Peter Schwindt Schwarzfall

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Inhaltsangabe zu „Schwarzfall“ von Peter Schwindt

Ein kurzes Flackern kündigt die Katastrophe an: Plötzlich geht gar nichts mehr – weder Licht noch Telefon, weder Kühlschränke, noch Klimaanlagen. Weder Bankautomaten, noch Fahrstühle, weder Benzinpumpen, noch Strassenbeleuchtung oder Ampeln. Die ersten Versorgungsengpässe sind eine Frage von Stunden – und in den Vorstädten brechen plötzlich Unruhen aus.

ein schnell zu lesendes büch mit aktuellem hintergrund. wer sich für öko-thriller und ähnliches interessiert kann hier gut zuschlagen!

— Nele

"lesenswert" ist hier wirklich die richtige Einordnung

— evilein

Ich lese es gerade und bisher gefällt es mir. Ist ziemlich gut geschrieben finde ich.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Super spannend! Man sollte nicht glauben, dass so ein Krimi von einem deutschen Kinder- bzw. Jungendbuchautoren kommt. Also wenn das kein Erfolg wird, dann weiß ich nicht!

— Merleperle

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  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    Johannisbeerchen

    08. August 2012 um 14:18

    Meinung: Schwarzfall ist eine deutsche Dystopie, die in Frankfurt in der heutigen Zeit spielt. Das macht das Buch für mich so erschreckend, denn die Vorstellung ist so realistisch und könnte wirlich eintreffen. Zusammen mit dem gut ausgewählten Cover sind das schon die einzigen positiven Punkte für mich. Denn weder die Charactere, noch die Umsetzung konnten mich überzeugen. Die Personen waren überhaupt nicht symphatisch, nur mit den Kindern der Paare, der Ärztin und der Pflegerin hatte man Mitleid. Das junge Paar waren typisch junge Eltern: der Vater sitzt vor der X-Box, dealt und ist arbeiteslos; die Mutter kümmert sich um den gemeinsamen Sohn und hat in der Beziehung wenig zu sagen. Das ältere Paar hat zwei Kinder, die ihre ganz eigenen Probleme haben. Die Mutter ist Magersüchtig, der Vater ein Waffennarr und von sich selbst mega überzeugt. Ganz ernsthaft, es ist doch mir scheißegal, ob solche Menschen in einem Buch sterben odr nicht. Die Ärztin und die Pflegerin geben ihr Bestes und wirken nicht so aufgesetzt im Gegensatz zu den Paaren. Sie haben ihre Macken und Probleme, scheinen aber nicht daraus zu bestehen, wie es bei den anderen der Fall ist. Da man den meisten Protagonisten nichts abgewinnen kann, fängt auch an die Story an, einen zu langweilen. Einzig der kleine Junge und die Ärztin konnten meine Stimmung aufbessern. Aber dann fallen mir wieder bestimmte Dinge auf. Der Stromausfall dauert ungefährt 2 - 4 Wochen. In dieser Zeit hat das Kranken nur 1x Probleme mit dem Strom, nämlich am Anfang, und zu keiner Zeit Probleme mit Lebensmitteln, sogar frisches Obst. Entweder habe ich überlesen, wo die Sachen herkommen oder der Lagerraum ist so groß, das mindestens 500 Leute über 3 Wochen Nahrung haben. Und das, während in einer anderen Siedlung Essen gebunkert wird und 2 Straßen weiter die Menschen hungern. Das fand ich dann schon realistischer. Fazit: Nur die Thematik selbst und 2 von 6 Characteren konnten mich überzeugen. Die Umsetzung war lückenhaft und es fehlte an Informationen. Der Großteil der Protagonisten war extrem unsymphatisch und auch das Ende konnte nicht sehr überzeugen. 2,5 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    Jeami

    11. April 2012 um 13:15

    Ein Buch das sicher zum Nachdenken anregt - was wäre wenn? Doch die Geschichte konnte mich nicht fesseln, es fehlte die Spannung. Lediglich der Schluß war überraschend und hat mir sehr gefallen.

  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    coala_books

    10. February 2012 um 13:05

    Erdrückende Hitze und monatelange Dürre hat Deutschland fest im Griff. Auf einmal fällt der Strom aus. Schnell zeigt sich, was wirklich alles vom Strom abhängt und Frankfurt versinkt im Chaos, Unruhen und Plünderungen gehören zur Tagesordnung. Peter Schwind beschreibt ein Katastrophen-Szenario, welches real ist und wirklich jederzeit passieren könnte, Die Auswirkungen auf das Leben werden anhand der Schicksale von drei Familien aus unterschiedlichen Schichten dargestellt. Das Buch lässt sich recht flüssig lesen und verschiedene Perspektiven bieten Abwechslung. Jedoch kommt die Handlung nicht so wirklich in Fahrt und plätschert vor sich hin. Der Bezug zu den Protagonisten kommt nur schleppend zu Stande, da die Figuten leider sehr klischeehaft agieren. Erst auf den letzten Seiten wusste das Buch etwas zu fesseln. Schade, das hätte auf den ersten 200 Seiten schon passieren sollen. Man kann dem Buch jedoch zu Gute halten, dass man definitiv ins grübeln kommt - Was wäre, wenn. Ein Roman, der nachdenklich macht, aber nicht die große Kino-Unterhaltung bietet - leider nur Durchschnitt.

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  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    Nerada

    23. August 2011 um 15:20

    Die Idee ist super, aber die Umsetzung leider mangelhaft. Die Charaktere bleiben flach und das Ende ist lieblos dahin geklatscht :(

  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    Niniji

    16. March 2011 um 00:05

    Interessante Idee - mittelmäßig umgesetzt Auf Grund einer extremen Trockenperiode bricht in Deutschland und den angrenzenden Gebieten das Stromnetz zusammen. Die Geschehnisse im Buch beschreiben nun den Umgang mit dem Verlust an Strom und all seinen Konsequenzen, anhand einiger Familien aus Frankfurt am Main. Der Autor bediehnt sich dabei der gängigen Gesellschaftsschichtenklischees. Das Buch liest sich flüssig und schnell. Allerdings war mir die Handlung deutlich zu flach und wirkte zu konstruiert. Die Geschehnisse haben mich komischerweise völlig unberührt gelassen. Die Einbettung in den Frankfurter Raum war zwar mal was anderes, aber auch hier hatte ich das Gefühl, der Autor wolle ein zuvor festgelegtes Repertoire an lokalen Orten oder Dingen einbinden, was für mich eher 'gewollt' wirkte, statt selbstverständlich. Die Idee der Story ist meines Erachtens sehr interessant, die Umsetzung allerdings mittelmäßig. Spannung kam bei mir überhaupt nicht auf und das Ende wirkte abrupt und lieblos. Das Buch hat keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Also wie gesagt, man kann es sehr schnell und ohne Probleme lesen. Es ist nicht langweilig - es ist schlichtweg mittelmäßig. Meine Empfehlung lautet hierzu: Man kann es lesen, man kann es aber auch lassen.

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  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    Vampirella

    21. February 2011 um 20:44

    Was passiert wenn auf einmal kein Strom mehr da ist??? Du kannst nicht mal mehr auf die Toilette gehen..so ist das. Nichts geht mehr, kein Telefon, kein Kühlschrank, kein Bankautomat und auf einmal brechen die Unruhen aus. Gutes Buch aber vom Ende war ich etwas enttäuscht. Aber ansonsten sehr realistisch.

  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2010 um 22:07

    Ähnelt "Black Monday" - aber im Vergleich unterliegt es leider. Pluspunkt: viele Hessen-Insider.

  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    Nele

    09. July 2010 um 10:05

    Peter Schwindt's "Schwarzfall" zeichnet ein Frankfurt am Main nach einem totalen Stromausfall, bedingt durch wochenlange Dürre. Krankenhäuser können ihre Patienten nicht mehr versorgen, die Polizei kann nicht mehr angerufen werden, der Sprit ist alle, weil die Tankstellen-Zapfanlagen nicht mehr funktionieren und im Supermarkt verkommen die Lebensmittel wegen mangelnder Kühlung. Zu allem Überfluss funktionieren bald die Toilettenspülungen und die Wasserversorgung überhaupt nicht mehr, da nicht genügend Druck auf den Leitungen ist. In Frankfurt und seinen Vorstädten brechen Unruhen aus, nachdem einige Bewohner Lebensmittel gebunkert haben. Inmitten dieses Jahrhundertstromausfalls begleiten wir Jessie und Patrick, die in einem grenzwertigen Hochhausviertel wohnen und mit ihrer Beziehung und ihrem kleinen Sohn Marvin überfordert sind. Außerdem ist dort noch Katharina Debus, Ärztin in einem Krankenhaus, die zusätzlich zur stressigen Arbeit noch eine demenzkranke Mutter zu versorgen. Familie Hellmann ist eine der Familien die die Lebensmittel bunkern und zur benachbarten Nachbarschaftshilfe aufrufen. Wie lange wird wohl der Ausnahmezustand anhalten? Und wie entwickeln sich die Unruhen? ... Ein gutes Buch welches ein schlimmes Szenario schildert. Gut recherchiert und ezellent beschrieben. Gut auch gleichzeitig die Sozialstudie zu Frankfurt (von "betuchteren" Familien bis hin zu Familien die nicht wissen wie sie sich ihr nächstes Brot kaufen sollen). Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen, auch wenn außer dem Szenario ja nicht wirklich viel spannendes passiert. Die Probleme innerhalb der einzelnen Familienstrukturen sind nachvollziehbar und haben nicht unbedingt etwas mit dem Stromausfall zu tun. Dennoch war es wirklich unterhaltsam - die Spannung bleibt im gesamten Buch allerdings gleichbleibend mittelmäßig. Wer sich für Öko-Thriller oder solche Ausnahmezustände interessiert, dem sei das Buch ans Herz gelegt.

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  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    evilein

    17. June 2010 um 23:41

    Das war heftig ! Und dabei hatte ich mich so gefreut auf ein Buch, das in meiner Heimat spielt. Leise grinsend gelesen das " ein Licher" getrunken wurde, da fühlt man sich doch gleich wieder daheim. Dann war allerdings Schluss mit Lustig . Zum Einen eine Millieu-Studie wie sie treffender nicht beschrieben werden könnte, das Ganze verpackt in einen Öko-Thriller, der sich erschreckend nah an der Realität bewegt. Nichts daran ist überzeichnet , alles vorstellbar und es soll mir keiner sagen, so etwas könnte so niemals passieren. Aus allen drei "Bevölkerungsschichten" kenne ich Menschen, von denen ich mir vorstellen könnte, daß sie ganz genauso handeln würden. Ich ziehe den Hut vor dieser Geschichte und vor Peter Schwindt.

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  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    blueberry7

    24. April 2010 um 09:26

    Katharinas Buchtipp ist sehr lesenswert. Das stelle ich nach den ersten Seiten schon fest.................... ........und daran hat sich auch bis zum Ende nichts gändert. Klasse Idee das Thema aufzugreifen und in einem solchen Szenario zu entwickeln. Erschreckend ist die Tatsache, dass in eimem derartigen Fall all die menschlichen Abgründe genauso zu Tage treten könnten wie Peter Schwindt sie hier schildert: jeder denkt nur an sich und versucht alle Vorteile für sich zu sichern, oder nutzt jede Gelegenheit sich zu bereichern. Es sterben Leute aus Gier, andere verlieren ihr Leben weil die medizinische Versorgung zusammenbricht. Es könnte genauso ablaufen wie Schwindt es sich aus den Fingern saugt. Erschreckend diese Vorstellung. Und daher gibts 4 Sterne von mir für die Story und den abwechslungsreichen Schreibstil.

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  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    Daniliesing

    06. April 2010 um 21:05

    Den Namen Peter Schwindt kennen viele Leser sicherlich von tollen Jugendbüchern wie "Justin Time" oder auch den "Libri Mortis". Schon hier überzeugte der Autor durch eine grandiose Spannung, die sich stets durch das komplette Buch zog. Mit "Schwarzfall" hat er nun einen Thriller für Erwachsene geschrieben und man muss sagen: Auch das kann Herr Schwindt sehr gut! Das Buch passt perfekt in die momentan sehr aktuelle Thematik von Endzeit-Romanen oder auch Dystopien. Peter Schwindt lässt nämlich in "Schwarzfall" nicht nur die Lichter Frankfurts ausgehen, sondern zudem herrschen in diesem Thriller auch unerträgliche Höchsttemperaturen. Niemand kann sich davor retten und vom einen Moment auf den anderen ist auch noch die komplette Stromversorgung weg. Da bleibt nicht nur das Problem, dass plötzlich keine Klimaanlagen mehr funktionieren, was bei der Hitze schon echt dumm ist. Viel schlimmer ist: Jeder muss zusehen, dass er überlebt! Da stellen sich natürlich etliche Fragen - woher etwa soll man Geld nehmen und wie kommt man an Lebensmittel? Es herrscht ein ziemliches Chaos, denn nahezu jeder denkt nur noch an sich. Peter Schwindt legt in diesem Buch sein Augenmerk aber gezielt auf ein paar ausgewählte Personen, zwischen deren einzelnen Schicksalen er immer hin und her springt. Erst später verknüpfen sich diese einzelnen Handlungsstränge immer weiter miteinander. So entwickelt der Leser schnell eine Bindung oder auch Abneigungen zu den einzelnen Figuren. Nun müssen sich die Figuren also in einer vollkommen veränderten Welt zurechtfinden und genau das macht den Spannungseffekt von "Schwarzfall" aus. Denn auch wenn man immer wieder von Klimawandel und Umweltkatasthrophen hört, so kann man sich ein solches Szenario doch nicht vorstellen. Was macht man zum Beispiel mit einem Kind, das krank ist und dringend ärztliche Versorgung braucht? Wie will man Menschen im Krankenhaus helfen, wenn die zwingend notwendigen Maschinen nicht mehr funktionieren? Und auf welche Weise kann sich ein Lebensmittelhändler vor Plünderungen schützen? All diese Fragen bindet Peter Schwindt fließend in die Handlung ein. Und selbstverständlich ist die Lage der Menschen im Buch so, dass es zu Hintergehung, Körperverletzung und Mord nicht mehr weit ist. "Schwarzfall" ist ein wirklich lesenswerter Thriller, dem zwar ab und zu das gewisse Etwas fehlt, der aber trotzdem durchgängig zu fesseln weiß. Der Autor versteht es zum Beispiel viel besser auf die Konfliktsituationen zwischen den betroffenen Menschen in seinem Buch einzugehen, als oft hochgelobte Bestsellerautoren wie Stephen King, die zwar häufig eine ähnliche Grundhandlung entwickeln, aber nicht mit dem Verhalten ihrer Figuren umzugehen wissen. Ich persönlich sehe Peter Schwindts wahres Talent zwar doch mehr im Jugendbuchbereich, aber "Schwarzfall" zeigt definitiv, dass er Leser aller Altersgruppen fesseln kann. Positiv an diesem Buch ist ebenfalls anzumerken, dass Herr Schwindt nicht mit viel Blut und Eingeweiden um sich schmeißen muss, wie es andere Thriller-Autoren gern in ihren Büchern tun. "Schwarzfall" stellt ganz klar die Konfliktebene und psychische Spannung in den Vordergrund.

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  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. March 2010 um 14:23

    Erstaunlich. Das hatte ich nicht erwartet. Ich hatte mit einem seichten, typisch deutschen Roman gerechnet, der 300 Seiten so dahin dümpelt und keinen bleibenden Eindruck hinterlässt, aber Peter Schwindt hat mich da wieder erwartend sehr überrascht. Schwarzfall ist von vorne bis hinten durchaus spannend und lesenswert. Man begleitet mehrere Menschen, die irgendwie etwas miteinander zu tun haben durch einige Tage, in denen im von der Hitze ausgetrocknetem Frankfurt und ganz Deutschland der Strom ausgefallen ist. Nach und nach bricht das Chaos aus. Die Krankenhäuser sind ohne Strom für die lebenswichtigen Geräte und damit total überlastet. Supermärkte werden geplündert, Banken ausgeraubt. Dann bleibt auch noch das Wasser weg und die Lebensmittel werden knapp. Ich finde das Buch auf seine Art und Weise ziemlich realistisch. Ich denke, sollte so ein Stromausfall wirklich passieren, dann würde es haargenau so ablaufen. Aber man muss auch kein großer Experte sein um zu wissen, dass Menschen, die nicht geführt werden irgendwann am Rad drehen. Geschrieben ist Schwarzfall ebenfalls sehr gut. Es lies sich leicht weglesen ohne großartiges stocken. Ich finde es ganz angenehm Bücher so lesen zu können. Schwindt hat die anhaltende Hitze in Frankfurt teilweise so gut beschrieben, dass ich am Abend, als ich das Buch weggelegt habe gedacht habe: “Uff, hoffentlich kann ich heute Nacht bei der Hitze pennen” Ledliglich die geringe Länge des Buches stört mich letztendlich ein wenig. Man hätte noch viel viel mehr schreiben können und weil es nur so wenig ist, finde ich, fehlt da ein wenig. Der Klappentext verspricht mehr als letztendlich geboten wird. Aber das was geboten wird ist super lesenswert.

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  • Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Schwarzfall

    bubu

    14. March 2010 um 11:03

    Die letzten Tage von Frankfurt Ein kurzes Flackern kündigt die Katastrophe an: Plötzlich geht gar nichts mehr - weder Licht noch Telefon, weder Kühlschränke noch Klimaanlagen. Weder Bankautomaten noch Fahrstühle, weder Benzinpumpen noch Straßenbeleuchtung oder Ampeln. Die ersten Versorgungsengpässe sind eine Frage von Stunden - und in den Vorstädten brechen Unruhen aus..... Soweit der Klappentext. Nun hab ich das Buch gelesen und mich hat die Vorstellung erschreckt, was aus uns werden kann, wenn wir wieder zu Neandertalern mutieren, weil man uns so etwas "Simples" wie den Strom genommen hat. Von Nächstenliebe keine Spur, Plünderungen sind an der Tagesordnung und die Bevölkerung verroht. Teil dieser Szenerie sind ein junges Pärchen und ihr Kleinkind aus der sog. "Unterschicht" , eine Ärztin mit kranker Mutter und ein gut situiertes Ehepaar. Alle drei meistern sie die Katastrophe auf ihre Art, sind miteinander verknüpft und sich doch so fremd. Ich hab´s gern gelesen.

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