Peter Schmidt

 3,9 Sterne bei 39 Bewertungen
Autor von Ein Kaktus zum Valentinstag, Der Junge vom Saturn und weiteren Büchern.
Autorenbild von Peter Schmidt (©)

Lebenslauf von Peter Schmidt

Peter Schmidt, Schriftsteller und Philosoph, gilt selbst dem Altmeister des Spionagethrillers, John le Carré, als einer der führenden deutschen Kriminalautoren des Genres. Außerdem veröffentlichte er zahlreiche Medizinthriller, Wissenschaftsthriller, Psychothriller und Detektivromane. Für "Erfindergeist", „Die Stunde des Geschichtenerzählers“ und „Das Veteranentreffen“ erhielt er den Deutschen Krimipreis. Im Jahr 1994 wurde er mit dem Literaturpreis Ruhr für sein bisheriges Gesamtwerk ausgezeichnet. 2010 erschien der viel beachtete Medizinthriller "Endorphase-X, 2012 "Einsteins Gehirn", ein Feuerwerk aus Witz und Überraschungen, umwerfender Komik – und intellektuellem Tiefgang! Der Autor veröffentlichte auch mehrere Sachbücher zum Thema Emotionale Intelligenz.

Alle Bücher von Peter Schmidt

Cover des Buches Ein Kaktus zum Valentinstag (ISBN: 9783843602112)

Ein Kaktus zum Valentinstag

 (10)
Erschienen am 10.10.2012
Cover des Buches Der Junge vom Saturn (ISBN: 9783442158652)

Der Junge vom Saturn

 (7)
Erschienen am 14.09.2015
Cover des Buches Einsteins Gehirn (ISBN: 9783839213162)

Einsteins Gehirn

 (3)
Erschienen am 09.07.2012
Cover des Buches Kein Anschluss unter diesem Kollegen (ISBN: 9783843605175)

Kein Anschluss unter diesem Kollegen

 (1)
Erschienen am 26.08.2014
Cover des Buches Schafspelz (ISBN: 9783898116886)

Schafspelz

 (1)
Erschienen am 09.03.2000
Cover des Buches Endorphase-X (ISBN: 9783940077776)

Endorphase-X

 (1)
Erschienen am 01.03.2010
Cover des Buches Der Straßensammler (ISBN: 9783843608329)

Der Straßensammler

 (1)
Erschienen am 29.08.2016

Neue Rezensionen zu Peter Schmidt

Cover des Buches Der Junge vom Saturn (ISBN: 9783843603904)CorinaPfs avatar

Rezension zu "Der Junge vom Saturn" von Peter Schmidt

Wer Asperger Autismus besser nachvollziehen möchte, lest es
CorinaPfvor 2 Jahren

Teil 2 von2 

Inhalt:

In diesem Buch begleiten wir Peter. Peter erzählt in diesem Buch seine Kindheit und wie er die Welt und die Personen darin sieht.  Er sieht die Welt nicht wie jeder andere sondern er lebt in seiner eigener. 
Wie sieht ein Kind die Welt der Autismus hat. Dies erfährt man hier.

Schreibstil:

Das Buch ist eine Teilbiographie, von der gesamten Kindheit sowie Jugendzeit von Peter. Es ist aus der "Ich" Perspektive geschrieben. Peter hat mich von der ersten Seite an fasziniert und es wurde nie langweilig zu lesen, welche Unterschiede er sieht, die Menschen nicht erkennen. 

Protagonist:

Man kann sich nicht vorstellen aber Peter kann sich an seine Geburt erinnern auch wenn sie etwas schwammig ist und ansonst an so viele kleine Details. Peter hat mich von der ersten Seite mitgerissen, und er tat mir auch an manchen Stellen leid, da er erst als Erwachsener die Diagnose Autismus (Asperger Syndrom) bekam. Er fühlte sich oftmals nicht verstanden, konnte aber wieder rum die anderen Personen wie seine Mutter Vater oder andere Kinder nicht verstehen. Aber man spürte auch, dass seine Eltern oftmals mit ihm überfordert waren. 

Das Cover:

Das Buch ist sehr schön aufgemacht. Das Cover an sich finde ich nicht so schön aber passend. Innen sind viele Bilder aus Peters Kindheit und auch seine Werke die er in der Schule gebastelt hat. Man kann sich so als Leser, Peter besser als Kind und Jugendlicher vorstellen. 

Fazit:

Ich bin immer wieder aufs neue fasziniert von der Vielfalt von Autismus und wie sich jede einzelne Person individuell entwickelt. Asperger Syndrom ist sehr selten und es ist schön zu lesen dass, Menschen es schaffen sich in die Gesellschaft zu intigrieren.  Ich habe das Buch verschlugen und werde sicher auch das zweite Buch von Peter Schmidt lesen um ihn als Erwachsener zu erleben und wie er seine Frau kennen lernt. 
Ich gebe dem Buch 5 Sterne da ich es einfach großartig fand.  

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Cover des Buches Ein Kaktus zum Valentinstag (ISBN: 9783843602648)Daniel89s avatar

Rezension zu "Ein Kaktus zum Valentinstag" von Peter Schmidt

Ich hatte ab einem Pkt schon schlechte Laune, wenn ich das Buch nur gesehen habe.
Daniel89vor 5 Jahren

Ein Kaktus zum Valentinstag lebt von der Sympathie, die man der Hauptfigur entgegen bringt.
Leider fand ich ihn gar nicht sympathisch, nicht nur ihn, sondern fast alle Figuren in dem Buch sind mir zu tiefst unsympathisch.

Viele seiner zwischenmenschlichen Entscheidungen oder Verhaltensweisen werden überhaupt nicht hinterfragt und suggeriert es ist z. B. Normal sich bei den Eltern seiner Freundin über deren Kind zu beschweren. Andere wie das Trauern um eine geliebte Person werden als etwas unnatürliches dargestellt.
Auch sein Denken ist alles andere als stimmig. Er hält sich für sehr tolerant aber einige seiner Ansichten sind;

-Homosexualität ist eine bewusste Entscheidung.
-Die Frau ist für die Kinder und den Haushalt verantwortlich, der Mann für die Arbeit und das Geld.
...

Alles in allem fand ich den Hauptcharakter sehr anstrengend und es hat mich direkt geärgert, dass keiner seine Ansichten mal kritisch beleuchtet hat oder infrage gestellt hat.
Ich habe mich trotz des relativ dünnen Buches durchgequält und würde es eigentlich niemanden emfehlen.

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Cover des Buches Der Junge vom Saturn (ISBN: 9783843603904)tubadurs avatar

Rezension zu "Der Junge vom Saturn" von Peter Schmidt

Universum im Ich
tubadurvor 7 Jahren

Herr Schmidt, der Autor, berichtet von seiner eigenen Kindheit und dem Aufbruch ins Leben. So weit, so normal.
Entscheidend ist allerdings der Umstand, daß er sich nicht normal fühlt und das seit frühester Kindheit.
Peter Schmidt wurde mit dem Aspergersyndrom geboren. Und was er zu berichten weiß, klingt streckenweise schier unglaublich. Angefangen bei Erinnerungen vor(!) dem Tag seiner Geburt, bis zu seinem innersten Selbst.

Interessant sind Sprache und Stil des Autors. Einfach und gradlinig-klar, ohne zu langweilen, wird hier formuliert. Und auch wenn manches verrückt klingen mag, Autisten haben große Schwierigkeiten damit zu lügen, beziehungsweise sich falsche Geschichten auszudenken. Es sind furchtbar interessante Einblicke in Gedankengänge, Überlegungen und Welten, die ein "normaler" Mensch nie, oder so gut wie nie, haben wird.
Vor allem erscheint mir das Buch auch eine Art Hilfestellung zu sein für Leute, die selber das Gefühl haben, daneben zu stehen.

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