Peter Stamm Sieben Jahre

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Inhaltsangabe zu „Sieben Jahre“ von Peter Stamm

Ein Mann zwischen zwei Frauen. Die eine ist Begehrenswert, bei der anderen ist er frei:

Sonja ist schön und intelligent. Sie und Alex sind Architekten, sie leben und arbeiten erfolgreich zusammen. Eine vorbildliche Ehe, er müßte glücklich sein. Wenn da nicht Iwona wäre. Iwona ist unauffällig, von plumper und dumpfer Ausstrahlung. Aber Alex fühlt sich lebendig bei ihr – und weiß nicht, warum. Als sie schwanger wird und das Kind kriegt, das Sonja sich wünscht, setzt er alles auf’s Spiel. Sieben Jahre ist ein großer Roman über die Zumutung des Glücks, geliebt zu werden.

Gespaltene männliche Innenwelten in spröder Erzählweise, die mich als Frau ratlos und sogar wütend zurück liessen ...

— Tintensport

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  • Zerissene männliche Innenwelten ...

    Sieben Jahre

    Tintensport

    13. November 2017 um 16:02

    ... in genau der klassisch-spröden Atmosphäre von Goethe bis Grass, die mich schon als Mädchen in der Schule das kalte Grausen lehrten! (Neben dem Umstand, dass ich Jahrzehnte brauchte mich von den Kollateralschäden zu befreien, so z.B. dem mir in Schule eingeimpften Irrglauben, dass echte Literatur halt SO gehöre und selbstverständlich auch eine Männliche ist und dass Frauen eh nicht schreiben können, etc., etc. ...)Heute - als erwachsene Frau - stehe ich immer noch geplättet, ratlos, auch wütend vor genau solchen unentschiedenen, gespaltenen Innenwelten der männlichen Psyche ... und kann nur rätseln, was Männer - denn der hier (der Protagonist, aber wohl auch der Autor?) ist ja kein Einzelfall - SO `macht´ und so werden und vor allem (und dies auch noch freiwillig!?) so BLEIBEN LÄSST!? Keine Frage, das Werk ist meisterhaft geschrieben. Ich hab´s auch zuende gehört (vielleicht hätte ich es als Lesestoff auch gar nicht ertragen). Ich kann sogar akzeptieren, dass der Stamm einer der besten Autoren ist, die es da gerade hat ... Auch ist es ja interessant der Figur, dem Thema zuzulesen, zu lauschen, sich anzuschauen wie Mann funktioniert, im Unentschiedenen, im Diffusen, im Dahintreiben (und oft alle Beteiligten unerträglich quälen - OHNE es jemals zu realisieren, geschweige denn Konsequenzen zu ziehen!). Denn 100 Jahre nach der Erfindung der Psychoananlyse, und dem Einsickern psychologischer Erkenntnisse ins allgemeine Bewusstsein, scheint es mir eine enorme Leistung zu sein, wenn Autoren noch Geschichten schreiben können, die NICHT deuten, die NICHT verstehen (müssen), die `einfach´ nur zeigen, dem Geschehen ihre `Kamera´leihen und quasi `bloß-so´draufhalten. Das ist schon große Literatenkunst!   .... aaaber ich werde diese quälenden Zweifel nicht los! Lohnt ein solches Leben - das ja Legionen von Männern leben? Kann man nicht mal eine menschenwürdige Entscheidung für alle Beteiligten - auch und gerade für sich selbst - treffen? Könnte nicht - gerade Literatur - da ... mehr ...?Trotzdem ein Dank an den Autor: ich verstehe Männer zwar nicht, aber ich versuche es immer wieder, seit Jahrzehnten (es ist ja auch zwangsläufig notwendig). Das Buch hat mir dabei tatsächlich geholfen.

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  • Rezension zu "Sieben Jahre" von Peter Stamm

    Sieben Jahre

    michella propella

    16. October 2011 um 21:59

    obwohl von koryphäe christian brückner gelesen, konnte das buch mich nicht wirklich fesseln. und obwohl peter stamms melancholisch-tristlose-lebenssinn- und liebessuche der charaktere an sich authentisch erscheint, bleibt die geschichte lasch und berührt wenig. "an einem tag wie diesem" war überzeugender, vor allem auch hinsichtlich des wunderbar minimalistischen sprachgebrauchs.

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