Peter Straub

 3,9 Sterne bei 947 Bewertungen
Autor von Geisterstunde, Der Hauch des Drachen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Straub

Eigentlich wollte Peter Straub an der Universität Karriere machen. "Doch in Irland erkannte ich dann plötzlich: Das Problem war, dass ich mich selbst immer als Romanschriftsteller gesehen hatte, wenn ich auch noch keinen einzigen Roman geschrieben hatte. Ich spürte, wie die Geschichten in mir wuchsen, wie Charaktere und Situationen in meiner Vorstellung entstanden, während ich durch die Straßen schlenderte." Damals, Anfang der siebziger Jahre, arbeitete Peter Straub gerade an der Dubliner Universität an seiner Dissertation. Der 1943 in Milwaukee, Wisconsin, geborene Straub hatte nach seinem Studium als Englisch-Lehrer an einer High-School gearbeitet. 1969 ging er nach Irland, um dort zu promovieren und anschließend mit besseren Karrierechancen in die USA zurückzukehren. Doch es kam anders. Straub entdeckte seine Neigung zum Schreiben. 1972 erschien sein erster Gedichtband, 1973 der erste Roman: "Die fremde Frau". Das Buch erntete bei den Kritikern viel Lob. Hohe Verkaufszahlen erreichte er aber zunächst nicht. Während Straub bereits an seinem zweiten Roman arbeitete, bewogen ihn finanzielle Gründe dazu, die Richtung seiner schriftstellerischen Arbeit zu ändern. "Ich wusste, ich würde niemals einer geregelten Arbeit nachgehen können – egal wo: ich würde überall ein unmöglicher Angestellter sein. Ich musste mich am Leben erhalten, indem ich ein Buch schrieb, das tatsächlich Aussicht auf Erfolg hatte." Straubs Agent brachte ihn auf die Idee, einen Horror-Roman zu schreiben. Mit "Julia" feierte er 1975 bereits den ersten großen Erfolg in dem neuen Genre. Der endgültige Durchbruch gelang im 1979 mit dem Bestseller "Geisterstunde". Als einer der ganz Großen unter den Horror-Autoren ging Peter Straub in die USA zurück. Dort entstanden weitere atemberaubende Thriller – darunter "Der Talisman", den er 1984 mit Stephen King zusammen schrieb. Straubs riesige Fan-Gemeinde kann bestätigen, dass seine Entscheidung, die Universitätskarriere an den Nagel zu hängen und seiner Neigung zum Schreiben den Vorrang zu geben, goldrichtig war. Die weltweit über zehn Millionen verkauften Exemplare und die erfolgreichen Verfilmungen mehrerer seiner Romane sind der beste Beweis dafür.

Alle Bücher von Peter Straub

Cover des Buches Der Talisman (ISBN: 9783453877603)

Der Talisman

 (383)
Erschienen am 01.07.2004
Cover des Buches Das schwarze Haus (ISBN: 9783894803964)

Das schwarze Haus

 (140)
Erschienen am 17.04.2008
Cover des Buches Geisterstunde (ISBN: 9783453565012)

Geisterstunde

 (38)
Erschienen am 07.11.2005
Cover des Buches Haus der blinden Fenster (ISBN: 9783453433069)

Haus der blinden Fenster

 (28)
Erschienen am 08.02.2008
Cover des Buches Der Hauch des Drachen (ISBN: 9783453873513)

Der Hauch des Drachen

 (30)
Erschienen am 01.12.2003
Cover des Buches Schattenland (ISBN: 9783453879584)

Schattenland

 (24)
Erschienen am 01.10.2004
Cover des Buches Wenn du wüßtest... (ISBN: 9783423207867)

Wenn du wüßtest...

 (19)
Erschienen am 01.04.2005
Cover des Buches Schattenstimmen (ISBN: 9783453721814)

Schattenstimmen

 (19)
Erschienen am 25.09.2008

Neue Rezensionen zu Peter Straub

Cover des Buches Der Talisman (ISBN: 9783453877603)K

Rezension zu "Der Talisman" von Stephen King

Super Fantasymärchen
Krauti1998vor 7 Monaten

Ich muss dazu anmerken, das ich diesen Roman nicht gelesen, sondern als Hörbuch konsumiert habe. David Nathan war wie immer großartig. Zu diesem Buch hatte ich keinerlei Vorwissen wie man es vllt aus dem Mainstream bei einem Shining oder Friedhof der Kuscheltiere kennt. Die Geschichte hat mich von Anfang in ihrem Bann gehabt sodass ich Zeit bedingt die glaube 32h in ungefähr 1-2 Wochen durchgehört hatte. Auch für nicht King Fans oder die es noch werden wollen ein schöner Roman. Eines meiner Lieblinge.

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Cover des Buches Der Talisman (ISBN: 9783453877603)B

Rezension zu "Der Talisman" von Stephen King

Von einem, der auszog ...
Buchperlenblogvor 10 Monaten

Inhalt

Jacks Mutter ist auf der Flucht. Und zwar vor dem irgendwie unheimlichen Freund ihres verstorbenen Mannes, Morgan Sloat. Doch Jacks Mutter ist sehr krank, und bald wird es Jack sein, der sich auf eine weite Reise machen wird, um sie mit Hilfe eines magischen Talismans zu retten. Sie, und ihre königliche Doppelgängerin in einer Parallelwelt.

Rezension

Von einem, der auszog …

Das Leseprojekt macht nun Halt bei der ersten Zusammenarbeit zwischen Stephen King und Peter Straub. Der Talisman ist für mich auf jeden Fall ein Buch, welches ich so schnell nicht vergessen werde – wenn auch nicht unbedingt im positiven Sinn.

Es hat ein paar Seiten gedauert, doch je länger ich mit unserem jungen Protagonisten Jack Sawyer unterwegs war, desto klarer wurde meine Vorstellung dieses Buches. Wir befinden uns hier auf einer Quest. Und zwar auf der Quest schlechthin, die nahezu jedes klassische Rollenspiel vereint, nämlich „Rette die Königin / das Königreich / die Welt, und reise dafür einmal quer über den Erdball.“ 

Denn Jack Sawyer, dessen Mutter schwer an Krebs erkrankt ist, soll einen Talisman finden, um seine Mutter zu heilen. Sie ist nicht nur seine Mutter, nein, sie hat auch einen sogenannten Twinner in einer mittelalterlichen Parallelwelt namens Die Region, und dieser Twinner ist niemand geringeres als die dortige Königin. Jack hatte in seinem jungen Leben schon öfter den Eindruck, in eine andere Zeit blicken zu können, doch mit Hilfe eines Zaubersafts gelingt ihm nun das Flippen in die Region, in der die Welt frischer ist, gesünder – aber eben auch magischer. Und so macht er sich auf, den Talisman zu finden, der ganz im Westen der USA versteckt sein soll. Und wie es bei einem klassischen Rollenspiel so ist, bleibt auf dem Weg zur allesüberschattenden Hauptquest jede Menge Zeit für Nebenaufgaben.

Da Jack ohne einen müden Heller losgezogen ist, muss er weite Strecken in unserer und der Parallelwelt zu Fuß oder per Anhalter zurücklegen und strauchelt dabei von einem gefährlichen Abenteuer ins nächste. Tatsächlich gewann ich mit der Zeit den Eindruck, dass sich hier beide Autoren zu fantasievollen Höchstleistungen anstacheln wollten, immer noch eine Schippe auf die Nächste legten – und mich damit doch nicht wirklich fesseln konnten. Jack Sawyer erlebt so viel, dass ich den Talisman die meiste Zeit völlig aus den Augen verlor, und mich eher damit konfrontiert sah, durch eine frühe Version der inneren Baronien und des Grenzlands aus Rolands Dunklem Turm zu stapfen. 

Fazit

Dass mich das Buch dazu gebracht hat, einem der besten Rollenspiele aller Zeiten einen neuen Spielstand zu gewähren, rechne ich dem Talisman hoch an. Ansonsten konnte mich die Zusammenarbeit dieser beiden Autoren nicht wirklich überzeugen. Mir fehlte nicht nur die Bindung zu Jack und seinen Abenteuern, auch geriet mir die Hauptaufgabe, den Talisman zu finden und zu nutzen, zu sehr in den Hintergrund, um tatsächlich bei mir für Spannung zu sorgen.

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Cover des Buches Das schwarze Haus (ISBN: 9783894803964)F

Rezension zu "Das schwarze Haus" von Stephen King

tolle Fortsetzung vom Talisman
Fuexchenvor einem Jahr

Zwanzig Jahre nach „Der Talisman“ haben sich die beiden Meister ihres Faches erneut zusammengetan, um die Geschichte des damaligen 12-jährigen Jack Sawyer weiterzuführen. Um einen unheimlichen Serienmörder zu stellen, muss Jack das schwarze Haus betreten – es ist der Eingang zu einer anderen Welt.

Auf die Fortsetzung von „Der Talisman“ von Stephen King und Peter Straub war ich sehr gespannt. Der Talisman gefiel mir richtig gut, kein Wunder also, dass ich mich auch auf dieses Buch freute.

Einzig der Einstieg ist mir nicht ganz so leicht gefallen. Die Vorstellung der ganzen Charaktere und der örtlichen Begebenheiten hat mich etwas überfordert. Aber dann war ich so gefesselt, dass ich gut in die Geschichte abtauchen konnte.

Wer zu einem Buch von Stephen King greift, weiß was ihn erwartet. Keiner verliert sich so sehr in Nebensächlichkeiten, dass ich manchmal Probleme habe, den roten Faden nicht zu verlieren. Nicht so hier. Die Geschichte konnte mich gut einnehmen und nach meinen anfänglichen Schwierigkeiten mich in seinen Bann ziehen.

Die erschaffene Welt ist gigantisch. Ich finde es faszinierend, wie er in seine Geschichten immer wieder seine anderen Werke einbindet und darauf eingeht, so dass man fast meinen könnte, diese existiert real.

Welche dies hier ist, verrate ich natürlich nicht. Nur so viel, dass ich sie noch nicht gelesen habe und mich sehr darauf freue, auch diese zu erkunden.

Da es sich hier um die Fortsetzung vom Talisman ist, sollte man diesen vorher gelesen haben. Ich glaube, man kann die Geschichte sonst nicht so genießen.

Ein insgesamt tolles Buch mit einer komplexen und packenden Story. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung für alle King-Fans oder solche, die sich nicht von dicken Büchern abschrecken lassen. Ich vergebe vier Sterne. 


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Zusätzliche Informationen

Peter Straub wurde am 02. März 1943 in Milwaukee (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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