Peter Stamm Agnes

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Inhaltsangabe zu „Agnes“ von Peter Stamm

Im überheizten Lesesaal der Public Library in Chicago wechseln sie die ersten Blicke, bei einem Kaffee die ersten Worte. Eines Tages fordert Agnes ihn auf, ein Porträt über sie zu schreiben, sie will wissen, was er von ihr hält. Schnell zeigt sich, dass Bilder und Wirklichkeit sich nicht entsprechen – und dass die Phantasie immer mehr Macht über ihre Liebesbeziehung erhält.

Dieses Buch "musste" ich 2013 für das Abitur lesen. Seitdem bin ich ein großer Stamm-Fan und habe alle anderen Bücher auch gelesen!!!

— jegelskerboeger

Für das, dass ich eine Pflichtlektüre in der Schule war, war es gar nicht so schlecht :D

— myfantasticfantasyworld

Eine etwas andere Liebesgeschichte mit unerwarteter Eigendynamik - konnte mich aber leider nur mäßig begeistern.

— Inara_8

Abiturvorschrift. Schöne Geschichte mit höhen und tiefen. Greifbar verfasst.

— Ronja-Melina

Ein Paradebeispiel dafür, welche Macht Geschichten über uns haben können.

— Eisfuchs

Tiefgründiges Porträt einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Sicherlich nicht mein letzter Roman von Peter Stamm.

— JulieMalie

Konsistente Handlung, beinhaltet interessante psychologische Aspekte. Dafür wird man sich mit den Figuren eher weniger identifizieren.

— BellaBender

als Schullektüre echt angenehm zu lesen und relativ einfach zu interpretieren

— Ju_le_

Von allen Abi-Lektüren die schlimmste. Langweilig, ohne Handlung und mit Protagonisten, die man gar nicht gern haben kann.

— may4la

DIe Geschichte im Buch ist die Geschichte des Buches.

— fliflaless

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  • Gutes Buch für zwischendurch

    Agnes

    marinss

    30. September 2017 um 18:04

    Das Buch war die Abilektüre meiner Geschwister und zuerst dachte ich mir, Bücher für die Schule liest man immer nur, weil man es muss und nicht weil man es will, doch an den Erzählungen habe ich Lust darauf bekommen und es mir dann auch vor kurzem endlich gekauft, zwar ohne Verständnis meiner Geschwister, doch schon nach den ersten Seiten konnte ich nicht mehr aufhören und hatte es auch innerhalb eines Tages fertig. Von der Richtung her ist es genau mein Fall, das Einzige, was mir nicht ganz gefällt, sind die plötzlichen Themenwechsel der wörtlichen Rede, wenn sie eigentlich gerade etwas wichtiges besprechen und einfach noch im gleichen Satz das Gespräch beendet wird und der Handlungsort sich wechselt. Auch die Tatsache, dass er Erzähler, wie er selber meinte, Agnes' Vater sein könnte, stört mich etwas. Wenn man aber davon absieht, ist das Buch wirklich toll, mir gefällt das Konzept und ich habe es wirklich sehr gerne gelesen, auch weil es ein gutes Buch ist, das man mal schnell nebenbei liest.

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  • Eine gelungene Verbindung von Literatur und Liebe

    Agnes

    JulieMalie

    23. May 2017 um 20:37

    "Agnes" erzählt die Liebesgeschichte des unbekannten Ich-Erzählers und einer jungen Physikstudentin namens Agnes. Die beiden begegnen sich zufällig in der Bibliothek, lernen sich kennen und werden sich gegenseitig immer wichtiger. Als Agnes den Ich-Erzähler auffordert, ein Porträt über sie zu schreiben, übernimmt die fiktionale Geschichte die Kontrolle über ihre Liebe. Peter Stamm konstruiert mit seinem Roman eine Geschichte über zwei verlorene Seelen, die sich gegenseitig Halt geben und versuchen, ihr Leben über die Literatur zu verändern und zu korrigieren. Dabei entstehen zwei Figuren, mit denen ich mich als Leser nicht identifizieren konnte, was mich bei jedem anderen Roman sicherlich gestört hätte, bei "Agnes" fand ich es aber sogar förderlich für die Geschichte. Durch das Erzählen der Handlung aus der Perspektive des Ich-Erzählers, wird man als Leser zu einem Teil seines Lebens und somit auch zu einem Bestandteil der Verbindung zu Agnes. Dadurch wird man geradzu in die Geschichte hinein gezogen und kann sich ihr bis zum Ende nicht mehr entziehen. Da ich aber viele Entscheidungen und Handlungen der Figuren nicht nachvollziehen konnte, war es mir möglich, die Handlung auch immer noch als Außenstehende zu beobachten und somit die Tragik der Liebe in ihrer Ganzheit zu erfassen. Unterstützt wird dieser Effekt noch durch den einfachen, schmucklosen und nüchternen Schreibstil Peter Stamms. In genau dieser (scheinbaren) Einfachheit wird der Roman sehr kunstvoll. Ich bewundere es sehr, wie Stamm es schafft, mit den simpelsten Worten, eine so kreative, tiefgründige und bewegende Geschichte zu schreiben. Fazit:Ein toller Roman, der zwar scheinbar simpel daherkommt, sich aber nach und nach zu einem tiefgründigen, literarischen Werk entwickelt. Ich bin begeistert von dieser Geschichte und werde mit Sicherheit noch weitere Bücher des Autors lesen.

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  • Ein paar gute Ideen, aber doch eher langweilig

    Agnes

    dominona

    30. April 2017 um 16:41

    Ziemlich schnell wird klar, dass die Personen recht eigenwillig sind. Die eigentliche Geschichte ist schnell erzählt: Männchen trifft Weibchen und beide scheinen nicht genau zu wissen, was sie wollen, aber vielleicht funktioniert eine Beziehung ja, wenn man sie sich zurecht schreibt. Die Idee der "vorgeschriebenen Realität" fand ich nett, aber die Art der Beschreibung doch sehr behäbig und ich bin froh, dass ich es nicht in der Schule lesen musste. Es gab noch Charaktere, die das Ganze aufgelockert haben, aber dann eben doch nur Lückenfüller waren. Ich denke, daraus hätte man mehr machen können. 

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  • Ein tolles Buch

    Agnes

    annameinass

    10. February 2017 um 18:08

    Ich habe Agnes mit sehr niedrigen Erwartungen begonnen zu lesen, da es hier immer sehr schlecht bewertet und für nicht gut befunden wurde. Auch viele meiner Klassenkameraden schließen sich dem an.  Jedoch, ohne hier irgendwen angreifen zu wollen, vielleicht habt ihr das Buch nicht richtig gelesen?  Meiner Ansicht nach, lässt sich aus dem Buch so viel herausfiltern, so viel versteckter Schmerz, Dinge, die nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen, so viele unterdrückte Gefühle, so viel, das zwischen den Zeilen steht.  Das Buch ist nicht die klassische, typische Liebesgeschichte, was ich aber wirklich erfrischend und vor allen besonders fand.  Das Buch hat mich mit seiner melancholischen, tiefen Stimmung umhüllt und in den Bann gezogen.  Meiner Meinung nach ein Buch, dass man schnell liest, aber nicht schnell vergisst. 

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  • Für Schulbuch okay

    Agnes

    flow_and_glow

    02. November 2016 um 11:06

    Hätten wir das Buch nicht in der Schule gelesen, dann wäre ich von selbst nicht darauf gekommen, es zu lesen. Allerdings war es für ein Schulbuch echt okay. Die Kapitel sind ziemlich kurz und generell lässt es sich gut lesen. 
    Die Story ist seltsam, genauso wie die zwei Hauptfiguren Agnes und der namenlose Ich-Erzähler. 

  • Kurze Kapitel und ein offenes Ende

    Agnes

    LolitaBuettner

    30. August 2016 um 17:19

    Nachdem ich das Buch "Agnes" von Peter Stamm zu Ende gelesen hatte, saß ich stumm auf meinem Sofa und starrte auf die letzten Sätze. Wie? So hört es jetzt auf? So unklar und so traurig? Das wiederum machte mich traurig - obwohl ich nicht zu den Menschen gehöre, die ein Happy End vergöttern. Das Buch las sich schnell und genauso schnell mochte ich die Figuren. Die Kapitel sind kurz, episodenhaft, stimmungsvoll, schön wie Erinnerungen. Doch das Ende gefiel mir nicht. Nach dem Hin und Her, dem seltsamen Zusammensein von Agnes und ihrem namenlosen Freund, der als Ich-Erzähler dem Leser weitestgehend fremd bleibt, hatte ich auf das Ende gesetzt, war egspannt, voller Vorfreude.Auch dass es sich bei "Agnes" um einen Roman handelt, erstaunte mich. Er ist so kurz und schemenhaft. Am besten hat mir gefallen, dass der Ich-Erzähler ein Schriftsteller ist, der mit seiner Fähigkeit, der Liebe zu Agnes etwas Besonderes verleiht. Das Paar schreibt kurzerhand den Fortgang ihrer Liebesgeschichte auf. Herrliche Idee, wenn das Leben und die Liebe ins Stocken kommen.

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  • "Agnes"- Peter Stamm

    Agnes

    Summer-Sarah

    09. July 2016 um 14:21

    Der Roman "Agnes" ist aus der Sicht eines namenslosen Ich-Erzähler geschrieben, der in Chicago lebt und ein wenig erfolgreicher Sachbuchautor ist. Eines Tages trifft er auf die deutlich jüngere Agnes. Aus den beiden entwickelt sich mehr und der Ich-Erzähler beginnt schließlich eine Geschichte über ihre Beziehung zu schreiben. Nach einer Weile fängt jedoch an die Fiktion die Wirklichkeit zu überholen... Das Cover: Mit dem Cover kann ich leider überhaupt nichts anfangen und weiß auch gar nicht was es mit dem Buch zu tun hat. Mich erinnert es eher an ein Buch über Magersucht - daher sehr unpassend. Die Story: Ich habe das Buch dieses Jahr in der Schule gelesen, da es Abi-Pflichtlektüre ist. Den meisten Schülern aus meiner Stufe war die Geschichte viel zu wenig actionreich und viele haben sich gelangweilt. Ich jedoch gar nicht. Ich denke, dass man das Buch richtig verstehen muss um es zu mögen. Sicherlich wirkt die Geschichte, wenn man sie einfach nur runter liest nicht besonders spannend. Wenn man sich allerdings genauer mit ihr beschäftigt und auf die kleinen Details und Beschreibungen achtet und somit die Aussage der Story versteht, ist es keinesfalls ein langweiliges Buch. Daher habe ich mich gefreut, dass ich es in der Schule wirklich so genau analysieren musste und so erfahren haben was alles in diesem Roman steckt. Peter Stamm hat wirklich unglaubliche Arbeit geleistet. Der Schreibstil: Für mich war der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig, da er sehr klar und einfach ist. Dies passt allerdings sehr gut dazu, dass das Buch aus der Sicht des Ich-Erzählers berichtet wird. Es werden nur wenig Gefühle beschrieben und häufig kommen Dialoge vor in denen Agnes und der Ich-Erzähler aneinander vorbei reden. Das ist auf Dauer wirklich etwas anstrengend, passt aber zur Stimmung und Aussage dieses Romans.   "Agnes" war definitiv meine liebste Schullektüre und es hat mir auch sehr viel Spaß bereitet es zu analysieren ( was ich normalerweise überhaupt nicht leiden kann). Die Themen des Romans sind aktuell und daher ist es umso interessanter sich mit dem Buch zu beschäftigen.

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  • Typische Schullektüre

    Agnes

    LaMensch

    08. February 2016 um 13:44

    In der Bibliothek treffen sich 2 Menschen. Nicht absichtlich aber auch nicht zufällig. Sie gehen eine Beziehung ein doch sie ist zum Scheitern verurteilt. Wird einer zurückkommen? Das Buch erzählt in einem recht einfach gehaltenen Schreibstil über eine Beziehung. Es liest sich einfach jedoch die Handlung ist recht schwierig zu verstehen. Ohne Markierungen an wichtigen Stellen wird man nicht klarkommen. Ich finde auch die Geschichte an sich nicht wirklich ein Highlight. Denn irgendwie fehlt mir die Spannung es wird einfach nur trocken berichtet wie ein Leben gestalten kann wenn man dieses in einem Buch vor plant. Daher mein Fazit: ich kann leider nur 3 von 5 Sternen geben, denn es fehlt mir wirklich ein bisschen das Highlight und wirklich interessant macht es auch der Schreibstil leider nicht. Auch die Leidenschaft, mit welcher manche Autoren ihre Bücher schreiben fehlt mir, denn sie ist nicht ersichtlich und das ist schade.

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  • Fiktion ist immer schöner als die Realität

    Agnes

    JuliB

    12. January 2016 um 12:33

    Alter Möchtegern-Pulitzer verliebt sich in junge Studentin, die seine Tochter sein könnte. Obwohl sie nicht liest, sich nur mit dem Thema ihres Studiums beschäftigt und auch sonst sehr naiv zu sein scheint, reicht eine Schriftprobe aus, um ihn erkennen zu lassen, dass sie mehr Potential besitzt als er je in seinem bisherigen Leben zusammen gesammelt hat. Was folgt, ist eine Verkettung von versteckten Schuldzuweisungen und der Zurückweisung von eigenen Fehlern. Das ist leicht, das ist bequem. Zumal die Studentin (Agnes) ihn aus der Verzweiflung ihrer Gefühle heraus bittet, eine neue Geschichte zu erfinden. Eine, die von ihr handelt. Und von ihm. Fiktion ist allerdings immer schöner als die Realität. Das Ende der Geschichte ist klar. - Wobei er wieder aus der eigentlichen Bequemlichkeit heraus verdrängt, auf wessen Konto das verbucht werden kann. Unsympathisch, selbstgefällig. Die Geschichte von "Agnes" kann man lesen, muss man aber nicht. Für mich wird das Buch sicher schnell in Vergessenheit geraten, weil es mich persönlich überhaupt nicht weitergebracht hat. Der Ich-Erzähler hätte in der Welt seiner Sachbücher bleiben sollen, wenn er schon nicht Mann und ehrlich sein kann. Schließlich beginnt "Agnes" schon mit einer Lüge und der Rest verliert sich wieder in der Flucht in die Fiktion. 2 Sterne, weil die 160 Seiten schnell zu lesen waren und hin und wieder ein paar gefällige Sätze lieferten. Mehr Schein als Sein.

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  • Nicht sehr packend..

    Agnes

    sphaira

    02. June 2015 um 15:46

    Mehrere Personen "warnten" mich davor, zu viele Erwartungen in das Buch zu setzen, dennoch wollte ich ohne Vorurteile an die Lektüre herangehen und begann diese mit Freuden zu lesen. Nach mehreren Kapiteln jedoch, wunderte ich mich über die seltsame Beschreibung der Ereignisse, sodass die anfängliche Freude allmählich in Langeweile umschwang. Ich wartete bis zum Ende auf eine wirklich überzeugende Reaktion des Protagonisten, die jedoch leider ausblieb. Das Ende selbst ist mehr als enttäuschend, eine "Katastrophe" tritt zwar auf, allerdings wird diese an sich normal und "alltäglich" beschrieben, was wahrscheinlich auch an der Haltung des Protagonisten liegt. Meiner Meinung nach, ist das gesamte Buch zu flach und antriebslos geschrieben. Schade - jedoch nicht änderbar. Auch das Lesen mehrerer Interpretationen konnten mir das Buch nicht wirklich näher bringen. Letztendlich konnte ich - wenn auch mit Widerwillen - denjenigen, die das Buch als nicht sehr lesenswert beurteilten, nur zustimmen....

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  • Ganz okay

    Agnes

    HerrWellner

    12. May 2015 um 08:46

    Natürlich kann Peter Stamm was. So einiges sogar. Sein Stil ist versiert, flüssig, liest sich "gut weg". Vielleicht ist aber genau das so ein wenig das Problem an "Agnes". So richtig Faszination will nicht aufkommen für diese traurig-bedächtige Liebesgeschichte, für die ergebnislose Suche zweier Individuen. Irgendwie plätschert das alles doch arg dahin, so dass der größte Reiz von der von Stamm sehr schön beschriebenen nordamerikanischen Umgebung ausgeht.

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  • Ganz in Ordnung für zwischendurch

    Agnes

    AnnaSalvatore

    09. February 2015 um 16:10

    Ich musste "Agnes" für die Schule lesen, also war ich erstmal nicht so begeistert. Bis ich angefangen habe zu lesen. Zu Anfang sehr verwirrend, mit "Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet." fängt das Buch an und erster Effekt natürlich: Was ist da passiert? Aber dann beginnt die Geschichte, ganz von vorn. Das Kennenlernen von Agnes und ihm, die Beziehung etc. Und irgendwie hat der Roman etwas packendes. Es ist simpel geschrieben, aber auf eine ganz eigene spezielle Art, die irgendwie sehr unterkühlt wirkt, aber geichzeitig macht das die Beziehung von Agnes und ihm so interessant. Außerdem muss ich sagen, dass es sich mit seinen ca. 150 Seiten sehr schnell liest, und diese ca. 1,5 Std gut investierte Zeit sind, um seinen Horizont zu erweitern.

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  • Nichtssagend...

    Agnes

    apasionada_

    18. November 2014 um 17:10

    Das Buch konnte mich leider bis zum Ende nicht packen. Es war sehr distanziert geschrieben und ich habe die ganze Zeit über auf DEN Spannungsmoment gewartet, der jedoch ausblieb. Die Charaktere waren mir alle sehr unsympathisch, ich konnte weder ihre Gedankengänge noch Ihre Entscheidungen nachvollziehen.... Leider war das Buch gesamthaft eine ziemliche Enttäuschung. Das einzig tolle daran war für mich das Cover.

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  • Kleine Worte für kleine Menschen

    Agnes

    LeonoraVonToffiefee

    25. October 2014 um 21:46

    Agnes ist eine junge Frau, die grade in Chicago an ihrer Doktorarbeit in Physik schreibt. In einer Bibliothek verliebt sich der Erzähler dieser Geschichte - dessen Name nicht erwähnt wird - in sie. Sie beginnen eine Liebesbeziehung, ohne sich wirkliche zu kennen. Er ist Sachbuchautor. Eines Tages bittet Agnes ihn, ein Buch über ihre Beziehung zu schreiben. Doch sein Buch weicht von der Wirklichkeit ab und greift auf die Zukunft vor, bis die Agnes im Buch eine größere Rolle in seinem Leben als die echte Agnes zu spielen beginnt.  Das Buch ist eine Rückblende des Erzählers. Er kennt also den Aufgang der Geschichte. Dennoch ist er unglaubwürdig und sehr auf sich bezogen. Er beschreibt Dinge so, dass man sich als Leser nicht sicher sein kann, ob sie wirklich so  geschehen sind, vor allem weil er sich mehrmals widerspricht. Alles was passiert ist sehr subjektiv und auf ihn zentriert.  Beide Personen - Agnes und der Erzähler - wirken dem Leser gegenüber eher fremd und steif. Beide sind keine wirkliche offenen und Kontaktfreudigen Menschen, sie leben eher ein bisschen isoliert und zurückgezogen, ohne viele Freunde. Das drückt sich auch in den Dialogen und der Handlung aus: Alles ist relativ schlicht und einfach beschrieben, beide Charaktere reden nicht sehr viel und agieren eher verhalten.  Daran hat sich auch die eher unscheinbare Sprache angepasst. Keine großen Worte, sondern ehr kleine, verhaltene. Dennoch haben diese große Wirkungen. Beide Charaktere, aber vor allem der Erzähler, haben ernsthafte Probleme in ihrem Leben und somit auch in ihrer Beziehung. Mit wenigen Worten werden die kleinen Abgründe der Personen deutlich. Das Buch ist sehr dünn und verliert wenig Worte. Dennoch ist die Wirkung und die Aussage des Buches relativ groß: Eindrucksvoll wird eine gescheiterte Liebesbeziehung der etwas anderen Art geschildert. Ich habe das Buch für den Deutschunterricht gelesen und genauer behandelt. Wer die Rezension bis hierhin gelesen hat, bekommt eventuell einen falschen Eindruck von diesem Buch: Es ist nicht schlecht, keineswegs. Im Gegenteil, es ist eigentlich das beste Buch, dass ich je für die Schule lesen musste. Anfangs wirkt es vielleicht ein wenig befremdlich und eher kalt. Doch auf eine gewisse Art und Weise gefällt mir das. Das Buch hat keine großen Wort, kein imposantes Thema und Helden als Protagonisten. Es beschreibt mit kargen Worten die karge Welt eines abgehalfterten Schriftstellers, der sich in der Fiktion verliert und die Realität aus den Augen lässt. Und das sehr eindrucksvoll. Mir hat das Buch eigentlich gefallen, auch wenn es nicht sehr viel hergibt und es - besonders sprachlich - ein wenig gefühllos und leer wirkt. 

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  • Gut oder schlecht? = Interessant

    Agnes

    Krimifee86

    Inhalt: Im überheizten Lesesaal der Public Library in Chicago wechseln sie die ersten Blicke, bei einem Kaffee die ersten Worte: er, ein Schweizer, der über amerikanische Luxuseisenbahnwagen recherchiert, sie, eine amerikanische Physikstudentin, die ihre Dissertation schreibt. Sie gehen zusammen essen, machen Ausflüge in die nahegelegenen Wälder oder spazieren am Lake Michigan entlang. Eines Tages fordert die junge Frau ihn auf, eine Geschichte über sie zu schreiben, damit sie sieht, was er von ihr hält. Schnell zeigt sich, daß Bilder und Wirklichkeit sich nicht entsprechen - und daß die Phantasie immer mehr Macht über ihre Liebesbeziehung erhält. Cover: Meine Ausgabe ist vom Welttag des Buches 2012. Darauf zu sehen ist eine Frau, die nur Unterwäsche anhat. Tja, wie finde ich das Cover? Irgendwie unpassend passend. Ich weiß auch nicht, ich mag es eigentlich nicht wirklich, finde aber, dass es inhaltlich unheimlich gut zum Buch passt. Insofern schätze ich, dass ich es gut finde. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir nur bedingt gut gefallen. Ich meine, der Autor ist sich über das ganze Buch selbst treu geblieben und hat nie zu viel verraten. Mich hat dieses geheimnisvolle und dieses Drum-Herum-Gerede jedoch auch oftmals genervt. Es gehört sicherlich viel dazu, so zu schreiben, dass kein Wort zu viel ist und oft ist weniger ja mehr. In dem Fall wäre meiner Meinung nach ein bisschen „Mehr“ aber durchaus wünschenswert gewesen. Die Charaktere beispielsweise sind mir einfach viel zu farblos geblieben. Ich fand niemanden sympathisch und auch niemanden so richtig unsympathisch, weil man eigentlich keine Chance hatte, die Charaktere wirklich kennen zu lernen. Insofern blieben sie für mich eher merkwürdig, ja, komisch. Die Story: Es ist schwierig zu beurteilen, wie die Story war, denn mir erschließt sich nicht so richtig, was die eigentliche Story überhaupt sein sollte. Wir verfolgen die Entwicklung einer Liebesgeschichte, die sich in der Phantasie anders entwickelt als in der Realität. Es war zwar spannend, zu verfolgen, wie sich eine Beziehung so entwickeln kann und wie unterschiedlich man das Ganze wahrnimmt. Eine eigentliche Kernaussage hat mir aber gefehlt. Fazit: Wenn man „interessant“ sagt, ist das ja meistens irgendwie negativ konnotiert. Aber ich fand das Buch wirklich interessant und zwar im positiven wie auch im negativen Sinne. Es war mal etwas anderes, da ich solche Bücher normalerweise eigentlich nicht lese. Ich fand es durchaus spannend, die Entwicklung der Beziehung von Agnes und ihrem Freund zu beobachten und daran teilzuhaben. Aber mir hat einfach die Auflösung gefehlt. Ich vergebe drei Punkte, bleibe jedoch mit einem Gefühl der Unsicherheit zurück. Ja, es war interessant, aber ob ich es gut oder schlecht fand, kann ich einfach nicht sagen.

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