Peter Söder

 3.2 Sterne bei 12 Bewertungen

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Peter SöderDie Kupferkönigin
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Die Kupferkönigin
Die Kupferkönigin
 (12)
Erschienen am 12.10.2015

Neue Rezensionen zu Peter Söder

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Rezension zu "Die Kupferkönigin" von Peter Söder

Erster Fall für Kommissar Hammersberger
Schalkefanvor 3 Jahren

Die Kupferkönigin

Das Buch ist ein Debütkrimi von dem evangelischen Pfarrer Peter Söder, der an den Handlungsorten des Buches auch schon selbst seinen seelsorgerischen Aufgaben nachgegangen ist.
Daher fließen diese Orte wie Würzburg, Sulzbach-Rosenberg und Münchaurach auch in die Handlung des Krimis ein.

Die Hauptprotagonisten sind wie der Autor auf der einen Seite der Pfarrer Paul Sieder (angelehnt an Peter Söder?) sowie "Garfield" Gerald Hammersberger, seines Zeichen Kriminalkommissar. Beide Protagonisten wohnen im selben Haus und verstehen sich eigentlich ganz gut.
Während Paul mit seiner Familie ein geregeltes Familienleben führt ist der neu eingezogenen Kommissar ein wenig chaotisch und leider ohne die notwendige weibliche Unterstützung. Zusammen sind sie ein gutes Team, was an den Ermittlungen zu dem ersten Fall auch zum Vorschein kommt. 
Denn schließlich wurden sie beide in ihrer "beruflichen" Position zu der ersten jungen Leiche gerufen.

Ein sehr spannender kurzer Krimi mit entsprechenden Rückblicken und einem soliden Ende. Für einen Debütkrimi sehr gut gelungen.
Wir werden ja bestimmt noch mehr von dem ungewöhnlichen Team mal lesen. 4 Sterne für den Kurz-Krimi, bei dem es ruhig ein paar Seiten mehr hätten sein dürfen.

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Rezension zu "Die Kupferkönigin" von Peter Söder

Unterhaltsames Krimidebüt
AlexHuvor 3 Jahren

Pfarrer Sieder und Kommissar Hammersberger sind Nachbarn. Eines morgens treffen sie sich vor dem gemeinsamen Wohnhaus um sich zu einem gemeinsamen Ziel zu begeben: der Eine in seiner Eigenschaft als Notfallseelsorger, der Andere um einen Mordfall zu untersuchen.

Kein Dorfkrimi, auch wenn der Anfang es vermuten lässt: die Ermittlungen führen von der Oberpfalz und Franken nach Prag, die Zahl der Mordopfer steigt, unerwartete Wendungen lassen den Leser lange über die Identität des Mörders im Dunkeln.

Peter Söders erster Krimi ist locker, unterhaltsam und humorvoll geschrieben, die Protagonisten sind glaubwürdig, menschlich und liebenswert.

Die Schilderung von Charakteren und (Neben)schauplätzen lassen des Autors Freude am Schreiben erahnen, der Schreibstil ist flüssig bis auf ein paar überlange Sätze.

Die Handlung ist kurzweilig und nachvollziehbar erzählt. Hier und da hat der Spannungsbogen ein paar Dellen (besonders für Fussballmuffel) und gelegentlich spielt Kommissar Zufall die Hauptrolle, aber das tut dem Gesamteindruck nur wenig Abbruch.

In aller Kürze: Netter Krimi für Zwischendurch. Ich freue mich auf den nächsten Fall!












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vanessablns avatar

Rezension zu "Die Kupferkönigin" von Peter Söder

Sympathisches Protagonistenpaar, aber nicht ausgereift
vanessablnvor 3 Jahren

Die Grundidee von "Die Kupferkönigin" hat mir gut gefallen. Ein Pfarrer und ein polizeilicher Ermittler wohnen im selben Haus und befassen sich einmal zufällig mit dem gleichen unnatürlichen Todesfall. Die beiden Protagonisten, die auf diese Weise von Nachbarn zu Freunden werden, sind sympathisch und werden humorvoll und authentisch dargestellt. Daher war ich anfangs noch gewillt, stilistische Schwächen zu verziehen. Man merkt dem Debüt an, dass es mit Freude an der Sache geschrieben wurde. Es ist unterhaltsam und hat keine Längen, aber auch nicht viele Seiten.

Als es nicht bei der einen Toten bleibt, kommt Fahrt auf, die jedoch schnell wieder genommen wird. U. a. wird sich in Online-Chats umgehört, was manchmal zu witzigen Überraschungen führt, manchmal auch nicht. Der Kriminalfall hatte am Ende noch eine unerwartete Wendung, anderes wurde leider schon vorweggenommen. Dazu kam die holprige Schreibweise. Die langen Sätze haben mich nicht unbedingt gestört, nur waren manchmal Fehler drin. Zum Beispiel wechselt in einem Satz Gegenwarts- und Vergangenheitsform und ähnliche kleinere Dinge, die sich jedoch häufen. Eine Überarbeitung hätte der netten Grundidee sehr gutgetan. 
 

 

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Gespräche aus der Community

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P

Der R.G. Fischer Verlag stellt 15 Bücher und fünf Dateien zur Verfügung. Ab sofort kann man sich um diese Freiexemplare bewerben. Am Ende der Bewerbungsfrist werden die Gewinner ausgelost.

Im Roman geht ein evgl. Pfarrer unwillkürlich mit seinem "Übermieter", einem Kommissar, auf Mörderjagd.

Bewerbungsfragen dazu:

1. Don Camillo oder Pfarrer Braun waren stets sympathische Vertreter der Gattung "Pfarrer" - schlagkräftig, ironisch oder hintersinnig. Das Pfarrerbild hat sich aber in letzter Zeit sehr verändert. Intern, da die Belastungen immer größer werden und die Aufgabengebiete stetig wachsen. Aber auch äußerlich, denn unter den Berufen, denen am meisten Vertrauen entgegengebracht wird, rangieren die Geistlichen mittlerweile weiter unten. Frage: Ist ein Pfarrer noch eine Person, der man gerne über die Schulter blickt, wenn er die Hauptperson in einem Roman ist? Folgefrage: Was für ein Bild vermittelt ein Pfarrer heute - konservativ, modern, aufgeschlossen, schlagkräftig oder von der Welt abgeschieden?

2. Seit dem Buch ´Shades of Grey´ "shadet" es an vielen Stellen. Ein Hauch davon bekommen auch die Hauptpersonen im Roman mit. Frage: Ist das Thema überhaupt noch - wenn es das denn war - ein "Aufreger" oder einfach nur ein Abbild der selbstbestimmten Lebensweise der Menschen?

3. Offenes Ende oder alle Fragen geklärt - was fasziniert mehr an einem Buch? (Wie es im Roman ist, wird natürlich nicht verraten!)

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