Im Weltinnenraum des Kapitals

von Peter Sloterdijk 
3,3 Sterne bei4 Bewertungen
Im Weltinnenraum des Kapitals
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Lesenswert, aber etwas langatmig

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Eine Zuspitzung kultureller Symbole des 20. Jahrhunderts zu einer weitreichenden Diagnose unserer Zeit.

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Inhaltsangabe zu "Im Weltinnenraum des Kapitals"

Unangefochten umspannt der Kapitalismus den Globus, doch geht er mit seinen Bewohnern unterschiedlich um: Während anderthalb Milliarden Globalisierungsgewinner eine Komfortzone bewohnen, einen "Weltinnenraum", dessen Grenzen unsichtbar, aber hart und abweisend sind wie die Wände des Londoner Kristallpalastes, dem Ort der ersten Weltausstellung 1851, steht die doppelte Zahl von Menschen ausgeschlossen vor der Tür. Peter Sloterdijk philosophiert darüber, und er erzählt davon, und dank seiner "Unerschrockenheit in Stil und Inhalt" (Der Bund) gelingt es ihm, auch im 21. Jahrhundert noch etwas Grundstürzendes über Globalisierung zu sagen. Nach dem großen Erfolg der Sphären- Trilogie das nächste große Werk - und Wagnis - von Peter Sloterdijk. Peter Sloterdijk, geboren 1947, ist Professor für Ästhetik und Philosophie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und lehrt an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518458143
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:415 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:23.04.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Aristotelas avatar
    Aristotelavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Lesenswert, aber etwas langatmig
    Lesenswert, aber langatmig

    Viele Philosophen decken ein breites Feld ab. Vielleicht auch, weil es sonst wenig zu schreiben gäbe. Hier geht es um die sichtbare Welt und deren Gesetzmäßigkeiten. Ob die real ist, die Frage wird nicht gestellt. Sloterdijik sucht Zusammenhänge. Mal origineller und mal konservativ findet er sie. Manchmal zu bemüht originell zu sein, manchmal langatmig, aber es lohnt sich doch.

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    Sokratess avatar
    Sokratesvor 4 Jahren
    Akrobatik

    Wieder ein Sloterdijk, an dem ich gescheitert bin! Einerseits mag ich Peter Sloterdijk, andererseits bin ich mit seinen Büchern regelmäßig überfordert. Spaß gefunden habe ich an ihm und seiner Sprache über ein youtube-Video; jedoch hat bislang keines seiner Bücher diesen Effekt wiederholen können. Im vorliegenden Buch will Sloterdijk skizzieren, dass die Globalisierung seiner Meinung nach bereits ein Phänomen der Frühen Neuzeit ist (zu Recht) und hier mehr als Wirtschafts- denn als Kulturphänomen gesehen werden muss. Unter Bezugnahme auf die jüngere Außenpolitik der USA und den Irakkrieg schließt Sloterdijk sein Buch mit dem Hinweis, dass heutige Weltpolitik mehr in unilateralem Stil geführt werden müsse als in Form des seiner Meinung nach überholten Weltmacht-Verständnis der amerikanischen Außenplitiker.  - Mehr habe ich von diesem Buch inhaltlich leider nicht mitgenommen, auch wenn hin und wieder einige gute Wortwitze versammelt waren, die jedoch allenfalls momentanen Erheiterungswert hatten, als dass man sie im Gedächtnis behalten hätte. Manchmal beschleicht mich der Verdacht, Sloterdijk schreibt (inhaltlich) eigentlich recht banal; er macht dies aber in unglaublich raffinierter Weise: er verkompliziert seine Sprache, baut bergeweise Metapher auf, arbeitet ständig mit Wortwitzen. Eh man die alle dechiffriert hat, ist die Lust am Lesen verloren. Meiner Meinung nach gehören zweierlei Dinge zum Handwerkszeug eines guten Autors: gute Ideen und eine Sprache, die ihn für Leser verständlich macht und ihn nicht von ihm abgrenzt oder allenfalls für eine skurrile, elitäre Fangemeinde verständlich ist. Und dass Sloterdijk "einfacher" kann, sieht man an seinen medialen Auftritten.

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    Jennis avatar
    Jennivor 10 Jahren
    Rezension zu "Im Weltinnenraum des Kapitals" von Peter Sloterdijk

    Schwierig zu lesen aber durchaus von einem interessanten Inhalt.
    Es gibt einen philosophischen Hintergrund unserer Entwicklung bis zur jetzigen Kultur

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    NicolasDierkss avatar
    NicolasDierksvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Zuspitzung kultureller Symbole des 20. Jahrhunderts zu einer weitreichenden Diagnose unserer Zeit.
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