Justin Time - Mission London

von Peter Schwindt 
3,8 Sterne bei28 Bewertungen
Justin Time - Mission London
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Justin und Fanny erleben ihr letztes Abenteuer - nett, aber nicht ganz so gut wie die Vorgänger

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Endlich mal ein lesenswerter Mehrteiler

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Inhaltsangabe zu "Justin Time - Mission London"

2377. Das ist das Jahr, in dem Justins Eltern den ersten Zeitsprung der Geschichte gemacht haben. Hier springt Justin zu seiner letzten und alles entscheidenden Zeitreise, um das Geheimnis um ihr Verschwinden endgültig zu lüften.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783473544387
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum:01.07.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    annlus avatar
    annluvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Justin und Fanny erleben ihr letztes Abenteuer - nett, aber nicht ganz so gut wie die Vorgänger
    Justins Mission geht zu Ende

    „Sieht so aus, als sei das unsere letzte Reise, nicht wahr?“ „Ja. Ich befürchte sie wird auch unsere schwerste sein.“

    Justin Time 5

    Justin und Fanny sind Portitia Abbadon zurück in die Zukunft gefolgt. Im Jahr 2377 will sie die erste Zeitreise verhindern und sich selbst mit tragbaren Zeitreisegeräten ausstatten. Justin will nichts anderes, als seine Eltern zu warnen und endlich herausfinden, warum sie genau in diesem Jahr verschwunden sind. Dabei ist ihm jedes Mittel recht.


    Da hier alle Geheimnisse aufgedeckt werden, bekamen alle wichtigen Spieler Teile der Geschichte zugeschrieben. So sind es dieses Mal nicht nur Justin und Fanny auf der einen und Portitia Abbadon auf der anderen Seite. Auch Cassandra Janus (allerdings die jüngere Version aus dem Jahr 2377) wurden einzelne Abschnitte gewidmet. So wurde ihre Einstellung zum Zeitreiseprojekt und die Schaffung des Amtes für Zeitkontrolle schnell geklärt. Wie weit sie jedoch wirklich die Finger im Spiel hat, war länger offen wurde dann aber recht überraschend gelöst.

    Dadurch, dass es im Jahr 2377 sowohl eine jüngere Version von Portitia, als auch von Justin gibt, kam hier das Zeitreiseparadoxon immer häufiger auf und führte mitunter zu Szenen, in denen es Fanny und Justin nur knapp gelingt, zu entkommen. Das Paradoxon erklärt auch die Tatsache, warum Justin seine Eltern nicht warnen kann (dann würden sie nicht verschwinden, er keinen Grund für die Zeitreise haben und damit sie nicht warnen können, sodass sie doch wieder verschwinden würden). Das hat es für Justin und Fanny nicht leicht gemacht, seine Eltern aufzuhalten.

    Warum Justin allerdings immer noch so versessen darauf ist, die Verschwörung um seine Eltern aufzudecken, hat sich mir nicht ganz erschlossen, wurde der Täter ja schon am Ende des letzten Bandes aufgedeckt. So stellte ich mir mehr die Frage nach dem Warum und nicht mehr nach dem Wer.

    Ich hatte mich schon auf ein Buch in der Zukunft gefreut. Auch hier ist es mir (ähnlich wie in Band 2) allerdings so gegangen, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass dreihundertfünfzig Jahre so wenig Veränderungen mit sich bringen. Dabei konzentriert sich die Geschichte auf die Handlung und die aufzudeckenden Geheimnisse, sodass gar nicht so sehr auf die Umgebung eingegangen wird.

    Das Zeitparadoxon hat dazu geführt, dass mir Teile der Geschichte weniger gefielen, andere dafür fand ich interessant. Von Portitia Abbadons Part wurde ich allerdings immer wieder ausgebremst, da mir dieser nicht gefiel. Obwohl es auch hier einige Abenteuer zu erleben gab fand ich diese nicht so gekonnt beschrieben, wie in den Vorgängern, sodass ich etwas enttäuscht vom finalen Band zurückgeblieben bin.

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    simonfuns avatar
    simonfunvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Endlich mal ein lesenswerter Mehrteiler
    Wann bin ich?

    Ein Mehrteiler in fünf Bänden von Peter Schwindt, einem Deutschen, der seltsamerweise die Orte der Handlung nach England, Italien, Amerika und Sibirien verlegt. Als hätte Deutschland keine eigene interessante Geschichte außerhalb 1914-1945.
    Immerhin hat er bedeutsame Ereignisse interessant interpretiert.

    Der jugendliche Held ist nicht gerade körperlich fit und geistig agil genug, um sofort als Held zu glänzen. Was soll der Leser auch von einem verweichlichten 14jährigen erwarten, dessen Eltern bei einem Zeitreise-Sprung verschwunden sind und er nun in einem Internat angeblich zu seinem Schutz eingesperrt wird?

    Jahre später erhält er unerwartet eine Einladung zu einem zweiten Zeitreise-Sprung, den sein Onkel zu kommerziellen Zwecken veranstaltet. Dass die Sache schiefgeht, war zu erwarten. Justin handelt und bewahrt die Zeitlinie.
     
    Nach der ersten erfolgreichen Mission kam der Held mit stolz geschwellter Brust daher und hat in seiner Zweiten eine Katastrophe nach der anderen fabriziert. Zum Glück erkennt er seine Fauxpas und versucht, etwas cleverer die Probleme zu lösen.

    In den fünf Bänden, die übrigens direkte Fortsetzungen sind und der Reihe nach gelesen werden müssen, versucht Justin seine verschwundenen Eltern zu finden und legt sich mit diversen Zeitagenten an, die die Vergangenheit in deren Sinne verändern wollen. Er schafft es, in spannenden Abenteuern die Zeitlinie immer wieder gerade zu rücken und lernt dabei viele bekannte Persönlichkeiten der Geschichte kennen.

    Im fünften Band schließlich klärt er die Umstände des Verschwindens seiner Eltern auf. Und genau da wird es ziemlich kompliziert. Wer also die ersten Bände nicht oder nicht aufmerksam genug gelesen hat, wird schnell den Faden verlieren. Das Ende ist überraschend.

    Ich liebe Zeitreise-Romane, weil sie interessante theologische und philosophische Aspekte beinhalten können. Die Interpretation der Physik und Paradoxien beinhalten endlose Diskussionen; nicht nur am Stammtisch.

    Problematisch sind auch immer die Eingriffe in den Zeitstrom. Ein kleiner Fehler kann weitreichende Folgen haben.
    Grundkenntnisse über Geschichte sind daher zwingend, ansonsten kommt die Tragweite nicht richtig rüber. Der Autor hat sich viele Gedanken über Ablauf und Ende gemacht und die Geschichte intelligent und sogar recht schlüssig beendet.

    Recht witzig sind die Analogien zu den Namen der Protagonisten, nämlich:
    Justin Time, der Titelheld (sprich: just in time = gerade Rechtzeitig)
    Annie Time, seine Mutter (sprich: anytime = jederzeit)
    Avery Time, sein Vater     (sprich: everytime = jedes mal)

    Wie auch immer - endlich ein lesenswerter Mehrteiler!

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 8 Jahren
    Rezension zu "Justin Time. Mission London" von Peter Schwindt

    Was mit seinen Eltern ist, weiß Justin immer noch nicht. Im Kern geht es um die Frage, ob man die Vergangenheit ändern darf und kann. Historische Geschehnisse sind realistisch in die Geschichte einbezogen. Die Jugendbuchreihe ist lesenswert, wenn auch die Qualität der einzelnen Teile unterschiedlich ist. Am besten hat mir der erste Teil und das Geschehen in Florenz gefallen. Im fünften Teil reist Justin ins Jahr 2377, dem Jahr, in dem seine Eltern verschwunden sind. Wird es ihm gelingen, das Geheimnis zu lüften? Das soll hier nicht verraten werden!

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    Micky261vor 2 Jahren
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