Die Gerechte

von Peter Swanson 
4,3 Sterne bei167 Bewertungen
Die Gerechte
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (138):
liestsichguts avatar

Absolut überraschender Thriller, von dem ich wenig erwartet und viel bekommen habe.

Kritisch (5):
FranziMehrspasss avatar

Nach der Hälfte abgebrochen, die Charaktere gehen mir alle auf die Nerven und Spannung kommt auch keine auf

Alle 167 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Gerechte"

Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient ...

Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734106804
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:27.12.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.01.2017 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    moccabohnes avatar
    moccabohnevor einem Monat
    Die Rachegöttin

    In einer Flughafenlounge lernt Ted Severson eine attraktive, junge Frau  namens Lily kennen. Nach einigen Drinks vertraut er ihr an, dass seine Ehefrau ihn betrügt und beichtet ihr seine Mordpläne. Völlig überraschend stimmt Lily ihm zu und bietet ihm seine Hilfe beim Mord an seiner Ehefrau an.    

    Ab diesem Moment nimmt die Geschichte seinen Lauf, die sich wie eine Achterbahnfahrt anfühlt. Immer wieder neue Wendungen, nichts Vorhersehbares.

    Das Buch ist selbst in drei Teile geteilt, jedes Kapital hat als Überschrift den Namen des Protagonisten.  So sieht man die Handlung aus verschiedenen Perspektiven und erfährt  die Beweggründe der einzelnen Personen.  Die Protagonisten sind so gut beschrieben, dass man selbst den Mordlüsternen Sympathien zu schreibt.

    Die Geschichte ist absolut durchdacht und sehr spannend geschrieben, der Spannungsbogen bleibt die ganze Zeit auf hohem Niveau und bis zum Schluss ist das Ende nicht vorhersehbar.

    Ein absolut lesenswertes Buch!

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    AmeLies avatar
    AmeLievor einem Monat
    Kurzmeinung: Genial konstruierter Thriller mit abgrundtief bösen Charakteren.
    Genial konstruierter Thriller mit abgrundtief bösen Charakteren

    Inhalt
    Als Ted Severson in einer Londoner Flughafenbar die attraktive Lily kennen lernt, vertraut er ihr an, dass er von seiner Frau betrogen wird. Als diese ihm anbietet, ihm bei ihrer Ermordung und der ihres Liebhabers zu helfen, beginnt ein Katz- und Maus-Spiel, in dem es am Ende wahrscheinlich keine Gewinner gibt.

    Meinung
    Ich hätte mir dieses Buch vermutlich nicht gekauft. Als ich es aber beim Wichteln geschenkt bekommen habe, musste ich es natürlich lesen. Von Anfang an hat mich dieser Thriller absolut mitgerissen. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und klar. Er schafft eine düstere Atmosphäre, die mitreißt und das Buch zu einem echten Page-Turner macht. Er erzählt die Geschichte aus der Sicht mehrerer handelnder Figuren und schafft es dabei, die Gefühlswelt jeder einzelnen so zu vermitteln, dass man als Leser mitfiebern muss. Die psychopathischen Ansichten mancher Figuren beobachtet man fasziniert und muss sich selbst eingestehen, dass sie einer gewissen Logik nicht entbehren, so grausam sie auch sind.

    Inhaltlich hat das Buch ebenfalls überzeugt. Der Spannungsbogen ist nahezu perfekt aufgebaut und die Rückblenden in die Vergangenheit decken Stück für Stück den Charakter und damit verbunden auch die Motive für das Handeln der Protagonistin auf. Die Figuren waren hervorragend herausgearbeitet. Jede einzelne vermittelt dem Leser das Gefühl, mit ihr mitfühlen und sich mit ihr identifizieren zu können, so dass man als Leser am Ende selbst nicht mehr weiß, wer denn eigentlich „gewinnen“ soll.

    Die Geschichte hat immer wieder mit spannenden Wendungen aufgewartet, sodass es unmöglich war, den Ausgang vorher zu sehen. Die Auflösung war logisch, wirkte nicht zu weit hergeholt und war dennoch überraschend. Erst mit dem letzten Absatz wird dann eindeutig klar, wie es ausgeht und irgendwie lässt es einen als Leser am Ende dann doch erleichtert aufatmen.

    Fazit
    Für Thriller-Liebhaber ein absolutes Muss! Geniale Geschichte, hervorragend ausgearbeitete Charaktere und ein perfekter Spannungsbogen machen dieses Buch zu einem echten Page-Turner. Mir sagte der Name Peter Swanson nichts, bis ich das Buch geschenkt bekommen habe, aber es wird sicherlich nicht das letzte Buch von ihm gewesen sein, dass ich gelesen habe: fünf Sterne! 

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    kekse4evers avatar
    kekse4evervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gutes Buch mit vielen Wendungen und gut gewählten Charakteren.
    Besser als „Die Unbekannte“

    Das Buch selbst ist in drei Teile geteilt, in denen die Sichtweisen der Opfer wechseln. Dadurch erfährt man die Beweggründe der verschiedenen Figuren. Hierbei fällt es aber sehr leicht, den Überblick über die Handlung zu behalten, wodurch sich das Buch leicht und flüssig liest. Zur Spannung kann man sagen, dass eine solide Grundspannung von Beginn an vorhanden ist. Diese steigert sich durch viele Wendungen, die mich persönlich nicht sonderlich überrascht haben, flacht aber ab dem zweiten Teil an einigen Stellen durch mehrere Wiederholungen leicht ab. Dennoch gibt es keine großen Tiefpunkte in der Spannung, was dadurch bewirkt wird, dass der Leser immer etwas mehr weiß, als die einzelnen Charaktere und nur darauf wartet, bis diese etwas erfahren. Die Figuren an sich sind sehr durchdacht, schön ausgearbeitet und ihre Beweggründe sind recht nachvollziehbar. Der Autor wechselt in jedem Kapitel zwischen den Perspektiven, wodurch man als Leser die Geschichten der Charaktere nach und nach kennenlernt, ihre Handlungen versteht, diese nachvollziehen und sie nach einiger Zeit miteinander verknüpfen kann. Am meisten erfährt man von „der Gerechten“, da ihre Sicht in jedem der drei Teile vorhanden ist. Dadurch lernt man sie und ihre Geschichte sehr gut kennen und ist nicht sonderlich überrascht darüber, wie sie in einigen Situationen handelt. Das Ende des Buches ist sehr offen gehalten, wodurch der Leser selbst überlegen muss, wie es weitergehen könnte. Dennoch ist es sehr passend und rundet die Geschichte schön ab. Um alles zusammenzufassen kann man sagen, dass es sich um ein spannendes Buch mit gut gewählten Charakteren und vielen Wendungen in der Geschichte handelt.

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    Lavendel3007s avatar
    Lavendel3007vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine verstörende und boshafte Geschichte
    Scharfe Wendungen

    "Ich versuchte, an Ted zu denken, aber die Schwärze des Raums erinnerte mich daran, wo er jetzt war, und als ich langsam in den Schlaf sank, war es Miranda, die ständig in mein Bewusstsein drang, ihre Augen waren nur Zentimeter von meinen entfernt, ihre Berührung wurde zu einem festen Griff um mein Handgelenk, und ihre Fingernägel wuchsen zu scharfen Klauen, die sich in mich bohrten." (S.225)

    Ein Mann und eine Frau treffen sich in der Airport Lounge und kommen ins Gespräch. Ted erzählt der Fremden das seine Frau ihn betrogen hat und Sie bietet ihm Hilfe an - beim Mord.

    Peter Swanson schafft es, das man sich alle Charaktere gut vorstellen und sich in sie hineinversetzten kann. Der ständige Wechsel zwischen den Protagonisten und den Schauplätzen hält zwar den Spannungsbogen aufrecht und verläuft recht fließend, allerdings ist die allgemeine Spannung für mich persönlich nicht so hoch das ich es einen Thriller nennen würde. Trotz dessen liest man dieses Buch rasch durch, da man doch unbedingt wissen möchte wie es weitergeht. Rasche Wendungen und es kommt immer anders als man denkt. Aber genau das hat mir an diesem Buch so gut gefallen. Das Ende ist grandios und hinterlässt ein mulmiges Gefühl.

    Fazit: Alles in allem ein spannendes und sehr gut geschriebenes Buch, eine verstörende und boshafte Geschichte, dennnoch für mich kein Thriller, deswegen 4 von 5 Sternen.

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    PollyMaundrells avatar
    PollyMaundrellvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Autor schafft es den Leser immer mal wieder auf eine falsche Fährte zu locken und an der Nase herumzuführen - ganz großes Kino!
    Endlich mal wieder ein klasse Verwirrspiel!

    Buchinfo
    Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient
     
    Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann? (Quelle: Verlag)

    Anfang
    "Ja hallo", sagte sie.
    Ich blickte auf die blasse, sommersprossige Hand an der Lehne des freien Barstuhls neben mir in der Business Lounge von Heathrow Airport.

    Meine Meinung
    Wie der ein oder andere vielleicht weiß, bin ich oft ein Coverkäufer - beziehungsweise eher ein Cover-Interessierer   Ein Cover muss auf mich wirken, damit ich mich überhaupt erstmal für ein Buch interessiere. Sollte mich das Buch aber nicht interessieren, würde ich es nur aufgrund des Covers nicht kaufen. Dieses Cover aber hatte mich sofort ♥ Ich liebeliebeliebe rote Haare! Und da das Rot auf dem Cover meinem sehr ähnelt (zumindest frisch nach dem Färben ^^) las ich mir den Klappentext durch und wusste, dass ich es lesen wollen würde.

    Eine Frau, die einem völlig Fremden ihre Hilfe an einem Mord anbietet? Was hat sie denn davon? Und was soll der Satz: "Nur sie entscheidet, wer den Tod verdient"? Wer glaubt sie zu sein um solche Entscheidungen treffen zu können?

    Karma hat kein Verfallsdatum!

    Ich möchte nicht sonderlich - also eigentlich gar nicht - auf den Inhalt eingehen. Jedes gesagte Wort ist eines zu viel. Dieses Buch wirkt nur so richtig, wenn man vorher nicht gespoilert wird. Ich weiß, dass es nicht wenige Menschen gibt, die das Ende eines Buchs lesen, bevor sie überhaupt damit beginnen. Ein Tipp an euch: Lasst es sein! Bei diesem Buch versaut ihr es euch sonst komplett! Diese Geschichte lebt von ihren Wendungen, die immer genau dann kommen, wenn man am wenigsten damit gerechnet hat. Immer wenn man denkt: 'Na das geht jetzt so und so weiter...was soll da denn auf X Seiten noch kommen? Das wird sicher öde!' haut es nochmal komplett rum und entlockt ein "Ach was?!".

    Ich bin ein absoluter Fan von Geschichten, die aus unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben sind. Nur so bekommt man die volle Ladung Gefühle und unausgesprochene Gedanken. Es gibt viele Leser, die genau so etwas stört. In diesem Buch wäre es aber gar nicht anders möglich. Die Geschichte ist so in sich verstrickt, verknotet und verzwirbelt, dass es nur aus einer Sicht nicht funktionieren würde. Lasst euch also bitte nicht davon abschrecken, wenn es eigentlich nicht so euer Ding ist.

    Was mir außerdem wirklich gefallen hat ist, dass ein Großteil dieses Buchs ohne Polizeiarbeit auskommt. Oft ist es in Thrillern ja so, dass man als Leser jeden Schritt eines Ermittlers/Ermittlerteams begleiten muss, was recht zügig langweilig und langatmig werden kann. So weit möglich hat der Autor hierbei darauf verzichtet, wofür ich ihm dankbar bin

    Prinzipiell bin ich nicht so der Freund von offenen Enden. Ich würde nicht sagen, dass ich ein Ordnungs- oder Kontrollfreak bin, aber ich mag es lieber, wenn ich ein Ende vorgesetzt bekomme. Das macht es für mich oftmals runder. Selbst wenn das Ende nicht nach meinem Geschmack ist, ist mir das trotzdem meist lieber. Hier gibt es ein offenes Ende - und es gefällt mir! Ich weiß nicht, ob Platz für einen eventuellen zweiten Teil gelassen werden wollte oder es ganz bewusst so abschließen sollte, aber passender hätte es eigentlich kaum sein können.

    Textstellen
    Warum hielt man es für so furchtbar, ein Leben auszulöschen? [...] Der wahre Grund, warum man Mord als eine solche Grenzüberschreitung ansah, waren die Menschen, die zurückblieben. Die Angehörigen. Aber was, wenn jemand im Grunde nicht geliebt wurde?
    (Seite 49, f.)

    Töten war ein bisschen wie eine juckende Stelle, an der ich mich seit vielen Jahren nicht gekratzt hatte.
    (Seite 197)

    Fazit
    Ein Buch, bei dem man sich nicht spoilern (lassen) sollte, da die Geschichte von ihren Wendungen lebt und sonst nur noch das halbe Vergnügen bereitet. Der Autor schafft es den Leser immer mal wieder auf eine falsche Fährte zu locken und an der Nase herumzuführen - ganz großes Kino!

    Ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung für die unter euch aus, die gerne verwirrt da sitzen und nicht fassen können, warum es nun doch nicht so kommt wie man dachte.

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    Lennys avatar
    Lennyvor einem Jahr
    Die Gerechte

    Im Flieger lernen sie sich kennen und spielen Wahrheit oder Lüge! Da sie sich nicht kennen und sich nie wiedersehen sind sie sehr offen zueinander! Und Lily rät Ted seine Frau zu töten! Die zwei sehen sich wieder, denn im Flieger haben sie einen gemeinsamen Plan geschmiedet, doch wird dieser Plan aufgehen? 


    Es ist ein Thriller und das Buch wird dem gerecht, denn es  erschreckt den Leser mit einer kompletten Kehrtwende! Es wechselt immer wieder die Perspektive! Und das Ende ist genial! Ich gebe für so ein gutes Buch auf jeden Fall 5 Sterne! 

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    B
    bookparadiesevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gar nicht mal so schlecht
    Leider ein gekürztes HB

    Peter Swanson - Die Gerechte
    gelesen von Christiane Marx, Oliver Brod, Britta Steffenhagen und Uve Teschner
    Das (Hör)Buch
    Es geht um Ted Severson, der in der Londoner Flughafenbar einer Frau begegnet, die im ein äußerst morbides Angebot macht. Ted, der vor ein paar Tagen seine Frau dabei beobachtet hat, wie sie ihn Betrog, ist mehr als geschockt, als die fremde Frau ihm den Vorschlag macht, im dabei zu helfen, seine Frau zu ermorden. Wer ist diese Frau und warum, will sie seine Frau tot sehen oder ist das nur ein perfider hinterlistiger Trick?!
    Meine Meinung (zum Hörbuch → gekürzt)
    Schlichtes einfaches Cover, dem ich dennoch meine Aufmerksamkeit geschenkt habe und ich habe es definitiv nicht betreut, den trotz dessen, dass das Buch gekürzt ist, was ich wiederum zu spät gemerkt habe hat mir das Buch gefallen, weil es abwechslungsreich und absolut nicht zu durchschauen war. Ich habe nie auch nur daran gedacht, das es so ausgehen könnte und ich will am liebsten eine Fortsetzung auch wenn die nicht so Happy wäre, weil mich das offene Ende stört. Der Schreibstiel von Peter Swanson, hat mir sehr gut gefallen und ich war dank der wundervollen Arbeit, aller vier Sprecher die ganze zeit im Buch und konnte nur schwer aufhören zu hören, da es so spannend war. Ich kannte bisher nur die beiden ersten aber war voll und ganz mit den Stimmen und der Verteilung zufrieden. Das einzige, was mich gestört hat war das Gefühl das etwas fehlt und man nicht weiß was und das hat mich leider die ganze Zeit über verfolgt und tut es auch jetzt noch. Also gebe ich dem Hörbuch insgesamt 4* und kann es damit gutem Gewissens allen empfehlen die sich nicht daran stören wenn Hörbücher gekürzt sind.

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    R
    robbylesegernvor einem Jahr
    mal was anderes

    " Die Gerechte " von Peter Swanson , unterscheidet sich schon etwas von anderen Thrillern dadurch, dass man die Mörderin schon früh kennen lernt. Trotzdem tut dies der Spannung keinen Abbruch, im Gegenteil.Die vielen Wendungen im Geschehen halten die Spannung bis zum Schluss aufrecht und man fiebert mit, wie das ganze zusammenhängt. Zwischendurch weiß man nicht mehr genau, mit wem man nun Sympathien entwickeln soll, denn alle wollen sich ihrer Partner entledigen, weil sie alle einen Grund haben.

    Die Personen sind gut beschrieben , die Handlung grundsätzlich gut nachvollziehbar und der Spannungsbogen bleibt die ganze Zeit auf hohem Niveau.

    Ein Buch, das es zu lesen lohnt.

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    misery3103s avatar
    misery3103vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Krimi mit vielen unerwarteten Wendungen, der fesselt und begeistert.
    Der Racheengel

    Ted Severson lernt in einer Flughafenbar eine attraktive junge Frau kennen, der er schon nach kurzer Zeit seinen Kummer über seine untreue Ehefrau anvertraut. Vollkommen überrascht nimmt er Lilys Reaktion zur Kenntnis. Sie bietet ihm an, ihm beim Mord an seiner Frau zu helfen. Und von da an nimmt eine Geschichte ihren Lauf, die fasziniert und überrascht.

    Den ersten Teil - Die Gesetze von Flughafenbars -, der in Kapiteln jeweils aus der Sicht von Ted und Lily erzählt wird, habe ich voller Faszination gelesen. Gerade Lilys Geschichte offenbart Geheimnisse aus ihrem Leben, die einem den Atem stocken lassen. Sie hat mich gleichermaßen fasziniert wie abgestoßen und ihre Ansicht über Mord schockierte und beeindruckte mich zu gleichen Teilen. Die ganze Person kommt psychopatisch rüber, bringt ihr Motiv für Mord aber auch so normal rüber, dass man es fast akzeptieren kann. Ted fand ich zuerst etwas überzogen dargestellt. Welcher Mann redet schon mit einer Fremden in einem Flugzeug darüber, wie man die Frau am besten los werden kann? Doch irgendwie passte es auch zur Geschichte, die mich mehr und mehr in den Bann zog. In Teil 2 - Das halb fertige Haus - passieren die Dinge dann in Kapiteln, die zwischen Lily und Teds Frau Miranda aufgeteilt sind. Auch hier passierten wieder so viele Dinge, die mich kopfschüttelnd weiterlesen ließen und mich faszinierten. Der dritte Teil - Versteck die Leichen gut - widmet sich dann Lily und dem ermittelnden Detective Kimball, der versucht, mit Lilys Hilfe einige Morde aufzuklären.

    Die Geschichte ist toll erzählt und der Autor führt den Leser geschickt immer wieder in die Irre. Hierbei wechseln Täter und Opfer so schnell die Rolle, dass man gar nicht mehr weiß, woran man ist. Die Geschichte fasziniert und verstört gleichermaßen und das Ende ist so großartig, dass ich das Buch mit einem Kopfschütteln und einem Lächeln geschlossen habe. Toller Krimi mit vielen unerwarteten Wendungen, der fesselt und begeistert.

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    Thrillerladys avatar
    Thrillerladyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein toller Rache-Thriller, der mich in seinen Bann ziehen konnte und mich somit total begeistert hat.
    ein toller Rache-Thriller, der mich begeistern konnte

    Die Gerechte von Peter Swanson (Thriller, 2017; Blanvalet)

    - ein Rache-Thriller, der mich begeistern konnte -

    Auf diesen Thriller wurde ich beim Störbern in der Buchhandlung aufmerksam und der Klappentext machte mich ziemlich neugierig.

    Der Thriller wurde in England als der beste Thriller des Jahres 2015 ausgezeichnet. 2014 erschien von Peter Swanson "Die Unbekannte".

    Der Thriller ist in 3 Teile aufgeteilt, die wiederum abwechselnd Kapitel der 4 Hauptprotagonisten beinhalten. Es kommen jedoch nicht alle Sichten der Hauptprotagonisten in jedem Teil vor.

    Der Einstieg in die Story fiel mir recht leicht und aufgrund des Buchformats ließ es sich zügig weglesen. Die interessante Story, sowie eine solide Grundspannung machten dies zusätzlich einfach.

    Nach dem ersten Abschnitt tat sich eine überraschende Wendung auf, die alles verändern sollte und so ging es weiter. Das warf Fragen zur Täter-Opfer-Frage auf, die diesen Thriller so absolut interessant, aber auch brillant werden ließen. Man bekam ganz andere Eindrücke, als man anfangs noch vermutete und es erschien alles in einem anderen Blickwinkel.
    Ich war so fasziniert, dass ich das Buch recht zügig verschlang, da ich total neugierig war, wie wohl das Ende aussehen würde.

    Einzig das Ende bekommt von mir noch einen kleinen Minuspunkt, da es recht offen gestaltet ist und Raum für Interpretation bietet. Der Leser kann sich also förmlich die Story weiterspinnen, ohne dass alles vollends geklärt wird. Da ich ein Fan von absoluter Klärung bin, fand ich das nun nicht ganz so gelungen, aber das ist ja Geschmackssache.
    Dieser Thriller kommt weitestgehend ohne Polizeiermittlungen aus, die sich konkret im letzten Teil abspielen und das auch nicht sehr ausgiebig. Es ist eher ein Thriller, der sich innerhalb der betreffenden Personen abspielt. Dieses hat ihn für mich allerdings auch so besonders gemacht, da er so nicht so abgelutscht daherkam.


    Fazit:

    Ein toller Thriller, der mich total, vom Ende ein klein wenig abgesehen, in seinen Bann ziehen konnte. Ich mag es einfach total, wenn es überraschende Wendungen gibt, die das Blatt nochmal komplett wenden. Auf weitere Bücher bin ich gespannt.
    Note: 1-

    Kommentare: 2
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    AberRushs avatar
    Wir haben beschlossen in der   INSIDER-Voting-Challenge   zusammen "Die Gerechte" von Peter Swanson zu lesen.  

    Wir beginnen am   01.04.2017     
    Das Buch sollte bis zum 30.04.2017 beendet und rezensiert werden.  
    Rezensieren ist keine Pflicht für die Leserunde, aber für die Challenge notwenig um Lose zu bekommen. Deshalb, alles kann, nix muss.  

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen.

    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist. Wer das Buch zu Hause hat und es endlich mal lesen möchte, ist hier genau richtig und somit herzlich eingeladen.  

    Wer andere Vorstellungen zur Einteilung der Leseabschnitte hat, kann gern Verbesserungsvorschläge geben.  

    Ich wünsche uns viel Spaß.
    Zur Leserunde

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