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Soeren

vor 2 Monaten

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Buchtext:
Wie aus dem Nichts ist der mysteriöse Blaue-Rose-Mörder, der vor dreißig Jahren eine ganze Stadt in Aufruhr versetzt hat, wieder aufgetaucht und treibt erneut sein Unwesen. Ein unheimlicher Mörder, mit dem Tim Underhill noch eine alte Rechnung zu begleichen hat...

In unnachahmlicher Manier gelingt es Peter Straub, die Abgründe der menschlichen Seele auszuleuchten und darin die Ursprünge es Bösen aufzuspüren. Ein Roman, der süchtig macht und erneut beweist, dass Peter Straub zu Recht in einem Atemzug mit Stephen King genannt wird.

Meine Kritik:  
Gleich das Wichtigste vornweg: Der Schlund ist eines der genialsten Bücher, das ich je gelesen habe. Selten zuvor habe ich ein derartig spannendes Buch gelesen. Auf seinen über 800 Seiten gibt es ständig Wendungen, so dass man sich bis zum Schluss nie sicher sein kann, wer der Blaue-Rose-Mörder letztendlich ist.

Der Anfang von Der Schlund wirkt etwas schleppend, aber diese langen Erklärungen und Erzählungen über den Vietnam-Krieg müssen sein, damit man später im Buch bestimmte Hinweise richtig verstehen kann.

Hut ab vor diesem Buch. Es gibt kaum ein besseres.

Info:
Um wirklich alles zu verstehen empfiehlt es sich vorher Peter Straubs Romane "Koko" und "Mystery" zu lesen. Zusammen ergeben diese drei Bücher nämlich den Blaue-Rose-Zyklus. In allen drei Büchern tauchen dieselben Personen auf bzw. es werden Personen aus den anderen Büchern immer wieder erwähnt.


Autor: Peter Straub
Buch: Der Schlund
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