Peter Temple

 3,6 Sterne bei 116 Bewertungen
Autor von Kalter August, Shooting Star und weiteren Büchern.
Autorenbild von Peter Temple (© Candy Bryce)

Lebenslauf von Peter Temple

Peter Temple ist 1946 in Südafrika geboren. Bevor er sich dem Schreiben von Büchern widmete arbeitete er lange Zeit als Journalist. Bisher veröffentlichte Temple acht Romane und gehört mittlerweile zu den herausragendsten australischen Autoren seiner Generation. Zusammen mit seiner Familie lebt Temple in Ballarat, Australien.

Alle Bücher von Peter Temple

Cover des Buches Kalter August (ISBN: 9783442466580)

Kalter August

 (32)
Erschienen am 13.05.2008
Cover des Buches Shooting Star (ISBN: 9783442471409)

Shooting Star

 (19)
Erschienen am 09.03.2010
Cover des Buches Wahrheit (ISBN: 9783442745234)

Wahrheit

 (15)
Erschienen am 11.03.2013
Cover des Buches Vergessene Schuld (ISBN: 9783442463954)

Vergessene Schuld

 (16)
Erschienen am 01.12.2007
Cover des Buches Tage des Bösen (ISBN: 9783570009994)

Tage des Bösen

 (11)
Erschienen am 09.05.2012
Cover des Buches Die Schuld vergangener Tage (ISBN: 9783328100706)

Die Schuld vergangener Tage

 (7)
Erschienen am 12.09.2016
Cover des Buches Spur ins Nichts (ISBN: 9783442463961)

Spur ins Nichts

 (4)
Erschienen am 14.11.2008
Cover des Buches Die letzte Botschaft (ISBN: 9783442467631)

Die letzte Botschaft

 (5)
Erschienen am 01.09.2009

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Peter Temple

Cover des Buches Kalter August (ISBN: 9783837100884)countrywomans avatar

Rezension zu "Kalter August" von Peter Temple

Schlechte Lesung kann einen nicht packen
countrywomanvor 6 Monaten

Ein Hörbuch steht und fällt mit dem Sprecher. Ein guter Sprecher kann aus einem schlechten Buch noch etwas gut Hörbares machen. Aber ein Buch, welches keine richtige Spannung aufgebaut und ein schlechter Vorleser. Eine schlechte Wahl. 

Für mich kam beim Hören keine Spannung rüber, es war eher monoton. Da es im Buch sehr viele Personen gibt und keine richtige Spannung habe ich mich immer wieder erwischt, wie ich gedanklich woanders war. Dabei ging es wirklich um interessante Themen: Rassenhass, Selbstmorde…. aber es hat mich nicht fesseln können, deshalb als Hörbuchvariante nur zwei Sterne.

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Cover des Buches Die Schuld vergangener Tage (ISBN: 9783328100706)Gulans avatar

Rezension zu "Die Schuld vergangener Tage" von Peter Temple

Rückfall in alte Zeiten.
Gulanvor 5 Jahren

Weißt du, welchen Ausdruck ich in den alten Zeiten immer gehasst habe?“, sagte ich. „Insider sein. Nun, ich will nicht wieder Insider sein.“
Berglin zündete sich die Zigarette an, Handfläche vor der Flamme, schmale Augen im Licht. „In diesem Fall sind nur du und ich die Insider, Mac“, sagte er. „Wenn du nicht mitmachst, solltest du dir überlegen, den netten jungen Burschen wegzuschicken, den Hund in Pflege zu geben und dich samt der großen Knarre zum Schlafen unters Bett zu legen. Die alten Zeiten sind noch nicht vorbei.“ (S.235)

Ned Lowey, Nachbar und Freund von Mac Faraday, wird erhängt in seinem Schuppen aufgefunden. Mac nimmt Neds Enkel Lew bei sich auf. Er zweifelt am vermeintlichen Selbstmord seines Freundes. Auch die Polizei ist nicht völlig überzeugt, hat Mac sogar kurzzeitig unter Verdacht. Mac beginnt der Sache auf den Grund zu gehen. Ein Zeitungsartikel in Neds Unterlagen über den Fund einer Mädchenleiche in einem alten Bergwerksschacht und dessen Arbeitsunterlagen bringt ihn auf eine heiße Spur zu einer Erziehungsanstalt für straffällige weibliche Jugendliche.

Bei seinen Nachforschungen stößt Mac auf diverse Ungereimtheiten Mitte der 80er Jahre – ungefähr der Zeitraum, in dem das Mädchen aus dem Schacht zu Tode gekommen sein muss. Schließlich erfährt Mac, dass auch der damalige Arzt der Anstalt, Dr. Ian Barbie, vor kurzem auf gleiche Weise aus dem Leben schied. Es riecht nach alten Missbrauchsfällen und nach Mord.

Peter Temple ist einer der bekanntesten australischen Krimischriftstellern. In Südafrika geboren, lebt er erst seit 1980 in Australien. Ursprünglich Journalist, veröffentlichte er erst 1996 im Alter von 50 Jahren seinen Debütroman. Seitdem ist Temple international erfolgreich, er gewann fünfmal den australischen Ned Kelly Award, einmal den Dagger Award und auch einmal den Deutschen Krimi Preis. Auch für mich war Peter Temple kein Unbekannter: „Kalter August“ und „Shooting Star“ hatte ich bereits von ihm gelesen. „Die Schuld vergangener Tage“ ist übrigens kein neuer Roman, seit „Wahrheit“ (aus dem Jahr 2009) hat Temple nichts Neues mehr veröffentlicht. „An iron rose“ (so der Originaltitel) ist Temples zweiter Roman aus dem Jahr 1998, der nun erstmals ins Deutsche übersetzt wurde.

Ich wechselte das Thema. „Du musst noch jemandem für mich finden.“

„Meine Güte, ich halt's im Kopf nicht aus.“ Pause. „Wen?“

Ich gab ihm die nötigen Infos: Gabriele Elaine Makin, geboren 1967 in Frankston, ehemalige jugendliche Straftäterin, letzter bekannter Wohnort Cairns. Nicht im Telefonbuch.

„Hoffentlich überlebt sie dein Interesse“, sagte Berglin. „Ruf mich nicht an.“ (S.203)

Missbrauch in einer Erziehungsanstalt? Darin involviert sogenannte Stützen der Gesellschaft? Zugegeben, das klingt irgendwie als hätte man so etwas schon mehrfach gelesen oder gesehen. Aber so ganz so einfach macht es Temple nicht, denn es entwickelt sich ein durchaus komplexer Plot, bei dem Mac Faraday von seiner Vergangenheit eingeholt wird.

Ich-Erzähler Mac Faraday arbeitet als Schmied in einer ländlichen Region des Bundesstaates Victoria in der alten Schmiede seines Vaters. Er lebt allein, besucht regelmäßig den lokalen Pub und spielt im örtlichen Club Australian Football. Ein Mann auf der Suche nach Normalität, der aber sein altes Leben nicht abschütteln kann. Denn Mac war mal bei den Feds, der Bundespolizei, als Drogenfahnder tätig. Doch dann ging ein Einsatz richtig schief, eine Informantin und die Zielperson wurden quasi vor seinen Augen liquidiert. Mac war der Sündenbock, einige andere Kollegen profitierten. Wie das damals passieren konnte, wurde nie aufgeklärt, doch Mac erhält über die Nachforschungen zu Neds Selbstmord unerwartet die Gelegenheit, auch seinen alten Fall wieder aufzurollen.

Peter Temple erzählt diese düstere Geschichte mit einem guten Gespür für Tempo und Timing, mit trockenem Humor, präzise und realistisch. Auch wenn zwischen Erstveröffentlichung und Übersetzung ins Deutsche achtzehn Jahre vergangen sind, hat das Buch keinen Schimmel angesetzt – im Gegenteil: „Die Schuld vergangener Tage“ ist richtig gut abgehangen.

Kommentare: 4
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Cover des Buches Die Schuld vergangener Tage (ISBN: 9783328100706)LeseKatzes avatar

Rezension zu "Die Schuld vergangener Tage" von Peter Temple

Ein gelungener humorvoller Thriller
LeseKatzevor 5 Jahren

Inhalt;
Mac Faraday glaubt nicht, dass sich sein Freund Ned das Leben genommen hat. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, denn wenn es nicht Selbstmord war, muss es Mord gewesen sein. Faradays Nachforschungen führen ihn zu einer Erziehungsanstalt. Dabei entdeckt er eine Mädchenleiche in einem stillgelegten Bergwerksschacht. Nach und nach kommt Faraday denen auf die Spur, die zahllose Mädchen aus der Erziehungsanstalt missbraucht haben. Je näher er der Wahrheit kommt, desto mehr bringt ihn seine Recherche selbst in Gefahr.


Meine Meinung.Dies war mein erster Thriller vom Autor Peter Temple ich wurde durch dieses Buch aufmerksam als ich denn Klappentext durch las wurde ich neugierig was mich darin erwarten wird. Ich war recht überrascht als ich die Story gelesen habe, weil ich habe mir ein Thriller erwartet und nicht etwas humorvolles, was aber auch was ganz neues für mich ist. Denn diese Kombination humorvoller Thriller habe ich bisher noch nicht gelesen.
Das Buchcover ist recht schlicht schwarz gehalten mit einer roten Schrift.Es lässt einen erahnen das es sich hier um ein Thriller handelt.

Der Hauptprotagonist Mac Faraday ist ein Detektiv und ein Frauen Held. Ich fand ihn recht sympatisch weil er viele Sprüche auf Lager hatte. Was ich noch toll fand wie er denn Fall zu Lösen versuchte, mit der ich nicht gerechnet habe,welche Wendung die Geschichte aufnimmt.

Der Schreibstil an sich war leicht und flüssig zu Lesen, aber ein Kritik Punkt hätte ich schon weil es kamen recht viele Personen darin vor das ich beim Lesen durcheinander kam, weil ich einfach nicht wusste welche Personen darin für eine Rolle spielen. Gehören sie zu denn Guten oder zu den Bösen? Aber dennoch kam ich auf meine Kosten ich habe während dem Lesen mit gefiebert gelacht und mit gerätselt.
Ich werde definitiv noch mehr Bücher von Peter Temple lesen wollen.


Fazit: Ein gelungener Thriller den ich weiter empfehlen würde.

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Zusätzliche Informationen

Peter Temple wurde am 31. Dezember 1945 in Südafrika geboren.

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