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Soeren

vor 2 Monaten

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Auf "Das Haus der blinden Fenster" habe ich mich ganz besonders gefreut. Endlich hat Peter Straub wieder eine Geschichte über die "Blaue Rose" - Stadt Millhaven geschrieben. Endlich hat Peter Straub wieder eine Geschichte mit den Blaue Rose-Protagonisten Tim Underhill und Tom Pasmore geschrieben. Zwar ist "Das Haus der blinden Fenster" ein direkter Nachfolger der drei Blaue Rose - Romane, dennoch werden die früheren Ereignisse nur kurz und beiläufig erwähnt und haben im Grunde genommen nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun.

Tim Underhill ist auch diesmal die Hauptperson, dennoch werden manche Kapitel direkt aus der Sicht seines Neffen Mark geschrieben. Das ständige Springen zwischen den Perspektiven ist etwas anstrengend, gleichzeitig eröffnet es aber auch ganz neue Blickwinkel auf die Geschichte.

Der Anfang von "Das Haus der blinden Fenster" ist noch etwas schleppend, aber die Spannung baut sich immer mehr auf, bis man den knapp 400seitigen Thriller irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ein weiteres Mal ist Peter Straub ein großartiger Roman gelungen. Weiter so.

Autor: Peter Straub
Buch: Haus der blinden Fenster
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