Schwarzfall

von Peter Schwindt 
3,4 Sterne bei40 Bewertungen
Schwarzfall
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Neles avatar

ein schnell zu lesendes büch mit aktuellem hintergrund. wer sich für öko-thriller und ähnliches interessiert kann hier gut zuschlagen!

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"lesenswert" ist hier wirklich die richtige Einordnung

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Inhaltsangabe zu "Schwarzfall"

Ein kurzes Flackern kündigt die Katastrophe an: Plötzlich geht gar nichts mehr – weder Licht noch Telefon, weder Kühlschränke, noch Klimaanlagen. Weder Bankautomaten, noch Fahrstühle, weder Benzinpumpen, noch Strassenbeleuchtung oder Ampeln. Die ersten Versorgungsengpässe sind eine Frage von Stunden – und in den Vorstädten brechen plötzlich Unruhen aus.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492258166
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:282 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:11.03.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Johannisbeerchens avatar
    Johannisbeerchenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Meinung: Schwarzfall ist eine deutsche Dystopie, die in Frankfurt in der heutigen Zeit spielt. Das macht das Buch für mich so erschreckend, denn die Vorstellung ist so realistisch und könnte wirlich eintreffen. Zusammen mit dem gut ausgewählten Cover sind das schon die einzigen positiven Punkte für mich.

    Denn weder die Charactere, noch die Umsetzung konnten mich überzeugen. Die Personen waren überhaupt nicht symphatisch, nur mit den Kindern der Paare, der Ärztin und der Pflegerin hatte man Mitleid. Das junge Paar waren typisch junge Eltern: der Vater sitzt vor der X-Box, dealt und ist arbeiteslos; die Mutter kümmert sich um den gemeinsamen Sohn und hat in der Beziehung wenig zu sagen. Das ältere Paar hat zwei Kinder, die ihre ganz eigenen Probleme haben. Die Mutter ist Magersüchtig, der Vater ein Waffennarr und von sich selbst mega überzeugt. Ganz ernsthaft, es ist doch mir scheißegal, ob solche Menschen in einem Buch sterben odr nicht. Die Ärztin und die Pflegerin geben ihr Bestes und wirken nicht so aufgesetzt im Gegensatz zu den Paaren. Sie haben ihre Macken und Probleme, scheinen aber nicht daraus zu bestehen, wie es bei den anderen der Fall ist.

    Da man den meisten Protagonisten nichts abgewinnen kann, fängt auch an die Story an, einen zu langweilen. Einzig der kleine Junge und die Ärztin konnten meine Stimmung aufbessern. Aber dann fallen mir wieder bestimmte Dinge auf. Der Stromausfall dauert ungefährt 2 - 4 Wochen. In dieser Zeit hat das Kranken nur 1x Probleme mit dem Strom, nämlich am Anfang, und zu keiner Zeit Probleme mit Lebensmitteln, sogar frisches Obst. Entweder habe ich überlesen, wo die Sachen herkommen oder der Lagerraum ist so groß, das mindestens 500 Leute über 3 Wochen Nahrung haben. Und das, während in einer anderen Siedlung Essen gebunkert wird und 2 Straßen weiter die Menschen hungern. Das fand ich dann schon realistischer.

    Fazit: Nur die Thematik selbst und 2 von 6 Characteren konnten mich überzeugen. Die Umsetzung war lückenhaft und es fehlte an Informationen. Der Großteil der Protagonisten war extrem unsymphatisch und auch das Ende konnte nicht sehr überzeugen.
    2,5 von 5 Sternen

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    Jeamis avatar
    Jeamivor 6 Jahren
    Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Ein Buch das sicher zum Nachdenken anregt - was wäre wenn? Doch die Geschichte konnte mich nicht fesseln, es fehlte die Spannung. Lediglich der Schluß war überraschend und hat mir sehr gefallen.

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    coala_bookss avatar
    coala_booksvor 7 Jahren
    Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Erdrückende Hitze und monatelange Dürre hat Deutschland fest im Griff. Auf einmal fällt der Strom aus. Schnell zeigt sich, was wirklich alles vom Strom abhängt und Frankfurt versinkt im Chaos, Unruhen und Plünderungen gehören zur Tagesordnung.

    Peter Schwind beschreibt ein Katastrophen-Szenario, welches real ist und wirklich jederzeit passieren könnte, Die Auswirkungen auf das Leben werden anhand der Schicksale von drei Familien aus unterschiedlichen Schichten dargestellt. Das Buch lässt sich recht flüssig lesen und verschiedene Perspektiven bieten Abwechslung. Jedoch kommt die Handlung nicht so wirklich in Fahrt und plätschert vor sich hin. Der Bezug zu den Protagonisten kommt nur schleppend zu Stande, da die Figuten leider sehr klischeehaft agieren. Erst auf den letzten Seiten wusste das Buch etwas zu fesseln. Schade, das hätte auf den ersten 200 Seiten schon passieren sollen.
    Man kann dem Buch jedoch zu Gute halten, dass man definitiv ins grübeln kommt - Was wäre, wenn. Ein Roman, der nachdenklich macht, aber nicht die große Kino-Unterhaltung bietet - leider nur Durchschnitt.

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    N
    Neradavor 7 Jahren
    Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Die Idee ist super, aber die Umsetzung leider mangelhaft. Die Charaktere bleiben flach und das Ende ist lieblos dahin geklatscht :(

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    Ninijis avatar
    Ninijivor 8 Jahren
    Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Interessante Idee - mittelmäßig umgesetzt

    Auf Grund einer extremen Trockenperiode bricht in Deutschland und den angrenzenden Gebieten das Stromnetz zusammen. Die Geschehnisse im Buch beschreiben nun den Umgang mit dem Verlust an Strom und all seinen Konsequenzen, anhand einiger Familien aus Frankfurt am Main. Der Autor bediehnt sich dabei der gängigen Gesellschaftsschichtenklischees.

    Das Buch liest sich flüssig und schnell. Allerdings war mir die Handlung deutlich zu flach und wirkte zu konstruiert. Die Geschehnisse haben mich komischerweise völlig unberührt gelassen.
    Die Einbettung in den Frankfurter Raum war zwar mal was anderes, aber auch hier hatte ich das Gefühl, der Autor wolle ein zuvor festgelegtes Repertoire an lokalen Orten oder Dingen einbinden, was für mich eher 'gewollt' wirkte, statt selbstverständlich.
    Die Idee der Story ist meines Erachtens sehr interessant, die Umsetzung allerdings mittelmäßig. Spannung kam bei mir überhaupt nicht auf und das Ende wirkte abrupt und lieblos. Das Buch hat keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

    Also wie gesagt, man kann es sehr schnell und ohne Probleme lesen. Es ist nicht langweilig - es ist schlichtweg mittelmäßig.
    Meine Empfehlung lautet hierzu:
    Man kann es lesen, man kann es aber auch lassen.

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    Vampirellas avatar
    Vampirellavor 8 Jahren
    Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Was passiert wenn auf einmal kein Strom mehr da ist??? Du kannst nicht mal mehr auf die Toilette gehen..so ist das. Nichts geht mehr, kein Telefon, kein Kühlschrank, kein Bankautomat und auf einmal brechen die Unruhen aus. Gutes Buch aber vom Ende war ich etwas enttäuscht. Aber ansonsten sehr realistisch.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Ähnelt "Black Monday" - aber im Vergleich unterliegt es leider. Pluspunkt: viele Hessen-Insider.

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    Neles avatar
    Nelevor 8 Jahren
    Kurzmeinung: ein schnell zu lesendes büch mit aktuellem hintergrund. wer sich für öko-thriller und ähnliches interessiert kann hier gut zuschlagen!
    Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Peter Schwindt's "Schwarzfall" zeichnet ein Frankfurt am Main nach einem totalen Stromausfall, bedingt durch wochenlange Dürre. Krankenhäuser können ihre Patienten nicht mehr versorgen, die Polizei kann nicht mehr angerufen werden, der Sprit ist alle, weil die Tankstellen-Zapfanlagen nicht mehr funktionieren und im Supermarkt verkommen die Lebensmittel wegen mangelnder Kühlung. Zu allem Überfluss funktionieren bald die Toilettenspülungen und die Wasserversorgung überhaupt nicht mehr, da nicht genügend Druck auf den Leitungen ist. In Frankfurt und seinen Vorstädten brechen Unruhen aus, nachdem einige Bewohner Lebensmittel gebunkert haben. Inmitten dieses Jahrhundertstromausfalls begleiten wir Jessie und Patrick, die in einem grenzwertigen Hochhausviertel wohnen und mit ihrer Beziehung und ihrem kleinen Sohn Marvin überfordert sind. Außerdem ist dort noch Katharina Debus, Ärztin in einem Krankenhaus, die zusätzlich zur stressigen Arbeit noch eine demenzkranke Mutter zu versorgen. Familie Hellmann ist eine der Familien die die Lebensmittel bunkern und zur benachbarten Nachbarschaftshilfe aufrufen. Wie lange wird wohl der Ausnahmezustand anhalten? Und wie entwickeln sich die Unruhen?
    ...
    Ein gutes Buch welches ein schlimmes Szenario schildert. Gut recherchiert und ezellent beschrieben. Gut auch gleichzeitig die Sozialstudie zu Frankfurt (von "betuchteren" Familien bis hin zu Familien die nicht wissen wie sie sich ihr nächstes Brot kaufen sollen). Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen, auch wenn außer dem Szenario ja nicht wirklich viel spannendes passiert. Die Probleme innerhalb der einzelnen Familienstrukturen sind nachvollziehbar und haben nicht unbedingt etwas mit dem Stromausfall zu tun. Dennoch war es wirklich unterhaltsam - die Spannung bleibt im gesamten Buch allerdings gleichbleibend mittelmäßig. Wer sich für Öko-Thriller oder solche Ausnahmezustände interessiert, dem sei das Buch ans Herz gelegt.

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    evileins avatar
    evileinvor 8 Jahren
    Kurzmeinung: "lesenswert" ist hier wirklich die richtige Einordnung
    Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Das war heftig ! Und dabei hatte ich mich so gefreut auf ein Buch, das in meiner Heimat spielt. Leise grinsend gelesen das " ein Licher" getrunken wurde, da fühlt man sich doch gleich wieder daheim.
    Dann war allerdings Schluss mit Lustig . Zum Einen eine Millieu-Studie wie sie treffender nicht beschrieben werden könnte, das Ganze verpackt in einen Öko-Thriller, der sich erschreckend nah an der Realität bewegt. Nichts daran ist überzeichnet , alles vorstellbar und es soll mir keiner sagen, so etwas könnte so niemals passieren. Aus allen drei "Bevölkerungsschichten" kenne ich Menschen, von denen ich mir vorstellen könnte, daß sie ganz genauso handeln würden. Ich ziehe den Hut vor dieser Geschichte und vor Peter Schwindt.

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    blueberry7s avatar
    blueberry7vor 8 Jahren
    Rezension zu "Schwarzfall" von Peter Schwindt

    Katharinas Buchtipp ist sehr lesenswert. Das stelle ich nach den ersten Seiten schon fest....................
    ........und daran hat sich auch bis zum Ende nichts gändert.
    Klasse Idee das Thema aufzugreifen und in einem solchen Szenario zu entwickeln.
    Erschreckend ist die Tatsache, dass in eimem derartigen Fall all die menschlichen Abgründe genauso zu Tage treten könnten wie Peter Schwindt sie hier schildert: jeder denkt nur an sich und versucht alle Vorteile für sich zu sichern, oder nutzt jede Gelegenheit sich zu bereichern. Es sterben Leute aus Gier, andere verlieren ihr Leben weil die medizinische Versorgung zusammenbricht.
    Es könnte genauso ablaufen wie Schwindt es sich aus den Fingern saugt.
    Erschreckend diese Vorstellung. Und daher gibts 4 Sterne von mir für die Story und den abwechslungsreichen Schreibstil.

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