Peter Schwindt

 4.1 Sterne bei 925 Bewertungen
Peter Schwindt

Lebenslauf von Peter Schwindt

Fantasy mit Psychothriller-Elementen: Der 1964 geborene deutsche Autor hat in Berlin und Bonn Germanistik, Komparatistik und Theaterwissenschaften studiert und anschließend als Volontär und Redakteur beim Bastei-Verlag und beim Markt und Technik-Verlag gearbeitet, bevor er schließlich Projektleiter und Game Designer bei Sunflowers Software wurde. Seit 1997 arbeitet der Schriftsteller freiberuflich und verfasst neben Hörspielen auch Drehbücher fürs Radio und Fernsehen. Seinen Erstling „Justin Time - Zeitsprung“, der mit der Segeberger Feder ausgezeichnet wurde, veröffentlichte der fantastische Autor im Jahr 2004. Seither schrieb er zahlreiche Jugendbuch- und Fantasyreihen wie zum Beispiel „Gwyndion“, „Libri Mortis“ und „Morland“. Aber auch die Stand-Alone-Romane „Schwarzfall“ (2010), „Lebenslang“ (2011) und „Borderland“ (2018) entstammen der kreativen Schöpfung des Schriftstellers. Peter Schwindt lebt mit seiner Frau und seiner Tochter im Westen Deutschlands.

Alle Bücher von Peter Schwindt

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Libri Mortis - Flüsternde Schatten

Libri Mortis - Flüsternde Schatten

 (189)
Erschienen am 01.11.2010
Libri Morris - Schlaflose Stimmen

Libri Morris - Schlaflose Stimmen

 (123)
Erschienen am 01.07.2011
Libri Mortis - Lauernde Stille

Libri Mortis - Lauernde Stille

 (120)
Erschienen am 01.06.2007
Justin Time - Zeitsprung

Justin Time - Zeitsprung

 (52)
Erschienen am 01.07.2014
Morland - Die Rückkehr der Eskatay

Morland - Die Rückkehr der Eskatay

 (46)
Erschienen am 23.01.2009
Der Weg nach Camelot

Der Weg nach Camelot

 (42)
Erschienen am 01.07.2013
Justin Time - Der Fall Montauk

Justin Time - Der Fall Montauk

 (38)
Erschienen am 01.07.2014
Schwarzfall

Schwarzfall

 (41)
Erschienen am 11.03.2010

Neue Rezensionen zu Peter Schwindt

Neu

Rezension zu "Borderland" von Peter Schwindt

Seltsam und etwas verwirrend
MiHa_LoRevor 2 Monaten

Nein, das Buch war nichts für mich.
Die Handlung fand ich ziemlich verwirrend. Zum einen zog sich kein roter Faden durch die Handlung, was an sich kein Problem ist. Wendungen können schon mal schön sein, aber waren sie nicht überraschend sondern eher verwirrend und meistens dachte ich mir eher "Na und?", weil ich nie so ganz in die Geschichte gefunden habe und so auch nie eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen konnte. Darum konnte mich hier nichts wirklich mitreißen.

Dann ist da die übernatürliche Komponente, die der Protagonist Vincent erst total komisch findet und dann ganz plötzlich akzeptiert und nicht mehr wirklich hinterfragt. Ein seltsames Mädchen und komische Träume und Visionen, die für mich kaum Sinn ergeben haben. Und zuletzt die seltsame Liebesgeschichte, die mich ebenfalls gar nicht fesseln konnte, und der seltsame Club namens Borderland, der eigentlich wieder kaum eine Rolle spielt.

Ich finde, diese Dinge haben einfach nicht harmoniert und dadurch fand ich das Buch einfach nur seltsam.

FAZIT
Bei "Borderland" habe ich bis zum Schluss nicht so ganz in die seltsame Geschichte finden können und darum konnte es mir auch kaum gefallen.

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Rezension zu "Borderland" von Peter Schwindt

Nicht mein Fall
Faltinevor 4 Monaten

Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir ganz gut, nur hatte ich dadurch eine komplett andere Story erwartet. So richtig passt auch der Klappentext nicht zum Cover, wie ich finde. Die Kapitel waren mir persönlich auch viel zu lang, auch wenn es innerhalb immer wieder Abschnitte gab.


Der Klappentext versprach einiges, konnte dies bei mir allerdings nicht halten. Der Schreibstil ist locker, der Altersgruppe entsprechend, ich kam gut rein, doch den Tiefgang habe ich komplett vermisst. Das hat mich sehr überrascht, da es genug Stoff für einigen Tiefgang gab, wie z.B. Trauer, Depression usw. Der Autor hat dies jedoch immer nur oberflächlich angekratzt, so als hätte er sich nicht richtig an die Themen herangetraut. Darunter litt dann auch leider die Story an sich, denn den Verlauf fand ich nicht immer ganz nachvollziehbar – ein paar Seiten mehr hätten vielleicht auch nicht geschadet...


Ebenso wie die Geschichte, fand ich auch Vincent, trotz seines harten Schicksals, sehr oberflächlich aufgebaut. Ich konnte keinerlei Verbindung zu ihm aufbauen und ich finde es schade, dass hier das vorhandene Potenzial nicht genutzt wurde. Auch bei den Nebencharakteren ist mir dies negativ aufgefallen, doch gerade von Vincent hatte ich mehr erwartet.


Leider konnte mich hier nur das Cover wirklich überzeugen...und das, obwohl es nicht mal wirklich passt :D

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Rezension zu "Borderland" von Peter Schwindt

Ein Buch das das Leben bejaht
Seelensplittervor 4 Monaten

Meine Meinung zum Jugendbuch:

Borderland



Aufmerksamkeit:

Diesen Punkt gibt es auf meinem Buchblog zu entdecken.

Inhalt in meinen Worten:

Vincent ist auf sich allein gestellt, aber nicht weil er das möchte, sondern weil seine Mama in der Klinik liegt und sein Vater vor wenigen Monaten tödlich verunglückt ist.

So steht er vor einem Scherbenhaufen, wohnt ohne Mama einige Wochen alleine in der gemeinsamen Wohnung und muss irgendwie am leben bleiben und zeitgleich sich selbst wieder sortieren.

Wie ihm das gelingen kann, ist ihm erst einmal nicht bewusst, bis Jane vor ihm steht, um genau zu sein, neben ihm, als er beim Grab seines Vaters steht.

Was das bedeutet das Jane in sein Leben kommt und welches düstere Geheimnis seine Mama mit sich trägt, das erfahrt ihr, wenn ihr dieses Buch in die Hand nehmt.



Wie ich das Gelesene empfand:

Ich bin sehr schnell in dieser Geschichte angekommen und war richtig erstaunt, das ich das, was ich erwartete nicht bekam, dafür aber etwas besseres.

Ich kann mich mit Vincent zum Teil wirklich identifizieren und mit ihm mitfühlen. Nicht nur weil ich weiß wie es ist, keinen Vater zu haben, sondern auch wie er sein Leben meistert. Denn als der Vater noch lebte, war die Familie in einem besseren Zustand und hat auch in einem besseren Viertel der Stadt gelebt.

Doch als der Vater starb, war das alles nicht mehr drin und er musste in einen Brennpunkt ziehen. Dort fühlt er sich aber erst mal gar nicht wohl und als er seine Mutter nach der Schule bewusstlos findet, schlagen alle Alarmsignale an.

Die Mama kommt mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus, warum sie aber im Koma liegt, ist unbekannt.

Als er dann eben Jane trifft und mit ihr zurück in sein Leben findet, wird ihm einiges klar, das ihm vorher einfach nicht bewusst war.

In der Schule lernt er erst mal nicht so schöne Sitten kennen und muss verstehen, das Leben ist allein zu hart und er braucht Freundschaften.

Als er auf ein Mädchen trifft, das er richtig toll findet, wird klar, das diese eigentlich auf Mädchen steht und nicht auf Jungs, so kommt es zu einer Dreierbeziehung, aber auch nicht wirklich, es ist eher eine Freundschaft, wo es Menschen gibt, die ihn nicht aufgeben und verstehen, welches Problem er wirklich hat.

Jane dagegen ist etwas ganz besonderes, sie ist nämlich irgendwie von dieser Welt und doch gar nicht, denn sie trägt ein mächtiges Geheimnis mit sich mit, und schafft es, eine wichtige Sache zurück in das Leben zu holen, was das ist? Nun das erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest.



Genre:

Dieses Buch ist nicht wirklich in eine Schublade der Genres zu packen, dazu ist es zu vielschichtig und auch irgendwie zu bunt. Wenn ihr den Film Coco von Walt Disney kennt, dann könnte es sein, das ihr dahin kommt wo das Genre des Buches liegt, andererseits ist es eine Lebensgeschichte, eine Mutgeschichte, eine Geschichte von Verrat und Unglück und zeitgleich eine Geschichte des Lebens und der Hoffnung. Rundherum ist das Buch einfach auch ein bisschen Gruselig und ein bisschen aufrüttelnd und vor allem eines, bis zum Ende geheimnisvoll.



Spannung:

Für mich war dieses Buch spannend, es hat mir eine Welt aufgemalt, die ich mir selbst immer wieder gewünscht hätte, als ich selbst in meinen schwersten Zeiten steckte, und zeitgleich ist es aber eine Geschichte, die mit vielen Rätseln gespickt ist, so das ich wirklich nur noch wissen wollte, wer Jane ist, wie Vincent zurück in sein Leben findet und zeitgleich begreift wer er ist.

Zudem fand ich es spannend, wie die Freundschaften im Buch entstehen.



Charaktere:

Es gibt mega viele Charaktere in diesem Buch, manche sind eher Randfiguren, Nebenfiguren, anderer dagegen sind die schillernden und bösen Figuren, anderer dagegen sind die die ungewollt in ein Abenteuer geraten und doch nur eines wollen, eine heile Welt.

Doch irgendwas hat mir in den Charakteren gefehlt, nämlich das ich sie neben mir auf dem Sofa sitzen habe, und nicht in der Luft finden darf, und das war aber eher öfters der Fall. Für mich war hier also ein kleiner Mango, der sich aber dank den wenigen Protas die mich wirklich erreichten, irgendwie dennoch positiv belegt wurden.

Ich hoffe aber irgendwie noch einmal auf Vincent und seine Freunde zu treffen und irgendwie noch etwas mehr Griffigkeit in den Figuren zu finden.


Psychische Krankheiten:

Ich finde es irgendwie toll, das der Autor sich nicht scheut, Depressionen, Suizid und andere schwere Dinge anzusprechen, dabei bleibt er aber an der Oberfläche und zeigt nicht alles auf, an sich ist das kein Problem, denn diese Geschichte ist keine Selbsthilfe Geschichte, wobei zu einem gewissen Teil schon, sondern eine Jugendgeschichte die aufzeigt, wie man es vielleicht schaffen kann, sich nicht völlig aufzugeben und ein Leben zu leben, das vielleicht nicht das ist, was man sich ursprünglich geplant hatte, aber man kann aus allem das Beste herausholen und hier ist der Autor mit Vincent auf einem wirklich interessanten Weg.

Am Ende fand ich es heftig wie der Autor den Unfall des Vaters erklärte und musste ziemlich schlucken, gleichzeitig musste ich aber anerkennen, das es überhaupt zur Sprache kam, denn zu einer Zeit wo psychische Krankheiten doch einen gewissen Stellenwert einnehmen ist es wichtig auch die Folgen aufzuzeichnen von gewissen Dingen.


Empfehlung:

Dieses Buch empfehle ich Jugendlichen die vielleicht selbst gerade in einer nicht so einfachen Zeit stecken, die Rat und Mut brauchen, die aber auch selbst stark sind, weiter zu gehen und ich wünsche jedem Jugendlichen der ein Täter ist (und eigentlich sind wir das alle in einer gewissen Form) das er durch das Buch wachgerüttelt und vielleicht erschüttert wird, ich wünsche aber auch das Erwachsene die dieses Buch lesen, sich berühren lassen und vielleicht erkennen, das Flucht nicht immer die allerbeste Lösung ist, sondern das es manchmal wichtiger ist, auch wenn das noch so weh tut, sich seinem Kummer in den Weg zu stellen und dabei stärker durchzukommen als vielleicht erwartet wurde.



Bewertung:

Mich hat das Buch berührt, gerade weil es immer wieder Überraschungen gab, ich das Gefühl hatte angesprochen zu werden und gleichzeitig dankbar darauf zu schauen, was ich erreichen durfte. Für mich ist dieses Buch also wirklich toll gewesen und ich kann nur zum Teil die negativen Stimmen zu diesem Buch verstehen, weswegen ich fünf Sterne gebe.

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Peter Schwindt wurde am 03. Mai 1964 in Bonn (Deutschland) geboren.

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