Peter Torberg

 4 Sterne bei 2.214 Bewertungen

Lebenslauf

Peter Torberg, geboren 1958 in Dortmund, studierte in Münster und Milwaukee (Wisconsin). Seit 1990 arbeitet er hauptberuflich als Übersetzer. 2015 wurde er Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Torberg

Cover des Buches Die Lügen der Anderen (ISBN: B01GU6A1A6)

Die Lügen der Anderen

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Erschienen am 20.08.2014

Neue Rezensionen zu Peter Torberg

Cover des Buches Funkloch (ISBN: 9783293006058)
H

Rezension zu "Funkloch" von Garry Disher

Langer Anlauf zum Showdown
Hansliestvor 3 Monaten

Ein Drogenbaron schickt zwei Killer ans andere Ende von Australien. Die führen ihren Auftrag aus und stellen sich dabei auf besondere Art dämlich an. Die Gerechtigkeit siegt sofort, denn die beiden Killer verbrennen bei einem Buschfeuer. Danach rätselt der Leser eine Zeitlang, warum das Buch weitergeht ... Genau darin liegt dann der Reiz der Geschichte, die profund von der Alltagsarbeit der Polizei berichtet. Mordermittlungen, Drogenermittlungen und Ermittlungen wegen Sexualverbrechen nehmen ihren Lauf, fallen zusammen und wieder auseinander und eine Kindsentführung kommt auch noch dazu. Das Ganze ist dann ein wenig verwirrend. Doch man mag die Polizistinnen und Polizisten und begleitet sie auf ihren Ermittlungsreisen. Gegen Ende hin nimmt der Krimi dann richtig Fahrt auf, zum Schluss wird es spannend.


Wer den Roman nur wegen der Krimihandlung liest, der wird enttäuscht sein. Da fehlt zwischendrin einfach ein wenig der Sog. Wer aber einen Roman lesen mag, in dessen Zentrum Verbrechen und Ermittlungsarbeit stehen, der sich gesellschaftskritisch gibt und der die Charektere liebevoll zeichnet, der kommt hier voll auf seine Kosten. Daher vier von fünf Sternen.

Cover des Buches Fahrenheit 451 (ISBN: 9783257247329)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

451 Grad Fahrenheit ist die Temperatur, bei der Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt ...
Kristall86vor 4 Monaten

Klappentext:

„Es ist eine Horrorversion des digitalen Zeitalters, die Bradbury vorausgesehen hat: Lesen ist geächtet, Wissen nicht erwünscht, auf Buchbesitz steht Strafe, und die Menschen werden mit Entertainment und Dauerberieselung kleingehalten. Der ›Feuermann‹ Guy Montag, der an den staatlich angeordneten Bücherverbrennungen beteiligt ist, beginnt sich nach einem traumatischen Einsatz zu widersetzen und riskiert dabei sein Leben.“


„Fahrenheit 451“ ist mittlerweile ein echter Klassiker in der Buchwelt. Autor Ray Bradbury hat sich damit irgendwie unsterblich gemacht. Und da man Klassiker lesen sollte, tat ich dieses! Ich muss zugeben kein Fan von Dystopien zu sein, vielleicht tat ich mich deshalb auch wieder ein wenig schwer mit der Geschichte. Bradbury beschreibt in seinem Buch eine Welt in der Bücher und Wissen verboten ist. Bücher werden konsequent verbrannt. All das gab es bereits in unserer Weltgeschichte und zieht bis heute Spuren nach! Bradbury zeigt uns mit seiner Figur des „Feuermann‘s“ (man beachte bitte die Bezeichnung!) Guy auf, wie es ist Wissen zu vernichten. Er muss Bücher verbrennen und dies soll gründlich von statten gehen. Eines Tages lernt er Clarisse kennen. Mit dieser Begegnung ändert sich für Guy alles und er begibt sich in große Gefahr. Das Buch wird immer und immer wieder als großes Beispiel für die Buch-Zensur benannt. Wie anderen kritischen Lesern aber ebenfalls auch auffiel, stellt sich die Frage, warum eine selbstgewählte Entscheidung plötzlich anzweifeln? Die Bürger hatten sich doch gegen diese Buchwelt entschieden? Selbstredend geht es hier um Meinungsfreiheit, die Suche nach Wissen und mit diesem leben und so viel mehr. Bradbury spricht direkt und auch indirekt viele Themen an, auf die man so vielleicht nicht ohne weiteres gekommen wäre. Dennoch ist sein Sprachstil recht anstrengend und passt nicht unbedingt zu einer Dystopie. Oft war es mir zu geschwollen, zu langatmig und ich musste mich zwingen am Ball zu bleiben. Ja, der Spannungsbogen ist nicht uninteressant und der Nachhall nach dem beenden des Lesens ist da aber komplett überzeugen konnte mich das Buch nicht. Genau deshalb vergebe ich gute 3 Sterne für dieses Werk.

Übrigens: 451 Fahrenheit ist die Temperatur, bei der Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt ...

Cover des Buches Fahrenheit 451 (ISBN: 9783257247329)
F

Rezension zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

Interessante Geschichte gepackt in einen eintönigen Erzählstil
Fynn_Augustusvor 5 Monaten

Ich mag das Genre sehr gerne, fand auch den Ansatz und die Idee interessant. Ich konnte mich mit den Charakteren jedoch kaum identifizieren, fand die schriftstellerische Leistung diesbezüglich schwach. Der innere Prozess eines regelkonform lebenden, nichts hinterfragenden Mannes, der mehr und mehr beginnt, seinen eigenen Weg zu finden, wurde zwar dargestellt. Dies geschah jedoch auf eine Weise, die es mir als Leser nicht leicht gemacht hat, diesen emotionalen Prozess mit Montag zu durchleben.

Zudem war die Sprache recht einfach, was ich in anderen Genres auch in Ordnung finde.

Bei dieser Art von dystopischen Romanen hätte es mir besser gefallen, wenn Bradbury anders geschrieben hätte. Vielleicht mit einem anderen Wortschatz?

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