Peter Scholz Der Hellenismus

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Inhaltsangabe zu „Der Hellenismus“ von Peter Scholz

<p>Der Aufstieg der Makedonen zur Vormacht Griechenlands begann um die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. und bildete die Voraussetzung für die Entstehung des Hellenismus – jener Epoche, in der die antike Welt grundlegend umgestaltet werden sollte. Alexander der Große wurde seit 336 v. Chr. Zum Motor dieses Prozesses, als er militärisch ein Reich von unerhörten Ausmaßen schuf. Zwar folgte auf seinen frühen Tod (322 v. Chr.) sofort der Zerfall des Imperiums, doch die Hellenisierung der Herrschaftsräume war nicht mehr aufzuhalten.<br /> Peter Scholz entwirft in seinem Buch ein grandioses historisches Panorama, das von den makedonischen Königen über Alexander, die Diadochen und ihre Nachfolger bis zum Untergang der letzten Königin aus dem Geschlecht der Ptolemäer, Kleopatra VII. (30 v. Chr.), reicht. Er begleitet seine Leserinnen und Leser an die Höfe der hellenistischen Herrscher, in deren Pracht sich die intellektuelle und künstlerische Elite der Welt einfand, zeigt ihnen neu erblühende Städte als steinerne Zeugen eines stolzen Bürgerbewusstseins, führt sie aber auch auf die zahllosen Schlachtfelder, auf denen immer wieder um die oft nur lose zusammengehaltenen Herrschaftsgebiete gekämpft wurde. Den Abschluss des Bandes bildet die dramatische Konfrontation der hellenistischen Reiche mit Rom – der aufstrebenden Großmacht im Westen, der sich nach und nach alle hellenistischen Reiche beugen mussten und mit deren Erfolgen wiederum ein neues Zeitalter begann.</p>

Gute Übersicht mit kleinen Mängeln

— Matzbach
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  • Vom Ende der griechischen Antike

    Der Hellenismus
    Matzbach

    Matzbach

    05. November 2016 um 09:28

    Peter Scholz' Studie über den Hellenismus ist durchaus ein Buch, das eine gute Übersicht über die Jahre zwischen ca. 350 und 50 vor Christus bietet. Es beginnt, anders als viele Monographien zum gleichen Thema nicht mit dem Tod Alexanders, sondern mit dem Aufstieg Makedoniens zur griechischen Suprematie unter seinem Vater. Alexander selbst wird mal nicht als der Superheld gezeichnet, sondern vielmehr als Getriebener seiner Unrast, alle antiken Lichtgestalten überbieten zu wollen. Was das für seine Soldaten bedeutet hat, wird beispielsweise beim Marsch durch die Gedrosische Wüste deutlich, bei dem mehr als die Hälfte der Teilnehmer verreckte, anders kann man es wohl nicht ausdrücken. Mit Alexanders Tod beginnt die Zeit der Diadochenreiche, eine unübersichtliche Zeit, in der sich seine ursprünglichen Begleiter und Freund voneinander entfremdeten, eigene Königreiche (die zum Teil später in immer kleinere aufsplitterten) gründeten und sich aufs Heftigste gekämpften. Doch auch innerhalb der jeweiligen Herrscherhäuser waren Mord und Totschlag  gang und gebe. Selbst Geschwister wurden als potentielle Konkurrenten um den Thron beseitigt. In dem Bestreben, Hilfe gegen äußere, zum Teil auch innere Feinde zu gewinnen, wird die westliche Großmacht Rom in die zahlreichen hellenistischen Konflikte hereingezogen, so lange, bis es der Nachfolger all dieser Staaten wird. Scholz gelingt es weitestgehend, diese Entwicklungen übersichtlich darzustellen, aber bisweilen schleichen sich Schludrigkeiten ab. So werden die verwandtschaftlichen Beziehungen schon mal vertauscht, mal ist der eine König der Schwiegervater eines anderen Herrschers, doch auf der gleichen Seite ist es genau andersherum. Ebenso ist es mit einer der zahlreichen Kleopatras im Ptolemäer-Reich. Mal ist sie die Tochter, dann die Schwester des regierenden Pharaos. Dafür gibt's dann einen Stern Abzug.  

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