Das schwarze Haus

von Peter Straub und Stephen King
4,0 Sterne bei131 Bewertungen
Das schwarze Haus
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (96):
DeansImpalas avatar

Typisch King, ich fand es gandenlos gut!

Kritisch (12):
prudaxs avatar

Ist vielleicht schon etwas her, dass ich "Der Talisman" gelesen habe, aber es hatte leider nicht so viel mit dem Buch zu tun, wie erwartet.

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Inhaltsangabe zu "Das schwarze Haus"

Zwanzig Jahre nach "Der Talisman" haben sich die beiden Meister ihres Faches erneut zusammengetan, um die Geschichte des damals 12-jährigen Jack Sawyer weiterzuführen. Um einen unheimlichen Serienmörder zu stellen, muss Jack das schwarze Haus betreten – es ist der Eingang zu einer anderen Welt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453873704
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:831 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:01.04.2004

Rezensionen und Bewertungen

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    HarryWs avatar
    HarryWvor 6 Monaten
    Über das Ziel hinausgeschossen

    Es hat lange gedauert. Aber jetzt, knappe 15 oder 16 Jahre, nachdem "Das schwarze Haus" Einzug auf meinen Stapel ungelesener Bücher erhielt, habe ich den Roman endlich gelesen. Ich wusste aus vielen Rezensionen und Lesermeinungen, dass er stark polarisiert, und wahrscheinlich ist es genau diese Tatsache, die mich so lange davon abhielt, ihn mir vorzuknöpfen. Vor kurzem nun regte mich eine kurze, eher negativ eingefärbte Diskussion über Kings schwächere Werke in einem Forum an, ihn mir zur Hand zu nehmen.

    Der erste Punkt, der polarisiert, ist eindeutig der Stil, in dem der Roman verfasst wurde. Der Präsens ist nicht jedermanns Sache, weil er ungewöhnlich und damit etwas anstrengend zu lesen ist. Aber ich halte es persönlich so: Wenn man sich nur mit einfach fressbarem Fastfood vollstopft, wird man fett und träge. Gleiches gilt für das Gehirn - wenn man es nur mit leicht verdaulichem Zeug füttert, entwickelt es sich nicht weiter. Daher liebe ich literarische Herausforderungen. Der Präsens ist aber noch nicht alles; King und Straub begleiten den Leser persönlich durch die Geschichte und sprechen diesen auch mal direkt an. Fast so, als nähme eine Mutter ihr Kind bei der Hand und erzähle ihm auf einem Spaziergang, was und wem sie begegnen, was sie sehen und erleben. Mir gefällt das gut, aber auch hier scheiden sich die Geister. Bewerten kann man das nur für sich selbst.

    Die Geschichte selbst ist prinzipiell spannend. Jack (unser Held aus "Der Talisman") ist erwachsen geworden, arbeitete einige Jahre als Polizist, ging dann frühzeitig in Rente und zog sich aufs Land zurück. Und hier stossen wir wieder auf ihn. Mit seiner ausgezeichneten Spürnase hilft er der Polizei im Fall eines brutalen Kindermörders mit Hang zu Kannibalismus, der (wie wir etwas später erfahren) mit Dingen zu hat, die aus dem Universum des dunklen Turms stammen. Allerdings verstehte man die vielen Bezüge, Metaphern und Andeutung nur, wenn man die "Der Dunkle Turm"-Serie gelesen hat. Auf mehr Inhalt will ich nicht eingehen, denn wirklich viel Handlung gibt der Roman trotz seiner imposanten 830 Seiten nicht her. Die Stärke der Geschichte liegt eindeutig auf der Schilderung der Charaktere und der Chemie zwischen diesen.

    So richtig glücklich bin ich mit dem Roman letzten Endes nicht geworden. Das Problem liegt für mich in zwei Dingen. Zum ersten schiessen King und Straub mit allem, was sie in "Das schwarze Haus" machen, weit übers Ziel hinaus. Das wirkt so, als ob sie aus jeder einzelnen Szene, jedem Moment, jedem Gespräch, jeder Schilderung einer Strasse oder eines Hauses, aus schlicht allem eine epische Sache machen wollten. Das kann nur schiefgehen, weil unter so einem Versuch die Dramaturgie der eigentlichen Geschichte leidet. Zudem wird das Buch dabei zu dick, ohne wirklich etwas wichtiges zu erzählen. Wäre der Roman nur schon 100 Seiten kürzer, verlöre er an Trägheit. Das zweite Problem ist eine nervende Menge an Deus ex machina-Momenten, die als "Zauber" getarnt werden, der aus dem Universum des dunklen Turms in unsere Welt dringt und Einfluss nimmt. So etwas erzeugt leider Langeweile.

    Fazit: Ich lande bei 3 von 5 Sternen. ABER ... es wären bestimmt nur 2, wenn die grossartigen Charaktere und der Schreibstil (der mir persönlich eben sehr gut gefällt) nicht gewesen wären. Einen dritten Band würde ich begrüssen, da King und Straub mit "Der Talisman" hervorragend bewiesen haben, dass sie gemeinsam eine neue "Erzählstimme" erschaffen können. Aber sie müssten wieder ihre erzählerische Lockerheit finden, die ich in vorliegendem Buch vermisst habe.

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    Soerens avatar
    Soerenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante Geschichte, etwas viel Geschwafel
    Interessante Geschichte, etwas viel Geschwafel

    Zwanzig Jahre lang mussten wir darauf warten, dass Peter Straub und sein Freund und Kollege Stephen King endlich die Fortsetzung zu "Der Talisman" schreiben. Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt, obgleich mir persönlich Jack Sawyers erstes Abenteuer besser gefallen hat.

    Ein Manko an dem Roman ist, dass es für 830 Seiten Text ein bisschen viel Geschwafel und dafür etwas zu wenig Handlung gibt. Ich finde, aus dem Roman  hätte man mehr machen können. "Das schwarze Haus" taucht auch nur in den letzten hundert Seiten aus und spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem ist es eine schöne Geschichte, die vielleicht sogar noch auf einen dritten Teil hoffen lässt.

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    Virginys avatar
    Virginyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wie erwartet schwächer als der erste Teil. Außerdem fand ich den Schreibstil iwie sehr gewöhnungsbedürftig...
    Das schwarze Haus

    Jack Sawyer, inzwischen erwachsen, arbeitete als Polizist und hat einen geheimnisvollen Mörder gestellt, danach allerdings den Polizeijob an den Nagel gehängt.
    Trotzdem genießt er in French Landing, wo er lebt, ein hohes Ansehen und so bittet ihn Polizeichef Dale Gilbertson um Mithilfe, als die Kleinstadt von einer grausamen Mordserie an Kindern heimgesucht wird, die Leichen wurden versümmelt und teilweise
    gegessen.
    Vom Mörder, dem gehimnisvollen Fisherman, fehlt jede Spur.
    Zwanzig Jahre nach seinem Ausflug in andere Welten wird Jake von seltsamen Wachträumen heimgesucht, er erinnert sich langsam wieder an das größte Abenteuer seiner Kindheit und ahnt, das seine Träume mit den Morden in Verbindung stehen und er den Auslöser für die Bluttaten in jener anderen Welt suchen muß, die er immer noch betreten kann.
    In der Mutter eines verschwundenen Jungen findet er eine Verbündete, auch sie kennt die andere Seite und greift ihm, so gut es geht unter die Armen.
    Und dann wär da noch Henry, Dales Onkel, der Radiomoderator, der zwar blind ist, aber dennoch eine ganz eigene Sicht auf alles hat und mit dem Jack eine tiefe Freundschaft verbindet und die Motorradgang "Thunder Five", deren Anführer seinen Sohn an den Fisherman verloren hat...

    "Das schwarze Haus" ist die Fortsetzung von "Der Talisman" und erzählt die Geschichte des kleinen Jack, der inzwischen erwachsen geworden ist, weiter.
    Storytechnisch gibt es nix zu meckern, allerdings fand ich die Schreibweise diesmal sehr anstrengend, dieses ständige "laßt uns hierhin und dorthin fliegen und uns ein Auge auf dies oder das werfen" war einfach nicht meins, meinen Lesefluß hat das sehr gestört, deswegen gibts von mir 3,5 Punkte aufgerundet auf 4...

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    chumas avatar
    chumavor 3 Jahren
    Willkommen zurück "Travelling Jack"!

    French Landing, ein idyllisches Städtchen im Bundesstaat Wisconsin ist Schauplatz der grausamen Verbrechen eines vermeintlichen Serienmörders. Die Zeitungen titulieren ihn als den "Fisherman", weil er Kinder entführt, sie ermordet und dann die Eltern der Opfer über Details seiner Verbrechen in Kenntnis setzt. Der hiesige Polizeichef Dale Gilbertson ist überfordert und bittet seinen Freund Jack Sawyer verzweifelt um Hilfe.
    Jack, mittlerweile 31 Jahre alt, der seinen Dienst als Lieutenant der Mordkommission in Los Angeles quittiert und sich in French Landing zur Ruhe gesetzt hat, verweigert Dale zunächst seine Hilfe. Doch als ein weiteres Kind verschwindet und nun auch die verzweifelten Eltern sich an Jack wenden, kann dieser seine Augen nicht mehr verschließen. Er beginnt den Spuren des Mörders zu folgen, die weit über die Grenzen von French Landing hinausführen.

    Gestaltung, Stil, Leseeindruck:
    Der Buchschnitt ist äußerst interessant, da er komplett in Schwarz gehalten ist. Bei meiner Hardcoverversion (RM Buch und Medien Vertrieb GmbH, ungekürzte Lizenzausgabe 2003) ist der Schutzumschlag glänzend schwarz und zeigt das Schwarze Haus im Anschnitt, auf dem Kopf stehend nebst Titel und Autorenduo. Entfernt man den Umschlag hält man ein vollständig schwarzes Buch in den Händen, das lediglich durch einen weißen Prägedruck auf dem Rücken und der Abbildung eines Hirschkäfers auf dem hinteren Buchdeckel innenseitig unterbrochen ist.

    Die Geschichte ist in vier Teile gegliedert, es gibt keinen Prolog, allerdings einen kurzen Epilog. Soweit ich das beurteilen kann, gibt es einen Haupterzählstrang, der wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte führt, hin und wieder jedoch durch Erinnerungen und kurze Rückblicke einzelner Charaktere ausgebaut wird.

    Eine weitere kleine Besonderheit: Es gibt in diesem Buch zwei Enden, auf die vom allwissenden Erzähler hingewiesen wird. Der Leser kann selbst entscheiden, wie weit er lesen möchte. Und das sollte er wirklich gut durchdenken. Allen, die "Der dunkle Turm" gelesen haben, dürfte das bekannt vorkommen. Überhaupt sind in "Das Schwarze Haus" sehr viele Verweise auf die Turm-Saga zu finden, was mich persönlich sehr gefreut hat. Einmal mehr ein Beleg für Kings Standpunkt, dass er nicht viele sondern eine große Geschichte schreibt.

    "Das Schwarze Haus" ist die Fortsetzung von "Der Talisman" (1984), kann unabhängig davon gelesen werden, wodurch möglicherweise jedoch einige Verständnisprobleme und Einfindungsschwierigkeiten entstehen könnten. Ich persönlich habe "Der Talisman" einige Monate zuvor gelesen und bin sehr froh darüber.
    Jack Sawyer, genannt "Travelling Jack", ist in "Der Talisman" 12 Jahre alt und hat eine besondere Begabung, mit der er verschiedene Welten bereisen kann. Um seine Mutter von einer schweren Krankheit zu heilen, "flippt" er in eine andere Welt, die er die Territorien nennt, um dort die Suche nach einem besonderen Gegenstand - dem Talisman - aufzunehmen. Seine Erlebnisse auf dieser Reise prägen den blonden Jungen sehr stark, der jedoch fast 20 Jahre später das Geschehene als Fantasie eines naiven Kindes abtut und sie nicht als real anerkennt.

    Beginnt man die Lektüre, so wird schnell klar, dass nicht nur der Titel und die Aufmachung ungewöhnlich sind: Der Leser wird vom allwissenden Erzähler der Geschichte abgeholt und mitgenommen. Wie ein Adler schweben wir so über French Landing, lernen seine Bewohner, das ansässige Altersheim, die Polizeistation und auch die wunderschöne Landschaft kennen. Kurz werden wir auf das Schwarze Haus aufmerksam gemacht und schon jetzt wird klar, dass es ein durch und durch böser Ort ist, der noch eine wichtige Rolle spielen wird. Peter Straub und Stephen King verstehen es wortgewaltig Bilder vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen, die so gestochen scharf sind, dass sie beinahe real erscheinen. Schon die ersten Seiten erzeugen eine einzigartige Stimmung, die mich sofort fesseln konnte. Nach der Einführung etlicher handlungstragender Personen, die mich allesamt auf ihre Weise für sich einnehmen konnten (selbst die Bösewichte), treffen wir Jack Sawyer wieder und erfahren, wie er nach French Landing gekommen ist. Es ist immer wieder schön, alte Bekannte neu kennenzulernen. So auch dieses Mal. Zum weiteren Verlauf der Geschichte möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, nur soviel: Nach einem ruhigen Beginn, nimmt die Spannung stetig zu. Das Buch vereint Elemente des Fantasy-, Krimi-, Horror- und Romangenres, die unglaublich wortgewaltig zusammengefügt werden. Mich konnte "Das Schwarze Haus" mehr fesseln als sein Vorgänger, welcher mich schon sehr begeistert hat. Über eine mögliche Fortsetzung der Geschichte würde ich mich sehr freuen.

    Fazit:
    Ein Buch mit über 800 Seiten Länge, das jedoch zu keiner Zeit langweilig ist. Fantastische Bilder, durch eine eingängige Sprache herausgeformt; detailliert gezeichnete und charismatische Charaktere als Gegenpol zu durchweg bösen Figuren und natürlich ein unglaublich sympathischer Protagonist mit Fehlern und Vorzügen, der seine Berufung, seinen Mut und damit sich selbst wiederfindet. Eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit von zwei großartigen Autoren. Lesen, Lesen, Lesen!

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    T
    tuman7vor 5 Jahren
    Durchaus lesenswerter Horrorroman mit einigen Schwächen


    Der Rezension voranschicken muß ich die Bemerkung, daß ich den Vorgänger des Schwarzen Hauses, Der Talisman nicht gelesen habe. Hätte ich das getan, würde ich vielleicht einige Details anders beurteilen, aber da das Schwarze Haus auch für sich allein stehend ohne Probleme verständlich ist, nehme ich mir die Freiheit, es eben auch als einzelnes Werk zu bewerten.

    Bei einer Zusammenarbeit von King und Straub gehe ich zunächst einmal von einem mindestens durchschnittlichen Buch aus, d.h. ich setze am Anfang zunächst drei von fünf Punkten voraus und schaue dann, was diese Bewertung in die eine oder andere Richtung verändert. Fangen wir mit den positiven Aspekten des Buches an:

    + Die Erzählstruktur: King und Straub entscheiden sich für eine etwas ungewöhnliche Erzählweise, indem sie dem Erzähler einen räumlichen Platz zuweisen. Gleichsam jeweils über den wechselnden Orten des Geschehens schwebend sieht der Erzähler zu einem bestimmten Zeitpunkt nur das, was die räumliche Perspektive erlaubt. Auch wenn einige Leser diese ungewöhnliche Erzählweise kritisieren, finde ich, daß man sich, wenn man sich an sie gewöhnt hat, gut mit an den Ort des Geschehens genommen fühlt.

    + Wendell Green: Mit Sicherheit ist Wendell Green einer der widerwärtigsten Charaktere, die ich aus Werken Kings kenne, aber schriftstellerisches Talent zeigt sich eben auch darin, das Widerwärtige darzustellen. Und das gelingt den Autoren hier meisterhaft. Praktisch bei jedem Auftreten Greens merkt man, wie man, im vollen Bewußtsein, daß Green ja nur eine literarische Figur ist, beinahe physisch spürbare Aggressionen gegenüber diesem Charakter entwickelt.

    + Das schwarze Haus selbst: Die Episoden die sich um das titelgebende schwarze Haus abspielen sind stimmungsvoll, gut geschrieben und spannend zu lesen.

    Eigentlich könnten also sechs von fünf Punkten vergeben werden - allerdings gibt es auch einige Aspekte des Buches, die den Gesamteindruck merklich trüben:

    - Der Held des Romans: Jack Sawyer ist als Hauptcharakter einfach unerträglich langweilig. Eine rundum edle und gute Person ohne Ecken und Kanten, ohne die kleinste persönliche Eigenheit, ohne auch nur den geringsten "Spleen". Unwillkürlich fragt man sich, warum die Autoren ihn nicht gleich mit einem Heiligenschein ausgestattet haben. Konsequent wäre es gewesen.

    - Das Ende: Eigentlich hat das Buch zwei Enden - eins, das die Geschichte um das schwarze Haus abschließt und ein zweites, das die Geschichte um Jack Sawyer zu Ende bringt. Das zweite ist überflüssig, das erste ist schwach, sehr schwach. Ich bin in mehr als einem Fall mit Kings Enden unzufrieden, aber das hier erzählte Ende ist konfus, uninspiriert und an den Haaren herbeigezogen. Schlichtweg ärgerlich.

    - Die Länge: Das Buch ist zu lang. Meines Erachtens hätte man 300 Seiten kürzen können und hätte immer noch einen Roman von respektabler Länge. Fans des Dunklen-Turm-Zyklus (mit dem ich nichts anfangen kann) mögen es anders sehen, aber mir scheint, es hätte dem Buch gut getan, hätten King und Straub die ganze Beschäftigung mit der Thematik rund um den dunklen Turm einfach bleiben lassen und sich stärker auf das schwarze Haus an sich konzentriert.

    Am Ende stehen den drei Pluspunkten also drei Minuspunkte gegenüber und ich bin da angekommen, von wo ich gestartet bin, bei drei Punkten. Das Buch ist ein an sich durchaus lesenswerter Roman, der jedoch an seiner Länge, einem schwachen Ende und einem langweiligen Hauptcharakter leidet. 

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    Dirk_Arnickes avatar
    Dirk_Arnickevor 5 Jahren
    Totale Enttäuschung

    Wie glücklich war ich, als ich vernahm, daß eines meiner Lieblingsbücher eine Fortsetzung bekommen sollte.
    Die Rede ist vom 1984 erschienenen "Talisman".
    "Das schwarze Haus" sollte die Geschichte weiterführen.

    Um so herber dann die Enttäuschung.
    Der Plot entwickelt sich kaum, ist zäh wie Konrads Spezialkleber, die Figuren bleiben flach und ein Spannungsbogen ist auch nirgends in Sicht.

    Eigentlich ist es nicht fair dieses Buch zu bewerten, denn ich habe es nie zu Ende gelesen.
    Andererseits ist vielleicht gerade das ein Grund, denn mich davon abzuhalten hat bisher kein anderes Buch geschafft.

    Wer den Talisman liebt : Finger weg vom schwarzen Haus.

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    M
    matthias_dubachvor 8 Jahren
    Rezension zu "Das schwarze Haus" von Peter Straub

    absolut genial, vorallem die vergleiche mit dem "ultimativen" (LSD) sind gelungen und ich denke die stilistische atmosphäre ist sicherlich peter straub zu verdanken.
    nur für hardcorefans und menschen die der talisman auch gelesen haben und noch mehr wollen.

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    S
    Simse Bookwormvor 10 Jahren
    Rezension zu "Das schwarze Haus" von Peter Straub

    Überzeugende Fortsetzung zum ersten Teil "Der Talisman". Die Schattenseite einer anderen Welt.

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    Belladonnas avatar
    Belladonnavor 10 Jahren
    Rezension zu "Das schwarze Haus" von Peter Straub

    Das einzige Stephen King Buch das bis jetzt bei mir durchgefallen ist!

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    skathi3000s avatar
    skathi3000vor 10 Jahren
    Rezension zu "Das schwarze Haus" von Peter Straub

    Ich habe es von der ersten bis zur letzen Seite verschlungen....und ich werde es wieder tun :)

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