Peter Temple Vergessene Schuld

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Inhaltsangabe zu „Vergessene Schuld“ von Peter Temple

Der atemberaubende Auftakt der brillanten Krimiserie mit dem Anwalt Jack Irish Ein Unfall mit tödlichem Ende. Ein Mann, der sich an nichts erinnern kann. Ein Kriminalfall, der immer neue blutige Opfer fordert . Vor zwanzig Jahren wurde Danny McKillop verurteilt, weil er eine Frau überfahren und anschließend Fahrerflucht begangen hatte. McKillop hatte stets behauptet, sich nicht an den Unfall erinnern zu können. Nun, Jahre nach seiner Haftentlassung, meldet er sich plötzlich bei seinem damaligen Anwalt, Jack Irish. Doch bevor die beiden sich treffen können, ist Danny tot - ermordet. Kurz darauf wird auch ein ehemaliger Zeuge des damaligen Unfalls getötet, und Jack Irish begreift, dass die Wahrheit über den damaligen Fall tödlich ist . "Der Australier Peter Temple schreibt einen der besten Krimis der Saison." Tobias Gohlis, Die Zeit "Ein Krimi, der das Genre turmhoch überragt." Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung "Temple ist ein meisterhafter Erzähler. Selbst in die dunklen Passagen der Geschichte streut er seinen trockenen Humor ein, der perfekt zu der clever konstruierten Geschichte und ihren Figuren passt. Dies ist ein großartiger Auftakt, der Lust auf mehr macht."

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  • Ein Krimi zum Vergessen

    Vergessene Schuld
    Stefan83

    Stefan83

    23. November 2011 um 10:42

    Mehr als zehn Jahre hat es gedauert bis Peter Temple, in Australien mittlerweile zu den Top-Autoren gehörend, den Weg auf den deutschen Buchmarkt gefunden hat. Warum erst so spät wird sich der ein oder andere fragen, zumal Temples Werke inzwischen fünfmal mit dem renommierten Ned Kelly Award für Kriminalliteratur ausgezeichnet worden sind. Darunter auch einmal für sein Debüt "Vergessene Schuld", welches den Beginn der Reihe um den Anwalt und Pferdewettliebhaber Jack Irish einläutet. In diesem Fall muss man sagen, dass Preise wohl nicht immer gleichbedeutend für Qualität sind, denn schon lange hab ich mich bei einem Krimi nicht mehr so gelangweilt. Dabei ist der Plot alles andere uninteressant: Jack Irish, dessen Frau vor einiger Zeit von einem seiner Klienten getötet worden ist, hat seine Phase der schweren Depression fast hinter sich gelassen und hält sich mit Gelegenheitsjobs sowie dem gezielten Wetten auf Pferderennen finanziell über Wasser. Arbeit als Anwalt nimmt er kaum noch an, weshalb er mäßig interessiert darauf reagiert als Danny McKillop, den er damals im Fall einer Unfallflucht vertreten hat, ihn um Hilfe bittet. McKillop, der stets behauptet hat, sich nicht an die Umstände erinnern zu können, hat wegen dem Tod der Frau zwanzig Jahre im Knast abgesessen und anscheinend nun neue Beweise für seine Unschuld zu Tage gefördert. Zu langsam wird Irishs Interesse geweckt, denn bevor sich die beiden treffen können, ist Danny tot - ermordet. Als kurz darauf auch ein ehemaliger Zeuge des Unfalls stirbt, wird dem Anwalt klar, dass hinter dem Routinefall mehr steckt als damals angenommen... Eine im Grunde spannende Ausgangsbasis für einen noch spannenderen Plot, würde Temple sich nicht in hundertfachen störenden Ausschweifungen ergehen und seine Story mit allen möglichen Themen überfrachten. Besonders nervig ist die meiner Meinung nach völlig sinnlose Nebenhandlung, in der Pferdewetten en detail beschrieben werden. Sie zerstört immer wieder den sich ohnehin schon zäh aufbauenden Lesefluss und verhindert, dass im gesamten ersten Drittel irgendwie so etwas wie Spannung aufkommen kann. Neben der Hauptfigur Jack Irish bleiben die anderen Charaktere blass, wirken sie im gesamten Rahmen simpel und vorhersehbar konstruiert. Alles kommt recht unausgegoren daher und stellenweise scheint auch noch die Übersetzung nicht gut gelungen zu sein. Zusammenfassend liest sich das Buch schließlich wie ein Dennis Lehane im Leerlauf. Verschachtelte, dahin plätschernde Handlung mit Intrigen und Korruption, bei der allein das actionreiche Ende für Aufregung sorgt. Insgesamt hat mich "Vergessene Schuld" enttäuscht. Wenig Spannung, schnoddriger, müde zu belächelnder Witz und stereotype Figuren ergeben eine kaum unterhaltsame Mischung, die man sehr schnell wieder vergessen hat. Ich hoffe auf Besserung im zweiten Band, den ich mir wohl leider etwas vorschnell bereits zugelegt habe..

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  • Rezension zu "Vergessene Schuld" von Peter Temple

    Vergessene Schuld
    lokoschade

    lokoschade

    19. December 2007 um 08:57

    Nachdem ich den ersten in Deutschland erschienen Band "Kalter August" gelesen habe, konnte ich es kaum abwarten wieder ein Buch von Peter Temple zu lesen. Allerdings muss ich hier leider ein paar Abstriche machen, vergessene Schuld ist gut, aber reicht bei weitem nicht an den Vorgänger ran