Peter Robert

 3,9 Sterne bei 1.171 Bewertungen
Autor*in von Dunkler Raum.

Lebenslauf

Peter Robert arbeitet seit mehr als dreißig Jahren als Literaturübersetzer. Er übertrug zahlreiche belletristische Titel und Sachbücher aus dem Englischen ins Deutsche, darunter Romane von William Gibson sowie (als Mitübersetzer) Werke von Adam Grant und John Bargh, und war an der Übersetzung des Mueller Report beteiligt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Robert

Cover des Buches Dunkler Raum (ISBN: 9783982194509)

Dunkler Raum

(31)
Erschienen am 01.09.2020

Neue Rezensionen zu Peter Robert

Cover des Buches Atlantis (ISBN: 9783453435711)
das_lesende_ichs avatar

Rezension zu "Atlantis" von Stephen King

das_lesende_ich
King in Episoden: Mein Trip durch Atlantis

✂️
𝘋𝘪𝘦 𝘯𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳𝘦𝘯 𝘔𝘢̈𝘯𝘯𝘦𝘳 𝘷𝘦𝘳𝘴𝘱𝘦𝘳𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘪𝘩𝘯𝘦𝘯 𝘮𝘪𝘵 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘭𝘣𝘦𝘯 𝘔𝘢̈𝘯𝘵𝘦𝘭𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘚𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘪𝘦 𝘚𝘵𝘳𝘢𝘴𝘴𝘦. 𝘚𝘪𝘦 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘢𝘴 𝘸𝘰𝘯𝘢𝘤𝘩 𝘴𝘪𝘦 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘢𝘩𝘦𝘯. 𝘚𝘪𝘦 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘢𝘣𝘴𝘰𝘭𝘶𝘵 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘢𝘴, 𝘸𝘰𝘯𝘢𝘤𝘩 𝘴𝘪𝘦 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘢𝘩𝘦𝘯. 𝘈𝘣𝘦𝘳 𝘪𝘩𝘳𝘦 𝘓𝘪𝘱𝘱𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘵𝘳𝘰𝘵𝘻𝘥𝘦𝘮 𝘳𝘰𝘵, 𝘪𝘩𝘳𝘦 𝘓𝘪𝘱𝘱𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘳𝘰𝘵. 𝘚𝘰 𝘸𝘪𝘦 𝘪𝘩𝘳𝘦 𝘈𝘶𝘨𝘦𝘯 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘸𝘢𝘳𝘻 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯.


⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾
💭
Wieder King-Zeit!
Mit 𝘈𝘵𝘭𝘢𝘯𝘵𝘪𝘴 ging es weiter und dieses Buch ist eine kleine Besonderheit: Fünf Novellen, die teils für sich stehen, teils ohne ihre Vorgänger kaum Sinn ergeben, aber zusammen ein faszinierendes Gesamtbild ergeben. Eine zusammenhängende Geschichte in fünf großen Kapiteln.

⭐️☄️🌙🌹
1960 ~ Niedere Männer in gelben Mänteln
Der Start fiel mir überraschend schwer; ich habe die Novelle sogar für ein paar Wochen zur Seite gelegt. Warum genau, kann ich nicht einmal sagen.
Aber: Dranbleiben lohnt sich! Gerade im letzten Drittel wird es richtig gut. Vor allem, wenn man 𝘙𝘦𝘨𝘶𝘭𝘢𝘵𝘰𝘳 und die ersten 3-4 Bände von 𝘋𝘦𝘳 𝘥𝘶𝘯𝘬𝘭𝘦 𝘛𝘶𝘳𝘮 kennt. Dann wird diese Novelle zum Fest. Dazu gibt’s einen kleinen, feinen Teaser auf die Fortsetzung der DT-Reihe, und der macht richtig Lust auf mehr.

🃏
1966 ~ Herzen in Atlantis
Thema Spielsucht. Der Einstieg war für mich eher zäh, und auch die restliche Novelle konnte mich nicht vollkommen überzeugen.
Dennoch ist sie wichtig für den roten Faden der folgenden Geschichten und erfüllt ihren Zweck.

🦯
1983 ~ Blind Willie
Für mich eine der stärksten Novellen!
Wir treffen Willie aus der ersten Story wieder und begleiten ihn durch einen einzigen Tag, an dem er versucht, seine vergangenen Taten wiedergutzumachen und dafür ein zweites Leben führt. Einmal täglich erblindet er komplett.
Spannend, ungewöhnlich umgesetzt und atmosphärisch dicht.

🫀
1999 ~ Warum wir in Vietnam sind
Der Text springt zwischen Kriegsvergangenheit und Gegenwart hin und her.
Die Kriegspassagen haben mich weniger abgeholt, dafür waren die Szenen in der Gegenwart umso stärker.
Ganz besonders der wilde Vorfall im Stau. Der hat die gesamte Novelle für mich aufgewertet.

⚾️
1999 ~ Heavenly Shades of Night Are Falling
Ein ruhiger, berührender Abschluss.
Bobby kehrt nach Harwich zurück und trifft alte Bekannte. Das hat mich tatsächlich überrascht und glücklich gemacht.
Ein gelungener Epilog, der die vorherigen Geschichten würdig zusammenführt.  

Fazit
𝘈𝘵𝘭𝘢𝘯𝘵𝘪𝘴 ist nicht durchgehend perfekt, aber insgesamt ein vielschichtiges, clever verwobenes Werk, das vor allem für King- und Dunkler-Turm-Fans viel zu bieten hat. Einige Novellen glänzen richtig, andere tragen eher den roten Faden weiter.
Für mich ein lesenswertes King-Erlebnis, das ich gern weiterempfehle.

⭐️⭐️⭐️☆☆,₅
(7/10)

Cover des Buches Handwerk Humor (ISBN: 9783963181405)
JensOs avatar

Rezension zu "Handwerk Humor" von John Vorhaus

JensO
Ein tolles Buch!

Ein sehr gutes Grundlagenbuch, wenn man komisch schreiben will. Toll geschrieben und sehr informativ. Es beschreibt und lehrt sehr anschaulich den kreativen Prozess, um Komödien, Standup Programme, Sitcoms etc. zu schreiben. Und zudem ist dieses Buch immer wieder sehr witzig. In Form und Inhalt sehr gelungen.

Cover des Buches Das Artefakt - Sterneningenieure (ISBN: 9783453320758)
Moni2506s avatar

Rezension zu "Das Artefakt - Sterneningenieure" von Stephen Baxter

Moni2506
Unterhaltsame Science-Fiction im Multiversum

„Artefakt: Sterneningenieure“ von Stephen Baxter ist der zweite Teil einer Dulogie, in der es um ein Multiversum mit mehreren Zeitsträngen geht. Erschienen ist der Roman im Februar 2022 bei Heyne. 


Reid Malenfant wurde nach 400 Jahren aus dem Kälteschlaf geweckt, weil seine Ehefrau Emma einen Notruf vom Phobos gesendet hat. Er reist gemeinsam mit seiner Nachfahrin Greggson Deirdra dorthin, um der Sache auf den Grund zu gehen und entdeckt dort etwas Unglaubliches: Die Existenz von Paralleluniversen und die Möglichkeit dorthin zu reisen. Die Erschaffer werden Sterneningenieure genannt. Doch warum wurden diese Paralleluniversen erschaffen? Diese Frage versucht Malenfant gemeinsam mit seinen Gefährten aus unterschiedlichen Paralleluniversen zu beantworten. 


Ich hatte ursprünglich zuerst dieses Buch entdeckt, wollte dann aber natürlich die gesamte Reihe lesen. Die Idee mit den Paralleluniversen und das man zwischen diesen Reisen kann, finde ich klasse und so war ich sehr neugierig, was es damit auf sich hat. 

Der Einstieg in diesen Teil ist mir gut gelungen. Dieser Band lässt sich auch eigenständig lesen, da das Wichtigste aus dem Vorgängerband geschickt am Anfang dieses Buches eingebunden wird. Der Roman lässt sich gut und flüssig lesen und ich hatte ein gutes Kopfkino das gesamte Buch über. 

Die Geschichte wird meist aus der Sicht Malenfants erzählt. Es gibt zwischendrin immer wieder Kapitel, in denen quasi Gespräche zwischen zwei Personen eingewoben werden und neue Informationen ausgetauscht werden. Mir gefiel das gut, weil dies andere Ansichten besser eingebracht hat. Es ist eine sehr komplexe Geschichte, die ihre Zeit braucht und eher langsam erzählt wird. 

Dafür war ich dadurch auf einer Reise durch mehrere Universen dabei. Ich fand es immer wieder spannend zu erfahren, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Universen gibt. Manchmal war die Erde bewohnt, manchmal nicht; manchmal hatte der Saturn Ringe und in einem anderen Universum wiederum nicht. Teilweise sind wir der gleichen Person in unterschiedlichen Universen begegnet oder manchmal gab es auch Planeten, die es in unserem Universum nicht gibt mit einer ganz eigenen Flora und Fauna. Das Buch nimmt sich die Zeit, das alles zu erkunden und nach und nach setzt sich ein Gesamtbild zusammen, dass am Ende dann ausführlich erklärt wird. 

Dies ist nicht immer ganz unkritisch zu betrachten, denn beispielsweise begegnen die Protagonisten dieses Buches auch anderen Menschenarten. Hier werden Menschen dann teilweise wie Tiere beschrieben. Versöhnlicher gestimmt hat mich in dieser Hinsicht dann, dass sich hier auch reflektiert wird und ihnen auffällt, dass sie in ihren Beschreibungen so manches Mal eher herablassend sind und sich für etwas Besseres halten. Es passieren in diesem Roman auch ethisch unvertretbare Sachen, wie z.B. Sklaverei, andererseits begegnet man durch die Erkundung des Multiversums auch einen anderen Aufbau der Gesellschaft. Unterschiedliche Entwicklungen in der Geschichte führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. 

Ich mochte die Protagonisten und bin ihrer Reise gerne gefolgt. Malenfant und Greggson Deirdra stechen hier ein wenig mehr hervor. Greggson Deirdra durch ihre Entschlossenheit, dem Geheimnis der Mannigfalktigkeit, wie sie in diesem Buch genannt wird, auf den Grund zu gehen. Malenfant, weil er zusammen mit Greggson Deirdra die komplette Reise mitmacht und manchmal etwas ruppig, aber dennoch liebenswert ist. Der Androide Bartholomew hat die Gruppe mit seinem unerschöpflichen Schatz an Wissen unterstützt. Die Gruppe wird im Verlaufe des Buches immer wieder verändert und an unterschiedlichen Stellen im Buch begegnen sie starken Persönlichkeiten, die der Reise immer wieder eine neue Richtung geben. 

Mir hat hier insgesamt die Reise durch die Mannigfaltigkeit besser gefallen als das Ende zum Schluss. Das Ende war schlüssig und durchaus interessant, aber irgendwie wirkte es auf mich auch ein wenig antiklimaktisch. Ich hatte am Ende leider nicht diesen Wow-Effekt, den ich mir gewünscht hätte. Als Zusatzmaterial gibt es „nur“ ein kurzes Nachwort, das ein bisschen was zum Hintergrund der Geschichte erzählt. 


Fazit: Ein unterhaltsamer Science-Fiction-Roman, der ein Multiversum und seine Möglichkeiten erkundet. Die Reise durch die Mannigfaltigkeit hat mir insgesamt gut gefalllen und das Ende war interessant aber antiklimaktisch. Wer gerne auch mal Bücher mit ruhiger Erzählweise mag und dem Science-Fiction-Genre nicht abgeneigt ist, fühlt sich hier wahrscheinlich wohl.

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