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Soeren

vor 6 Monaten

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Als großer Fan von Peter Straubs Romanen konnte ich mir die Graphic Novel "Green Woman" nicht entgehen lassen. Zumal es darin um den mysteriösen "Blaue Rose"-Zyklus geht, der sich durch etliche von Straubs Romane zieht. Vor ein paar Jahren hatte ich bereits die englische Fassung der Graphic-Novel gelesen und fand sie damals etwas wirr. Ich schob das auf offenbar dafür nicht ausreichende Englisch-Kenntnisse, aber auch beim Lesen der deutschen Fassung hatte ich einige Probleme damit, der Handlung zu erfolgen.
Der Grund dafür leuchtet mir inzwischen ein: Die Geschichte ist etwas bruchstückhaft und stellenweise surreal – wie ein waschechter Albtraum. Und auch genauso brutal. Die Jagd nach dem Serienmörder FB erinnert sowohl in Handlung als auch Stimmung zudem etwas an die TV-Serie „True Detective“. Was nicht die schlechteste Referenz ist.
Um die Graphic Novel und die Zusammenhänge besser zu verstehen, wäre es definitiv nicht verkehrt, wenn man vorher Peter Straubs "Blaue Rose“-Roman-Trilogie („Koko“, „Mystery“ und „Der Schlund“) gelesen hat. Auf jeden Fall letzteren. Aber diese Bücher sollte man sich ohnehin zu Gemüte führen. Die sind nämlich richtig, richtig klasse.

Autor: Peter Straub
Buch: Green Woman
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