt hat mich das Schicksal seiner Frau, die zum Zeitpunkt seines Herzstillstandes hochschwanger an seiner Seite war. Wie muss es sich anfühlen, wenn man ein Kind erwartet, von einem Mann, den man liebt und der bei jedem Schritt – auch heute - dem Tod zumindest genauso nah ist wie dem Leben?! Auch seine Zusammenfassung am Ende des Buches, bei dem er die sechs Todsünden aufgreift, die zu einem solchen Krankheitsereignis führen können, finde ich gelungen. Und ich werde seinen Tipp mit dem Ampelsystem sicher mit in meinen Alltag nehmen. Für alle diejenigen, die sich ganz besonders für den medizinischen Aspekt interessieren, möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass der Autor vom Phänomen der Arteriogenese „profitiert“. Dabei lässt das Herz „neue Adern wachsen“ und bildet so neue „Umgehungsstraßen“, die ihm das Leben gerettet haben. Ist es tatsächlich möglich mit einer verschlossenen Hauptarterie zu leben und sogar einen Marathon zu laufen? Kann man die Arteriogenese selbst beeinflussen? Und was heißt das für andere Betroffene? Fazit: Ein offener, autobiographischer Blick auf das eigene Leben und Sterben, mit einer Prise (schwarzen) Humor und auch für Laien verständlichen medizinischen Ausführungen. Manchmal etwas zu ausführlich, an anderen Stellen etwas zu knapp … trotzdem eine Geschichte, die bewegt und die Mut macht. Auch wenn sie sicher sehr individuell ist. Ich jedenfalls drücke dem Autor die Daumen für seinen ersten Vienna Marathon 2016 und wünsche ihm und seiner Familie vor allem Gesundheit.  

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    • 2

    Sabine17

    20. November 2014 um 14:52
  • Rezension: "Einmal sterben und zurück" (P. Riese)

    Einmal sterben und zurück

    Anchesenamun

    18. November 2014 um 21:20

    Zum Inhalt: Der 56jährige Peter Riese ist gerade dabei, ein neues Geschäft aufzubauen und erwartet die Geburt seines zweiten Kindes, als er mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wird. Noch vor der notwendigen OP hat er einen Herzstillstand und ist 20 Minuten lang klinisch tot, bevor ihn die Ärzte wieder zurück ins Leben holen können. Es folgt eine Odyssee durch Krankenhäuser und Arztpraxen, mehrere Versuche, einen Bypass zu legen, scheitern. Doch ein kleines medizinisches Wunder rettet ihn: Um die in einer Länge von 5 cm vollständig verstopfte Hauptarterie entstanden auf ganz natürliche Weise im Laufe der Jahre kleinere Arterien, die eine Art natürliche Bypässe bilden – eine sogenannte Arteriogenese. Fortan setzt sich Peter Riese zum Ziel, mit einem speziellen Lauftraining eine biophysikalische Reaktionskette auszulösen und weitere Arterien in seinem Herzen aufzubauen. Meine Meinung: Mit dem Schreibstil kam ich gut zurecht, er ist auf der einen Seite eloquent, aber auch nicht so hochgestochen, dass man es nicht flüssig lesen könnte. Genau das gesunde Mittelmaß. Ich fand den Autor sehr sympathisch. Er versinkt nicht im Selbstmitleid, sondern betrachtet sich, sein Verhalten und die Geschehnisse um sich herum nüchtern, kritisch und stellenweise mit viel Humor und Selbstironie. Ich mochte es sehr, dass diese doch eigentlich recht schwere und ernste Thematik in einer gewissen Leichtigkeit hier verarbeitet wurde. V. a. die Situationen im Krankenhaus fand ich amüsant. So durfte man auch einfach mal lachen und musste sich nicht beklemmt und traurig durch die Geschichte schleppen. Dennoch gab es auch einige Kapitel, die für mich nicht so einfach zu lesen waren. Einerseits waren das die hin und wieder eingestreuten medizinischen Exkurse, die der Autor für wichtig befindet und die teilweise wohl auch einfach dazu gehören. Ich kenne mich aber mit Medizin gar nicht aus und hatte auch keine Lust, mich da groß reinzudenken oder gar Begriffe nachzulesen. Peter Riese versucht, die medizinischen Aspekte so einfach wie möglich zu erklären, so dass auch Laien alles verstehen, was aber gemäß der komplexen Natur der Sache nicht immer möglich ist. Wer sich aber so wie ich schwer tut damit, kann diese Stellen meiner Meinung nach getrost querlesen und so für sich stehen lassen. Für das Verständnis des Buches sind die medizinischen Zusammenhänge nicht unbedingt wichtig, wenn man sich nicht intensiv mit der Arteriogenese beschäftigen möchte. Auch die Erlebnisse des Autors während seines 20minütigen Todes blieben für mich weitestgehend abstrakt. Die vielen Überlegungen, die unterschiedlichen Ansatzpunkte (wissenschaftlich, philosophisch, Halluzination etc.?) fand ich interessant, aber ich verstand nicht wirklich viel von dem, was er da schildert, was er gefühlt und erlebt und erkannt hat. Und das ist auch ok, denn ich glaube, so ein Zustand ist furchtbar schwer in Worte zu fassen, geschweige denn so in Worte zu fassen, dass es für Außenstehende greifbar wird. Ich hatte noch nichtmal ansatzweise ein Erlebnis, das diesem gleichkommen könnte, und deshalb liegt es jenseits meiner Vorstellungskraft. Auch hier habe ich die Dinge für sich so stehen lassen, ohne sie mit aller Macht verstehen zu wollen. In erster Linie ging es mir bei der Lektüre des Buches darum zu lesen, was dieser Mensch erlebt und wie er es verarbeitet hat. Und diese Erwartung wurde auch erfüllt. Für Freunde der Esoterik spreche ich keine Kaufempfehlung aus, denn dies ist kein Sachbuch, das auf esoterische, religiöse oder was-auch-immer Weise eine Nahtoderfahrung seziert. Hier stehen der Autor und seine Erlebnisse im Vordergrund, das vorübergehende Tot-Sein spielt natürlich eine essentielle Rolle und wird öfter aufgegriffen, wirkt aber eher wie ein Kern, um den sich die Geschichten spinnen – das Leben vor, während und nach dem Herzinfarkt. „Einmal sterben und zurück“ ist eher eine Autobiographie mit vielen Hintergrundinformationen über Herzinfarkte und die Arteriogenese, wobei hier immer die persönlichen Erlebnisse des Autors dominieren. Übrigens kann man auch noch nach Lektüre des Buches weiterhin dem Autor auf seinem Blog www.peter-riese.com bei seinem ehrgeizigen Projekt, den Wien-Marathon 2016 mitzulaufen und noch mehr Arterien wachsen zu lassen, folgen.

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  • Faszination in Sachen Sterben, Mutmacher für Herzpatienten

    Einmal sterben und zurück

    Sunreading

    16. November 2014 um 13:10

    „Ich hatte etwas erlebt, was wohl die wenigsten Menschen erleben konnten – ich hatte den eigenen Tod überlebt, ein großes Stück der letzten Reise erfahren und war von der Ewigkeit geküsst worden.“ (S. 150) Unvorstellbare 20 Minuten lang war Peter Riese ohne Herzschlag und ohne Hirnströme klinisch tot. Dann kam er zurück ins Leben – ohne jegliche körperliche oder geistige Beeinträchtigung. Was für ein Geschenk. Doch wenn man diese Mut machende Biographie liest, wird schnell klar, dass der Tod vielleicht das bedeutsamste, aber lange nicht das einzige Erlebnis seiner Geschichte war, die deutlich macht, dass das Leben am Autor Gefallen gefunden hat und ihn noch nicht so schnell aus seinen Fittichen lassen will. Die sich neu bildenden Arterien rund um sein Herz tun ihr Bestes ;) „Je mehr ich mich von meinen Erinnerungen entfernte, desto mehr hing ich wieder an meinem Leben.“ (S. 136) Meine Meinung zum Buch: Mit viel Sinn für Humor und Eigenironie erzählt Peter Riese in angenehmen Kapitellängen von seinem Leben, seinem Sterben und seiner Rückkehr aus dem Jenseits. Ganz dem Untertitel-Anteil „ … und das Herz neue Adern wachsen lässt“ entsprechend, erfährt man hier aber auch auf unterhaltsame, ausführliche Weise wichtige medizinische Zusammenhänge und Maßnahmen in Bezug auf Herzarterien und entsprechende Gefäßverschlüsse. Unter anderem umfasst dies auch ein eindringliches Plädoyer gegen das Rauchen. Ganz nebenbei habe ich den Inhalt auch als Liebeserklärung an seine Frau, seine kleine Tochter und auch seinen Sohn erlebt. Das war schön (und streckenweise sehr amüsant) zu lesen. Weder bin ich selbst schon einmal gestorben (zum Glück), noch bin ich herzkrank und rauche auch nicht. Aber dennoch hat mich jeder Anteil dieses Buches, das ich als Erlebnisbericht und streckenweise Mut machenden Ratgeber betiteln würde, oftmals sehr fasziniert, unterhalten und bereichert. Vielleicht bin ich eines Tages froh schon so viel über den Blutkreislauf des Herzens gelesen zu haben. „Einmal sterben und zurück“ enthält, bedingt durch die vielen Krankenhaus- und Arzterlebnisse des Autors, natürlich eine gut frequentierte Menge an medizinischen Hintergründen. Für mich als Laien aber gut verständlich und vor allem nicht zu sachlich rübergebracht, sondern manchmal sogar so voll mit schwarzem Humor, dass ich laut lachen musste. Auch wenn der inhaltliche Anteil des Sterbens, beziehungsweise des tot Seins sich vielleicht auf drei oder vier Kapitel insgesamt beschränkt und die übrigen Kapitel sich mit dem Davor und Danach beschäftigen, war dieser spezielle Anteil für mich Faszination pur. Neben dem, dass der Autor sowieso nur noch einen gewissen Anteil an Erinnerungen lange genug halten konnte, um überhaupt davon zu berichten (einen Anteil, den er als Geschenk bezeichnet), gehe ich davon aus, dass eine stärkere Ausdehnung dieses Themas auch wenig Sinn gemacht hätte. Denn das, was Peter Riese erlebt hat, ist einfach mit den uns zur Verfügung stehenden Sinnen und Gehirnzellen nicht zu begreifen. Bei mir persönlich bleibt ein Gefühl von Faszination und dem beruhigenden Gedanken, dass das Sterben im Grunde nichts weiter ist als der Eintritt ins Weiterleben – nur anders. Nachdem ich auch schon andere Bücher und Filme über Nahtoderlebnisse gelesen und gesehen habe, bin ich nach diesem Buch, das ja sogar noch einen Schritt weiter geht, auch irgendwie davon überzeugt, dass das Sterben ein Weg ist, der in seiner Ganzheit weder zu erfassen noch allgemeingültig wiederzugeben ist. Ich glaube, das ist ein bisschen vergleichbar mit der Geburt. Da mussten wir auch alle durch und sind auch alle angekommen – aber dennoch ist jede Geburt in ihren Feinheiten individuell. Insgesamt könnte ich mir vorstellen, dass „Einmal sterben und zurück“ die Leserschaft ein wenig spalten könnte. Sehr kognitiv veranlagte Menschen könnten mit dem spirituellen Anteil überfordert sein; und Leser, die eine Biografie erwarten, die sich rein mit dem Todeserleben auseinandersetzt, könnten enttäuscht sein, da der medizinische Hintergrund (vor allem in Bezug auf das „wie geht’s weiter?“) ebenfalls stark beleuchtet wird. Ein wenig spirituelle Offenheit wäre für die Lektüre insofern von Vorteil, als dass der Autor sich auch mit der Frage der Gottesexistenz kurz auseinandersetzt. Mich persönlich hat dieses Buch in weiten Strecken sehr fasziniert, oft zum Lachen gebracht und auch durch die gesundheitlichen Informationen bereichert. Ich bin gespannt, ob der Autor den Wien-Marathon 2016 mit einer voll verschlossenen Hauptarterie des Herzens, aber vielen neuen Helfer-Arterien glücklich schaffen wird und drücke fest die Daumen! Sein eigenes Resümee: „Das Wissen, dass alles Sinn besaß und alles und jeder wichtig und ein Teil eines unvorstellbaren Systems ist, das war mir geblieben. Die Details verblassten in einem Nebel. Selbst warum ich vergesse, habe ich vergessen.“ (S.111)

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  • eine heitere und informative Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstheilung...

    Einmal sterben und zurück

    Floh

    Mit "Einmal sterben und zurück" hat der Autor und Protagonist Peter Riese einen mutigen und ehrlichen Schritt auf den Weg der Heilung, Verarbeitung und Aufklärung getan. Dieses Buch hat mich sehr mitgerissen, sehr angesprochen und das Thema ist in unserer Verwandschaft nicht fremd. Mir fällt es ausgesprochen schwer, dieses Werk zu bewerten. Es besitzt so viele bewundernde Stärken und Werte, aber dennoch bleibt bei mir persönlich ein Gefühl von kleineren Lücken und minimalen Schwächen, die mich an dem sonst so runden und vollkommenden Buch stören, und die ich nicht beschönigen möchte. Ich habe sehr sehr selten eine Rezension zu einer Biografie oder Lebensgeschichte verfasst. Ich muss zugeben, dass es mir auch nicht leicht fällt, dass Niedergeschriebene und das Verfassen des Erlebten eines Autors zu bewerten. Da in einer Biografie verarbeitet wird, was einem Menschen widerfahren ist, finde ich es grotesk und nicht fair dieses Verfassen und die Form der Darstellung zu "besternen"... Erschienen im Goldegg Verlag (http://www.goldegg-verlag.at/) Der Klapptext: "Die wahre Geschichte eines gesundheitlichen Wunders „Am 10. Oktober 2012 bin ich gestorben“ – der dramatische Einstieg in das Buch macht neugierig. Eigentlich dürfte Peter Riese gar nicht mehr leben. Eine der Hauptarterien seines Herzens ist bis heute auf einer Länge von fünf Zentimetern vollständig verschlossen. Zwei Herzinfarkte waren die Folge und nach ei-nem Herzstillstand war Peter Riese tot. In diesem Zustand erlebte er Seltsames, bis die Ärzte ihn reanimierten. Sein Körper brachte das Wunder zustande, sich neue Arterien wachsen zu lassen. Pointenreich und selbstironisch erzählt der Autor von seinem psychischen und physischen Überleben nach einem langen Blick ins Jenseits. Er berichtet von seinem Leben vor und nach dem Herzinfarkt, von seltsamen Behandlungen und Erlebnissen mit einem „dunklen Begleiter“, der ihn seither begleitet. Seine Erfahrungen machen anderen Menschen und Herzinfarktpatienten Mut, sich dem Leben zu stellen und trotz Krankheit neue Ziele ins Auge zu fassen. Peter Riese selbst bereitet sich derzeit, trotz immer noch voll-ständig verschlossener Arterie, auf seinen ersten Marathonlauf vor." Zum Inhalt: Der Autor und Unternehmer Peter Riese berichtet sehr offen in "Einmal sterben und zurück" wie es zu diesem Buch überhaupt kommen konnte. Alles begann, wie so oft, mit einigen Wehwehchen. Ein Zwicken und Zwacken hier, eine Luftnot dort und eine Beklemmung anderswo. Alles Nichtigkeiten, denkt jener welcher, der die Signale seines Körpers nicht hört und beachtet. Aber das diese Wehwehchen der Beginn einer ganzen Tortur und einer Kranken- , bzw. gar Lebensgeschichte wird, hätte der Autor einst auch nicht geglaubt. Herzerkrankungen und Kreislauferkrankungen sind Todesursache Nummer eins in Deutschland. Auch Peter Riese ist von einem schweren Verlauf einer Herzerkrankung betroffen und berichtet in diesem erklärenden Sachbuch, welche Behandlungen, Maßnahmen, Hoffnungen, Rückschläge und letztendlich welchen Tod er sterben musste... Dieses Buch ist Mahnmal und Ratgeber, Mutmacher und Hoffnungsträger zugleich. Hier werden Betroffene, Angehörige und Interessierte auf medizinischer, fachlicher und emotionaler Ebene mit alles Folgen, Nachwirkungen und Verläufen konfrontiert und informiert. Neben der Ernsthaftigkeit der Thematik hat der Autor niemals seinen Humor und seine Lebensfreude verloren und kann somit mit dem ein oder anderen Schmunzler und Herzschmeichler dienen. Wie ein Kartenhaus fällt das Leben und die ganze Existens von Peter Riese mit der Diagnose und den Aussichten auf Heilung und Genesung zusammen. Und er hat eine liebevolle Frau, die sich gerade in dieser schweren Lebensphase in anderen Umständen befindet, die Eheleute Riese erwarten eine kleine Tochter, die unter anderem als Lebensmotor dient, obwohl "Danny", wie Peter seinen dunklen Begleiter bezeichnet, noch immer an seiner Seite lauert... Peter Riese erkennt sein Sterben, seinen Tod, zum Glück, und will wieder leben... Er macht das einzig richtige und kämpft, kämpft für sich, für seine Frau, für sein Baby und für seine Freunde und Verwandten.Peter Riese hat neue Pläne, neues Glück und ganz viel Hoffnung! Meinung: Ich bin sehr bewegt und auch gerührt. Ich bewundere den Mut und auch die Stärke des Autors. Er hat es geschafft, vielleicht auch seiner Frau und seinem Kind zu liebe, zurück ins Leben zu huschen. Ich mochte gerne von seinem Erlebten lesen und "freue" mich sein Schicksal erfahren zu haben. "Freuen" im Sinne von schön, dass der Autor seinem Bedürfnis nachkommt von sich zu erzählen, um vielleicht zu helfen und auch das Trauma zu verarbeiten. In meiner Familie gibt es einen ähnlichen Krankheitsfall und viele ähnliche Erlebnisse, die tag täglich das Leben bestimmen und geprägt haben. Ein Nahtoderlebnis hat unsere Familie erschüttert, und umso intensiver und interessanter war für mich in diesem Buch das Erlebte eines anderen Betroffenen zu erfahren. Autor und Protagonist Peter Riese gibt klare und schonungslose Einblicke in seine Akte und Emotionen, Gedanken und in seine Seele. Er schreibt sehr klar und verständlich seinen Seelenzustand, aber auch sehr medizinisch und fachlich den Verlauf der Krankheit. Ich habe schon viele Parallelen erkannt und kenne einige der Prozeduren, dennoch finde ich das Fachchinesisch etwas zu ausgeprägt und doch sehr störend und unpassend an einigen Stellen. Ich könnte mir vorstellen, dass Betroffene sich beim Lesen dieses Buches zu sehr auf Peter Rieses Therapie und Behandlung versteifen und den Ärzten, die für einen als Betroffenen vielleicht einen anderen medizinischen Weg einschlagen, nicht vertrauen oder gar reinreden könnten. Dieses ist für mich ein leider störendes Manko im Lesefluss und in der Persönlichkeit des Buches und führt bei mir leider doch zum Sternabzug beim sonst vollkommenden und runden Buch zum Thema. Sehr poitiv hervorheben möchte ich, dass man Peter Rieses Verzweiflung spürt und als Leser erlebt und das, was er in den geschilderten Momenten, gerade in denen des Todes, wirklich gefühlt hat. Neben diesen zermürbenden Gedanken, gibt Peter Riese immer genügend Lebensmut, Hoffnung und positive Lebensgedanken, sodass der Leser seinen Humor und seinen Willen ansteckend findet. Zu all den bisher genannten positiven und wenigen Aspekten, habe ich aber dennoch einige Punkte, die mich beim Lesen gestört mit dem Autor direkt in einer stattfindenden Leserunde besprechen durfte, und habe nun auch Beweggründe für so manche Zurückhaltung und Darlegung im Buch erfahren. Teilweise fehlten mir etwas Tiefe, gerade wenn man seinen eigenen Tod überlebt und einen dunklen Schatten als seinen stetigen Begleiter sieht, da hätte ich mehr Zwiespalt oder Formulierung der inneren Zerissenheit erwartet. Dies hat der Autor jedoch aus persönlichen Gründen an einigen Passagen nicht getan. Das akzeptiere und respektiere ich natürlich. Aus diesen Gründen resultierend gibt es an manchen Stellen weniger Hintergründe und Details, an anderen aber auch sehr wichtigen Stellen wird man alles finden, was an Informationen und Fakten zugegen ist. Sehr schön finde ich das Nachwort, "Wie es weiter geht". Peter Riese gibt hier einen positiven Abschluß und zeigt all seine Pläne und Visionen. Der Autor: "Peter Riese ist Unternehmer und betreibt eine Firma für organspezifische Mikronährstoffe. Er hält Vorträge über seine aufsehenerregende Krankengeschichte sowie zum Thema Herzinfarkt und Arteriogenese und Nährstoffe. Über seinen Blog und diverse Social Media Kanäle berichtet er über seine derzeit laufende Vorbereitung auf einen Marathonlauf und erreicht so viele Tausende Menschen. Ihm ist es ein Anliegen, Menschen auf eine gesunde Lebensweise aufmerksam und Herzpatienten Mut zu machen, sich neue Lebensziele zu setzen. Außerdem möchte er den wissenschaftlichen Nachweis erbringen, dass er mit einem kontinuierlichen Lauftraining eine biophysikalische Reaktionskette auslöst und damit neue Arterien in seinem Herzen aufbaut." Das Cover: Sehr schlicht im Hintergrund und prägnant im Titel. Ein gelungenes und rundes Motiv zum Gesamtkonzept. Hochwertige Verarbeitung und angenehme Gestaltung. Fazit: Peter Riese hat einen wichtigen Beitrag geleistet, indem er seine Biografie veröffentlicht und zeigt, dass man sich auch im Angesicht des Sterbens sein Leben zurück bekommen kann. Ein wertvolles Buch für Betroffene einer Herz-Kreislauferkrankung.

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    • 5
  • tot ist nicht gleich Tod

    Einmal sterben und zurück

    esposa1969

    Hallo liebe Leser, auch dieses Buch, welches ich im Rahmen einer LR erhielt, habe ich gerade fertig gelesen: == Einmal Sterben und zurück - Wie man seinen eigenen Tod übersteht und das Herz neue Adern wachsen lässt == Autor: Peter Riese == Buchrückentext: == Die wahre Geschichte eines gesundheitlichen Wunders „Am 10. Oktober 2012 bin ich gestorben“, sagt jener Mann, der Unglaubliches erlebt hat. Nach einem Herzstillstand war Peter Riese tot. Eine der Hauptarterien seines Herzens ist bis heute auf einer Länge von fünf Zentimetern vollständig verschlossen. Doch sein Körper brachte das Wunder zustande, sich selbst neue Adern wachsen zu lassen, die ihm das Leben gerettet haben. Voller Selbstironie erzählt der Autor von seinem psychischen und physischen Überleben nach einem langen Blick ins Jenseits. Er berichtet von seinem Leben vor und nach dem Herzinfarkt, von seltsamen Behandlungen und von Erlebnissen mit einem „dunklen Begleiter“, der nun an seiner Seite ist. Seine Erfahrungen machen anderen Menschen Mut, sich dem Leben zu stellen und trotz Krankheit neue Ziele ins Auge zu fassen. Peter Riese selbst bereitet sich derzeit auf seinen ersten Marathonlauf vor … == Leseeindrücke: == In dieser berührenden autobiografische Lebens- und Sterbensgeschichte berichtet uns der Autor Peter Riese über die tragischen Ereignisse, die ihn nach einem Herzstillstand kurzzeitig tot sein ließen und nach seiner Reanimation das Wunder "neues Leben" erkämpfte. Nahtoterlebnisse, Kampfgeist und unglaubliche Heilungsprozesse werden authentisch und detailliert beschrieben, mit einem Schuss Humor, den man mit ein wenig Abstand zu den damaligen Erlebnissen beim Niederschreiben derselben auch bitter nötig hat, um nicht an dem Erlebten zu verzweifeln. Diese berührende Reise zwischen Vorgeschichte, Krankheit, temporalem Tod, postoperative Tortur und neuem Leben ist eine wahre Achterbahnfahrt an Gefühlen und Erkenntnissen. Wir erfahren, was der Autor während seines Herzstillstands erlebte, vom Wunder der Arteriogenese und was es bedarf nach solch einem immensen Lebenseinschnitt wieder mit einigermaßen stabiler Psyche neu durchzustarten. Die insgesamt 36 Kapitel verteilen sich auf 234 Seiten und lasen sich fesselnd, authentisch und lesenswert. Die Schrift ist augenfreundlich groß und gut leserlich verfasst. Die kardiologische Terminologie wird hier auch für Laien verständlich erklärt. Während des Lesens musste ich oft an meine eigene Zeit zurückdenken, in der ich dem Tod auch oft näher war, als dem Leben und konnte mich so auch in des Autors Gefühls-Chaos bestens hineinversetzen. Das Cover ist ja schon fast zu schlicht. In den Titelbuchstaben könnte man eine Uhr kennen, die signalisiert, wann die zeit des Lebens abgelaufen ist. Insgesamt habe ich mich packend unterhalten gefühlt und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen. Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! ©esposa1969

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  • Ein Tatsachenbericht über das Leben und den Tod

    Einmal sterben und zurück

    Rusty78

    10. November 2014 um 20:04

    Peter Riese ist schon einmal gestorben. Keine Ohnmacht, kein Nahtoderlebnis - nein. Peter war 20 Minuten lang tot und wurde wiederbelebt. Er gibt uns in diesem Buch den Rat: achte auf deinen Körper. Und: es gibt kein endgültiges "Ende". Der Autor erzählt uns seine Geschichte ungeschönt. Das Leben "davor", wo Stress, Zigaretten, ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung seinen Tagesablauf dominierten. Eigentlich war er nur zu einer Untersuchung seines Herzens im Krankenhaus - ein Herz"problem" sah er bis dahin nicht. Dann setzte sein Herz aus. Peter Riese wurde wiederbelebt, und er trägt wundersamerweise keine Hirnschäden davon. Eine Hauptarterie jedoch bleibt verschlossen. Wir erfahren, wie Peter sein Sterben erlebt hat, wie er sein Leben wieder geordnet hat und weiterlebt. Sein ständiger Begleiter ist die Angst, das nächste Unwohlsein könnte wieder zum Tod führen. Aber Peter ist stark, und er lässt sich nicht unterkriegen. Er erzählt auch von seinen Arztterminen, die höchst unterschiedlich ausfallen. Die kardiologischen Fachbegriffe sind zur Erklärung notwendig, und meiner Meinung nach auch für Laien verständlich. Wir nehmen Anteil an seinem Wissen, an seiner Philisophie. Trotzdem wirkt Peter Riese nicht dogmatisch, er vermittelt sein Anliegen - achtsamer leben - auf humorvolle, selbstironische Weise. Ein gutes Buch, informativ, humorvoll und berührend.   Vielen Dank an Peter für die engagierte und offene Begleitung der Leserunde, und danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Ein Buch über ein ernstes Thema, dass einem aber auch zum Lachen bringt!

    Einmal sterben und zurück

    Sophiiie

    09. November 2014 um 16:05

    Inhalt Peter Riese war tot , jedenfalls für 20 Minuten , denn dann wurde er wieder zurückgeholt in die Welt der Lebenden. Es ist ein medizinischen Wunder das er noch lebt , denn sein Herz hat neue Arterien bilden die ihm am Leben halten. In diesen Buch schreibt er über das Leben , den Tod, sein Herz , seinem dunklen Begleiter aber auch über die kleinen Dinge des Alltags und diese Mischung ergibt dann dieses Buch  Meinung Ich hatte vorher keine Ahnung , ob mir das gefällt und ob es nicht doch ein bisschen zu speziell für mich ist. Doch ich wurde eines besseren belehrt und ich habe das Buch spannend und interessant gefunden. Ich habe vorher schon über das Leben nach den Tod nachgedacht und wollte es mal aus der Perspektive eines Überlebenden lesen. Ich habe es nicht bereut. Wobei man sagen muss das Hauptaugenmerk liegt nicht auf diesen Thema und wer sich das erwartet hat das falsche Buch in der Hand! Ich habe sehr mit gelitten, wie oft er ins Krankenhaus musste. Ich verabscheue sie nämlich und immer wenn ich eines muss, kauft mir meine Mom einen Schlecker zur Beruhigung( ja das klingt jetzt extrem kindisch, aber es hilft^^). Die Krankenhausszenen waren aber auch manchmal ziemlich amüsant und ich hab vor lachen kaum noch Luft gekriegt. Er hat es einfach geschafft einen guten Mix aus Ernst, Witz und Selbstironie zu schaffen! Ich als nicht Herzpatient oder Angehöriger habe bei den Medizinbegriffen einfach die Hälfte nicht verstanden. Er hat es zwar versucht zu erklären , aber ich hab es einfach nicht kapiert. Das fand ich schade , weil mir dann manchmal einfach der Zusammenhang ein bisschen gefehlt hat.  Fazit Ich würde den Buch so gerne 5 Sterne geben , aber ich kann es leider nicht also gebe ich ihn 4,5 Sterne, die umso heller strahlen sollen. Es war mir teilweise einfach zu fachlich und zu kompliziert. Danke an den Autor Peter, dass er in der Leserunde unsere Beiträge alle so geduldig und ausführlich beantwortet hat, und viele Fragen beantwortet hat. Danke natürlich auch an den Goldegg Verlag für das Buchexemplar!

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  • Fragen zu Leserunden

    Einmal sterben und zurück

    PeterRiese

    17. September 2014 um 16:37

     

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