Peter Schwindt Lebenslang

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Inhaltsangabe zu „Lebenslang“ von Peter Schwindt

Die Steilbergs planen eine Grillparty mit Freunden. Als Astrid Steilberg in letzter Minute merkt, dass ihr noch ein paar Kleinigkeiten fehlen, schickt sie ihre zehnjährige Tochter Julia noch rasch in den Supermarkt. Als das Mädchen nach fast zwei Stunden immer noch nicht wieder da ist, hält Astrid es nicht mehr aus und ruft die Polizei. Am nächsten Tag folgt die schreckliche Gewissheit: Julia ist vergewaltigt und ermordet worden. Die Steilbergs geraten in einen Teufelskreis aus Schuldzuweisungen und Verdächtigungen, ein Alptraum, aus dem es offenbar kein Entrinnen gibt …

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    Lebenslang

    Winterzauber

    24. March 2013 um 11:22

    Das Buch hat mir so gar nicht gefallen. Es fing gut an, hat sich aber nicht gesteigert. Die Story war völlig unrealistisch, vor allem das Ende war ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

  • Rezension zu "Lebenslang" von Peter Schwindt

    Lebenslang

    kiki62

    24. July 2012 um 08:23

    Zum Inhalt: Es ist der Tag der Eröffnung der Fußball-WM. Gemeinsam mit Freunden wollen Astrid und Fabian Steilberg diesen Tag bei einer Grillparty genießen. Zuvor soll Tochter Julia noch schnell ein paar vergessene Dinge aus dem Supermarkt holen, der nicht weit vom Elternhaus entfernt ist. Julia ist 10 Jahre und die Aufgabe stellt für sie keine große Herausforderung dar. Die Gäste trudeln nacheinander ein. Doch Julia scheint sich zu vertrödeln. Je länger sie jedoch ausbleibt desto ängstlicher werden ihre Eltern. Auch die Suche bleibt erfolglos. Panik steigt auf. Die Polizei wird alarmiert und es wird das, was jeder ahnte zur schrecklichen Gewissheit. Julia wurde ermordet. Die Suche nach dem Mörder beginnt und nicht nur die Eltern Steilberg scheinen an diesem Verbrechen und den Fragen nach dem Warum zu zerbrechen. Schreckliche Geheimnisse werden gelüftet. Recht schnell ist der Mörder dann auch im engeren Familienkreis gefunden und wird seiner gerechten Strafe zugeführt. Doch für die Eltern ist auch nach 20 Jahren noch an kein Vergessen zu denken. Und so wird Fabian Steilberg zum Rächer seiner Tochter, obwohl er weiß, dass es nie für ihn eine angemessene Rache geben wird. Sprachliche Gestaltung und Umsetzung des Themas: Kindermord, Kinderschändung – das sind Verbrechen, die selbst hart gesottene Polizisten nicht unberührt lassen. Doch wie sieht es mit den Angehörigen aus. Kann die Justiz eine angemessene Strafe finden? Können Eltern jemals einem Täter verzeihen? Diese inhaltliche Auseinandersetzung steht im Mittelpunkt des Thrillers von Schwindt. Die Notwendigkeit, sich selbst an dem Täter zu rächen, und somit endlich Genugtuung zu finden oder selbst zum Täter zu werden, sind die zentralen Fragen, auf die der Autor versucht eine Antwort zu geben. Dabei geht er nicht nur auf die Familie des Opfers ein, sondern er beleuchtet auch die Seite der ermittelnden Behörden. Dabei wird dem Leser klar, dass es sich bei der Polizei auch um Menschen mit Gefühlen handelt, die bei solch grausamen Taten an den Rand ihrer Kräfte geraten. Schwindt versucht mit Spannung und Einfühlungsvermögen die Thematik allumfassend zu bearbeiten. Der Leser erfährt jedoch erst gegen Ende des Buches, wo sich die ermittelnde Behörde befindet. Dieser zweite Handlungsstrang scheint vollständig aus dem eigentlichen roten Faden zu laufen. Somit wird die Bedeutung vom Leser verdrängt, da die Ereignisse rund um die ehemalige Polizistin Yvonne scheinbar aus dem Inhalt losgelöst sind. Der Leser kann sich sehr gut in die Situation der leidgeprüften Eltern hineinversetzen. Werden doch die Gefühle und die Handlungen sehr einfach aber doch so beschrieben, dass der Rezipient in die Handlung eintaucht. Hingegen wird sehr schnell beim Lesen klar, weshalb das entsprechende Cover gewählt wurde. Hier ist es gelungen eine Einheit von Inhalt und Cover zu schaffen. Eigene Meinung: Es ist wohl das Schlimmste, was Eltern passieren kann: Das eigene, geliebte Kind wird brutal ermordet. Die Eltern stehen Höllenqualen aus. Und dann stellt sich heraus, dass der Mörder auch noch aus der eigenen Familie oder dem engsten Freundeskreis kommt. Der Autor Schwindt hat mich mit dem Buch zwar gefesselt, dennoch sehe ich keine thrillerhaften Merkmale gegeben. Vielmehr sollte das Buch in einem anderen Genre platziert werden. Der Wechsel der Handlung, die sich um die erkrankte Polizistin Yvonne drehen, hat mich beim Lesen eher verwirrt und war der Moment, wo ich geneigt war, das Buch zur Seite zu legen. Der Zusammenhang hätte früher im Buch dargelegt werden müssen, ohne dabei auf die Spannung zu verzichten. Der Titel „Lebenslang“ findet in der Abrundung des Buches seine Berechtigung. Dem Leser wird klar, was in diesem Zusammenhang lebenslang bedeutet.

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  • Rezension zu "Lebenslang" von Peter Schwindt

    Lebenslang

    gurke

    08. January 2012 um 18:53

    Familie Steilberg veranstaltet eine Grillparty. Dabei hätten sie nie erwartet, welcher Alptraum nun beginnt. Astrid denkt sich nicht viel, als sie ihre Tochter Julia losschickt, um noch einige Besorgungen zu machen. Doch das zehnjährige Mädchen kommt nicht mehr zurück. Tragischerweise dauert es nicht lang, bis sie vergewaltigt und ermordet aufgefunden wird. Die Eltern sind verzweifelt. Es geht um Schuld, Verdrängung, Akzeptanz und es gilt die unglaubliche Kluft, die bereits vor dem grausamen Verbrechen an der eigenen Tochter, zu überwinden... Die Geschichte nimmt sehr langsam an Fahrt auf. Dennoch ist der Leser sofort mitgerissen und kann sich wunderbar in die Gefühle der Eltern hineinversetzen. Die Ereignisse und Gefühle selbst, sind aus der Sicht von Fabian, dem Vater von Julia erzählt. Peter Schwindt hat einen wundervollen Schreibstil. Er schafft es, dass man sich sehr gut in den Schmerz von Fabian einfühlen kann und regelrecht mit ihm leidet. Das ist meiner Meinung nach sehr schwierig bei so einem sensiblen Thema, das leider immer wieder Mittelpunkt in den Medien ist. Auch die Spannung, die zwischen den Eltern herrscht, ist sehr glaubhaft und authentisch geschildert. Neben dem grausamen Szenario, das Fabian durchmachen muss, können wir noch einen zweiten Handlungsstrang lesen. Dieser handelt von einer gewissen Yvonne, die unter epileptischen Anfällen leidet. Wir als Leser können lange raten, wie diese Geschichte mit dem Verschwinden von Julia zusammenhängt. Und da beginnt dann ein sehr guter Überraschungseffekt. Das Buch selbst hat sich sehr schnell und flüssig lesen lassen. Man wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und das trotz fehlender Spannung. Der Thriller ist auch so ganz und gar nicht typisch für dieses Genre. Das liegt nicht nur an der Thematik, sondern an dem ganzen Aufbau der Story. Wir haben hier nicht den "normalen" Serienmörder, den es zu fassen gilt und ermitteln nicht mit der Polizei mit. Mir selbst hat "Lebenslang" sehr gut gefallen. Die Handlung war stimmig und gut nachvollziehbar, während die Personen alle sehr lebendigt für mich waren. Der lockere und leichte Schreibstil lies mich das Buch in windeseile durchlesen. Außerdem war diese Interpretation eines Thrillers für mich mal etwas neues, was mich sehr begeistert hat. Im großen und ganzen war der Thriller für mich ein besonderes Leseerlebnis, gerade weil dieses heikle Thema so behutsam und realitätsnah aufgegriffen wurde. Allerdings fehlte mir für meinen Geschmack ein wenig zuviel Spannung.

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  • Rezension zu "Lebenslang" von Peter Schwindt

    Lebenslang

    Claudias-Buecherregal

    11. November 2011 um 16:31

    Es sollte ein lustiger Abend werden, denn Familie Steilberg hatte ein paar Freunde zu sich eingeladen, um lecker zu Grillen und das Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft zusammen zu sehen. Für das leibliche Wohl fehlten nur noch ein paar Kleinigkeiten, die die zehnjährige Tochter Julia schnell im Supermarkt besorgen wollte. Als sie jedoch nach zwei Stunden immer noch nicht wieder zuhause war, alarmierten die Eltern die Polizei und ihr Alptraum begann. Ab diesem Zeitpunkt scheint ihr Leben nur noch aus der verzweifelten Suche nach Julia, zahlreichen Schuldzuweisungen untereinander und einer merklichen Entfremdung zwischen den Elternteilen zu bestehen. "Lebenslang" schildert ein beklemmendes Szenario. Zu oft musste man bereits in den Zeitungen oder im Fernsehen von verschwundenen Kindern lesen und hören und keiner kann behaupten, er wüsste, was die Eltern durchmachen würden. Peter Schwindt hat sich an dieses schwierige Thema herangewagt und seinen Roman -ein Thriller, kein Erfahrungsbericht- aus Sicht des Vaters geschildert. Diese Perspektive fand ich sehr interessant und ungewöhnlich, da Thriller doch sehr oft auf die Sicht des Ermittlers oder des Täters zurückgreifen. "Ich klappe das Buch zu und stelle es zurück ins Regal. Wenn Julia wiederkommt, soll sie es weiterlesen. So lange werde ich einfach so tun, als hätte ich es nicht gesehen. Als ich gehe, lasse ich das Licht an, denn die Nacht bricht herein, dunkel und schwer." (Seite 52) Glaubhaft schildert der Autor, welches Leid die Eltern erleben müssen, welche Stufen der Verzweiflung sie durchlaufen und wie unterschiedlich jeder Mensch mit solch einem Schicksalsschlag umgeht. Während die einen darüber reden müssen, möchte sich die anderen am liebsten ins Bett verkriechen und nie wieder mit jemandem sprechen. Das solch eine Extramsituation eine Ehepaar auseinander brechen zu droht zeigt Schwindt ebenso glaubhaft auf, wie das Verhalten der Polizei und der Presse. Zusätzlich zu diesem Handlungsstrang liefert der Autor etliche Kapitel aus der Sicht von Yvonne, einer Frau mit epileptischen Anfällen, deren Bedeutung man lange Zeit nicht mit dem Verschwinden von Julia in Zusammenhang bringen kann. Die späte Aufklärung über die Verbindung kam für mich überraschend und das Verknüpfen der Handlungsstränge ist Schwindt sehr gut gelungen. Der Roman lässt sich flüssig lesen und ist interessant geschrieben. Die Charaktere wirken durchweg authentisch und besonders die Auflösung hat mir gut gefallen. Ich hätte mir für einen Thriller lediglich etwas mehr Spannung gewünscht. Die Story ist durchgehend interessant, aber das Spannungsniveau für einen Thriller meistens nicht hoch genug. Nichtsdestotrotz ein sehr gelungener Roman, den ich weiter empfehlen kann. Fazit: Ein Thriller, der etwas mehr Spannung vertragen könnte, aber eine sehr gute Story bietet. Taschenbuch: 288 Seiten Erscheinungstermin: November 2011 Sprache: Deutsch ISBN-10: 3492264654 ISBN-13: 978-3492264655 Verlag: Piper Verlag

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