Peter Schmidt Der Junge vom Saturn

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Inhaltsangabe zu „Der Junge vom Saturn“ von Peter Schmidt

Peter ist ein seltsamer Junge. Wenn er sich freut, flattert er mit den Armen, wie ein Vogel. In der Schule beißt er die Mitschüler, weil er sich mehr durchbeißen soll. Und Zuhause studiert er stundenlang Lichtflecken an den Wänden, weil das so herrlich juchzt. Peter Schmidts Aufzeichnungen über seine Kindheit mit Asperger-Syndrom sind einzigartig. Denn er kann sich nicht nur an die ersten Jahre seines Lebens, sondern sogar an die Stunden seiner Geburt erinnern! Für diese ungewöhnlichen Wahrnehmungen entwirft er eine eigene Sprachwelt, die faszinierend und verblüffend plausibel ist. E in Lesevergnügen mit Aha-Effekt!

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    Der Junge vom Saturn
    tubadur

    tubadur

    28. February 2014 um 23:12

    Herr Schmidt, der Autor, berichtet von seiner eigenen Kindheit und dem Aufbruch ins Leben. So weit, so normal. Entscheidend ist allerdings der Umstand, daß er sich nicht normal fühlt und das seit frühester Kindheit. Peter Schmidt wurde mit dem Aspergersyndrom geboren. Und was er zu berichten weiß, klingt streckenweise schier unglaublich. Angefangen bei Erinnerungen vor(!) dem Tag seiner Geburt, bis zu seinem innersten Selbst. Interessant sind Sprache und Stil des Autors. Einfach und gradlinig-klar, ohne zu langweilen, wird hier formuliert. Und auch wenn manches verrückt klingen mag, Autisten haben große Schwierigkeiten damit zu lügen, beziehungsweise sich falsche Geschichten auszudenken. Es sind furchtbar interessante Einblicke in Gedankengänge, Überlegungen und Welten, die ein "normaler" Mensch nie, oder so gut wie nie, haben wird. Vor allem erscheint mir das Buch auch eine Art Hilfestellung zu sein für Leute, die selber das Gefühl haben, daneben zu stehen.

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