Peter Schwindt Morland 3: Das Vermächtnis der Magier

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Inhaltsangabe zu „Morland 3: Das Vermächtnis der Magier“ von Peter Schwindt

In Morland herrscht Chaos: Als Hunderte von magischen Blumen auf die Stadt herabregneten, haben sich unzählige Menschen mit einem tödlichen Virus infiziert. Die Überlebenden, die nun über gefährliche Kräfte verfügen, werden von dem finsteren Diktator Begarell befehligt. In einem alten Tagebuch entdeckt das Mädchen Tess indes die Wahrheit über die Geschichte Morlands. Ist diese der Schlüssel, um Begarells Truppen endgültig Einhalt zu gebieten?

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  • Rezension zu "Morland 3: Das Vermächtnis der Magier" von Peter Schwindt

    Morland 3: Das Vermächtnis der Magier
    Eltragalibros

    Eltragalibros

    01. January 2013 um 16:29

    Inhalt: Das Staatsoberhaupt Morlands Präsident Begarell hat seinen perfiden Plan die Herrschaft über die Menschheit zu übernehmen begonnen. Eine große Anzahl an blauer Blumen wurde über einer Stadt ausgeschüttet: Jeder Mensch, der an einer Blüte riecht, stirbt oder wird zu einem Eskatay mit besonderen übermenschlichen Fähigkeiten und damit Teil Begarells Kollektiv. Meinung: Begarells Kollektiv wächst von Tag zu Tag und alle Eskatay gehorchen seinem Befehl, denn noch bevor sie wissen, was mit ihnen geschehen ist, sind sie Gefangene seines Kollektivs. Mit jedem neuen Eskatay wächst auch Begarells macht an, da er sich jede neue Fähigkeit einverleiben kann und scheint damit schier unbesiegbar zu sein. Die Herrschaft über Morland haben die Eskatay beinahe erreicht, der nächste Schritt ist die Welteroberung. Nur die drei Gist-Kinder Tess; York und Hakon sowie einige wenige Mitstreiter stellen sich gegen das immer größer werdende Kollektiv der Eskatay. Getrennt voneinander müssen sie versuchen an verschiedenen Stellen gegen dieses System vorzugehen. Tess ist in einer anderen Welt gefangen, als sie über die Mauer von Noras Garten gesprungen ist, einer alten erblindeten Gist-Dame. Hakon und York befinden sich auf einem Luftschiff und der ehemalige Polizist Hagen Lennart, dessen Frau von den Eskatay getötet wurde, ist auf der Suche nach seinen beiden kleinen Zwillingstöchtern. Dabei schließt er sich im Gefängnis den Wargebrüdern an, einer kriminellen Bande. ::: SPOILER Anfang ::: Im letzten Teil der Morland-Trilogie überschlagen sich die Ereignisse. An verschiedenen Fronten wird gekämpft und der Leser erlangt nicht nur endgültig die Gewissheit, dass Begarell einst Juri Brasauskas hieß und nach Rache für seine getötete Familie durch die Morstal-Gesellschaft sinnt, sondern auch wie Eskatay und Gist entstanden sind. Diese Geschichte hält für den Leser weiter mehr parat, als nur eine Antwort darauf, sondern lässt die gesamte Reihe in einem anderen Licht erscheinen. Peter Schwindt verortet nämlich Morland nicht in einer phantastischen Welt, sondern in der unsrigen Zukunft. ::: SPOILER Ende ::: Waren die ersten beiden Bände der Trilogie häufig mit Andeutungen und offenen Fragen gespickt, so hat der Autor in Das Vermächtnis der Magier für jede dieser gestellten Fragen eine Antwort, die nicht nur den Leser zufrieden stellen, sondern eine ganz andere Perspektive auf die komplette Reihe gibt. Zwar gab es ein paar langatmige Passagen, die aber nicht sehr ins Gewicht fallen, vor allem wenn man die gesamte Reihe betrachtet. Durch den dritten Teil erhält die Morland-Reihe eine noch größere Komplexität. Fazit: Morland ist eine tolle Jugendbuchreihe, die zwar hin und wieder kleine langatmige Passagen hat, insgesamt aber sehr durchdacht ist und viele Überraschungen für den Leser parat hält. Besonders die unterschiedlichen Charaktere sorgen dafür, dass die Spannung konstant vorhanden bleibt und ermöglichen es eine komplexe Struktur von Verbindungen zu erzeugen, die sich im Verlauf der Handlung miteinander verknüpfen. Band 3 der Reihe gibt auf alle Fragen, die sich während der restlichen beiden Bände ergeben haben, zufriedenstellende Antworten.

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  • Rezension zu "Morland 3: Das Vermächtnis der Magier" von Peter Schwindt

    Morland 3: Das Vermächtnis der Magier
    Rebekka_NP

    Rebekka_NP

    06. February 2012 um 18:11

    Über die Morland Serie allgemein: Weit im Norden liegt das Land Morland. Die Stimmung ist schlecht: Die Rohstoffe sind ausgebeutet, die Menschen müde und ein machthungriger Mann versucht sich seine nächsten Amtszeit als Präsident zu erschleichen. Vor dem Hintergrund dieser ganz und gar nüchtern industrialisierten Welt, taucht die Magie in zwei Formen wieder auf. Die "Gist" sind unsere Helden in Form von magiebegabten Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft, die ihrer Kräfte entdecken. Die Eskatay sind die Anthagonisten: Ein Kollektiv aus integrierenden Machtmenschen mit magischen Kräften. Zwischen diesen ungleichen Gruppen entwickelt sich ein Kampf um die Zukunft Morlands. Was Schwindt liefert, ist nicht wirklich neu. Das Kollektiv der Eskatay erinnert an die Borg aus Startrek. Die Welt aus Dampfmaschinen und Zeppelinen gab es im goldenen Kompass. Die Jugendlichen, die ihre Kräfte entdecken und sich gegen die Übermacht wehren gibt es in Harry Potter. Die derartige Gesellschaftskritik ist schon im vielzitierten 1984 zu finden - oder in die Tribute von Panem. Auch wenn die Zutaten nicht neu sind - was Schwindt daraus macht, ist äußerst lesenswert. Gerade wie er verschiedene Gesellschaftsschichten analysiert sowie Beweggründe, meist ohne dass es holprig wird - Hut ab. Das ist das gute an diesem Buch: Es will viel sein. Das ist das schlechte an diesem Buch: Es will viel sein: Viel Bedeutung, viel Perspektivwechsel. Vielleicht wäre es etwas kurzweiliger gewesen mit etwas weniger "Hintergedanken". Im dritten und letzten Buch verstrickt sich Schwindt leider in seinen Erklärungen der Hintergrundgeschichte und damit im ganzen Ausmaß der sehr kopfigen Hintergrundstruktur. Schade - auch ohne Holzhammer wäre die Botschaft angekommen und hätte mehr Tempo gehabt.

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  • Rezension zu "Morland 3: Das Vermächtnis der Magier" von Peter Schwindt

    Morland 3: Das Vermächtnis der Magier
    Lerchie

    Lerchie

    12. May 2010 um 09:41

    Nachdem der Kapitän der Unverwundbar die Blumen über Morvangar abgeworfen hatte, wurden dort alle zu Eskatays, die die Berührung mit diesen überlebt hatten. Doch es gab auch noch Menschen, die nicht mit ihnen in Berührung gekommen waren, Diese galt es zu retten. Deshalb war York mit Mersbeck und Hakon nach Morvangar gesprungen. Einen Teil der Blumen konnten sie einsammeln und später vernichten. Die neu infizierten Eskatays wurden von Begarell nach Lorick beordert. Inzwischen war ein Zug mit den Waisenkindern aus Lorick in Morvangar angekommen. Auch die Töchter von Lennart befanden sich darunter, denn die Befreiung in Lorick war misslungen, alle Polizisten bis auf Elverum getötet, und dieser zusammen mit Halldor und Lennart in den Kerker des Waisenhauses gesteckt worden. Doch nicht alle Kinder waren weggebracht worden. Einige waren zurückgelassen worden, und von diesen wurden die drei befreit, und fuhren mit einem Lastwagen in Halldors Versteck. York war mit Mersbeck zur Unverwundbar zurückgekehrt und auf dem Weg zu Station 11, während Hakon, der die Soldaten erfolgreich täuschen konnte, mit den Kindern Richtung Horvik fuhr. Dort traf er dann auch auf seine Pflegeeltern und –schwester. Als Tess zu Nora zurückkehrte, fand sie diese schlafend vor. Sie konnte sie nicht wach be-kommen, und ängstigte sich. Nun tat sie etwas, wovor Nora sie gewarnt hatte: Sie kletterte im garten hinter der Küche über die Mauer, und als sie sich umdrehte, um zurück zu kehren, wa-ren weder Mauer, noch Haus, noch Garten da. Und sie befürchtete, nie mehr zurück zu kom-men. Auf dem Weg, den sie entlang ging, traf sie auf einen Hund mit Namen Porter, der zu einem kleinen Bauernhof gehörte. Der Besitzer hieß Andre Jesion. Nachdem Andre wusste, wer sie war, gab er ihr sein Tagebuch zu lesen, denn er behauptete, dass er und Nora schuld an dem Krieg vor ca. 6000 Jahren waren. Er hilft ihr auch, ihre Gabe zu verstärken, und ande-re Gaben zu entdecken, z. b. Fliegen. Und immer wieder las sie in dem Tagebuch, und verstand, was Andre mit der Schuld gemeint hatte. Wird Andre Tess helfen können, nach Morland zurück zu kommen? Und wird sie Nora we-cken können? Wird Hakon die Kinder retten können? Und was ist mit York? Dies alles, und was Begarell zu all dem bewogen hat, soll der Leser selbst nachlesen. Peter Schwind hat wieder einen packenden und spannenden Fantasyroman geschrieben. Er hat mich gefesselt und ich habe ihn in einem Rutsch gelesen. Das Schicksal dieser Welt zog mich in seinen Bann, ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Ich kann es nur weiter-empfehlen.

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  • Rezension zu "Morland 3: Das Vermächtnis der Magier" von Peter Schwindt

    Morland 3: Das Vermächtnis der Magier
    Thinkar

    Thinkar

    06. May 2010 um 16:40

    Im dritten Band "Die Rückkehr der Eskatay: Das Vermächtnis der Magier" lüftet Schwindt nach und nach das Rätsel um die sonderbaren Blumen, durch deren Infektion die Menschen entweder eine magische Begabung entwickeln, aber auch unfruchtbar werden und sich somit in "Eskatay" verwandeln oder an der Infektion sterben. Die Rückkehr der legendenhaften Eskatay wird von den Menschen Morlands gefürchtet, weshalb auch die "Gist", wenige, von Natur aus magisch begabte Menschen, ihre Fähigkeiten verstecken. Beide Gruppen können sich über Gedanken verständigen, die Magie zeigt sich in unterschiedlichen Fähigkeiten wie beispielsweise dem Springen zwischen Orten, dem Fliegen-Können oder dem Gedankenlesen. Anführer der bedrohlichen Eskatay ist insgeheim der Präsident Morlands, die für das Gute kämpfenenden Gist und einige Menschen wehren sich nach bestem Wissen und Gewissen. Schwindt zeigt eindrücklich die Auswirkungen solcher übermenschlichen Kräfte, die mit dem Machtgewinn einhergehen. Die Folgen reichen von hohem Verantwortungsbewusstsein über die Frage nach (persönlicher) Schuld bis zur Gefahr von Verblendung und Größenwahn. Im zunehmenden Verlauf der Handlung lässt sich die Frage nach Gut und Böse weniger eindeutig beantworten. Ich finde, der dritte Band setzt voraus, die ersten beiden gelesen zu haben, um inhaltlich folgen zu können. Mit den vertrauten Figuren aus den vorhergehenden Teilen, insbesondere der Figur Nora, spitzt sich das Schicksal Morlands zu, mehrere Handlungsstränge verlaufen parallel, was Konzentration beim Lesen erfordert. Die Grundfragen nach Gut und Böse, Ethik und Moral spiegeln sich in der Handlung und den Figuren wider, ein Mehr an Vielschichtigkeit ist von einem Jugendbuch nicht zwingend zu erwarten. Mich hat die fantastische Erklärung für die Entstehung Morlands weniger überzeugt, auch wenn sie sicher originell ist. Spannend erzählt ist "Das Vermächtnis der Magier" allemal, auch wenn ich mir persönlich einen anderen Ausgang gewünscht hätte als diesen, der für Morland jedoch in sich überzeugend ist. Allen, die wie ich auf den dritten Band gewartet haben, wünsche ich ein spannendes Lesevergnügen!

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