Peter Schnieders , Fred Sellin Faszination des Bösen: Neue Fälle des bekannten Kriminalkommissars

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Inhaltsangabe zu „Faszination des Bösen: Neue Fälle des bekannten Kriminalkommissars“ von Peter Schnieders

Authentischer und spannender, als es ein Krimi je sein könnte Im Laufe seiner Karriere hat Kriminalhauptkommissar Peter Schnieders über tausend Leichen gesehen und noch weit mehr Fälle bearbeitet: in der Mordkommission, im Raubdezernat und bei der Sitte. Es ist die Faszination des Bösen, die für ihn den Reiz seines Berufs ausmachte, und sie lässt ihn bis heute nicht los. In seinem Buch erzählt er von neuen Fällen, die die Abgründe des Lebens offenlegten und ihm besonders unter die Haut gingen. „Für Peter Schnieders wurde der Beruf zur Berufung. Er bringt uns die Schicksale der Opfer und Täter näher, die ihn wirklich berührten.“ Die Zeit

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    Faszination des Bösen: Neue Fälle des bekannten Kriminalkommissars
    SitataTirulala

    SitataTirulala

    03. January 2016 um 15:50

    Wobei ich zugeben muss, dass ich mit den Jahren eine gewisse Gefühlskälte bei der Arbeit entwickelt habe. Irgendwie ist mir die Fähigkeit mitzufühlen oder mitzuleiden abhanden gekommen. Ich habe das nie mit einem Psychologen besprochen, aber ich vermute, dass es eine Art unterbewusster Abwehrreflex war - des Körpers und auch der Seele. So viel Ehrlichkeit vor und mit sich selbst habe ich gar nicht erwartet, als ich das Buch zur Hand nahm. Ich habe schon einige vergleichbare Bücher gelesen, natürlich von anderen Autoren, und immer wieder liest man, dass es als Polizist wichtig ist, den Job nicht mit nach Hause zu nehmen. Wenn man in die sieben Kapitel eintaucht, in die Peter Schnieders seine Leser mitnimmt und in denen er mal einen Fall ganz ausführlich schildert, mal recht ähnliche Fälle anreißt, dann versteht man auch, warum. Die meisten von uns haben in ihrem Leben noch keinen toten Menschen gesehen und wenn, dann vielleicht zurecht gemacht vor der Beerdigung. Schnieders aber gehört als sogenannter Todesermittler zu den ersten Personen am "Tatort", so lange auch nur der vage Verdacht aufkommt, dass es sich um einen handeln könnte. Bei allen nicht offenkundig natürlichen Todesfällen wird ein Todesermittlungsverfahren eröffnet, um ggf. ein Fremdverschulden auszuschließen oder aber zu bestätigen. Das bedeutet im Laufe einer so langjährigen Karriere viele hässliche, grausame, dramatische Szenen. Besonders treffen einen die Fälle, in denen es um Kinder geht - und "Das Baby" war auch tatsächlich die Geschichte, die mich beim Lesen am meisten mitgenommen hat. Solche Dinge MÜSSEN einem nahe gehen. Und vielleicht führen sie auch zwangsläufig zu einer gewissen Abstumpfung als Schutzmechanismus des eigenen Verstandes gegen diese menschlichen Abgründe. Kinder einmal außen vor gelassen, ich finde es schon hart genug zu begreifen, wie jemand ein Menschenleben für einen CD-Player und ein bisschen Geld auslöschen kann. So faszinierend ein Einblick von außen in diese Welt auch sein mag, so ungern würde ich selbst in dieser Rolle stecken und mich Tag für Tag mit solchen Dingen beschäftigen müssen. Peter Schnieders gewährt einen guten, wie ich festgestellt habe bereits weiterführenden Einblick in seine langjährige Arbeit bei der Mordkommission. Die Geschichten sind spannend erzählt und manchmal unglaublich, aber in jedem Fall lesenswert. Sobald ich die Gelegenheit dazu bekomme, werde ich auf jeden Fall Schnieders anderes Buch, "Spiegel des Bösen", zur Hand nehmen.

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