Peter Schwindt Justin Time. Das Portal

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Inhaltsangabe zu „Justin Time. Das Portal“ von Peter Schwindt

Portitia Abbadon hat Fanny in die Zeit entführt – ins Sibirien des Jahres 1908. Keine Sekunde zögert Justin, um seine Freundin aus den Händen der gefährlichen Frau zu retten. Als er durch das Zeitportal tritt, findet Justin sich sich mitten in der tiefsten Wildnis wieder. Fieberhaft durchstreift er auf der Suche nach Fanny die endlosen Wälder der Taiga. Doch statt seinem Ziel kommt er dem Tode immer näher. Hunger und Durst fordern schon bald ihren Tribut, und Justin kämpft den härtesten Kampf seines Lebens – diesmal befindet er sich nicht nur in einem Krieg um die Zeit, sondern auch im Visier eines ausgehungerten Wolfes…

hat mir besser gefallen, als der letzte Teil, da hier auch einige ernste Themen angesprochen werden

— annlu
annlu

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  • Justins Zeitreise nach Sibirien

    Justin Time. Das Portal
    annlu

    annlu

    21. May 2017 um 18:44

    Regel Nummer 1 für das Überleben in der Wildnis: Augen auf und immer darauf achten, wohin man tritt. Justin Time Band 3 Nach seiner Zeitreise landet Justin in den sibirischen Wäldern des Jahres 1908. Dort will er die Spur aufnehmen und Fanny aus den Fängen der Doppelagentin Portitia Abbadon befreien. Aber so einfach ist das nicht – zuerst taucht sein Kontakt unter den Zeitreisenden nicht auf, dann verläuft er sich auch noch im Wald. Nur gut, dass er auf unerwartete Hilfe trifft. Wie die Vorgänger liest sich auch dieser Teil sehr flüssig. Neben Justin sind es auch andere Charaktere, denen Abschnitte des Buches gewidmet sind. Sehr interessant fand ich dabei das Antreffen der deutschen Pioniere, die sich an das Abenteuer der ersten Ralley gemacht haben. Von New York aus starteten sie mit einem der ersten Autos nach Russland, um dort in die Machenschaften rund um Justin verwickelt zu werden. Da es sich bei ihnen allen um Erwachsene handelt, war ihr Part in einem anderen Erzählstil geschrieben, der mir sehr zugesagt hat, da immer wieder auch Erklärungen zu Fakten gegeben wurden. Neben ihnen ist es die jugendliche Hilfe von einem Mädchen, deren Geschichte auch etwas Tragik aber auch eine Beschreibung der Verhältnisse, die unter den Ureinwohnern Sibiriens herrschen, mit sich brachte. Neben dem Abenteuer wurden hier auch Problematiken angesprochen, die ich in einem Kinderbuch (ab 9) so nicht erwartet hätte. So treffen wir auf ein russisches Gefangenenlager, der Einfluss der Weißen auf die alten Traditionen der Einheimischen wird thematisiert und auch eine Liebe, die auf Grund des gegensätzlichen Hintergrunds tragisch endet. Gerade durch diese Themen fand ich das Buch interessanter als den letzten Teil. Fazit: Dieser Teil hat mir besser gefallen, als der letzte, da er mir reifer erschien und ich ihn spannender fand.

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  • Wann bin Ich?

    Justin Time. Das Portal
    simonfun

    simonfun

    17. August 2015 um 22:28

    Ein Mehrteiler in fünf Bänden von Peter Schwindt, einem Deutschen, der seltsamerweise die Orte der Handlung nach England, Italien, Amerika und Sibirien verlegt. Als hätte Deutschland keine eigene interessante Geschichte außerhalb 1914-1945. Immerhin hat er bedeutsame Ereignisse interessant interpretiert. Der jugendliche Held ist nicht gerade körperlich fit und geistig agil genug, um sofort als Held zu glänzen. Was soll der Leser auch von einem verweichlichten 14jährigen erwarten, dessen Eltern bei einem Zeitreise-Sprung verschwunden sind und er nun in einem Internat angeblich zu seinem Schutz eingesperrt wird? Jahre später erhält er unerwartet eine Einladung zu einem zweiten Zeitreise-Sprung, den sein Onkel zu kommerziellen Zwecken veranstaltet. Dass die Sache schiefgeht, war zu erwarten. Justin handelt und bewahrt die Zeitlinie.   Nach der ersten erfolgreichen Mission kam der Held mit stolz geschwellter Brust daher und hat in seiner Zweiten eine Katastrophe nach der anderen fabriziert. Zum Glück erkennt er seine Fauxpas und versucht, etwas cleverer die Probleme zu lösen. In den fünf Bänden, die übrigens direkte Fortsetzungen sind und der Reihe nach gelesen werden müssen, versucht Justin seine verschwundenen Eltern zu finden und legt sich mit diversen Zeitagenten an, die die Vergangenheit in deren Sinne verändern wollen. Er schafft es, in spannenden Abenteuern die Zeitlinie immer wieder gerade zu rücken und lernt dabei viele bekannte Persönlichkeiten der Geschichte kennen. Im fünften Band schließlich klärt er die Umstände des Verschwindens seiner Eltern auf. Und genau da wird es ziemlich kompliziert. Wer also die ersten Bände nicht oder nicht aufmerksam genug gelesen hat, wird schnell den Faden verlieren. Das Ende ist überraschend. Ich liebe Zeitreise-Romane, weil sie interessante theologische und philosophische Aspekte beinhalten können. Die Interpretation der Physik und Paradoxien beinhalten endlose Diskussionen; nicht nur am Stammtisch. Problematisch sind auch immer die Eingriffe in den Zeitstrom. Ein kleiner Fehler kann weitreichende Folgen haben. Grundkenntnisse über Geschichte sind daher zwingend, ansonsten kommt die Tragweite nicht richtig rüber. Der Autor hat sich viele Gedanken über Ablauf und Ende gemacht und die Geschichte intelligent und sogar recht schlüssig beendet. Recht witzig sind die Analogien zu den Namen der Protagonisten, nämlich: Justin Time, der Titelheld (sprich: just in time = gerade Rechtzeitig) Annie Time, seine Mutter (sprich: anytime = jederzeit) Avery Time, sein Vater     (sprich: everytime = jedes mal) Wie auch immer - endlich ein lesenswerter Mehrteiler!

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  • Spannende Jugendfantasy-Reihen gesucht (wie Harry Potter, Percy Jackson, Gregor und Co.)

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hi, ich habe in den letzten Tagen mit Begeisterung die Percy-Jackson-Bücher verschlungen, nachdem sie mich lange Zeit nicht so recht interessiert hatten. Natürlich liegen nun auch schon die anderen Bücher von Rick Riordan bereit. Jetzt suche ich nach Nachschub und zwar sollten es bestenfalls mindestens 4-bändige Reihen sein (3 sind auch ok), von denen auch schon mehrere Bände erschienen sind. Eine Mischung aus Fantasy, Abenteuer, Freundschaftsgeschichte und Spannung fände ich toll, so wie es eben auch bei Percy Jackson, Harry Potter oder den Gregor-Büchern von Suzanne Collins der Fall ist. Was ich nicht suche, sind die eher romantischen Mädchenreihen, wo sich das unscheinbare Mädchen in das unfassbar gutaussehende männliche Wesen verliebt, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Auch zu kindlich sollte es nicht sein - beispielsweise war mir "Charlie Bone" dann doch zu einfach gestrickt. Mit "Artemis Fowl" wiederum konnte ich nichts anfangen und auch mit Kai Meyer habe ich es schon häufiger vergeblich probiert. Vielleicht habt ihr ja trotzdem noch ein paar schöne Tipps für mich?

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