Peter Straub , Stephen King Das schwarze Haus

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Inhaltsangabe zu „Das schwarze Haus“ von Peter Straub

Zwanzig Jahre nach "Der Talisman" haben sich die beiden Meister ihres Faches erneut zusammengetan, um die Geschichte des damals 12-jährigen Jack Sawyer weiterzuführen. Um einen unheimlichen Serienmörder zu stellen, muss Jack das schwarze Haus betreten – es ist der Eingang zu einer anderen Welt.

Interessante Geschichte, etwas viel Geschwafel

— Soeren
Soeren

Gelungene Fortsetzung von "Der Talismann". Sehr gutes Buch.

— Darius_Dreiblum
Darius_Dreiblum

Wie erwartet schwächer als der erste Teil. Außerdem fand ich den Schreibstil iwie sehr gewöhnungsbedürftig...

— Virginy
Virginy

Konnte den Vorgänger "Der Talisman" erwartungsgemäß nicht toppen, aber bleibt dennoch eine wirklich gelungene Fortsetzung mit Jack Sawyer.

— Flagg86
Flagg86

Als großer Fan von "Der Talisman" war ich schwer enttäuscht, da es mit dem alten Buch nur noch fragmenthaft zu tun hat.

— Ralph_Wiggum
Ralph_Wiggum

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  • Interessante Geschichte, etwas viel Geschwafel

    Das schwarze Haus
    Soeren

    Soeren

    07. August 2017 um 20:33

    Zwanzig Jahre lang mussten wir darauf warten, dass Peter Straub und sein Freund und Kollege Stephen King endlich die Fortsetzung zu "Der Talisman" schreiben. Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt, obgleich mir persönlich Jack Sawyers erstes Abenteuer besser gefallen hat. Ein Manko an dem Roman ist, dass es für 830 Seiten Text ein bisschen viel Geschwafel und dafür etwas zu wenig Handlung gibt. Ich finde, aus dem Roman  hätte man mehr machen können. "Das schwarze Haus" taucht auch nur in den letzten hundert Seiten aus und spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem ist es eine schöne Geschichte, die vielleicht sogar noch auf einen dritten Teil hoffen lässt.

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  • Das schwarze Haus

    Das schwarze Haus
    Virginy

    Virginy

    21. May 2016 um 17:42

    Jack Sawyer, inzwischen erwachsen, arbeitete als Polizist und hat einen geheimnisvollen Mörder gestellt, danach allerdings den Polizeijob an den Nagel gehängt. Trotzdem genießt er in French Landing, wo er lebt, ein hohes Ansehen und so bittet ihn Polizeichef Dale Gilbertson um Mithilfe, als die Kleinstadt von einer grausamen Mordserie an Kindern heimgesucht wird, die Leichen wurden versümmelt und teilweise gegessen. Vom Mörder, dem gehimnisvollen Fisherman, fehlt jede Spur. Zwanzig Jahre nach seinem Ausflug in andere Welten wird Jake von seltsamen Wachträumen heimgesucht, er erinnert sich langsam wieder an das größte Abenteuer seiner Kindheit und ahnt, das seine Träume mit den Morden in Verbindung stehen und er den Auslöser für die Bluttaten in jener anderen Welt suchen muß, die er immer noch betreten kann. In der Mutter eines verschwundenen Jungen findet er eine Verbündete, auch sie kennt die andere Seite und greift ihm, so gut es geht unter die Armen. Und dann wär da noch Henry, Dales Onkel, der Radiomoderator, der zwar blind ist, aber dennoch eine ganz eigene Sicht auf alles hat und mit dem Jack eine tiefe Freundschaft verbindet und die Motorradgang "Thunder Five", deren Anführer seinen Sohn an den Fisherman verloren hat... "Das schwarze Haus" ist die Fortsetzung von "Der Talisman" und erzählt die Geschichte des kleinen Jack, der inzwischen erwachsen geworden ist, weiter. Storytechnisch gibt es nix zu meckern, allerdings fand ich die Schreibweise diesmal sehr anstrengend, dieses ständige "laßt uns hierhin und dorthin fliegen und uns ein Auge auf dies oder das werfen" war einfach nicht meins, meinen Lesefluß hat das sehr gestört, deswegen gibts von mir 3,5 Punkte aufgerundet auf 4...

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Willkommen zurück "Travelling Jack"!

    Das schwarze Haus
    chuma

    chuma

    20. May 2015 um 18:06

    French Landing, ein idyllisches Städtchen im Bundesstaat Wisconsin ist Schauplatz der grausamen Verbrechen eines vermeintlichen Serienmörders. Die Zeitungen titulieren ihn als den "Fisherman", weil er Kinder entführt, sie ermordet und dann die Eltern der Opfer über Details seiner Verbrechen in Kenntnis setzt. Der hiesige Polizeichef Dale Gilbertson ist überfordert und bittet seinen Freund Jack Sawyer verzweifelt um Hilfe. Jack, mittlerweile 31 Jahre alt, der seinen Dienst als Lieutenant der Mordkommission in Los Angeles quittiert und sich in French Landing zur Ruhe gesetzt hat, verweigert Dale zunächst seine Hilfe. Doch als ein weiteres Kind verschwindet und nun auch die verzweifelten Eltern sich an Jack wenden, kann dieser seine Augen nicht mehr verschließen. Er beginnt den Spuren des Mörders zu folgen, die weit über die Grenzen von French Landing hinausführen. Gestaltung, Stil, Leseeindruck: Der Buchschnitt ist äußerst interessant, da er komplett in Schwarz gehalten ist. Bei meiner Hardcoverversion (RM Buch und Medien Vertrieb GmbH, ungekürzte Lizenzausgabe 2003) ist der Schutzumschlag glänzend schwarz und zeigt das Schwarze Haus im Anschnitt, auf dem Kopf stehend nebst Titel und Autorenduo. Entfernt man den Umschlag hält man ein vollständig schwarzes Buch in den Händen, das lediglich durch einen weißen Prägedruck auf dem Rücken und der Abbildung eines Hirschkäfers auf dem hinteren Buchdeckel innenseitig unterbrochen ist. Die Geschichte ist in vier Teile gegliedert, es gibt keinen Prolog, allerdings einen kurzen Epilog. Soweit ich das beurteilen kann, gibt es einen Haupterzählstrang, der wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte führt, hin und wieder jedoch durch Erinnerungen und kurze Rückblicke einzelner Charaktere ausgebaut wird. Eine weitere kleine Besonderheit: Es gibt in diesem Buch zwei Enden, auf die vom allwissenden Erzähler hingewiesen wird. Der Leser kann selbst entscheiden, wie weit er lesen möchte. Und das sollte er wirklich gut durchdenken. Allen, die "Der dunkle Turm" gelesen haben, dürfte das bekannt vorkommen. Überhaupt sind in "Das Schwarze Haus" sehr viele Verweise auf die Turm-Saga zu finden, was mich persönlich sehr gefreut hat. Einmal mehr ein Beleg für Kings Standpunkt, dass er nicht viele sondern eine große Geschichte schreibt. "Das Schwarze Haus" ist die Fortsetzung von "Der Talisman" (1984), kann unabhängig davon gelesen werden, wodurch möglicherweise jedoch einige Verständnisprobleme und Einfindungsschwierigkeiten entstehen könnten. Ich persönlich habe "Der Talisman" einige Monate zuvor gelesen und bin sehr froh darüber. Jack Sawyer, genannt "Travelling Jack", ist in "Der Talisman" 12 Jahre alt und hat eine besondere Begabung, mit der er verschiedene Welten bereisen kann. Um seine Mutter von einer schweren Krankheit zu heilen, "flippt" er in eine andere Welt, die er die Territorien nennt, um dort die Suche nach einem besonderen Gegenstand - dem Talisman - aufzunehmen. Seine Erlebnisse auf dieser Reise prägen den blonden Jungen sehr stark, der jedoch fast 20 Jahre später das Geschehene als Fantasie eines naiven Kindes abtut und sie nicht als real anerkennt. Beginnt man die Lektüre, so wird schnell klar, dass nicht nur der Titel und die Aufmachung ungewöhnlich sind: Der Leser wird vom allwissenden Erzähler der Geschichte abgeholt und mitgenommen. Wie ein Adler schweben wir so über French Landing, lernen seine Bewohner, das ansässige Altersheim, die Polizeistation und auch die wunderschöne Landschaft kennen. Kurz werden wir auf das Schwarze Haus aufmerksam gemacht und schon jetzt wird klar, dass es ein durch und durch böser Ort ist, der noch eine wichtige Rolle spielen wird. Peter Straub und Stephen King verstehen es wortgewaltig Bilder vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen, die so gestochen scharf sind, dass sie beinahe real erscheinen. Schon die ersten Seiten erzeugen eine einzigartige Stimmung, die mich sofort fesseln konnte. Nach der Einführung etlicher handlungstragender Personen, die mich allesamt auf ihre Weise für sich einnehmen konnten (selbst die Bösewichte), treffen wir Jack Sawyer wieder und erfahren, wie er nach French Landing gekommen ist. Es ist immer wieder schön, alte Bekannte neu kennenzulernen. So auch dieses Mal. Zum weiteren Verlauf der Geschichte möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, nur soviel: Nach einem ruhigen Beginn, nimmt die Spannung stetig zu. Das Buch vereint Elemente des Fantasy-, Krimi-, Horror- und Romangenres, die unglaublich wortgewaltig zusammengefügt werden. Mich konnte "Das Schwarze Haus" mehr fesseln als sein Vorgänger, welcher mich schon sehr begeistert hat. Über eine mögliche Fortsetzung der Geschichte würde ich mich sehr freuen. Fazit: Ein Buch mit über 800 Seiten Länge, das jedoch zu keiner Zeit langweilig ist. Fantastische Bilder, durch eine eingängige Sprache herausgeformt; detailliert gezeichnete und charismatische Charaktere als Gegenpol zu durchweg bösen Figuren und natürlich ein unglaublich sympathischer Protagonist mit Fehlern und Vorzügen, der seine Berufung, seinen Mut und damit sich selbst wiederfindet. Eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit von zwei großartigen Autoren. Lesen, Lesen, Lesen!

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  • Durchaus lesenswerter Horrorroman mit einigen Schwächen

    Das schwarze Haus
    tuman7

    tuman7

    10. January 2014 um 02:39

    Der Rezension voranschicken muß ich die Bemerkung, daß ich den Vorgänger des Schwarzen Hauses, Der Talisman nicht gelesen habe. Hätte ich das getan, würde ich vielleicht einige Details anders beurteilen, aber da das Schwarze Haus auch für sich allein stehend ohne Probleme verständlich ist, nehme ich mir die Freiheit, es eben auch als einzelnes Werk zu bewerten. Bei einer Zusammenarbeit von King und Straub gehe ich zunächst einmal von einem mindestens durchschnittlichen Buch aus, d.h. ich setze am Anfang zunächst drei von fünf Punkten voraus und schaue dann, was diese Bewertung in die eine oder andere Richtung verändert. Fangen wir mit den positiven Aspekten des Buches an: + Die Erzählstruktur: King und Straub entscheiden sich für eine etwas ungewöhnliche Erzählweise, indem sie dem Erzähler einen räumlichen Platz zuweisen. Gleichsam jeweils über den wechselnden Orten des Geschehens schwebend sieht der Erzähler zu einem bestimmten Zeitpunkt nur das, was die räumliche Perspektive erlaubt. Auch wenn einige Leser diese ungewöhnliche Erzählweise kritisieren, finde ich, daß man sich, wenn man sich an sie gewöhnt hat, gut mit an den Ort des Geschehens genommen fühlt. + Wendell Green: Mit Sicherheit ist Wendell Green einer der widerwärtigsten Charaktere, die ich aus Werken Kings kenne, aber schriftstellerisches Talent zeigt sich eben auch darin, das Widerwärtige darzustellen. Und das gelingt den Autoren hier meisterhaft. Praktisch bei jedem Auftreten Greens merkt man, wie man, im vollen Bewußtsein, daß Green ja nur eine literarische Figur ist, beinahe physisch spürbare Aggressionen gegenüber diesem Charakter entwickelt. + Das schwarze Haus selbst: Die Episoden die sich um das titelgebende schwarze Haus abspielen sind stimmungsvoll, gut geschrieben und spannend zu lesen. Eigentlich könnten also sechs von fünf Punkten vergeben werden - allerdings gibt es auch einige Aspekte des Buches, die den Gesamteindruck merklich trüben: - Der Held des Romans: Jack Sawyer ist als Hauptcharakter einfach unerträglich langweilig. Eine rundum edle und gute Person ohne Ecken und Kanten, ohne die kleinste persönliche Eigenheit, ohne auch nur den geringsten "Spleen". Unwillkürlich fragt man sich, warum die Autoren ihn nicht gleich mit einem Heiligenschein ausgestattet haben. Konsequent wäre es gewesen. - Das Ende: Eigentlich hat das Buch zwei Enden - eins, das die Geschichte um das schwarze Haus abschließt und ein zweites, das die Geschichte um Jack Sawyer zu Ende bringt. Das zweite ist überflüssig, das erste ist schwach, sehr schwach. Ich bin in mehr als einem Fall mit Kings Enden unzufrieden, aber das hier erzählte Ende ist konfus, uninspiriert und an den Haaren herbeigezogen. Schlichtweg ärgerlich. - Die Länge: Das Buch ist zu lang. Meines Erachtens hätte man 300 Seiten kürzen können und hätte immer noch einen Roman von respektabler Länge. Fans des Dunklen-Turm-Zyklus (mit dem ich nichts anfangen kann) mögen es anders sehen, aber mir scheint, es hätte dem Buch gut getan, hätten King und Straub die ganze Beschäftigung mit der Thematik rund um den dunklen Turm einfach bleiben lassen und sich stärker auf das schwarze Haus an sich konzentriert. Am Ende stehen den drei Pluspunkten also drei Minuspunkte gegenüber und ich bin da angekommen, von wo ich gestartet bin, bei drei Punkten. Das Buch ist ein an sich durchaus lesenswerter Roman, der jedoch an seiner Länge, einem schwachen Ende und einem langweiligen Hauptcharakter leidet. 

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  • Totale Enttäuschung

    Das schwarze Haus
    Dirk_Arnicke

    Dirk_Arnicke

    07. October 2013 um 11:35

    Wie glücklich war ich, als ich vernahm, daß eines meiner Lieblingsbücher eine Fortsetzung bekommen sollte. Die Rede ist vom 1984 erschienenen "Talisman". "Das schwarze Haus" sollte die Geschichte weiterführen. Um so herber dann die Enttäuschung. Der Plot entwickelt sich kaum, ist zäh wie Konrads Spezialkleber, die Figuren bleiben flach und ein Spannungsbogen ist auch nirgends in Sicht. Eigentlich ist es nicht fair dieses Buch zu bewerten, denn ich habe es nie zu Ende gelesen. Andererseits ist vielleicht gerade das ein Grund, denn mich davon abzuhalten hat bisher kein anderes Buch geschafft. Wer den Talisman liebt : Finger weg vom schwarzen Haus.

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  • Rezension zu "Das schwarze Haus" von Peter Straub

    Das schwarze Haus
    matthias_dubach

    matthias_dubach

    17. January 2011 um 18:01

    absolut genial, vorallem die vergleiche mit dem "ultimativen" (LSD) sind gelungen und ich denke die stilistische atmosphäre ist sicherlich peter straub zu verdanken.
    nur für hardcorefans und menschen die der talisman auch gelesen haben und noch mehr wollen.

  • Rezension zu "Das schwarze Haus" von Peter Straub

    Das schwarze Haus
    Simse Bookworm

    Simse Bookworm

    11. March 2009 um 00:43

    Überzeugende Fortsetzung zum ersten Teil "Der Talisman". Die Schattenseite einer anderen Welt.

  • Rezension zu "Das schwarze Haus" von Peter Straub

    Das schwarze Haus
    Belladonna

    Belladonna

    08. January 2009 um 14:54

    Das einzige Stephen King Buch das bis jetzt bei mir durchgefallen ist!

  • Rezension zu "Das schwarze Haus" von Peter Straub

    Das schwarze Haus
    skathi3000

    skathi3000

    12. September 2008 um 09:04

    Ich habe es von der ersten bis zur letzen Seite verschlungen....und ich werde es wieder tun :)

  • Rezension zu "Das schwarze Haus" von Peter Straub

    Das schwarze Haus
    crazychick

    crazychick

    28. September 2007 um 15:26

    Wie so oft beginnt Stephen King umschweifend, damit man sich in die Story und Figuren einleben kann. Zum Ende hin wird es spannend und fantastisch.

  • Rezension zu "Das schwarze Haus" von Peter Straub

    Das schwarze Haus
    Uyulala

    Uyulala

    30. April 2007 um 10:18

    Das Buch ist spannend und überrascht einen immer wieder. An manchen Stellen zieht es sich ein wenig.