Peter Schnieders

 3,7 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Faszination des Bösen, Im Spiegel des Bösen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Schnieders

Peter Schnieders wurde 1948 geboren. Er war 43 Jahre Polizist, davon 36 Jahre bei der Kriminalpolizei in Köln. Seit zwei Jahren pensioniert, lebt der ehemalige Erste Kriminalhauptkommissar heute in einem kleinen Ort in der Nähe von Köln.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Schnieders

Cover des Buches Faszination des Bösen (ISBN: 9783641093129)

Faszination des Bösen

 (5)
Erschienen am 17.02.2014
Cover des Buches Im Spiegel des Bösen (ISBN: 9783442313143)

Im Spiegel des Bösen

 (4)
Erschienen am 01.05.2012
Cover des Buches Faszination des Bösen (ISBN: 9783442157815)

Faszination des Bösen

 (0)
Erschienen am 17.02.2014
Cover des Buches Im Spiegel des Bösen (ISBN: 9783641086039)

Im Spiegel des Bösen

 (0)
Erschienen am 15.05.2012

Neue Rezensionen zu Peter Schnieders

Cover des Buches Faszination des Bösen (ISBN: 9783641093129)Hennies avatar

Rezension zu "Faszination des Bösen" von Peter Schnieders

Ein Kölner Kriminalkommissar berichtet aus der realen Welt
Hennievor 3 Monaten

"Faszination des Bösen - Neue Fälle des bekannten Kriminalkommissars"

Peter Schnieders berichtet in sieben Kriminalfällen von den Abgründen des Lebens. Sie berührten mich tief, weil sie so sachlich, schlicht und vorurteilsfrei von ihm dargestellt werden.

 Es sind ausnahmslos Tatbestände, die in dem schmalen Band Eingang gefunden haben, die richtig unter die Haut gehen. Einerseits sind es banale Gründe, die den Tod zur Folge haben, andererseits Umstände, die nicht nachvollziehbar sind und mich fassungslos machten.

Über 1000 Leichen im Berufsleben - was macht das mit einem? Peter Schnieders ist bewundernswert wie er mit dem Thema gewaltsamen Tod umgeht. Er ist ein starker Mann, der sich hier sicher auch seine Albträume von der Seele schreiben muss, sich ein wenig Erleichterung verschafft. Das lässt einen doch ein Leben lang nicht los! Ich bewundere die Menschen, die für die Allgemeinheit so viel zu schultern haben. Meine allergrößte Hochachtung!

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Cover des Buches Faszination des Bösen (ISBN: 9783641093129)SitataTirulalas avatar

Rezension zu "Faszination des Bösen" von Peter Schnieders

Die unheimliche Realität
SitataTirulalavor 5 Jahren

Wobei ich zugeben muss, dass ich mit den Jahren eine gewisse Gefühlskälte bei der Arbeit entwickelt habe. Irgendwie ist mir die Fähigkeit mitzufühlen oder mitzuleiden abhanden gekommen. Ich habe das nie mit einem Psychologen besprochen, aber ich vermute, dass es eine Art unterbewusster Abwehrreflex war - des Körpers und auch der Seele.

So viel Ehrlichkeit vor und mit sich selbst habe ich gar nicht erwartet, als ich das Buch zur Hand nahm. Ich habe schon einige vergleichbare Bücher gelesen, natürlich von anderen Autoren, und immer wieder liest man, dass es als Polizist wichtig ist, den Job nicht mit nach Hause zu nehmen. Wenn man in die sieben Kapitel eintaucht, in die Peter Schnieders seine Leser mitnimmt und in denen er mal einen Fall ganz ausführlich schildert, mal recht ähnliche Fälle anreißt, dann versteht man auch, warum. Die meisten von uns haben in ihrem Leben noch keinen toten Menschen gesehen und wenn, dann vielleicht zurecht gemacht vor der Beerdigung. Schnieders aber gehört als sogenannter Todesermittler zu den ersten Personen am "Tatort", so lange auch nur der vage Verdacht aufkommt, dass es sich um einen handeln könnte. Bei allen nicht offenkundig natürlichen Todesfällen wird ein Todesermittlungsverfahren eröffnet, um ggf. ein Fremdverschulden auszuschließen oder aber zu bestätigen. Das bedeutet im Laufe einer so langjährigen Karriere viele hässliche, grausame, dramatische Szenen. Besonders treffen einen die Fälle, in denen es um Kinder geht - und "Das Baby" war auch tatsächlich die Geschichte, die mich beim Lesen am meisten mitgenommen hat.
Solche Dinge MÜSSEN einem nahe gehen. Und vielleicht führen sie auch zwangsläufig zu einer gewissen Abstumpfung als Schutzmechanismus des eigenen Verstandes gegen diese menschlichen Abgründe. Kinder einmal außen vor gelassen, ich finde es schon hart genug zu begreifen, wie jemand ein Menschenleben für einen CD-Player und ein bisschen Geld auslöschen kann. So faszinierend ein Einblick von außen in diese Welt auch sein mag, so ungern würde ich selbst in dieser Rolle stecken und mich Tag für Tag mit solchen Dingen beschäftigen müssen. 

Peter Schnieders gewährt einen guten, wie ich festgestellt habe bereits weiterführenden Einblick in seine langjährige Arbeit bei der Mordkommission. Die Geschichten sind spannend erzählt und manchmal unglaublich, aber in jedem Fall lesenswert. Sobald ich die Gelegenheit dazu bekomme, werde ich auf jeden Fall Schnieders anderes Buch, "Spiegel des Bösen", zur Hand nehmen.

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Cover des Buches Im Spiegel des Bösen (ISBN: 9783442313143)

Rezension zu "Im Spiegel des Bösen" von Peter Schnieders

Rezension zu "Im Spiegel des Bösen" von Peter Schnieders
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

"Ein Kriminalkommissar erzählt" lautet der Untertitel des Buches "Im Spiegel des Bösen" und sofort wusste ich: Ich muss es haben.
Es ist immer wieder interessant über das Leben und die Fälle eines Polizistes zu lesen. Zurzeit erscheinen sehr viele Bücher darüber auf dem Markt.
Dieses hier ist meiner Meinung nach besonders gut.
In Zusammenarbeit mit Fred Sellin erzählt der mittlerweile pensionierte Polizist Peter Schnieders von seinen Fällen. 43 Jahre lang war er bei der Polzei in Köln tätig und hat viel erlebt. Das Attentat auf Oskar Lafontaine, ein Phantom, das Frauen in ihren Wohnungen überfällt uvm.
Das Buch ist gut zu lesen und man erhält tiefe Einblicke in die Arbeit der Polzisten. Besonders zu erwähnen ist, dass nicht nur die Fälle erzählt werden. Immer wieder wird versucht eine Antwort auf das große Warum nach jeder Tat zu finden.
Jedem gerne empfohlen.

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