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PeterSoeder

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Der R.G. Fischer Verlag stellt 15 Bücher und fünf Dateien zur Verfügung. Ab sofort kann man sich um diese Freiexemplare bewerben. Am Ende der Bewerbungsfrist werden die Gewinner ausgelost.

Im Roman geht ein evgl. Pfarrer unwillkürlich mit seinem "Übermieter", einem Kommissar, auf Mörderjagd.

Bewerbungsfragen dazu:

1. Don Camillo oder Pfarrer Braun waren stets sympathische Vertreter der Gattung "Pfarrer" - schlagkräftig, ironisch oder hintersinnig. Das Pfarrerbild hat sich aber in letzter Zeit sehr verändert. Intern, da die Belastungen immer größer werden und die Aufgabengebiete stetig wachsen. Aber auch äußerlich, denn unter den Berufen, denen am meisten Vertrauen entgegengebracht wird, rangieren die Geistlichen mittlerweile weiter unten. Frage: Ist ein Pfarrer noch eine Person, der man gerne über die Schulter blickt, wenn er die Hauptperson in einem Roman ist? Folgefrage: Was für ein Bild vermittelt ein Pfarrer heute - konservativ, modern, aufgeschlossen, schlagkräftig oder von der Welt abgeschieden?

2. Seit dem Buch ´Shades of Grey´ "shadet" es an vielen Stellen. Ein Hauch davon bekommen auch die Hauptpersonen im Roman mit. Frage: Ist das Thema überhaupt noch - wenn es das denn war - ein "Aufreger" oder einfach nur ein Abbild der selbstbestimmten Lebensweise der Menschen?

3. Offenes Ende oder alle Fragen geklärt - was fasziniert mehr an einem Buch? (Wie es im Roman ist, wird natürlich nicht verraten!)

Autor: Peter Söder
Buch: Die Kupferkönigin

Aspasia

vor 2 Jahren

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1. Die evangelischen Pfarrer, die ich für die Beurteilung heranziehen kann, wirken auf mich in Wort und Abbild modern, im dem Sinne wie sich ein im Herzen konservativer das halt so vorstellt. Nur weil der Herr Pfarrer nun ungebügelte Jeans trägt, schon das 2. Mal in den Stand der Ehe getreten ist und in seiner Jugend, wer hätte das von ihm gedacht, mal einen Joint geraucht hat, bleibt er doch einem Weltbild verhaftet, dass von modernen Menschen vor Jahrhunderten beerdigt wurde.
2. Ein Hauch von "Shades of Grey", also SM in homöpathischen Dosen, in der 30er Verdünnung sozusagen. Ein Aufreger war das sicherlich nicht, oder doch, weil es recht fern vom eigentlichem Thema war. Ein Bollywoodfilm hat ja auch wenig mit dem Leben in Kalkutta zu tun.
3. Definitiv ein offenes Ende, wär ja Schade, wenn das Gehirn des Lesers völlig nutzlos wäre. Bei Krimis bin ich schon weniger definitiv, die sind für mich wie Kreuzworträtsel, da ertrage ich auch keine unausgefüllten Felder :-)

.. ich bin spießig, ich steh auf Papier (sollte ich gewinnen)

Julitraum

vor 2 Jahren

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Interessante Fragen.

Zu 1: Ich bin evangelisch. Für mich wirken die heutigen PfarrerInnen eher aufgeschlossen und modern. Bei den katholischen Vertreten bin ich mir nicht so sicher, hier geht es bestimmt noch recht konservativ zu, aber der Wandel der Zeit macht auch hier nicht halt.

Zu 2: Mich nervt "Shades of Grey" nur noch. Ich halte es nur für eine Lebensweise, aber soll halt ja jeder machen, lesen usw. wie er es gerne mag :-)

Zu 3: Ein offenes Ende ist für mich persönlich immer schlimm, zumindest im Krimi oder wenn es total offen ist. Ich bin auf jeden Fall für eine abgeschlossene Variante, dann kann ich mit der Geschichte gut abschließen und bin rundum zufrieden.

P. S.: Sollte mir das Glück hold sein, so dürfte es für mich bitte nur ein Taschenbuch und keine Datei sein, ich brauch halt was Handfestes :-)

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AlexHu

vor 2 Jahren

Kapitel 9-19: Ist ein Leben ohne das Internet überhaupt noch vorstellbar?

Migräne, Windows-10-Update-Katastrophe, wieder Migräne, dann Urlaub: 3 Wochen (fast) ohne Internet ... und ich habe überlebt.

Offensichtlich eine Frage des Nutzungsverhaltens. Ich habe Facebook, Twitter und Co. seinerzeit nur kurz angetestet, das "Zeitvampir"-Potenzial erkannt und schnell wieder die Finger davon gelassen bevor die Suchtfalle zuschnappt.

So, jetzt muss ich mich erstmal durch 1700 E-Mails buddeln... :o)

Schalkefan

vor 2 Jahren

Kapitel 1-8: Die Hauptpersonen - eine authentische Einführung?
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Spät - aber hoffentlich noch nicht zu spät :)
Ich bin gut und schnell in das Buch hinein gekommen.

Die beiden Nachbarn finde ich klasse. Auf der einen Seite Garfield Gerald Hammersberger, auf der anderen Seite der evangelische Pfarrer Paul Sieder, der Heilige Paulus. Allein die Spitznamen finde ich perfekt und passend.

Der erste gemeinsame Fall. Der Tod einer jungen Frau erscheint mir auch authentisch. Denn gerade das Internet birgt so viele Gefahren, das man auch leicht einen Mörder anlocken kann.

Schalkefan

vor 2 Jahren

Kapitel 9-19: Ist ein Leben ohne das Internet überhaupt noch vorstellbar?
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Ich denke das heute das Leben ohne Internet nicht mehr möglich ist.
Wie sind alle darauf schon so eingeschossen, das es mit normalen Dingen wie früher nicht mehr möglich wäre.
Briefe von Hand schreiben? Aber nein, dafür gibt es die schnellen Mails. Sind gleich da und man hat super schnell Antwort.
Kontakte im Internet knüpfen? Aber ja. Da lernt man Menschen aus der ganzen Welt kennen, die man früher niemals getroffen hätte. Es können sich auch ganz tolle Freundschaften ergeben.
Geschenke kaufen: geht schnell und einfach im Internet
Niemals allein sein: Facebook und Co machen es möglich.

Man muss aber durchaus davon abschalten können und das wahre Leben mit Freunden leben. Im Urlaub und am Wochenende? Da lieber Internet aus und erholen. Sehen was die Welt wirklich für einen bereit hält.

Zum Buch: Der Pfarrer unter Petrus und die Mesnerin Sabine. Beide hatten sich auf der Suche nach der Kupferkönigin im Internet getroffen. Ein lustiger Zufall. Vielleicht für Sabine auch ganz peinlich. Aber irgendwie haben die beiden das Zusammentreffen dann gut gemeistert.
Ob Petrus dadurch mehr über die Tote erfahren kann?

Schalkefan

vor 2 Jahren

Kapitel 9-19: Ist ein Leben ohne das Internet überhaupt noch vorstellbar?
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Bei Kapitel 19: Daniel mit seiner 1 in Mathe und seiner 5 in Religion!!!! da mußte ich schon sehr schmunzeln. :)

Schalkefan

vor 2 Jahren

Kapitel 20-32: Wie sehr kann ein Moment, ein Erlebnis, das Leben eines Menschen verändern?
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Jedes Ereignis im Leben kann einen Menschen völlig verändern.
Gute und schlechte Erlebnisse.
Aber man kann auch aus schlechten Ereignissen gute Dinge für die Zukunft mitnehmen.

Das was den Mädchen in Prag passiert ist z.B. - sie rächen sich an den Jungs - was dann einen von Ihnen wegen der Demütigung zum Mörder werden lässt.

Die Handlung ist sehr gut gewählt und ich konnte schnell und zügig weiter lesen.
Wie kommt man als Pfarrer zu diesem sexuellen Thema: Dominanz und Unterwerfung.
Bei der katholischen Kirche ist ja Sex sowieso nur zur "Fortpflanzung" erlaubt und nicht zum Vergnügen.
Finde es auch gut das in dem Krimi unterschwellig das Thema von Homosexualität anklingt. Denn die Mesnerin hatte ja auch erotische Gefühle für die Kupferkönigin.

Schalkefan

vor 2 Jahren

Kapitel 34-53: Die Geister der Vergangenheit - greift die eigene Geschichte immer wieder nach einem?
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Die Geister der Vergangenheit?
Die kann man wohl nicht immer ganz abschütteln.
Aber man kann gegen sie ankämpfen und keinen Raum im neuen Leben dafür lassen.

Im Buch war das leider Franziska nicht möglich. Das erneute Zusammentreffen mit ihrem "Peiniger", der sie so bloß gestellt hatte, hat plötzlich eine Eigendynamik entwickelt und so hat sie Lukas getötet.

Ich kenne einige der Plätze in Würzburg - vor allem der Bahnhofsbereich und auch das Hubland sind mir gut in Erinnerung.

Schalkefan

vor 2 Jahren

Hier nun meine Rezension zu dem Debüt-Krimi, der mir gut gefallen hat.
Das Ermittler-Team ist jedenfalls aussergewöhnlich, aber sehr sympathisch.

http://www.lovelybooks.de/autor/Peter-S%C3%B6der/Die-Kupferk%C3%B6nigin-1168841639-w/rezension/1195224732/

Bin gespannt auf einen weiteren Fall des Teams. Den wird es doch wohl geben?
Vielen Dank das ich das Buch lesen durfte.

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