Peter Tremayne

 4.2 Sterne bei 686 Bewertungen
Autor von Nur der Tod bringt Vergebung, Tod im Skriptorium und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Peter Tremayne

Histo-Liebhaber: Peter Tremayne ist das Pseudonym eines anerkannten Historikers, der sich auf die versunkene Kultur der Kelten spezialisiert hat. In seinen im 7. Jahrhundert spielenden historischen Romanen löst Schwester Fidelma, eine irische Nonne von königlichem Geblüt und gleichzeitig Anwältin bei Gericht, auf kluge und selbstbewusste Art die schwierigsten Fälle. Wegen des großen internationalen Erfolgs seiner Serie um Schwester Fidelma wurde Peter Tremayne 2002 zum Ehrenmitglied der Irish Literary Society auf Lebenszeit ernannt. 2007 erhielt er den Preis für die beste Krimiserie des französischen Verlags Univers Poche. 

Neue Bücher

Die Sünden der Gerechten

Erscheint am 10.11.2020 als Taschenbuch bei Aufbau TB.

Alle Bücher von Peter Tremayne

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Cover des Buches Nur der Tod bringt Vergebung (ISBN: 9783746619163)

Nur der Tod bringt Vergebung

 (59)
Erschienen am 01.12.2002
Cover des Buches Tod im Skriptorium (ISBN: 9783746615264)

Tod im Skriptorium

 (59)
Erschienen am 01.12.2000
Cover des Buches Der Tote am Steinkreuz (ISBN: 9783746615271)

Der Tote am Steinkreuz

 (44)
Erschienen am 01.05.2001
Cover des Buches Die Tote im Klosterbrunnen (ISBN: 9783746620657)

Die Tote im Klosterbrunnen

 (46)
Erschienen am 01.09.2004
Cover des Buches Ein Totenhemd für den Erzbischof (ISBN: 9783746619620)

Ein Totenhemd für den Erzbischof

 (41)
Erschienen am 01.08.2003
Cover des Buches Tod auf dem Pilgerschiff (ISBN: 9783746615295)

Tod auf dem Pilgerschiff

 (33)
Erschienen am 01.07.2002
Cover des Buches Vor dem Tod sind alle gleich (ISBN: 9783746620183)

Vor dem Tod sind alle gleich

 (29)
Erschienen am 01.11.2003
Cover des Buches Tod in der Königsburg (ISBN: 9783352008900)

Tod in der Königsburg

 (31)
Erschienen am 17.10.2016

Neue Rezensionen zu Peter Tremayne

Neu

Rezension zu "Nur der Tod bringt Vergebung" von Peter Tremayne

Rezension zu Band 1 der Fidelma-Reihe
Leuchtturmwaerterinvor 16 Stunden

Inhalt:

Im Jahre 664 kämpfen im Königreich Northumbrien die Anhänger der Kirche Roms gegen die Lehren des Kelten Columban von Iona. Um den Kirchenstreit beizulegen, wird in Witebia eine Synode einberufen. Als die Äbtissin Ètain ermordet in ihrer Zelle aufgefunden wird und wenig später zwei weitere Diener Gottes sterben, vermutet man zunächst kirchenpolitische Motive. Schwester Fidelma, eine irische Nonne königlichen Geblüts und gleichzeitig Anwältin bei Gericht in ihrer Heimat, geht diesen Gerüchten nach und macht eine grausige Entdeckung.


Autor:

Peter Tremayne ist das Pseudonym eines anerkannten Historikers, der sich auf die versunkene Kultur der Kelten spezialisiert hat. Seine im 7. Jahrhundert spielenden Romane mit Schwester Fidelma sind zurzeit die älteste und erfolgreichste historische Krimiserie auf dem deutschen Markt. Fidelma, eine mutige Frau von königlichem Geblüt und Anwältin bei Gericht, löst darin auf kluge und selbstbewusste Art die schwierigsten Fälle. 


Quelle: Aufbau Verlag


Meinung:

Mit diesem Band beginnt die Geschichte von Schwester Fidelma, einer jungen Frau, die mutig und unbeirrt so manchem Schurken das Handwerk legt. Und das im 7. Jahrhundert nach Christus.

Der Autor versteht es die geschichtlichen Fakten geschickt mit einer spannenden Story zu verweben und hat den Leser ab den ersten Seiten schon an der Angel.

Sein Schreibstil ist flüssig, nicht zu hochtrabend (was man bei Historikern ja doch meinen könnte) und lässt den Leser auch in seichteren Lesemomenten mit weniger Spannung, am Ball bleiben.

Die Figur der Fidelma ist einfach toll dargestellt. Sie ist eine noch sehr junge Frau, mutig und oft furchtlos. Sie tritt Herrschern genauso entgegen wie einfachen Ordensbrüdern.

An ihrer Seite erscheint Bruder Eadulf wirklich nur wie Beiwerk. Er wird ihr zur Seite gestellt, um ihr bei den Ermittlungen zu helfen, doch im Endeffekt braucht sie dieses männliche Anhängsel gar nicht. Sie ist stark genug, um ihre Frau zu stehen.

Leider war mir schon recht bald klar, auf wen hier als Mörder abgezielt wird. Und am Ende hat man gemerkt, dass der Autor bloß noch ein paar Zeilen schinden wollte, um noch nicht gleich zu verraten wer es war. Nichtsdestotrotz hat es großen Spaß gemacht den Anfang einer so berühmten Reihe zu lesen.


Kleiner Funfact noch zum Schluss:

Das Zölibat war damals noch nicht sehr weit verbreitet in Westeuropa, sodass Schwestern und Brüder gemeinsam in Doppelhäusern lebten und sogar Familien gründeten.


Ein gutes 3,5-Sterne-Buch.

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S

Rezension zu "Tod in der Königsburg" von Peter Tremayne

guter historischer Roman
Streifivor 4 Monaten

Schwester Fidelma wird von ihrem Bruder mit der Aufklärung eines Attentats auf ihn und einen anderen Stammesfürsten beauftragt. Eigentlich sollte bei der Zusammenkunft Frieden geschlossen werden, doch jetzt steht dieser auf dem Spiel und ein Krieg droht.

Im Zuge ihrer Aufklärung kommt Fidelma mit Eadulf auch ins Kloster Imleach, in dem nicht nur ein Bruder, sondern auch die wichtigsten Reliquien des Königreichs verschwunden sind. Nach und nach decken Fidelma und Eadulf ein verwirrendes Komplott auf, bei dem erst spät klar wird, wer Freund und wer Feind ist.

Peter Tremayne zeichnet in seinen Büchern ein gutes Bild Irlands im 7. Jahrhundert. Noch herrschen die irischen Führer nach altem Recht und auch die Kirche wird nach keltischem Recht geführt. Aber auch hier sind schon die Kämpfe mit der römischen Kirche immer wieder spürbar. der Konflikt der beiden Kirchen wird in Gestalt von Fidelma und Bruder Eadulf immer wieder veranschaulicht und so dem Leser verständlich gemacht.

Mir hat das Buch nach leichten Anfangsschwierigkeiten wieder viel Spaß gemacht.  Die Erklärung des irischen Stammes- und Erbrechts war auf Grund der unglaublich vielen gälischen Namen einfach etwas viel. Aber danach ging es flott mit den Geschehnissen los und das Buch lies sich dann locker lesen. Als Leser konnte man gut miträtseln, was sich denn nun wirklich abgespielt hat. Ich war am Ende der festen Überzeugung zu wissen, wer hinter den Geschehnissen steckte und wurde dann doch noch vollkommen überrascht.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diesen gut geschriebenen und spannenden historischen Krimi. Ich werde die Reihe weiter im Auge behalten und verfolgen.

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Rezension zu "Wer Lügen sät" von Peter Tremayne

Der heilige Eid macht alles kompliziert
talishavor einem Jahr

Bei mittlerweile 30 Bänden dieser historischen Krimireihe aus Irland ist es fast jedesmal wie ein Besuch bei Bekannten, wenn man einen neuen Band von Schwester Fidelma aufschlägt.

Doch in diesem Band ist Fidelma äusserst wortkarg und erzählt ihrem Mann Eadulf nicht, wieso sie so dringend Abt Nessan aufsuchen muss. Eadulf besteht darauf mitzukommen, was Fidelma nicht so recht passt. Später hingegen wird sie froh sein, dass Eadulf und Enda aus der königlichen Leibwache sie begleitet haben.

Eadulf hat schlechte Laune. Er versteht nicht, wieso Fidelma ihm nicht wie sonst üblich erzählt, um was es bei dieser Reise geht. Als er wütend an ihrer Ehe zweifelt, sagt Fidelma ihm, dass sie einen "geis", einen heiligen Eid, geschworen hat und niemanden ihren Auftrag erläutern darf. Nicht, dass dies Eadulf irgendwie besänftigt, denn er kann ihr nicht helfen solange er nicht weiss, um was es geht. Auch Enda ist enttäuscht über Fidelmas Verhalten.

Durch diverse Situationen wie das Auffinden eines ermordeten Abtes, Überfälle, Gefangenennahme und vieles mehr geraten die drei immer wieder in Lebensgefahr. Sogar Fidelma weiss nicht mehr, wem sie trauen kann und wem nicht. Von wem die Gefahr ausgeht, ist allen schleierhaft. Doch die drei aus Cashel schaffen es schlussendlich, die Verstrickungen zu lösen.

Leider trug sich die schlechte Laune der Protagonisten auch auf mich über. Ich begriff nicht, wieso Fidelma ihren Begleitern nicht schon von Anfang an sagte, wieso sie nicht über die Sache reden darf. Das hätte die Reise für alle angenehmer gemacht.

Nach dem genialen Band 26 "Der Lohn der Sünde" und allen anderen guten Bänden war ich von "Wer Lügen sät" ein wenig enttäuscht. Fidelmas Geheimniskrämerei ging mir auf den Keks und die Verschwörungen waren zu wirr. Ausserdem war der geheime Auftraggeber nie physisch anwesend, was mir die Geschichte sympathischer gemacht hätte. 

Fazit: Am Ende doch ziemlich schlüssig, aber dennoch eins der schwächsten Bücher der sonst ganz tollen und lesenswerten Reihe.  
Knappe 4 Punkte.  

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Zusätzliche Informationen

Peter Tremayne wurde am 10. März 1943 in Großbritannien geboren.

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