Peter Straub Mystery

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 14 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(3)
(4)
(7)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Mystery“ von Peter Straub

524 S. (Quelle:'Flexibler Einband/01.04.1994')

Peter Straub versteht es in Mystery meisterhaft, Spannung und Faszination auszulösen, sodass dieses Buch echt Suchtcharakter entwickelt.

— Soeren

Peter Straub verwirrt mit unzähligen Details und bringt damit die Handlung zum Erliegen. Mir hat sich die Geschichte nicht erschlossen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Krimi & Thriller

Flugangst 7A

Verstörend, beklemmend und mit einem Wahnsinnsplot!

Johanna_Torte

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Sehr schlechter Anfang, wurde dann aber etwas besser. Trotzdem nicht warm geworden

ReadAndTravel

Sturzflug (Ryder Creed 3)

Absoluter Kracher mit einem tollen Book-Boyfriend!

AmyJBrown

Solange du atmest

Ein seichter Thriller, der durch den leichten, absolut angenehmen Schreibstil und eine Familiengeschichte besticht, die man lesen will.

nessisbookchoice

Stille Wasser

spannender Thriller, Wahnvorstellung oder Realität?

janaka

Hex

unglaublich fesselndes Buch

Sandra1978

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Meisterhaft, spannend, kann süchtig machen

    Mystery

    Soeren

    07. August 2017 um 18:43

    Meine Buchbeschreibung:Tom Pasmore war kein Junge wie jeder andere. Nach einem schweren Autounfall muss er ein Jahr mit der Schule aussetzen und entdeckt seine Liebe zur Literatur. Er saugt ein unglaublich großes Bücherwissen auf und lernt anhand vieler (Kriminal)-Bücher auf bestimmte Details und Hinweise zu achten, die anderen einfach entgehen. Dadurch hilft er anonym bei einem Mordfall mit, bringt damit jedoch eine Lawine ins Rollen, mit der er niemals gerechnet hätte.Toms findet auch heraus, dass sein alter Nachbar Lamont von Heilitz der Shadow ist. Jener Meisterdetektiv, der in der Vergangenheit bei der Aufklärung unzähliger Verbrechen geholfen hat. Gemeinsam versuchen die beiden Licht in die Dunkelheit zahlreicher Geheimnisse zu bringen und bemerken kaum, in welch große Gefahr sie sich damit begeben.Meine Kritik:  Beim Lesen von Mystery war ich echt von den Socken! Selten zuvor habe ich ein derartig geniales Buch gelesen. Es gibt so viele Details und Nebeninformationen, die erst nach und nach ihren wahren Sinn offenbaren. Peter Straub versteht es in Mystery meisterhaft, Spannung und Faszination auszulösen, sodass dieses Buch echt Suchtcharakter entwickelt.Info:Dies ist das zweite Buch der Blauen Rose - Saga. Einige Personen aus Mystery tauchen im genialen Roman Der Schlund auf. Obendrein gibt es zahlreiche Andeutungen über die Blauen Rose - Morde.Es empfiehlt sich daher, dieses Buch nach "Koko", als zweites aus der Blauen Rose - Saga zu lesen, damit man spätere Bemerkungen und Querverweise richtig versteht. 

    Mehr
  • Erwartungen nicht erfüllt - schade

    Mystery

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2014 um 18:34

    „Mystery“ - dieser verheißungsvolle Titel löste in mir eine ganze Menge Vorstellungen aus. Und auch der Autor Peter Straub erzeugte in mir eine gewisse Erwartungshaltung. Spannung, leichter Grusel und eine geheimnisvolle Handlung hoffte ich in dem Buch zu finden. Irgendwie kam es dann aber anders... Detektive ermitteln in der Vergangenheit Eine Insel der USA ist der Ort der Handlung. Dort wird der zehnjährige Tom Pasmore auf der Flucht vor aggressiven Jugendlichen von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Mehrere Monate liegt er im Krankenhaus und bekommt Anfangs nur schemenhaft mit, was um ihn herum geschieht. Er weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass einige Personen, denen er während seines Krankenhausaufenthaltes begegnet, später eine entscheidende Rolle in seinem Leben spielen werden. Dann ein Sprung um mehrere Jahre: Tom ist 17, seine Mutter ein nervliches Wrack, sein Vater stets schlecht gelaunt und mit seinem Leben unzufrieden. Und auch zu seinem reichen und dominanten Großvater hat er keine besonders gute Beziehung. In dieser Zeit freundet sich Tom mit dem geheimnisvollen und zurückgezogen lebenden Lamont von Heilitz an. Tom muss feststellen, dass sich hinter der unergründlichen Fassade des Mannes ein genialer Detektiv verbirgt, der einst eine gewisse Berühmtheit besaß. Tom ist besonders deshalb fasziniert von den Geschichten, die von Heilitz erzählt, weil auch er selbst einem nie wirklich geklärten, angeblichen Selbstmord auf die Spur gekommen ist. Eine Spur, die einst auch von Heilitz verfolgt hat. Gemeinsam machen sie sich an die Aufklärung, was Tom schließlich in Lebensgefahr bringt. Der Ort des Geschehens Um diesen Handlungsrahmen spannt sich eine Geschichte, in die wirklich einzusteigen mir während des Lesens kaum gelungen ist. Zu viele Personen verhalten sich unergründlich bis unlogisch, zu bizarr sind die Handlungsorte und dann noch diese seltsamen Straßennamen. Möglicherweise liegt es an der schlechten deutschen Übersetzung, dass die Fahrten von Tom durch die Stadt Mill Walk mal durch eine normal benannte „Eastern Shore Road“ führen, dann aber wieder durch die „Calle Hoffmann“ oder „Calle Burleigh“. Mag sein, dass es Straßen in den USA gibt, die solche Namen besitzen, aber deren ständige Aufzählung bei Toms Fahrten durch die Stadt tragen nicht gerade zum Fluss der Geschichte bei.  Die Protagonisten Die Charaktere, allen voran der des Tom Pasmore, sind im Gegensatz zur verwirrenden Stadt, meist völlig konturlos. Bis auf einige wenige „Höhepunkte“ drängt sich mir das Gefühl auf, Tom nimmt an der Handlung nur als Zuschauer teil. Die Erzählung ist statisch, Emotionen, Gefühle oder Beweggründe für die Handlungsweisen des Jungen besitzen nur selten die Fähigkeit, eine Spannung zu erzeugen. Tom verliebt sich in die Tochter eines reichen Ehepaars und schläft sogar mit ihr. Doch er reagiert nur mäßig besorgt, fast schon teilnahmslos, als sie auf einer großen Feier der reichsten Familie der Insel als Verlobte des arroganten Sohnes präsentiert wird. Selbst die Sorge um seine psychisch labile Mutter, die von seinem Großvater beherrscht wird, oder die Streitereien mit seinem Vater finden irgendwie nur beiläufig und weitgehend emotionslos statt. Höhepunkte sind die Szenen, in denen von Heilitz auftritt. Dies ist der einzige Charakter, der in gewisser Weise Tiefgang besitzt – zumindest im Vergleich zu den übrigen Protagonisten. Und in seiner Gegenwart liefert auch der Charakter Tom Pasmore seine emotionsreichsten Leistungen. Fazit Die Kriminalgeschichte, in der sich die Handelnden bewegen, hat sich mir nicht so recht erschließen wollen. Zu viele waren involviert, Namen und Orte in Verbindung zu bringen war aufgrund ständiger Rückblicke nur schwer möglich. Alles wirkte auf mich verwirrend und fügte sich erst ganz am - zugegebenermaßen überraschenden - Ende zumindest teilweise zusammen.  600 Seiten lang hatte Peter Straub Zeit, mich in eine Geschichte zu entführen, die aufgrund eines durchaus interessanten Handlungsortes und einer ganzen Reihe von Personen mit Potenzial eine gute hätte werden können. Doch mir ist es nicht gelungen, in die emotions- und weitgehend spannungslos dahin plätschernde Handlung mit unzähligen verwirrenden Details hinein zu finden. Am Ende schafft es der Autor zwar kurz, mich zu fesseln – auch weil erst dann einige Dinge klarer werden - doch entschädigt dies kaum für die Anstrengung, die es erforderte, mich durch die übrigen 500 Seiten zu quälen. Schade, denn von Peter Straub hätte ich wirklich mehr erwartet. Übrigens: Weshalb Tom Pasmore am Anfang der Geschichte zunächst fast sterben muss, ist mir bis zum Schluss nicht klar geworden.

    Mehr
  • Rezension zu "Mystery" von Peter Straub

    Mystery

    The iron butterfly

    16. February 2010 um 17:52

    Tom Pasmore…wer ist Tom Pasmore? Tom, Filius einer reichen Familiendynastie auf Mill Walk gehört nicht in diese Welt. Bereits in früher Kindheit wird er von unerklärlichen Gefühlen und Gedanken getrieben, er erleidet einen schweren Verkehrsunfall und durchlebt zum ersten Mal seine persönliche Hölle. Alles um ihn herum erscheint surreal, fremdbestimmt und konstruiert. Tom Pasmore ist sprichwörtlich im falschen Film. Die Bekanntschaft mit Lamont von Heilitz, dem mysteriösen und zurückgezogen lebenden Nachbarn, lockt Tom aus der Reserve. Er versorgt ihn nicht nur mit Lektüren, nein er macht ihn auch neugierig auf das Leben an sich. Von Heilitz, früher einmal ein berüchtigter Detektiv scheint Tom inspirieren, aber auch nutzen zu wollen. Stellenweise kann sich Tom niemandes Freundschaft sicher sein. Trotzdem lebt er auf, entwickelt sich und stellt fest, dass viel mehr Leben in ihm steckt als er selbst angenommen hatte. Unzweifelhaft ist Pasmore ein überaus intelligenter und umgänglicher Mensch, aber das öffnet ihm nicht alle Türen und der Sommer in Eagle Lake, nein sein ganzes Leben, stellt höchste Ansprüche an sein Kombinationsgeschick und seinen Schutzengel. Die Grundstimmung in Mystery von Peter Straub ist düster, da hilft es auch nicht, dass Mill Walk eine Insel in der Karibik ist und Eagle Lake ein Ausflugsdomizil für Betuchte. Alles erscheint von Misstrauen und dunklen Machenschaften getränkt. Mehr als einmal stellt sich für Tom die Frage, wie tief er und seine Familie in diesem Sumpf der Intrigen bereits versunken sind. „Ich habe gerade herausgefunden, dass ich nicht der bin, für den ich mich gehalten habe.“ „Du warst nie der, für den du dich gehalten hast.“ „Vielleicht war niemand der, für den ich ihn gehalten habe.“ Eine Geschichte um die Entdeckung von Tom Pasmores Selbst und eine Detektivegeschichte mit dem typischen Straub Mystery-Touch. Es gibt viel zu entdecken!

    Mehr
  • Rezension zu "Mystery" von Peter Straub

    Mystery

    simoneg

    16. June 2009 um 14:26

    Die geheimnisvolle Geschichte eines Jungen auf einer Insel: Tom macht bedrohliche Erfahrungen mit der Wirklichkeit und verfängt sich dabei immer auswegloser in einem Netz, das aus Verbrechen und Gewalt, Korruption und Vertuschung, Schuld und Sühne geknüpft ist. Wie ein böser Schatten lastet die Vergangenheit auf der Gegenwart, dringt ein in ein Labyrinth unheimlicher, undurchschaubarer Ereignisse... Ich habe es versucht, aber irgendwie liegt mir das Genre nicht.

    Mehr
  • Rezension zu "Mystery" von Peter Straub

    Mystery

    Sonoris

    08. May 2009 um 19:00

    Nachdem ich mich nun durch den 1. Teil dieser Trilogie durchgequält hatte, habe ich mich an den 2. Teil begeben. Der Klappentext sagte mir zunächst recht wenig. Weder versprach er mir, dass das Buch thematisch besonders spannend sein würde, noch hat mich dieser, wie bei „Koko“ abgeschreckt. Ein Junge namens Tom macht auf einer Insel schreckliche Erfahrungen mit der Wirklichkeit, heißt es dort unter anderem. So begab ich mich mit einer sehr geringen Erwartung an „Mystery“. Nach den ersten Seiten war ich nicht sonderlich begeistert, spielte doch diese Geschichte auf einer Insel, die es gar nicht gibt, wie es Peter Straub gleich klarstellte. Ich weiß nicht warum, aber mit Fantasygeschichten habe ich meine Schwierigkeiten, genauso wie mit surrealen Geschichten, die traumhaft und unrealistisch wirken. Und genau dies kristallisierte sich beim weiteren Lesen heraus. Vieles wirkte besonders am Anfang nicht real existent. Ich hatte das Gefühl, dass die Welt, in der sie leben, von Außen – ähnlich dem Film „Die Truman Show „ – konstruiert wurde und gesteuert wird. Zudem konnte ich die Geschichte keiner Zeit zuordnen, schien die Hauptstraße gleichermaßen von Pferdekutschen, Automobilen und Fahrrädern befahren zu sein. Erst später zeigte sich, dass sie in der Gegenwart spielen muss. Nichtsdestotrotz blieb bei mir das Gefühl die Geschichte spiele in einer zurückliegenden Zeit, im 19. Jahrhundert vielleicht. Weiterhin schienen die Erlebnisse aus einer großen Distanz heraus geschildert zu sein. Ein Traum des Protagonisten beispielsweise wurde nacherzählt, er wurde nicht erlebbar geschildert. Die ganze Geschichte wurde linear erzählt, sie entwickelte sich erst im Laufe der Zeit. Anfangs wurde die Situation beschrieben, in der sich Tom befindet. Später deutete es sich an, wohin diese Geschichte dann führen würde. Entsprechend hat mich das Buch auf den ersten 300 Seiten nicht sonderlich gefesselt oder berührt. Dann aber, ab den nächsten bzw. letzten 300 Seiten des Buches als Tom nun in Gefahr geriet und er sich immer mehr in die Ereignisse verstrickte, nahm die Spannung zu. Gleichzeitig erschienen für mich der Ort und die Charaktere realer, was zusätzlich zu der entstehenden Spannung sowie zur Tiefe beitrug. In „Mystery“ gibt es nur wenige Bezüge zu „Koko“, ich behaupte sogar, dass es nicht zwingend notwendig ist, „Koko“ gelesen haben zu müssen, um „Mystery“ verstehen zu können. Aber ich möchte auch nicht zu vorschnell urteilen, gibt es doch noch den dritten und letzten Teil dieser Blaue-Rose-Trilogie „Der Schlund“, vielleicht verbindet dieser die ersten beiden Teile. Auf jeden Fall hoffe ich, dass „Der Schlund“ das doch recht offene Ende von „Mystery“ zu schließen und die entstandenen Fragen zu beantworten weiß.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks