Peter Rock Meine Wildnis

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Inhaltsangabe zu „Meine Wildnis“ von Peter Rock

Ein dreizehnjähriges Mädchen lebt mit seinem Vater in einem riesigen Naturschutzgebiet im Westen der USA. Caroline kennt alle Geheimnisse des Waldes, vor allem aber weiß sie, wie man sich in der Wildnis verbirgt. Denn niemand darf ihr und ihrem Vater auf die Spur kommen. Erst als ein Jogger ihre Behausung entdeckt, verändert sich ihr Leben: Sie ergreifen die Flucht. In einer Welt, die nicht die ihre ist, muss sich Caroline neu bewähren. Und schon bald geht es für sie um Leben oder Tod. Die Ereignisse, die Peter Rock seine einzigartige Heldin mit ihrer erstaunlich aufrichtigen und warmen Stimme schildern lässt, beruhen auf einer wahren Begebenheit. ›Meine Wildnis‹ erzählt von Überleben und Hoffnung und entführt uns an die Ränder der Gesellschaft.

Für ein Kind wurde das Leben abseits des Gesellschaft zur Normalität. Statt zu leben, will es nur Überleben. Auf verstörende Weise fesselnd.

— derlorenz

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  • Rezension zu "Meine Wildnis" von Peter Rock

    Meine Wildnis

    thursdaynext

    22. November 2011 um 07:08

    Seltsam Sprachlos "Meine Wildnis" nahm mich gefangen, faszinierte , fesselte , schockierte am Ende und spuckte mich dann einfach aus . Das wirre Ende , in welchem Caroline völlig in die Irrationalität abdriftet lässt offen ob sie überlebt hat, welche Beweggründe ihren (kriegstraumatisierten )Vater , vielleicht auch nur Entführer angetrieben haben , alles ist möglich ...... Existiert sie wie ein Tier gefangen in ihren Wunschträumen ???? Viele Fragen bleiben offen . Womöglich konnte sie der Autor selbst nicht mehr beantworten. Leser werden mit Mitleid und Nichtbegreifen verstossen . 6 von 10 Sternen gibt es dennoch , weil Peter Rock es verstanden hat das obdachlose Leben in Wald und Stadt erbarmungslos packend zu schildern. Ein Buch das mich mit um den Kopf schwebenden ? ?? ???? ??? zurücklässt .

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  • Rezension zu "Meine Wildnis" von Peter Rock

    Meine Wildnis

    DieChrissy20

    23. September 2011 um 21:42

    Inhalt: Die dreizehnjährige Caroline und ihr Vater leben im Stadtwald- draußen. Seit vier Jahren, jeden Tag. Carolines Vater hat sie geholt um endlich wieder Zeit mir ihr verbringen zu können. Sie leben in Höhlen und in diversen Unterschlupfen, bis zu dem Tag, an dem sie von einem Jogger entdeckt und von der Polizei geschnappt werden. Caroline wird verschiedenen sprachliche, schriftlichen und auch psychologischen Tests unterzogen, mit dem Ergebnis, dass sie gut entwickelt ist und weiter als manch anderes Mädchen in ihrem Alter. Gemeinsam mit ihrem Vater bekommt sie eine neue Chance sich in die Zivilisation einzuleben und zwar auf einer abgelegenen Farm, wo ihr Vater arbeiten kann, sie darf bald zur Schule gehen- wäre da nur nicht die Unruhe, die ihren Vater nicht loslässt... Meine Meinung: Zuerst muss erwähnt werden, dass das Buch von Peter Rock auf einer wahren Geschichte beruht. Dieses Mädchen und ihren Vater gab es also wirklich, bis zu dem Punkt, wo sie von der Farm verschwinden. Natürlich ist die Geschichte in dem Buch voller Fiktion, aber überaus treffend. Das Buch ist aus der Sicht von Caroline geschrieben, was für mich sehr beeindruckend war, denn es ist der Wahnsinn, wieviele Eindrücke sie mit ihrem 13 Jahren eingefangen hat. Peter Rock, hat die kindliche Naivität, jedenfalls das bisschen, was sie noch hat sehr gut beschrieben. Wirkliche Höhepunkte oder Tiefpunkte gab es eigentlich nicht, die Geschichte plätschert dahin, bis ein wichitges Ereignis eintrifft. Der Schreibstil des Autors untersützt das Ganzes sogar noch. Teilweise habe ich mir mehr "landschaftliche" Beschreibungen versprochen, doch es wurde mehr das Leben draußen und die Beziehung zu ihrem Vater beschrieben. Für mich bleiben zum Schluss viele Fragen offen, auch wenn am Ende ein wenig Aufklärung kam. Ich denke Peter Rock hat dies beabsichtigt, denn inspiriert durch die wahre Geschichte, sind für ihn vielleicht auch einige Fragen offen geblieben. Mich hat die Geschichte beeindruckt, auch wenn es mir schwer fällt meine Gedanken dazu in Worte zu fassen. Ich finde es ganz erstaunlich, dass zwei Menschen- völlig egal wie alt am Rande einer Gesellschaft und einer ganz normalen Zivilisation leben können. Unbemerkt und im Wald verborgen. Wie kann sowas geschehen frage ich mich? Am Ende merkt man Caroline schon an, dass sie ein paar soziale "Schwächen" hat, aber auch nur, weil sie es nicht anders gelernt hat. Fazit: Ich vergebe acht von zehn Punkten für ein Buch, was eindeutig zum nachdenken anregt.

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  • Rezension zu "Meine Wildnis" von Peter Rock

    Meine Wildnis

    gina1973de

    08. August 2011 um 17:43

    Kurzbeschreibung Ein dreizehnjähriges Mädchen lebt mit seinem Vater in einem riesigen Naturschutzgebiet im Westen der USA. Caroline kennt alle Geheimnisse des Waldes, vor allem aber weiß sie, wie man sich in der Wildnis verbirgt. Denn niemand darf ihr und ihrem Vater auf die Spur kommen. Erst als ein Jogger ihre Behausung entdeckt, verändert sich ihr Leben: Sie ergreifen die Flucht. In einer Welt, die nicht die ihre ist, muss sich Caroline neu bewähren. Und schon bald geht es für sie um Leben oder Tod. Die Ereignisse, die Peter Rock seine einzigartige Heldin mit ihrer erstaunlich aufrichtigen und warmen Stimme schildern lässt, beruhen auf einer wahren Begebenheit. Meine Wildnis erzählt von Überleben und Hoffnung und entführt uns an die Ränder der Gesellschaft. Mit meinen Worten Durch einen Zeitungsartikel wurde der Autor, Peter Rock, auf diese Geschichte aufmerksam. Der Roman ist aus Sicht der, zu Beginn des Romans, 13 jährigen Caroline geschrieben. Caroline lebt mit ihrem 53 Jahre alten Vater im Stadtwald von Portland. Sie leben von selbst angebautem Gemüse, essbarem aus dem Wald und mit der 200 Dollar Invalidenrente den Carolines Vater von der Regierung als Vietnamveteran bekommt, wird einmal im Monat das nötigste im Supermarkt gekauft. Der Vater unterrichtet Caroline sowohl in rechnen, schreiben lesen etc. bringt ihr aber auch bei, wie „unsichtbar“ im Wald zu leben. Er versucht, auch unter diesen besonderen Umständen, seiner Tochter eine gute Bildung und ein gutes Leben zu bieten und grenzt sich deutlich von den anderen "Obdachlosen" im Wald ab Von Albträumen verfolgt ist er sehr vorsichtig und scheut andere Menschen. Eines Tages werden die beiden im Wald von der Polizei aufgespürt und nach einigen „Verhören“ zu einer Pferderanch gebracht, auf der sie sich um die Tiere und den Garten kümmern und ein neues Zuhause finden sollen… Doch Vater und Tochter halten es in dieser Welt nicht lange aus und verschwinden erneut… Mehr möchte ich hier nicht schreiben um das Ende nicht zu verraten. Meine Meinung Eigentlich ist dieser Roman nicht aus dem Genre dass ich normalerweise lese. Der Klappentext hörte sich aber interessant an. Dennoch war ich skeptisch, ob dieses Buch mich interessieren oder sogar fesseln könnte.Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu finden… nach kurzer Zeit aber war ich aber mitten drin in dieser außergewöhnlichen Geschichte. Was genau mich so gefesselt hat kann ich gar nicht wirklich sagen… einerseits war es sicher die Story vermischt mit der Tatsache, dass diese Geschichte auf eine wahren Begebenheit beruht… das hatte ich irgendwie immer im Kopf. Auch wenn die schreibweise mit den Worten einer 13-jährigen zunächst etwas ungewohnt war so muss ich im nachhinein sagen, dass auch das seinen Teil dazu beigetragen hat, diese Buch so “anders“ zu machen. Vielleicht war es aber auch das Erstaunen… wie kann so was möglich sein... Was es auch war, am besten ihr macht euch selber ein Bild davon. Ein lesenswertes und interessantes Buch

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  • Rezension zu "Meine Wildnis" von Peter Rock

    Meine Wildnis

    Weltverbesserer

    17. June 2011 um 20:52

    Die 13-jährige Caroline und ihr Vater leben seit 4 Jahren im Stadtwald von Oregon (Portland). Sie haben ihr Leben sehr gut an die Wildnis angepasst, der Vater unterrichtet die Tochter, Essen bauen sie sich zum Teil selbst an und hin und wieder leihen sie sich Bücher aus der Bibliothek aus. Doch eines Tages werden die beiden von einem Jogger entdeckt und diese Begegnung soll ihr gemeinsames Leben verändern.... ---------------- Ein klar strukturierter Roman, der ein außergewöhnliches Thema beschreibt und streckenweise ziemlich aufwühlend ist. Mich hat das Buch durch die einfache, authentische Sprache überzeugt. Sehr gut ist dem Autor gelungen sich in die Gedankenwelt der 13-jährigen Caroline einzufühlen und die liebevolle und zärtliche Verbindung von Vater und Tochter darzustellen. Wer das Thema interessant findet, dem ist das Buch wärmstens empfohlen. ---------------- "Meine Wildnis" beruht auf einer wahren Begebenheit. ACHTUNG KLEINER SPOILER: Im Mai 2004 liest Peter Rock einen Artikel in der Zeitung "The Oregonian" über einen 53-jährigen und seine 13-jährige Tochter die im Stadtwald von Oregon von einem Jogger entdeckt wurden. Die Behörden holen die beiden aus dem Wald und versuchen, für beide einen schönen Ort zum Leben zu finden, eine Pferdefarm. Doch nach nur 2 Wochen sind die beiden verschwunden und bis heute fehlt jede Spur von ihnen.

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  • Rezension zu "Meine Wildnis" von Peter Rock

    Meine Wildnis

    bücherelfe

    22. March 2011 um 21:31

    Draussen: Ein Mädchen, sein Vater und ihr Leben in den Wäldern. Ein im Frühjahr des Jahres 2004 veröffentlichter Artikel im Lokalteil von „The Oregonian“ hatte Peter Rocks die Grundlage zu diesem Roman geliefert. Im Zeitungsartikel wurde davon berichtet, dass ein 53jähriger Kriegsveteran vier Jahre lang mit seiner dreizehnjährigen Tochter im Stadtwald von Portland, Oregon gelebt hatte. Nachdem die beiden von einem Jogger entdeckt und der Polizei gemeldet worden waren, fanden die Behörden auf einer Pferdefarm im Yamhill County einen Ort, wo die beiden sich langsam an das Leben in der Zivilisation gewöhnen sollten. Untersuchungen ergaben, dass sowohl Vater als auch Tochter sich bester körperlicher Gesundheit erfreuten. Auch schien der Vater seiner Tochter Bildung angedeihen zu lassen; entsprechende Tests ergaben, dass sie ihren Altersgenossen schulisch weit voraus war. Aber die Welt, in die man sie dann zwang, war einfach nicht die ihre. Zwei Wochen später ein weiterer Zeitungsartikel. Vater und Tochter sind verschwunden; spurlos. Die Sache liess Peter Rock keine Ruhe und um seine eigene Neugierde zu befriedigen, musste er die Geschichte von Vater und Tochter eben selber erzählen. Und das tut er mit „Meine Wildnis“. Er versucht, in die Haut der 13jährigen Caroline zu schlüpfen und erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht in einer Sprache wie sie unprätentiöser nicht sein könnte. „Aber grundsätzlich glaube ich, dass uns das Lesen von Literatur eine andere Art des Mitgefühls ermöglicht, dass es einer der besten uns zur Verfügung stehenden Wege ist, um Zugang zu den Gedanken einer anderen Person zu finden, uns in ihre Lage zu versetzen.“ Die Gestaltung des Buchs lässt keine Zweifel, dass die Geschichte im Wald spielt. Das Cover vermittelt ein Gefühl, als würde ich auf dem Waldboden liegen und versuchen, einen Blick auf den Himmel zu erhaschen. Aber ich sehe vor allem eins; ein grünes Blätterdach am Ende hoher schlanker Bäume. Genau das, was Caroline tagtäglich sieht. Sie erzählt vom Alltag im Wald und von den Ausflügen in die Stadt, wo ihr Vater monatlich seine Invalidenrente abhebt und sie Dinge besorgen, die es im Wald nicht gibt. Von den anderen Obdachlosen, von denen sie sich fernzuhalten versuchen. Von der Angst vor Entdeckung, wobei sie selber gar nicht weiss, warum die anderen Menschen denn so gefährlich sein sollen. „Stetigkeit beraubt auch den Menschen von grosser Seele seiner Aufgaben. Er kann sich ebenso gut damit begnügen, seinen Schatten an der Wand zu betrachten.“ Peter Rock lässt Caroline von Wind und Kälte, vom Klettern auf Bäume und vom Schachspielen mit ihrem Vater erzählen. Und davon was passiert, als ihr Leben im Wald ein abruptes Ende findet. Genau so hätte es sein können. Niemand wird es je erfahren, denn Vater und Tochter sind spurlos verschwunden. Fazit: Ein faszinierendes Buch über ein ungewöhnliches Leben. Absolut lesenswert!

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