The Kind Worth Killing

von Peter Swanson 
3,7 Sterne bei12 Bewertungen
The Kind Worth Killing
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (8):
sallybookss avatar

Ein nett geschriebener Thriller, mit einigen interessanten Wendungen.

Kritisch (3):
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Die Twists haben mich nicht überrascht und die Beschreibungen/Darstellung der Frauen eher angeekelt. Aber immerhin an sich gut geschrieben.

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Inhaltsangabe zu "The Kind Worth Killing"

A dark and devious literary suspense novel about a random encounter, sex, and a conversation that quickly turns to murder - a modern reimagining of Patricia Highsmiths classic STRANGERS ON A TRAIN - from the author of THE GIRL WITH A CLOCK FOR A HEART.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780062267528
Sprache:Englisch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:HarperCollins US
Erscheinungsdatum:03.02.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.02.2015 bei BLACKSTONE AUDIO BOOKS erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Cirillas avatar
    Cirillavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Twists haben mich nicht überrascht und die Beschreibungen/Darstellung der Frauen eher angeekelt. Aber immerhin an sich gut geschrieben.
    Leider eine Enttäuschung

    Ich war mir so sicher, dass ich The Kind Worth Killing mögen würde. Der Anfang war auch noch ganz okay, vor allem Lilys Perspektive, allerdings schlug meine Freude schnell in Irritation und dann in Enttäuschung um.

    Ich zähle einfach mal auf, was mich gestört hat:

    1. Die endlosen Beschreibungen der Frauen und ihrer Körper. Während man von der Optik der Männer recht wenig erfährt, holt der Autor hier ganz schön aus: Die Größe der Brüste, wie dick die Lippen und wie einladend die Hüften sind, wie lang die Haare und schön die Augen... und dann gibt's da natürlich die genaue Beschreibung des Outfits.
    Teds Perspektive war hier besonders schlimm, ich konnte es kaum ertragen.

    2. Die Relativierung von mindestens fragwürdigem Verhalten und das Reproduzieren sexistischer Klischees.
    Hierbei denke ich vor allem an das erste Treffen zwischen Lily und Ted und seine Gedanken, als er sie betrachtet. Er sieht in ihr praktisch ein Objekt und sagt auch ganz offen, dass Männer (im Allgemeinen, sind ja alle gleich) sofort "schreckliche" Dinge denken, wenn sie sie sehen, dass sie zu "Monstern" werden. Er meint so schreckliche, monströse Dinge, dass er sie nicht aussprechen kann. Lily nimmt das so hin, flirtet sogar mit ihm, weil sie ja ein Ziel hat. 
    Weiter behauptet Ted, Männer stellen sich öfter die Frauen, mit denen sie zutun haben nackt vor. Oder wie sie mit ihnen Sex haben. Und fragt, ob Frauen das auch tun (JA, verdammt!), woraufhin Lily antwortet, dass Frauen sich nur fragen, ob der Mann sich grade Sex mit ihnen vorstellt (nö).
    Außerdem scheint Swanson eine kleine Obsession mit Nippeln zu haben. 

    3. Das Körpershaming.
    Denn Ted sieht die Frauen natürlich nicht nur als wunderschöne Bettgefährtinnen, nein nein. Nachdem er mitbekommt, dass seine Frau ihn betrügt, stellt er fest, dass ihre Schönheit nicht gut altern wird. Ihre tollen Formen werden hängen, ihr Gesicht wird zu rund. Und das macht sie dann wertlos.

    4. (SPOILER!!!) Die Motive. (SPOILER!!!)
    Ted möchte Miranda tot sehen, weil die ihn betrogen und somit in seiner Männlichkeit verletzt hat. 
    Lily möchte Miranda tot sehen, weil diese ihr damals einen Typen weggeschnappt hat.
    Miranda möchte Ted tot sehen, weil sie eh nur an sein Geld wollte, es allerdings nicht mehr schafft, mit ihm zusammen zu sein. 
    Das war mir alles zu flach, offensichtlich und blöd.
    (SPOILER ENDE!!!)

    Immerhin, Ehre, wem Ehre gebührt: Es ist nicht schlecht geschrieben. Man kommt ganz gut und flüssig durch, Bilder im Kopf erscheinen auch mühelos (leider, wie man wegen mancher Stellen sagen muss). 
    Ich finde, es wurde eine Menge potenzial verschwendet. Statt stumpfer Klischees hätte man hier sicher ganz tolle komplexe Frauen entwickeln und die Story mit weniger offensichtlichen Wendungen und Motiven spannend machen können. 

    Kommentare: 6
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    sallybookss avatar
    sallybooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein nett geschriebener Thriller, mit einigen interessanten Wendungen.
    The Kind Worth Killing

    Dieser Thriller von Peter Swanson hat das Thema der untreuen Ehefrau und des deprimierten Ehemannes, der aus Frustration und Wut zu allem bereit ist, nicht neu erfunden, aber er hat es sehr gut und ziemlich spannend umgesetzt. Ich konnte mich tatsächlich sehr gut in jede Person in diesem Buch hineinversetzen. In den betrogenen Ted, die geheimnisvolle und ziemlich kaltblütige Lily als auch in Miranda, die sehr raffgierig und verschwenderisch ist und am liebsten alles für sich hätte. Auf ihre spezielle Art und Weise sind die Charaktere also sehr gut nachzuvollziehen und irgendwie auch sympathisch. 
    Das Buch wartet mit einigen interessanten Plottwists auf und hat mich zum Lesen angeregt. Ich habe es auch meiner besten Freundin empfohlen und sie war auch positiv überrascht.
    Natürlich ist das Buch nicht total überraschend und völlig neu, aber es hat spaß gemach zu lesen und ich mochte es :)

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    TheRavenkings avatar
    TheRavenkingvor 3 Jahren
    Strangers On A Plane

    Oje, und so was taugt heutzutage für einen Bestseller!

    Vielleicht liegt es an mir. Ich sollte einfach die Finger von solchen Büchern lassen. Diese „must read“ Thriller des Jahres scheinen mich in letzter Zeit zu oft enttäuscht zu haben. Ob Gone Girl oder Ich Darf Nicht Schlafen, mehr als ein gepflegtes Gähnen konnten mir diese Bücher nicht entlocken.


    Und doch habe ich nach Peter Swansons Buch gegriffen, weil ich dachte: Ein modernes Update von Patricia Highsmiths Zwei Fremde im Zug – das klingt doch ganz interessant. Highsmith etablierte damals die Idee eines Mordes über Kreuz. Zwei Menschen, die beide jemanden loswerden wollen begegnen sich zufällig und beschließen, dass jeder jeweils für den anderen morden soll. So nach dem Motto: ich erdolche deinen reichen Großonkel und dafür strangulierst du meine Ehefrau!


    Kurz danach wurde die Idee auch von Nicholas Blake aufgegriffen, der sie in seinem Roman Ein glühend Messer verwendete.


    Seitdem hat sich die Welt doch stark verändert und es ist wesentlich schwieriger geworden jemanden abzumurksen ohne irgendwelche Spuren dabei zu hinterlassen. Der technische Fortschritt ist Amateurkriminellen nicht gut bekommen. Ich war also neugierig wie Peter Swanson an die Sache herangehen würde. Wie sich herausstellt auf die denkbar lausigste Weise.


    Auf dem Flughafen London Heathrow lernt Ted Severson die hübsche Lily Kintner kennen. Der Flug hat Verspätung, man kommt miteinander ins Gespräch, trinkt etwas zusammen und unterhält sich über… Morde.


    Ted ist verheiratet. Mit Miranda. Und Miranda betrügt ihn. Ted weiß es, er hat sie mit ihrem Freund beobachtet. Ted hasst sie dafür und schwelgt in allerlei Rachephantasien. So verständlich wie banal.


    Lily ist sehr verständnisvoll. – Was willst du denn nun tun? – fragt sie.


    -Am liebsten würde ich sie töten! – so Ted.


    - Eine tolle Idee, - findet Lily.  Vielleicht kann ich dir ja helfen! Wir sterben schließlich alle irgendwann, oder? Manche Leute sind so fies und gemein, wenn die frühzeitig abkratzen, kräht eh kein Hahn nach ihnen. Damit tut man der Welt letztendlich einen gefallen.


    Raymond Chandler, der das Drehbuch zu Alfred Hitchcocks Verfilmung  des Highsmith-Romans schrieb, bemängelte, dass es nicht besonders glaubwürdig sei, wenn ein junger Mann, einen anderen völlig Unbekannten bei ihrem ersten Treffen zum Mord anstiftet. Und vermutlich hatte Chandler damit sogar Recht. Doch gelang es Patricia Highsmith durch die Intensität ihrer Erzählung solche Bedenken zu zerstreuen.


    Bei Peter Swanson hingegen kommt nicht einmal ein Hauch von Glaubwürdigkeit auf. Wir befinden uns von Anfang an in einem künstlichen Konstrukt, und keinem sehr gut gemachten.

    Bei Highsmith ging es um glücklose, verbitterte Figuren, deren Einsamkeit sie in die Tragödie trieb.


    Das einzige tragische bei Swanson ist die Unfähigkeit des Autors seine Charaktere interessant zu machen. Sie sind am Reißbrett entworfene, belanglose Gestalten. Ted ist ein wandelndes modernes Klischee: Der wohlhabende IT-Unternehmer.

    Miranda und Lily sind das typische weibliche Personal mittelmäßiger Thriller: Frauen, die sich vor allem durch ihre Attraktivität definieren, mit dem intellektuellen Horizont und der Ausstrahlung eines Unterwäschemodells.


    Das alles ist verfasst in einem Stil so schmucklos, simpel und öde, dass es Agatha Christie im Vergleich dazu wie Virginia Woolf aussehen lässt.

    Darf man für eine höhere Sache töten? Einen wertlosen, gemeinen Menschen auslöschen? Das fragte sich schon Dostojewskijs Raskolnikow in Vebrechen und Strafe. Seitdem geistert dieses Konzept fast ununterbrochen durch die Thriller-Literatur ohne an Aktualität eingebüßt zu haben.


    „Alles liegt in den Händen des Menschen, und er lässt es sich entschlüpfen, weil er feige ist.“ – hieß es bei Dostojewskij.


    Kind Worth Killing spielt diese moralisch-philosophische Fragestellung immer wieder in verschiedener Form durch.
    Da erzählt die Protagonistin z. B. wie sie als Jugendliche ihr kleines Kätzchen vor einem bösen Kater beschützen musste. Das tat sie indem sie dem gemeinen Biest einen schweren Steinblock auf den Kopf fallen ließ. Wenn man zwischen dem hässlichen Nachbarskater oder dem eigenen süßen wehrlosen kleinen Kätzchen entscheiden muss, ist das schließlich nicht besonders schwer. Von da ist es nur noch ein Schritt zur Tötung eines Menschen. Sofern man sich traut.


    So banal wie diese Anekdote ist auch Kind Worth Killing insgesamt. Man mag diese Leute nicht. Ihre Probleme wirken aufgesetzt und konstruiert. Das moralische Dilemma, in dem sie sich befinden lässt einen kalt.


    Es ist literarischer Trash von der schlechtesten Sorte: Blöde, aber kein bisschen unterhaltsam.


    Nun ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Bestseller des Jahres auch auf die deutsche Leserschaft losgelassen wird. Fallen Sie nicht auf den Hype herein!

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    sallybookss avatar
    sallybooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich endlich mal wieder dazu gebracht nach meiner Leseflaute längere Zeit durchzulesen und es zu geniessen.
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    agent13357s avatar
    agent13357vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Okay, but I expected more.
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    D
    DeMivor einem Jahr
    Sanjewels avatar
    Sanjewelvor einem Jahr
    HeyyHandsomes avatar
    HeyyHandsomevor 2 Jahren
    bieberbrudas avatar
    bieberbrudavor 2 Jahren
    V
    violetdreamsvor 3 Jahren

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