Peter Stamm Ungefähre Landschaft

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Inhaltsangabe zu „Ungefähre Landschaft“ von Peter Stamm

Ein kleines norwegisches Dorf nördlich des Polarkreises. An diesem Rand der Welt lebt Kathrine. Sie ist achtundzwanzig, hat aus erster Ehe ein Kind und unterbricht nur selten das Einerlei ihrer Tage. Sie lernt Thomas kennen und heiratet ihn. Er ist das, was man eine gute Partie nennt, er gibt ihr Halt. »Sein Leben war ein Strich durch die ungefähre Landschaft ihres Lebens.« Doch dann macht Kathrine eine Entdeckung, die sie tief verletzt.»Ungefähre Landschaft« ist der zweite Roman des Autors von »Agnes« und »Sieben Jahre«. Das Porträt einer jungen Frau, erzählt mit schwebender Leichtigkeit.

Ein muss für jeden Stamm-Fan!

— jegelskerboeger
jegelskerboeger

Öde und langweilig, wie die ungefähre Landschaft nördlich des Polarkreises.

— Eisfuchs
Eisfuchs

Leider ist mir die Hauptperson Kathrine im Laufe der Zeit leider sehr unsympathisch geworden! Schade!

— UteSeiberth
UteSeiberth

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  • Wunderbarer Erzählstil

    Ungefähre Landschaft
    Corsicana

    Corsicana

    15. May 2013 um 13:00

    Dies ist ein "kleines Buch", kaum 200 Seiten. Eher eine Novelle als ein Roman? Auf jeden Fall wunderbar geschrieben - ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es an einem Abend ausgelesen. Obwohl mir die Protagonistin eigentlich nicht sympathisch war. Und obwohl die Stimmung eher düster war. Aber dazwischen viele schöne menschliche und wunderbare Beschreibungen. Einfach schön.

  • Rezension zu "Ungefähre Landschaft" von Peter Stamm

    Ungefähre Landschaft
    Duffy

    Duffy

    11. February 2013 um 16:36

    Die 28jährige Katherine lebt in Norwegen nördlich des Polarkreises in einem kleinen Dorf. Sie hat einen Sohn aus einer gescheiterten Ehe und lernt ihren zweiten Mann Thomas kennen, der das ist, was man als gute Partie bezeichnet. Doch dessen Leben ist ein Lügenkonstrukt, mit dem Katherine nicht leben möchte. Sie bricht aus Ehe und nordnorwegischem Dorf aus und macht sich auf den Weg zu einem Bekannten nach Paris. Doch auch dort findet sie nicht, was sie sucht. Dieser Roman ist nicht dramatisch. Im Gegenteil, Peter Stamm verzichtet auf alles, was das Buch laut machen könnte. Es ist das Porträt einer jungen Frau, die sucht und letztlich auch findet, nämlich sich selbst und damit auch ein Leben, dass sie gerne bereit ist, zu teilen. Stamms schon bekannter, fast minimalistischer Stil und seine schnörkellose Sprache machen aus dem Roman ein friedliches Erlebnis. Sanft fließen die Kapitel, nichts stört diesen Fluß, man kann in einer Grundstimmung verharren und sich fast erholsam von der ersten bis zur letzten Seite treiben lassen. "Schön", kann man noch sagen, wenn man das Buch zugeklappt hat und versuchen, so lange wie möglich davon zu profitieren. Ein wunderbarer Erzähler.

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  • Rezension zu "Ungefähre Landschaft" von Peter Stamm

    Ungefähre Landschaft
    sumsidie

    sumsidie

    18. July 2011 um 10:34

    Kathrine ist Zollbeamtin in Norwegen. Sie lebt ihr Leben als wäre sie in Nebel gehüllt. Nichts scheint sie stark zu berühren, weder die Natur, noch ihre Arbeit, ihre Freunde, ihr Kind, ihre Männer. Alles was sie macht ist leidenschaftslos. Als die Lügen ihres Mannes sie doch einmal stärker zu berühren scheinen, nimmt sie ihren Mut zusammen und macht sich auf die Reise. Und auch hier macht sie alles halb, sie hat ein bißchen Angst vor der Fremde, aber eigentlich auch nicht. Sie versucht Sehenswürdigkeiten anzuschauen, aber es gelingt ihr nicht. Sie versucht sich selbst zu finden und hat kleine Einsichten, mehr aber nicht. Mit hat das Buch nicht gefallen, die Hauptperson bleibt blass. Entweder das Buch will nur an der Oberfläche der Personen kratzen oder sagen, dass es unter der Oberfläche nichts gibt. Beides finde ich unvollständig. In jedem Fall hat es dazu geführt, dass ich eigentlich kein Interesse an Katherines Leben hatte und es mir auch egal war was mit ihr passiert. So wie sie ihrem Leben gegenüber relativ gleichgültig zu sein scheint, empfand ich dieses Buch als unwesentlich.

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  • Rezension zu "Ungefähre Landschaft" von Peter Stamm

    Ungefähre Landschaft
    squirrel03

    squirrel03

    26. January 2011 um 23:05

    Das ist ein großartiger Roman. Es geht um eine junge Frau aus Norwegen, die plötzlich durch einen besonderen Anlass aus ihrem bisherigen Leben ausbricht und eine kleine Reise unternimmt. Dabei ist die Protagonistin auf der Suche nach der Erfüllung Ihrer Wünsche und Sehnsüchte. Sie muss aber feststellen, dass ihre Vorstellungen nicht realisierbar und damit Ideale sind. Und sie begreift, dass auch die anderen Menschen jenseits des Polarkreises kein ideales Leben führen können. Und mit dieser Erkenntnis und mehr Selbstvertrauen kehrt sie wieder nach Hause und ändert in ihrem Leben das, was sie ändern kann und muss. Peter Stamm kann so herrlich Stimmungen beschreiben ohne kitschig zu sein. Er schreibt dabei nur soviel Worte, wie dazu notwendig sind. Er erzeugt wunderbare Bilder von der norwegischen Landschaft, die fast immer zur Stimmung der Protagonistin passen. Und seine Romane sind aus dem Leben gegriffen. Ich habe mich in dem Buch selbst wiedergefunden.

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  • Rezension zu "Ungefähre Landschaft" von Peter Stamm

    Ungefähre Landschaft
    DaniM

    DaniM

    02. May 2010 um 19:52

    Ungefähre Landschaft. Der poetische Titel beschreibt die Stimmung, die dieses Buch vermittelt. Nichts ist sicher. Außer vielleicht der Schnee und das Eis, das die Protagonistin an ihrem Heimatort umgibt. Eine Frau auf der Suche. Nach Abenteuer? Der Liebe? Dem Glück? Man gewinnt, den Eindruck, dass sie es selbst nicht so genau weiß. Am Ende ist sie nicht schlauer. Der Leser auch nicht. So wie Peter Stamm einmal sinngemäß schrieb: auch im Leben gibt es kein gutes, oder schlechtes Ende. Es geht einfach weiter. Eine unaufgeregte Geschichte, die nichts beschreibt als das Leben.

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