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𝘋𝘪𝘦 𝘯𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳𝘦𝘯 𝘔𝘢̈𝘯𝘯𝘦𝘳 𝘷𝘦𝘳𝘴𝘱𝘦𝘳𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘪𝘩𝘯𝘦𝘯 𝘮𝘪𝘵 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘭𝘣𝘦𝘯 𝘔𝘢̈𝘯𝘵𝘦𝘭𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘚𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘪𝘦 𝘚𝘵𝘳𝘢𝘴𝘴𝘦. 𝘚𝘪𝘦 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘢𝘴 𝘸𝘰𝘯𝘢𝘤𝘩 𝘴𝘪𝘦 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘢𝘩𝘦𝘯. 𝘚𝘪𝘦 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘢𝘣𝘴𝘰𝘭𝘶𝘵 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘢𝘴, 𝘸𝘰𝘯𝘢𝘤𝘩 𝘴𝘪𝘦 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘢𝘩𝘦𝘯. 𝘈𝘣𝘦𝘳 𝘪𝘩𝘳𝘦 𝘓𝘪𝘱𝘱𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘵𝘳𝘰𝘵𝘻𝘥𝘦𝘮 𝘳𝘰𝘵, 𝘪𝘩𝘳𝘦 𝘓𝘪𝘱𝘱𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘳𝘰𝘵. 𝘚𝘰 𝘸𝘪𝘦 𝘪𝘩𝘳𝘦 𝘈𝘶𝘨𝘦𝘯 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘸𝘢𝘳𝘻 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯.
⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾
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Wieder King-Zeit!
Mit 𝘈𝘵𝘭𝘢𝘯𝘵𝘪𝘴 ging es weiter und dieses Buch ist eine kleine Besonderheit: Fünf Novellen, die teils für sich stehen, teils ohne ihre Vorgänger kaum Sinn ergeben, aber zusammen ein faszinierendes Gesamtbild ergeben. Eine zusammenhängende Geschichte in fünf großen Kapiteln.
⭐️☄️🌙🌹
1960 ~ Niedere Männer in gelben Mänteln
Der Start fiel mir überraschend schwer; ich habe die Novelle sogar für ein paar Wochen zur Seite gelegt. Warum genau, kann ich nicht einmal sagen.
Aber: Dranbleiben lohnt sich! Gerade im letzten Drittel wird es richtig gut. Vor allem, wenn man 𝘙𝘦𝘨𝘶𝘭𝘢𝘵𝘰𝘳 und die ersten 3-4 Bände von 𝘋𝘦𝘳 𝘥𝘶𝘯𝘬𝘭𝘦 𝘛𝘶𝘳𝘮 kennt. Dann wird diese Novelle zum Fest. Dazu gibt’s einen kleinen, feinen Teaser auf die Fortsetzung der DT-Reihe, und der macht richtig Lust auf mehr.
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1966 ~ Herzen in Atlantis
Thema Spielsucht. Der Einstieg war für mich eher zäh, und auch die restliche Novelle konnte mich nicht vollkommen überzeugen.
Dennoch ist sie wichtig für den roten Faden der folgenden Geschichten und erfüllt ihren Zweck.
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1983 ~ Blind Willie
Für mich eine der stärksten Novellen!
Wir treffen Willie aus der ersten Story wieder und begleiten ihn durch einen einzigen Tag, an dem er versucht, seine vergangenen Taten wiedergutzumachen und dafür ein zweites Leben führt. Einmal täglich erblindet er komplett.
Spannend, ungewöhnlich umgesetzt und atmosphärisch dicht.
🫀
1999 ~ Warum wir in Vietnam sind
Der Text springt zwischen Kriegsvergangenheit und Gegenwart hin und her.
Die Kriegspassagen haben mich weniger abgeholt, dafür waren die Szenen in der Gegenwart umso stärker.
Ganz besonders der wilde Vorfall im Stau. Der hat die gesamte Novelle für mich aufgewertet.
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1999 ~ Heavenly Shades of Night Are Falling
Ein ruhiger, berührender Abschluss.
Bobby kehrt nach Harwich zurück und trifft alte Bekannte. Das hat mich tatsächlich überrascht und glücklich gemacht.
Ein gelungener Epilog, der die vorherigen Geschichten würdig zusammenführt.
Fazit
𝘈𝘵𝘭𝘢𝘯𝘵𝘪𝘴 ist nicht durchgehend perfekt, aber insgesamt ein vielschichtiges, clever verwobenes Werk, das vor allem für King- und Dunkler-Turm-Fans viel zu bieten hat. Einige Novellen glänzen richtig, andere tragen eher den roten Faden weiter.
Für mich ein lesenswertes King-Erlebnis, das ich gern weiterempfehle.
⭐️⭐️⭐️☆☆,₅
(7/10)






