Peter Stamm In fremden Gärten

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Inhaltsangabe zu „In fremden Gärten“ von Peter Stamm

"Andere zwingen die Welt, um sie zu verstehen, in Naturgesetze. Ich mache sie mir zu Geschichten. Die Orte darin sind verbunden wie die Orte eines Lebens.", schreibt Peter Stamm selbst über seine Erzählungen, die jede eigentlich ein Buch für sich darstellen: dicht komponiert, erzählerisch brillant und nuancenreich. Da gibt es Henry, den Feuerteufel, der zusammen mit anderen Artisten von Dorf zu Dorf zieht und sich nach einer Frau sehnt. Oder Regina, nach dem Tod ihres Mannes allein in dem leeren Haus, die durch den australischen Freund ihrer Enkelin noch einmal die Welt entdeckt ...

"Peter Stamm hat nicht nur einen aus der schon längst einmal überholt geglaubten Hemingway-Schule kommenden Erzählstil meisterlich adaptiert, sondern kongenial ins Heute übertragen und weiterentwickelt."
Frankfurter Rundschau

"Peter Stamms neues Buch beweist, dass er weiterhin für Überraschungen gut ist."
Gunhild Kübler, NZZ

"Ein brillanter Erzähler."
Der Spiegel

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  • Rezension zu "In fremden Gärten" von Peter Stamm

    In fremden Gärten

    Duffy

    06. February 2013 um 10:01

    11 Erzählungen. Peter Stamm erzählt über die Rastlosen, junge Leute, die unterwegs sind und immer auf der Suche nach etwas, alte Leute, die schon vieles gesehen und erlebt haben, um im Nachspann ihrer Erfahrungen Dinge zu bewerten. Jede Geschichte ein in sich geschlossener Kosmos, so erzählt, als hätte man nichts außer dieser Welt vor sich. Mit seiner minimalistischen Eleganz kommt Stamm immer auf den Punkt, kein Wort zu viel, keins zu wenig, meisterlich versteht er es, jeden Satz mit Inhalt zu füllen, der der Geschichte dient. Es ist kein Wunder, dass er schon in einem Atemzug mit Raymond Carver genannt wird. Er ist sehr nahe dran.

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  • Rezension zu "In fremden Gärten" von Peter Stamm

    In fremden Gärten

    Greta

    28. July 2009 um 11:34

    "sie liest doch so gern", sagte sie. ihr mann schaute nicht vom teller auf. sie spürte, wie ihr tränen in die augen traten, und stand schnell auf und trug die leeren schüsseln in die küche." . "das taxi fuhr durch einen vorort, und eric sah mütter mit kindern, alte leute und an einer bushaltestelle eine gruppe junger mädchen, die nebeneinander auf einer bank saßen und warteten. plötzlich verspürte er eine seltsame rührung, die er sich nicht erklären konnte und die erst nachließ, als das taxi vor dem flughafen hielt. eric wünschte dem fahrer einen schönen tag." . "rosemary lachte entschuldigend. sie sagte, die meisten ihrer freunde arbeiteten in anderen branchen. sie fragte david, was seine hobbys seien. hobbys? fragte er und schaute sie erstaunt an. was ihn interessiere? er sagte, er sei nicht interessiert. i am not interested, sagte er. in what? fragte rosemary. in general, sagte er." . "er wollte etwas tun, etwas verändern. aber jene, die etwas verstanden, veränderten nichts. und jene, die etwas veränderten, verstanden nichts. dabei war david sich noch nicht einmal sicher, ob er etwas verstand. er war sich nur sicher, dass er nichts verändern würde."

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  • Rezension zu "In fremden Gärten" von Peter Stamm

    In fremden Gärten

    variety

    04. February 2008 um 13:06

    Peter Stamm erzählt in seinem Erzählband von Menschen im Alltag. Sie stehen mitten drin oder am Rande der Gesellschaft und sind irgendwohin unterwegs. Am besten gefallen haben mir die Geschichten «Die brennende Wand» (Artistenliebe), «Wie ein Kind, wie ein Engel» (wunderbarer Aufbau und Schicksalsgeschichte), «Der Aufenthalt» (eine Kurzgeschichte im wahrsten Sinne) und «Das Experiment» (Liebe ohne Sex?). Seine Sprache ist schnörkellos und auf das Wesentliche beschränkt. Manchmal wünschte ich mir mehr Tiefe bzw. längere Geschichten über die einzelnen Menschen. Auch sind nicht alle Geschichten in sich stimmig und packend. Deshalb «nur» 4 Sterne...

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