Peter Straub Schattenstimmen

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Inhaltsangabe zu „Schattenstimmen“ von Peter Straub

Das Böse hat einen Namen Eine Kinderbuchautorin hat gerade erst ihr Trauma überwunden, nachdem ihr Mann und ihre Tochter ermordet worden waren. Bei einer Lesung trifft sie auf einen anderen Autor, der in seiner Kindheit seine Schwester auf tragische Weise verloren hat. Als er die Autorin sieht, ist er entsetzt, denn sie sieht genauso aus wie die Heldin in dem Buch, an dem er gerade arbeitet. Und sie scheint dem gleichen verhängnisvollen Schicksal entgegenzugehen. Ausgezeichnet mit dem »Bram-Stoker-Award«.

Trotz des gleichen Helden früherer Abenteuer und Handlungsorte reicht dieser Roman nicht an frühere Glanzwerke heran

— Soeren

Mich lässt dieses Buch sehr ratlos zurück – es ist verwirrend, undurchsichtig und schwer zu begreifen.

— Krimifee86

Gut umgesetzte Idee des Horrors um das Auferstehen einer Romanfigur und die Folgen für die eigene Realität...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Unglaublich gruselig und verstörend, dabei spannend bis zur letzten Seite.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Schattenstimmen

    Soeren

    07. August 2017 um 19:38

    Kurzbeschreibung:Das Buch wird anfangs auf zwei Ebenen erzählt: zum einen aus der Sicht des Schriftstellers Tim Underhill, der Peter-Straub-Fans bereits aus Büchern wie "Koko" und "Der Schlund" bekannt ist. Die Handlung knüpft an das Ende des letzten Straub-Romans "Das Haus der blinden Fenster" an und spielt nur kurze Zeit danach. Tim Underhill bekommt Emails mit merkwürdigen Botschaften und versucht ihnen auf den Grund zu gehen.Zum anderen aus der Sicht der Kinderbuchautorin Willy Patrick, die nach langem Trauern den Tod ihres Mann und ihrer gemeinsamen Tochter überwunden hat und nun wieder heiraten möchte. Durch Zufall findet sie heraus, dass ihr Verlobter jedoch nicht so brav und unschuldig ist, wie er immer zu sein vorgibt. Sie sieht keine andere Möglichkeit als die Flucht.In einer Buchhandlung trifft sie auf den Schriftstellerkollegen Tim Underhill, der gerade eine Lesung hält. Tim ist überrascht und fasziniert zugleich, da Willy eigentlich die Heldin seines neusten Romans "In the night room" ist. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wie sie sich überhaupt treffen konnten und welcher Grund hinter alledem steckt. Ihre Suche führt sie dabei in Tims Heimatstadt Millhaven (ebenfalls bekannt aus "Der Schlund") und dem alten Joseph-Kalender-Haus, um das es bereits in "Das Haus der blinden Fenster" ging. Meine Kritik: Das Buch fängt recht interessant an, enthält auf dem Weg zur Auflösung jedoch einige Längen. Zweifelsohne ist Peter Straub mit "Schattenstimmen" ein weiteres gutes Buch gelungen, aber trotz des gleichen Helden früherer Abenteuer und Handlungsorte reicht dieser Roman nicht an frühere Glanzwerke wie "Mystery" oder "Der Schlund" heran. Dafür ist die Geschichte trotz zweier anfangs parallel laufender Handlungsfäden einfach viel zu gradlinig erzählt.Ein weiterer Minuspunkt ist, dass Straub trotz Millhaven nicht einmal auf die Blaue-Rose-Ereignisse Bezug nimmt. Wenigstens eine Randbemerkung über Tims guten Freund Tom Passmore hätte kommen müssen.Dank des Endes bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft (mindestens) einen weiteren Tim-Underhill-Roman geben wird. Wenn Peters Straub seinen Helden beim Wort nimmt, heißt der Roman dann vielleicht sogar "Kalenders Reich", nachdem sich Tim Underhill ja vorgenommen hat, ein solches Buch zu schreiben. Man darf also gespannt bleiben.

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  • Wenn Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen

    Schattenstimmen

    Krimifee86

    26. August 2016 um 12:53

    Klappentext: Eine Kinderbuchautorin hat gerade erst ihr Trauma überwunden, nachdem ihr Mann und ihre Tochter ermordet worden waren. Bei einer Lesung trifft sie auf einen anderen Autor, der in seiner Kindheit seine Schwester auf tragische Weise verloren hat. Als er die Autorin sieht, ist er entsetzt, denn sie sieht genauso aus wie die Heldin in dem Buch, an dem er gerade arbeitet. Und sie scheint dem gleichen verhängnisvollen Schicksal entgegenzugehen.Cover: Das Cover gefällt mir gut, auch wenn ich abgesehen von dem Messer nicht so richtig erkennen kann, was es eigentlich darstellen soll. Aber es sieht irgendwie düster und unheimlich aus und passt daher optimal zum Buch.Schreibstil: Der Schreibstil von Peter Straub hat mir sehr zugesagt. Das Buch war sehr spannend geschrieben, wechselte zwischen den Perspektiven und den Erzählarten (dritte Person, E-Mails/Chats, Tagebucheinträge) und war schon alleine was das angeht, sehr vielseitig. Auch haben mir die Charakterisierungen gut gefallen. Auch wenn ich die meisten Personen in dem Roman nicht sonderlich mochte, habe ich ihnen ihre Handlungsweisen stets abgenommen und fand sie meistens logisch und nachvollziehbar.Kritisieren muss ich die E-Mails von Cyrax. Ich habe nichts verstanden. Das war vielleicht auch so beabsichtigt, aber dieses seitenlange Geschwafel über Dinge, die ich nicht wirklich verstehe, war dann doch zu viel des Guten. Vielleicht hätte ich hier aufmerksamer lesen sollen und vielleicht habe ich dadurch dass ich es nicht getan habe, etwas Wichtiges verpasst. Aber ich habe einfach nie so richtig begriffen, was Cyrax im Endeffekt von Tim wollte und was das alles sollte.Die Story: In dem Roman „Schattenstimmen“ werden zunächst zwei Geschichten parallel erzählt. Die der Autorin Willy, die vor kurzem ihren Mann und ihre Tochter verloren hat und sich langsam wieder ein neues Leben aufbaut sowie die des Autors Timothy (Tim), der von merkwürdigen E-Mails verfolgt wird, die aus dem Jenseits zu stammen scheinen. Als beide Autoren sich bei einer Lesung von Tim treffen wird klar, dass Willy dem Buch entspringt, an dem Tim gerade arbeitet. Die beiden machen sich quer durch die USA auf den Weg zu dem Ort, an dem der Roman spielt und wo Tim laut den Anweisungen aus dem Jenseits eine Wiedergutmachung zu leisten hat und dann… Tja, ich mag hier weder spoilern noch kann ich für mich so richtig sagen, was dieses „und dann“ ist. Denn die Geschichte ist zwar voll spannender Verfolgungsjagden und dergleichen, aber wieso, weshalb und was vor allem der eigentliche Zweck hinter all dem ist… So richtig begriffen habe ich das nicht.Fazit: Mag sein, dass ich dieses Buch nicht mit der dafür nötigen Konzentration gelesen habe. Oder dass es einfach nicht mein Genre war, denn ich kann im Allgemeinen wenig mit mystischen / spirituellen Dingen anfangen. Wie auch immer lässt mich das Buch irgendwie ratlos zurück. Ich weiß nicht, was ich von dem allen halten soll. Mir fehlt irgendwie eine Quintessenz, eine Lösung, die Erkenntnis was das eigentlich alles sollte. In Ermangelung all dieser Punkte kann ich für dieses nichtsdestotrotz spannend geschriebene Buch nur zwei Punkte geben.

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