Peter Robinson Im Sommer des Todes

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Inhaltsangabe zu „Im Sommer des Todes“ von Peter Robinson

Im Sommer 1969 wird in Yorkshire auf einem Musikfestival die Leiche eines Mädchens gefunden. Vier Jahrzehnte später stört die Ermordung eines Fremden die Ruhe im benachbarten Ort Fordham. Die Identität des Opfers bringt Alan Banks auf die Spur des unaufgeklärten Falls von 1969. Yorkshire, im Oktober 2005: Detective Chief Inspector Alan Banks wird nach Fordham gerufen, ein Toter wurde im Moorview Cottage gefunden. Niemand weiß, wer der Fremde ist, bis Banks ihn als den Musikjournalisten Nick Barber identifizieren kann. Barber arbeitete für die Musikzeitschrift MOJO an einer Story über die berühmten Mad Hatters, die zu ihrem vierzigsten Jahrestag eine große Rivival-Tour starten wollen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Ermordung Barbers und der eines Mädchen vier Jahrzehnte zuvor während eines Musikfestivals? Die Musiker und ihr Manager drängen Banks, nicht den Tourneestart zu behindern oder für schlechte Publicity zu sorgen. Doch Banks ist misstrauisch: Ist der Mörder in ihren Reihen zu suchen? Die wunderbar melancholische Atmosphäre und die Vielschichtigkeit der Figuren machen Im Sommer des Todes zu einem echten Highlight britischer Kriminalliteratur.

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    Im Sommer des Todes
    Felice

    Felice

    04. March 2014 um 20:56

    Eigentlich bin ich kein großer Freund von Krimis, die in zwei Erzählebenen handeln, aber hier ist der Fall aus dem Jahr 1969 genauso spannend und wechselt sehr geschickt mit dem aktuellen Geschehen ab. Als klar wird, dass beide Fälle zusammenhängen, tauchen auch die Personen von damals, sofern sie noch leben, auf und es ist interessant, wie sie sich entwickelt haben. Der Hintergrund ist die Zeit der Hippies und der großen Musikfestivals, von Blumenkindern, Sex, Drugs and Rock`n`Roll. Auf fast jeder Seite fällt der Name "Led Zeppelin" und seiner damaligen Musikerkollegen ;-) Peter Robinson lässt seine Figuren leben, man hat das Gefühl, alle zu kennen und besonders Inspektor Alan Banks und seine Kollegin Annie Cabbot, die man aus den vorherigen Bänden kennt, wachsen einem zunehmend ans Herz. Wer der Täter ist, bleibt bis zum Schluss unklar, weil erst da wichtige zusätzliche Details aufgedeckt werden, die schließlich zur Ermordung des aktuellen Opfers (ein Journalist) geführt haben. Die Auflösung ist nachvollziehbar, das Finale ebenso und am Ende hofft man nur, dass bald der nächste Band erscheint!

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  • Rezension zu "Im Sommer des Todes" von Peter Robinson

    Im Sommer des Todes
    Bellexr

    Bellexr

    23. July 2009 um 20:37

    1969: Am Morgen nach einem Musikfestival in Brimleigh wird beim Aufräumen die Leiche der jungen Linda gefunden. Der leitende Ermittler, DI Stanley Chadwick, steht bald vor einem großen Problem. Obwohl sich Tausende bei dem Festival befanden, scheint niemand den Mord bemerkt zu haben. Doch dann erhält er von ungeahnter Seite einen entscheidenden Hinweis. 2005: In dem kleinen Ort Fordham wird ein Toter erschlagen in einem von ihm gemieteten Cottage aufgefunden. Schnell kann DCI Alan Banks die Identität des Toten feststellen. Nick Barber war Musikjournalist und hatte sich nach Yorkshire zurückgezogen, um Recherchen für seinen neuesten Artikel über die Rockband Mad Hatters zu tätigen. Schon nach kurzer Zeit stellen Banks und seine Kollegin Annie Cabot fest, dass der Tot von Nick Barber in Zusammenhang mit einem Mord von 1969 steht und auch hier schien die Rockband schon eine Schlüsselrolle zu spielen. . Peter Robinson erzählt zwei Kriminalfälle, zeitversetzt um rund 36 Jahre und verwebt diese geschickt in seiner Geschichte. Die ständigen Wechsel zwischen 1969 und 2005 sind anfangs etwas verwirrend, da nicht immer auf diese hingewiesen wird und die Übergänge fast nahtlos sind, allerdings gewöhnt man sich schnell daran. . Gekonnt zeichnet der Autor für seine Leser die Zeit der späten 60er, des Flower-Powers, der Hippies und der Rockmusik. Und in letzterer schwelgt er auch ausgiebig. So geben sich bei den Ermittlungen Pink Floyd und Led Zeppelin die Klinke in die Hand. Auch die aktuelle Geschichte um den Mord an dem Musikjournalisten gibt dem Leser einen kleinen Einblick in das Business. Dies ist interessant und schlüssig in den Krimi eingewoben. Die Spannung baut sich fast unbemerkt auf und Peter Robinson versteht es wieder einmal gekonnt, den Leser mühelos an das Buch zu binden, wobei die Story bis zum Ende absolut nachvollziehbar bleibt. Auch in Bezug auf Motiv und Täter gelingt es ihm problemlos, alles offen zu lassen und so rätselt man mit Cabbot und Banks bis zum Schluss mit. . Das Leben von Annie Cabbot und Alan Banks wird weiter erzählt und so erfährt man u.a., wie Banks mit dem Tod seines Bruders und dem Brand seines Cottages klar kommt. Allerdings, vielleicht kommt es auch durch die ständigen Perspektivwechsel, bleiben dieses Mal die Figuren überraschend blass. Für Leser der Banks-Reihe kein Thema, da man sich bereits ein Bild von den beiden Hauptakteuren gemacht hat; Leser, die mit diesem Buch anfangen, könnten dagegen etwas enttäuscht sein. . Fazit: Mit „Im Sommer des Todes“ hat Peter Robinson wieder einen soliden Krimi mit einer interessanten, spannenden Story rund um seine Protagonisten Alan Banks und Annie Cabbot abgeliefert.

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