Peter S Beagle Das letzte Einhorn

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Einhorn“ von Peter S Beagle

Die vielen alten und neuen Liebhaber des letzten Einhorns können hier den Klassiker zusammen mit einer erstmalig auf Deutsch erscheinenden Fortsetzung lesen. 'Das letzte Einhorn' kehrt zu den Menschen zurück. Längst gehört 'Das letzte Einhorn' zum Kanon der Weltliteratur für Jung und Alt und es hat nichts von seiner Faszination verloren. In dieser erweiterten Ausgabe des Klassikers führt Peter S. Beagle die spannende Geschichte um die verschwundenen Einhörner weiter. Das Dorf, in dem die kleine Sooz lebt, wird von einem gefährlichen und bösen Greif bedroht. Immer wieder entführt er kleine Kinder in den Wald und lässt sie nicht mehr frei. Sooz beschließt, sich heimlich aufzumachen und den alten König Lír um Hilfe für ihr Dorf zu bitten. Aber vermögen Normalsterbliche wirklich etwas gegen ein gefährliches Fabeltier auszurichten? Ein Greif nämlich hat zwei Herzen, das eines Adlers und das eines Löwen. Die Leser dürfen sich auf ein Wiedersehen mit dem Zauberer Schmendrick, Molly Grew und - dem berühmtesten Huftier der Fantasyliteratur freuen. Durch Zufall hört das letzte Einhorn, dass es das Letzte seiner Art ist und dass die anderen Einhörner vom roten Stier vertrieben wurden. Gemeinsam mit dem gänzlich unbegabten Zauberer Schmendrick und der Räuberbraut Molly Grue macht sich das letzte Einhorn auf zum Hof von König Hagard, seine Gefährten zu suchen: 'Das helle Funkeln der Hörner. Wie regenbogenschimmernde Masten auf silbernen Schiffen kamen die Hörner aus dem Meer geritten. Jede Woge trug Hunderte heran, sie bäumten sich auf und stampften und bogen ihre langen wolkigen Hälse weit zurück.'

Eines der schönsten Fantasy Bücher. Sollte man gelesen haben.

— AnaBanana
AnaBanana

Mein absolutes Lesehighlight.

— Jennifer_Jaeger
Jennifer_Jaeger

Eine wunderschöne Fantasy-Geschichte mit Märchen-Charakter.

— Jadra
Jadra

Stöbern in Fantasy

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Einfach eine unbeschreiblich tolle Fortsetzung. Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen *_*

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  • Das letzte Einhorn

    Das letzte Einhorn
    Schnutsche

    Schnutsche

    02. February 2017 um 02:58

    ~Erster Satz~   Das Einhorn lebte in einem Fliederwald, und es lebte  ganz allein.   ~Meine Meinung~   Ich bin absolut hin und weg von dieser Geschichte. Peter S. Beagle hat mich mit seiner Art zu schreiben total verzaubert. Normalerweise verschlinge ich Bücher, die mir gefallen, doch dieses Meisterwerk war mir dafür viel zu schade. Das musste ich stückchenweise genießen. Ich habe mir sehr viele schöne Textstellen notiert. Meine Ausgabe ist von 1975, das heißt, der wunderbare Geruch von altem Vanilletabak hat mich beim Lesen der Geschichte ständig begleitet. In meiner Ausgabe gab es außerdem auf den ersten Seiten Illustrationen von allen Figuren, die eine Rolle in der Geschichte spielen, außer vom Einhorn. Ich habe mich in dieses Buch verliebt, das voller Magie und Fantasie steckt.

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    Das letzte Einhorn
    Jennifer_Jaeger

    Jennifer_Jaeger

    26. September 2016 um 16:48
  • Traumhafte Comicadaption einer traumhaften Geschichte!

    Das letzte Einhorn
    loveisfriendship

    loveisfriendship

    31. May 2016 um 15:40

    Der Roman von Peter S. Beagle gehört zu den Klassikern der Fantasy-Literatur. Dies ist die Comicadaption dieser zauberhaften Geschichte.Ein Einhorn wohnt ganz allein in einem Fliederwald und es hat sich nie daran gestört. Bis eines Tages durch seinen Wald ziehende Jäger davon sprechen, es gebe keine Einhörner mehr. Und so begibt sich das Einhorn auf die gefährliche Suche nach seinen Gefährten…Der Roman von Peter S. Beagle gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Das unglaublich zeitlose Werk bietet einen schier unerschöpflicher Quell an Deutungsmöglichkeiten. Eine Poesie und Weisheit liegt in der symbolreichen Geschichte, die zu meinen allerliebsten in der Fantasy gehört und in der ich mich immer wieder verlieren kann. Zum Seufzen schön! Zu Beginn hatte ich Befürchtungen, der Comic sei einfach der Zeichentrickfilm in Buchform, aber dem ist nicht so. Der Comic zeigt ganz andere Bilder und beide Medien sind für sich alleinstehende Kunstwerke. Peter B. Gillis hat die Romanvorlage adaptiert und Renae de Liz die Illustrationen beigesteuert. Ihre Bilder leuchten in kräftigen Farben, die die Magie der Vorlage transportieren.Fazit: Die traumhafte Comicadaption von „Das letzte Einhorn“ empfehle ich allen Fans des Magischen, der Poesie, der Fantasie und Fabeln, allen Fans von Peter S. Beagles‘ Romanvorlage und dem wunderhübschen Zeichentrickfilm, sowie allen anderen Einhorn-Liebhabern. Viel Spaß beim Versinken, Schwelgen und Verzaubern-Lassen! Auch zu lesen unter:https://jubiwi.wordpress.com/2016/05/09/buchvorstellung-das-letzte-einhorn/

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  • Fantastisch und einfach nur wunderschön. Meine kleine Liebeserklärung an das Buch!

    Das letzte Einhorn
    Floh

    Floh

    Ja, wer kennt sie nicht, die Geschichte von dem letzten Einhorn, das sich auf die Suche nach seinen Artgenossen macht und dabei auf allerlei seltsame Gestalten und Gefahren trifft. Der wunderschöne Film „Das letzte Einhorn“ gehört schon zum Klassiker in der Adventszeit, nun wollte ich das gleichnamige Buch des Autors Peter S. Beagle endlich einmal lesen und kennenlernen. „Das letzte Einhorn und Zwei Herzen“ ist eine Sonderausgabe mit einer ergänzenden Geschichte zum bekannten Werk. Erschienen im Klett Cotta Verlag (http://www.klett-cotta.de/home/) Inhalt: „Die vielen alten und neuen Liebhaber des letzten Einhorns können hier den Klassiker zusammen mit einer erstmalig auf Deutsch erscheinenden Fortsetzung lesen. 'Das letzte Einhorn' kehrt zu den Menschen zurück. Längst gehört 'Das letzte Einhorn' zum Kanon der Weltliteratur für Jung und Alt und es hat nichts von seiner Faszination verloren. In dieser erweiterten Ausgabe des Klassikers führt Peter S. Beagle die spannende Geschichte um die verschwundenen Einhörner weiter. Das Dorf, in dem die kleine Sooz lebt, wird von einem gefährlichen und bösen Greif bedroht. Immer wieder entführt er kleine Kinder in den Wald und lässt sie nicht mehr frei. Sooz beschließt, sich heimlich aufzumachen und den alten König Lír um Hilfe für ihr Dorf zu bitten. Aber vermögen Normalsterbliche wirklich etwas gegen ein gefährliches Fabeltier auszurichten? Ein Greif nämlich hat zwei Herzen, das eines Adlers und das eines Löwen. Die Leser dürfen sich auf ein Wiedersehen mit dem Zauberer Schmendrick, Molly Grew und - dem berühmtesten Huftier der Fantasyliteratur freuen. Durch Zufall hört das letzte Einhorn, dass es das Letzte seiner Art ist und dass die anderen Einhörner vom roten Stier vertrieben wurden. Gemeinsam mit dem gänzlich unbegabten Zauberer Schmendrick und der Räuberbraut Molly Grue macht sich das letzte Einhorn auf zum Hof von König Hagard, seine Gefährten zu suchen: 'Das helle Funkeln der Hörner. Wie regenbogenschimmernde Masten auf silbernen Schiffen kamen die Hörner aus dem Meer geritten. Jede Woge trug Hunderte heran, sie bäumten sich auf und stampften und bogen ihre langen wolkigen Hälse weit zurück.'“ Meine Gedanken zum Buch: Den Film kannte ich schon lange und er ist Teil meiner Kindheit. Gerne erinnere ich mich an die zauberhaften, manchmal leicht melancholischen und vor allem berührenden Momente. Die Titelmusik zum Film hat sich eingeprägt und dieses Buch zum Film besitzt für mich daher einen ganz besonderen Zauber und hat bei mir hohe Erwartungen geweckt. Irgendwann beim Stöbern im Internet entdeckte ich dann dieses Buch und mein Entschluss stand schnell fest: Ich möchte es unbedingt lesen. Oftmals müssen sich Verfilmungen hinter den Romanvorlagen verstecken. Wie gestaltet es sich hier? Nun kenne ich den Film schon rauf und runter und das Buch begegnet mir erst jetzt? Zugegeben, ich war anfangs etwas skeptisch. War das Buch etwa im Nachhinein erschienen? Gab es den sensationellen Film schon vor dem Buch? Oder warum hörte ich so wenig davon? Meine Recherche jedoch hat ergeben, dass das Buch bereits im Jahre 1961 erstmals gedruckt und veröffentlicht wurde. Hier im Klett Cotta Verlag, dem großen Namen weitreichender und ausgewählter Fantasy-Lektüre dürfen wir dieses Werk in einer Sonderedition mit der ergänzenden Story „Zwei Herzen“ erleben und den Genuss der fantastischen Geschichte in Wort und Schrift nachempfinden. Meine Neugier war geweckt und ich wollte wissen, was man noch über die Charaktere erfahren kann und wie sich dieses Buch liest. Hier kommt es nach dem sensationellen Film auf einen sehr guten Schreibstil an, um die Begeisterung vielleicht noch toppen und übersteigen zu können… Schreibstil: Der Schreibstil ist fantastisch, bereits in den ersten Zeilen hat mich der Autor Peter S. Beagle gefangen genommen und in die Welt der Einhörner gebracht. Bilder und Sequenzen aus dem Film tummeln sich mit diesen zauberhaften Worten und Sprachmelodien des Buches. Eine Symphonie der Sinne und der Emotionen. Das Buch ist in einem anderen Jahrzehnt erschienen und man spürt auch die Einflüsse und Gesellschaft der 60iger Jahre, was sich hier aber keinesfalls negativ auswirkt. Man merkt, dass der Sprachstil älter ist und sich der Autor sehr intensiv und mit Herzblut mit seinem Werk befasst hat und es ausgearbeitet hat. Ich denke, dass die Verlagsarbeit zu seiner Zeit und die Herausgabe eines neuen Buches eine ganz andere war, als man es heutzutage in der schnelllebigen digitalen und vernetzten Welt gewohnt ist. So ein Buch ist lange gereift und gewachsen. Viel Mühe hat sich der Autor mit seinen Worten gegeben. Die Formulierungen wirken verschlungen oder gar verwunschen, die Sätze etwas arg lang und nicht ganz so leicht vorzulesen. Das macht aber nichts, weil es sich trotzdem wunderbar liest und vielleicht nicht das typische Vorlesebuch ist, sondern ein Buch zum Versinken und Entfliehen. Der Autor Peter S. Beagle arbeitet viel mit Stimmungen und Eindrücken. Die Art, wie er das Einhorn beschreibt, immer wieder neu und immer wieder besonders, ist beneidenswert, der Film gibt die restliche Nuance der fließenden und geschmeidigen Bilder hinzu. Und man erhält ein sehr schönes Bild von diesem Fabelwesen, von der Eleganz und Anmut. Dieses in Worte zu kleiden zeugt von Talent und Genialität. Es wird als sehr schlank und zart beschrieben, mit keinerlei Ähnlichkeit zu einem Pferd. Es ist wie Mondlicht und wie das Meer, uralt und unsterblich. Charaktere: Das letzte Einhorn, mit seiner Eleganz, Anmut und Liebreiz, man versinkt in diese Augen, die voller Scheu und auch voller Hoffnung durch Gefahren und Hindernisse den Weg auf der Suche nach den Artgenossen bestreiten. Das Einhorn begegnet vielen sonderbaren und einzigartigen Charakteren. Auf seiner Suche schließen sich ihm zwei Gefährten an, eine Freundschaft und ein Bnd entsteht: Molly Grue und Schmendrick der Zauberer. Jeder hat seine eigenen Motive und Ziele. Sie waren mir schon im Film Freunde geworden, aber im Buch sind sie mir richtig ans Herz gewachsen. Auch Prinz Lír ist sympathisch und bekommt im Buch einen etwas anderen Charakter, im Film wirkte er auf mich stets distanziert, hier weicht diese Blockade auf und er rundet den Pool aus Charakteren und Eigenschaften der Figuren stimmig ab. Schauplätze: Muss zu den Schauplätzen wirklich noch etwas geschrieben werden? Nein, denn wer dieses Buch zu lesen beginnt, der wird in eine eigene, verzauberte und fantastische Welt geholt und wird die Suche mit dem Einhorn begleiten und sich der Gefahr des roten Stiers stellen und all die Kulissen mit jeder Faser des Nervenkostüms aufnehmen und erleben. WOW. Ich hätte nicht gedacht, dass sich Buch und Film hier so fein und intensiv abstimmen. Bonus zu Sonderausgabe: In der Geschichte "Zwei Herzen“, treffen wir wieder auf Molly und dem Zauberer Schmedrick, die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive eines neunjährigen Mädchens erzählt. Man könnte es als verlängerten Epilog sehen. Ein tolles BonBon, aber auch keine Sensation. Hier werden falsche Hoffnungen geweckt. Ich habe gehofft weiteres zu unserem letzten Einhorn und Prinz Lir zu erfahren, aber im Resüme ist es eine kurze Erzählung zu all den anderen Figuren und was aus ihnen geworden ist. Eine Verknüpfung der Handlungsstränge. Kann man lesen, muss man aber nicht. Der Autor: „Peter S. Beagle, geboren 1939 in Manhattan, gehört zu den ganz großen Fantasyautoren unserer Zeit. Er lebt in Oakland, Kalifornien. Seine größten Erfolge waren »Das letzte Einhorn«, »He! Rebeck!« und »Es kamen drei Damen im Abendrot«.Für seine Werke wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.“ Kurz zum Film: Es gibt ein paar Dinge, die nicht im Film vorkommen und natürlich erfährt man ein paar Sachen ausführlicher im Buch. Doch trotzdem trifft der Film die Geschichte sehr gut, in Handlung wie in Atmosphäre. Selbst viele der Dialoge wurden tatsächlich 1:1 übernommen. Ich kann beides nur empfehlen und freue mich, dass all meine Erwartungen an dem Buch erfüllt und sogar noch bezaubernder übertroffen wurden. Fazit: Mein Lieblingsfilm aus meiner Kindheit hat ein passendes Pendant gefunden: „Das letzte Einhorn“ ist das wunderschönste und anmutigste Fantasybuch aller Zeiten. Nah, melancholisch, fantastisch, stimmungsvoll, bildhaft und traurig. Ein LeseMUSS mit 5 Sternen +.

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    • 14
  • Die Geschichte vom letzten Einhorn

    Das letzte Einhorn
    Draco_Tenebris

    Draco_Tenebris

    13. January 2016 um 21:01

    Das schneeweiße Einhorn lebt in einem magischen Zauberwald, indem es dank seiner Anwesenheit immer Frühling ist. Die Tiere fühlen sich sicher und sind dadurch geschützt vor Jägern. Eines Tages jedoch beginnt das Einhorn sich zu fragen, ob es wirklich das letzte seiner Art auf der Welt ist. Mitten im Lebensraum des Einhorns, trifft es zu Beginn der Geschichte auf einen Schmetterling der ihr von den anderen Einhörnern erzählt. Diese wären von einem geheimnisvollen „Roten Stier“ verfolgt und verjagt worden, was das Einhorn hellhörig macht. Allzu viel bekommt das Einhorn nicht aus dem poetischen Schmetterling heraus und so beschließt es, den Wald und seine Bewohner zu verlassen. Selbstverständlich ahnt es nicht auf was sie sich auf dieser Reise einlässt, aber das Einhorn erachtet es als wichtig, herauszufinden was mit den anderen Einhörnern passiert ist. Unterwegs trifft das Einhorn auf allerlei interessante Gestalten: Auf Schmendrik den Zauberer, der bei Mommy Fortunas Mitternachtszirkus arbeitet. Eine uralte Hexe, welche mit mickrigen Zaubertricks versucht die Leute zu unterhalten. Auf eine Räuberbande und die gutherzige Molly, welche sich später Schmendrick und dem Einhorn anschließt, um es bei der Reise zu unterstützen. Und auf viele weiterer Gestalten, die man auch dank des Filmes wirklich lieb gewonnen hat. „Das letzte Einhorn“ hat einen wunderschönen Schreibstil und begeistert nicht nur wegen der angenehmen Erzählweise. Auch die Figuren wirken in dem Buch ebenso lebendig wie im Film und wenn man den Film so auswendig kennt wie ich, kann man oft schon erahnen was als nächstes gesagt wird. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich liebe die Geschichte vom letzten Einhorn über alles!

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  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel
    Daniliesing

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • Ein Buch zum Weiterdenken

    Das letzte Einhorn
    Cleo15

    Cleo15

    Das letzte Einhorn von Peter Beagle ist ein Klassiker und eigentlich ein Kinderbuch. Ich habe es als Erwachsener gelesen und war trotzdem von der Tiefsinnigkeit des Geschriebenen beeindruckt. Eines Tages kann ein Einhorn die Einsamkeit und den Gedanken, das letzte Einhorn auf der Welt zu sein, nicht mehr ertragen und macht sich auf die Suche nach den anderen. Auf seinem Weg begegnet es vielen Menschen und Tieren, alle geplagt mit unterschiedlichen Sorgen. Das Buch beschreibt sehr schön, wie Menschen hinter das Licht geführt werden, weil sie nur das sehen, was sie sehen wollen. Die wirkliche Realität erkennen nur die wenigsten. Und noch weniger versuchen daraus nicht irgendeinen Profit für sich zu schlagen, sondern denken auch an ihr Umfeld. So liest man auch von Einwohnern einer Stadt, die alles dafür tun, um ihren Wohlstand zu erhalten, egal wie schlecht es den anderen dabei geht und auch unter der Bedingung, dass sie keine Kinder in die Welt setzten dürfen. Die Charaktere sind sehr schön beschrieben, auch ihre Entwicklung in der Geschichte. So wird das Schicksal von Prinz Lir folgendermaßen zusammengefasst: "Große Helden brauchen großes Leid und große Lasten, andernfalls bleibt die Hälfte ihrer Größe unbemerkt." Das sind Sätze, über die man gut nachsinnen kann. Das Buch beschreibt sehr bildhaft und fantasievoll ein paar schöne Weisheiten, die auch heute noch ihre Gültigkeit haben.

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    • 2
  • Ein wunderbar poetisches und intelligentes Werk!

    Das letzte Einhorn
    Phliege

    Phliege

    22. July 2015 um 10:41

    Das letzte Einhorn ist in der Filmwelt wohl einer der Zeichentrickklassiker. Und wurde damals häufig als überkitscht und schlecht gezeichnet kritisiert (zu Unrecht, wie ich finde.) Wohl ein großer Kritikpunkt unter Zuschauern: Der Film werfe nur Fragen auf, beantworte weder Sinn noch Bedeutung und wäre damit einfach nicht zufriedenstellend. Eine der wenigen guten Prädikate: literarisch wertvoll! Und das trifft auf Film, wie auch auf das Buch in jedemfall zu! Das Einhorn lebt friedlich in seinem Wald, bis ihm zu Ohren kommt, dass es das letzte seiner Art sei. Alle anderen seien vom roten Stier König Haggards gejagt worden und niemand weiß, wohin sie verschwunden sind. Es begibt sich auf eine Suche, bei der das Einhorn selbst droht aus der Welt zu verschwinden. Für die Wenigsten wird die Geschichte neu sein, trotzdem lohnt es sich das Buch auch einmal zu lesen. Beagle hat einen wunderbar poetischen Schreibstil, der unheimlich verdichtet die Atmosphäre packt und einfängt. Mein neues Lieblingswort ist jetzt "blutdunkel." Aber Beagle sticht nicht nur durch starke und eigenwillige Wörter hervor, sondern auch durch die Selbstironie, mit der er seiner eigenen mythischen Erzählung begegnet und sie immer wieder kommentiert: Ich habe schon lange drauf gewartet, dass in dieser Geschichte eine Hauptfigur auftaucht. Das hat der Autor hier nicht erfunden, aber wirklich gut gemacht. Denn trotz dieser ironischen Brüche bleibt der Lesefluss immer erhalten und lockert ihn einfach hin und wieder auf. Am Wichtigsten ist aber, dass das Buch zwar wirklich gut verfilmt wurde - die Dialoge wurden immerhin fast wortwörtlich übernommen - aber natürlich nicht für alles Zeit blieb. Im Buch wird alles besser abgerundet. Die Geschichte Haggards und Lírs werden tiefer beleuchtet, das Wesen des roten Stiers erklärt und auch Schmendricks eigene Hintergrundgeschichte wird erzählt. Und die ist es auch wert gelesen zu werden! Aber auch im Buch gilt: Alles Fragen, keine Antworten. Das ist pure Absicht und keinesfalls um den Leser zu ärgern. Das liegt hier einfach im Wesen des Werkes. Mythen beschäftigen sich häufig mit existentiellen Problemen der Menschheit, die eben keine eindeutige Lösung haben. Genau das macht Beagle hier. Seine Symbolik wird nicht erklärt, sondern einfach gegeben. Und als Leser hat man dann die Wahl, auf welcher Ebene man das Buch lesen will: Wortwörtlich und/oder allegorisch. Eines kann ich versprechen: Beides ist pure Lesensfreude und wärmstens zu empfehlen!

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  • Das letzte Einhorn

    Das letzte Einhorn
    sternenwort

    sternenwort

    05. February 2015 um 14:41

    Ja, wer kennt es nicht. Die Geschichte von dem letzten Einhorn, das sich auf die Suche nach seinen Artgenossen macht und dabei auf allerlei seltsame Gestalten trifft. Ich habe sie alle, bis auf König Haggard, ins Herz geschlossen. Den Film kannte ich schon lange und er ist Teil meiner Kindheit. Gerne erinnere ich mich an die zauberhaften, manchmal leicht melancholischen und vor allem berührenden Momente. Irgendwann beim Stöbern im Internet entdeckte ich dann das dazu gehörige Buch. Erst war ich etwas skeptisch. War es im Nachhinein erschienen? Aber nein, es wurde 1961 erstmals gedruckt. Meine Neugier war geweckt und ich wollte wissen, was man noch über die Charaktere erfahren kann und wie sich dieses Buch liest. Der Schreibstil ist fantastisch. Man merkt, dass er alt ist und sich der Autor viel Mühe gegeben hat. Die Formulierungen sind teilweise verschlungen, die Sätze etwas zu lang und nicht ganz so leicht vorzulesen. Das macht aber nichts, weil es sich trotzdem wunderbar liest. Der Autor arbeitet viel mit Stimmungen und Eindrücken. Die Art, wie er das Einhorn beschreibt, immer wieder neu und immer wieder besonders, ist beneidenswert. Und man erhält ein sehr schönes Bild von diesem Fabelwesen. Es wird als sehr schlank und zart beschrieben, mit keinerlei Ähnlichkeit zu einem Pferd. Es ist wie Mondlicht und wie das Meer, uralt und unsterblich. Dazu kommen zwei Gefährten: Molly Grue und Schmendrick der Zauberer. Jeder hat seine eigenen Motive und Ziele. Sie waren mir schon im Film Freunde geworden, aber im Buch sind sie mir richtig ans Herz gewachsen. Auch Prinz Lír ist sympathisch und bekommt im Buch einen etwas anderen Charakter (meiner Meinung nach, der Eindruck kann auch anders sein). In der Geschichte "Zwei Herzen", wird aus der Ich-Perspektive eines neunjährigen Mädchens erzählt. Anfangs dachte ich: Was hat das denn mit dem Letzten Einhorn zu tun? Aber man trifft wieder auf Molly und Schmendrick und diese beiden wiederzusehen hat mein Herz erfreut. :) Ich hatte auf ein Wiedersehen mit dem Einhorn und Prinz Lír gehofft, um zu erfahren, was aus den beiden geworden ist. Diese Kurzgeschichte erzählt wirklich ein schönes Ende und man erfährt, was mit allen Figuren passiert. Und der Titel "Zwei Herzen" lässt sich meiner Meinung nach auf viele Dinge beziehen, die in der kleinen Geschichte passieren.  Kurz zum Film: Es gibt ein paar Dinge, die nicht im Film vorkommen und natürlich erfährt man ein paar Sachen ausführlicher im Buch. Doch trotzdem trifft der Film die Geschichte sehr gut, in Handlung wie in Atmosphäre. Selbst viele der Dialoge wurden 1:1 übernommen. Ich kann beides nur empfehlen und freue mich auf das Wiederlesen der Geschichte. :)

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  • Voller Magie

    Das letzte Einhorn
    PhilPrachett

    PhilPrachett

    08. December 2014 um 13:32

    Das letzte Einhorn: Durch Zufall hört das letzte Einhorn, dass es das Letzte seiner Art ist und dass die anderen Einhörner vom roten Stier vertrieben wurden. Gemeinsam mit dem  Zauberer Schmendrick und der Räuberbraut Molly Grue macht sich das letzte Einhorn auf zum Hof von König Hagard, seine Gefährten zu suchen.   Ich kannte "Das letzte Einhorn" zuvor nur als Zeichentrick film, ich wollte diesen Wunderbaren Film schon lange mit dem Buch vergleichen und wurde nicht enttäuscht! Wie zu erwarten war, wartet das Buch noch mit viel mehr auf als es der Film je könnte! Auf wunderbare Weise wird hier sehr stark auch auf Molly und Schmendrick eingegangen und ihre Geschichte erzählt, sodass man sie doch etwas eher verstehen kann als im Film.   Das letzte Einhorn und zwei Herzen:   Das Dorf, in dem die kleine Sooz lebt, wird von einem gefährlichen und bösen Greif bedroht. Immer wieder entführt er kleine Kinder in den Wald und lässt sie nicht mehr frei. Sooz beschließt, sich heimlich aufzumachen und den alten König Lír um Hilfe für ihr Dorf zu bitten. Aber vermögen Normalsterbliche wirklich etwas gegen ein gefährliches Fabeltier auszurichten? Ein Greif nämlich hat zwei Herzen, das eines Adlers und das eines Löwen.   Her war ich wirklich sehr überrascht zu erfahren, dass es einen zweiten Teil vom letzten Einhorn gibt! Ich habe mir beide Bände in einem Buch gekauft, weil ich schon von beginn an einfach wissen wollte wie die Geschichte weiter geht. Die Geschichte spielt viele Jahre nach den Ereignissen auf Haggards Burg, Schmendrick, Molly und Prinz Lir (der inzwischen König ist) sind alt geworden. Aber gerade das macht irgendwie den Charme dieser Geschichte aus, man versucht herauszufinden was alles in der Zwischenzeit passiert ist. Das Einhorn spielt in dieser Geschichte eher eine Nebenrolle, da sie als abschied von den Figuren dient.      

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  • Leserunde zu "Die Chronik des Eisernen Druiden - Verhext" von Kevin Hearne

    Verhext
    Klett-Cotta_Verlag

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    Mit »Verhext« von Kevin Hearne, dem zweiten Teil der »Chronik des Eisernen Druiden« erwartet euch ein witziges und temporeiches Fantasy-Abenteuer. Mehr zum Buch: »Man braucht nur einen Gott zu erschlagen, schon wollen alle mit dir reden« Der Druide Atticus will nur eines: seine Ruhe haben vor all den Göttern, Hexen und Feen. Aber dieser Wunsch bleibt ihm verwehrt – denn in Tempe, Arizona, wütet ein neuer Hexenclan, der den einst so friedlichen Landstrich mit schmutziger Magie überzieht. Nachdem Atticus in Notwehr eine hohe Gottheit getötet hat, wollen plötzlich alle etwas von ihm. Am ärgsten macht ihm der ortsansässige Hexenorden zu schaffen. Kurz bevor er mit ihnen einen Friedenspakt schließen kann, taucht auch noch eine ganze Heerschar neuer Hexen in Arizona auf. Ihre dunkle Vergangenheit reicht bis zurück in den Zweiten Weltkrieg. Zum Glück hat Atticus ein magisches Schwert und einen Vampir-Anwalt … Hier findet Ihr die Leseprobe Kurzinfo zum Autor: Kevin Hearne. geboren 1970, lebt in Arizona und unterrichtet Englisch an der High School. »Die Chronik des Eisernen Druiden« machte ihn unter Fantasylesern mit einem Schlag weit über die USA hinaus bekannt. Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbt euch doch bei der Leserunde!

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  • Poetisch, atmosphärisch und anmutig

    Das letzte Einhorn
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2013 um 23:32

    Das letzte Einhorn von Peter S. Beagle ist ein Kunstwerk. Ich kann jedem Leser nur nahelegen, die englische Originalfassung zu lesen, die in ihrer Sprache noch organischer und fließender ist, als die deutsche Übersetzung.

  • Peter S. Beagle - Das letzte Einhorn und Zwei Herzen

    Das letzte Einhorn
    Marny

    Marny

    16. April 2013 um 10:39

    Das Einhorn belauscht zwei Jäger in ihrem Fliederwald, die sich erzählen, dass in der Herrschaftszeit von drei Königen nicht auch nur der Schatten eines Einhorns gesehen wurde. Nirgendwo. War es also das letzte Einhorn? Oder waren die anderen irgendwo an einem weit entfernten Ort zusammen und warteten darauf, dass es sie endlich fand? So macht sich das Einhorn auf die Suche nach seinen Artgenossen und trifft dabei nicht nur auf Freunde, sondern auch auf gefährliche Wesen und dunkle Mächte. Dieses Buch vereint “Das letzte Einhorn” und die 2005 entstandene Fortsetzung “Zwei Herzen”, in der es um die neunjährige Sooz geht, deren Dorf von einem gefährlichen Greif bedroht wird, der immer wieder kleine Kinder entführt. Als dieser ihre beste Freundin holt, beschließt sie, sich heimlich davonzumachen, um den alten König Lír um Hilfe zu bitten, da die von ihm entsandten Ritter den Greif nicht besiegen konnten. Den Film “Das letzte Einhorn” mag ich sehr, aber der Roman hat mich noch um ein Vielfaches mehr verzaubert. Mit nur wenigen Worten wird eine sehr dichte und märchenhafte Atmosphäre erzeugt, die mich tief in die Geschichte entführt. Dieser magischen Poesie kann man sich einfach nicht entziehen, sie hat sehr direkt auf mich gewirkt und mir viele lebendige Bilder mit ganz unterschiedlichen Stimmungen geschenkt. Dazu kommen noch gelungene Charaktere, mit denen man einfach mitfiebern muss, und die für mich etwas besonderes haben. Jeder hat seinen ganz eigenen Reiz, seinen ganz eigenen Zauber. Ich mag diese wundervolle Sprache – den Humor und die Wärme, die in den Worten mitklingen. Die Gefühlstiefe, diese schönen Beschreibungen und Ideen. Beispielsweise Schmetterlinge, die sich mit Liedern und Gedichten auskennen, aber alles, was sie hören, durcheinander bringen. Oder dass ein Held nur dann ein richtiger Held ist, wenn er vom Augenblick seiner Geburt an in Schwierigkeiten steckt. Oder dass noch keine Katze jemals irgendwo irgendjemandem eine klare Antwort gegeben hat. Hach! Die “Zwei Herzen” begleitet eine ganz andere Atmosphäre, die für mich aber gut zu der Geschichte und der Erzählperspektive passt. Mir gefällt diese Fortsetzung, die von Mut und Freundschaft erzählt, ihre traurigen Momente hat und doch hoffnungsvoll endet. Sie ist nicht so poetisch, wirkte auf mich aber nicht weniger magisch und fesselnd. Da mich diese Lektüre so sehr begeistert und berührt hat, muss ich natürlich ganz unbedingt mehr von Herrn Beagle lesen. Ich freue mich schon darauf!

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  • Rezension zu "Das letzte Einhorn - Die Graphic Novel" von Peter S. Beagle

    Das letzte Einhorn
    theatermensch

    theatermensch

    04. January 2013 um 19:47

    Wer kennt nicht die Geschichte vom letzten Einhorn. Durch die Zeichnungen wird die Geschichte noch schöner und ausdruckstärker. .

  • Rezension zu "Das letzte Einhorn - Die Graphic Novel" von Peter S. Beagle

    Das letzte Einhorn
    Faunee

    Faunee

    06. October 2012 um 20:40

    Die Geschichte kennt jeder, also erzähl ich darüber jetzt mal nichts. Die Graphic Novel ist eine wirklich tolle Adaption des Buches, gerde wenn man so wie ich mit dem Film aufgewachsen ist... dennoch: Renae de Liz hätte ich im Zeichnen des Einhorns so manches mal übertreffen können, da stimmt oft was an den Proportionen nicht - Trotzdem großes Lob, vorallem für den charakteristischen Stil der Bilder.

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