Peter Tremayne Ein Totenhemd für den Erzbischof

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Inhaltsangabe zu „Ein Totenhemd für den Erzbischof“ von Peter Tremayne

Anno Domini 664: Wighard von Canterbury, der künftige Erzbischof, fällt in Rom augenscheinlich einem Raubmord zum Opfer. Ronan, ein irischer Mönch, gerät in Verdacht, beteuert aber seine Unschuld. Der Fall droht einen Krieg zwischen Angelsachsen und Iren auszulösen. Um das Schlimmste zu verhindern, wird die unbestechliche Schwester Fidelma mit den Ermittlungen betraut. Bei ihren Nachforschungen stößt Schwester Fidelma auf das zwielichtige Vorleben des ermordeten Würdenträgers. "Unabhängige, selbstbewußte Frauen, tolerant und gebildet: Sie gab es sicher schon immer, auch im siebten Jahrhundert und ehe sie unnachgiebig als Hexen verfolgt wurden. Es macht Spaß, diesen 'Frühzeitkrimi' in der Welt des frühen Christentums zu lesen." Südwest Presse "Das beste an diesem Buch ist Schwester Fidelma - eine kluge, emanzipierte, mutige Frau, die ihre Widersacher in Grund und Boden argumentiert." Südwestrundfunk "Spannung und Humor - das ist die unwiderstehliche Mischung dieser irischen Krimis." NRD 1 Radio Niedersachsen

Der zweite Fall um Fidelma und Eadulf bei dem ein scheinbarer Raubmord sich als ein politisches Ränkespiel entpuppt...

— kassandra1010
kassandra1010

Sehr schöner Krimi - auch wenn Fidelma mit ihrem Selbstbewusstsein auch anstrengend sein kann

— Mono-chan
Mono-chan

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  • Schwester Fidelma ermittelt, Bd, 2

    Ein Totenhemd für den Erzbischof
    quatspreche

    quatspreche

    20. March 2017 um 11:28

    Nachdem mich der erste Teil von Schwester Fidelmas detektivarbeit so gefallen hat, musste ich unbedingt den nächsten Teil „Ein Totenhemd für den Erzbischof“ lesen. Nicht nur ihre Klugheit und Schläue begeisterte mich, sondern auch ihre Abstammung und ihren Mut. Die irische Schwester, die gleichzeitig auch einen hohen Rang im irischen Rechtswesen bekleidet und viele Rechte besitzt, wirbelt die Welt des Frühmittelalters auf. Weit weg von ihrer Heimat muss Fidelma nun in Rom ermitteln. Zur Seite steht ihr wieder der gutaussehende Bruder Eadulf, an den sie mehr und mehr ihr Herz verliert. Gut, dass die Zölibatregeln des 7. Jahrhunderts bisher nur als Vorschlag dienten, jedoch nicht als Muss! Doch Fidelma ist viel zu abgelenkt, um ihren Gefühlen weiter nachzugeben, denn der Erzbischof aus England wird ermordet. Fidelma fuhr nach Rom um Papiere ihrer Kirche vom Papst beglaubigen zu lassen. Sie reiste mit einer großeren Gemeinde, zu der auch der Bischof und Eadulf gehörten, genau so wie der Mörder? In Rom angekommen will man Sie nicht zum Papst vor lassen, bis dieser ihre Hilfe in Anspruch nimm. Ihr Ruf als gute Ermittlerin eilte ihr offenbar voraus. Fidelma nimmt den Auftrag an, jedoch wird deutlich, dass ihr nicht alle Entscheidungen der römischen Kirche gefallen. Der Pomp verärgert die irische Schwester und nicht selten gerät sie mit Eadulf in eine Diskussion. Die beiden diskutieren sowieso fast ununterbrochen. Ein verbaler Schlagabtausch jagt den nächsten. Wie heißt es so schön? Was sich neckt das liebt sich! Und doch kommt der kriminologische Teil des Romans nicht zu kurz. Wieder entschlüsselt Fidelma die ganzen Geheimnisse, die die Menschen umgeben. Sie stellt immer die richtigen Fragen und kann den Täter am Ende zum Geständnis bewegen. Originalbeitrag: Ein Totenhemd für den Erzbischof

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  • Ein Mord in Rom gibt Rätsel auf....

    Ein Totenhemd für den Erzbischof
    kassandra1010

    kassandra1010

    01. May 2016 um 21:02

    Am Tiber ist die Hölle los aus ausgerechnet der künftige Erzbischof in Rom einem Raubmord zum Opfer fällt. Doch Fidelma glaubt nicht so recht daran und ein Täter ist einfach zu schnell gefunden. Ein Krieg steht deshalb bevor aber die Rechtschaffenheit und Beobachtungsgabe von Fidelma deckt schnell auf, das hier ein großes Spiel gespielt wird. Ein globaler Krimi im historischen Rom.

  • Ein Fall für Fidelma

    Ein Totenhemd für den Erzbischof
    Taschenkrebs

    Taschenkrebs

    19. July 2015 um 18:41

    Der Roman liest sich sehr gut und ist auch spannend, aber zum Schluss bleibt ein schales Gefühl zurück: Nicht nur, dass ich endlich einen Kriminal-Roman lesen möchte, in dem nicht Missbrauch die Wurzel allen Übels ist, sondern ich konnte auch mit der Heldin nicht recht warum werden. Sie ist zu perfekt und vor allem zu selbstgerecht. Davon, dass selbst in Irland eine derart emanziperte Frau zu dieser Zeit nicht denkbar ist, will ich gar nicht reden.

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  • Rezension zu "Ein Totenhemd für den Erzbischof" von Peter Tremayne

    Ein Totenhemd für den Erzbischof
    Ellynyn

    Ellynyn

    03. January 2013 um 09:22

    Schwester Fidelma ist in Rom angekommen. Dort muss sich die resolute, irische Nonne erstmal zurecht finden. Denn das Leben und die gesellschaftlichen Gepflogenheiten in Rom unterscheiden sich doch sehr von der in ihrer Heimat. Doch bevor sie ihrem eigentlichen Auftrag nachkommen kann, geschieht ein Mord. Und Fidelma wird mit der Aufklärung beauftragt. Obwohl der Mörder doch eigentlich schon überführt ist. Doch die Advokatin lässt sich nicht beirren. Gemeinsam mit dem sächsichen Mönch Eadulf beginnt sie zu recherchieren und stösst dabei mit ihrer oft zu direkten und undiplomatischen Art viele Würdenträger vor den Kopf. Doch Fidelma bleibt sich treu und je mehr das klerikale Ermittlerduo in Erfahrung bringen, desto tiefer werden die Abgründe in der klerikalen Gesellschaft Roms, aber auch der von Kent. Während sich Fidelma und Eadulf im ersten Teil der Krimireihe noch ziemlich mißtrauisch gegenüber gestanden haben, merkt man hier nun schon die Veränderung ihre ‘Beziehung’. Nonne und Mönch mögen sich, respektieren sich und sie ergänzen sich in ihrer Arbeit sehr gut. Während Eadulf weiter zurückhaltend agiert und sehr diplomatisch ist, kann Fidelma eben auch nicht aus ihrer Haut heraus und sie bringt den Leser genauso oft zum Schmunzeln, wie Eadulf in Verlegenheit. Peter Tremayne hat mit Schwester Fidelma eine aussergewöhnliche Figur erschaffen. Eine Frau, die sehr gebildet und klug ist. Die selbstbewusst ihren Weg geht und das zu einer Zeit, wo Frauen nicht viele Rechte hatten. Und das noch als irische Nonne. Ich muss gestehen, dass ich mich mit diesem Zeitalter noch nicht viel beschäftigt habe und meine Annahmen darüber sehr falsch sind. Man erfährt sehr viel über die Geschichte Irlands, Britanniens im 7. Jahrhundert. Über die Gesellschaft, die religösen Probleme innerhalb der Kirche Irlands und Britanniens, aber auch über das gespannte Verhältnis zur römischen Kirche. Viele Begriffe sind Gälisch oder in lateinischer Sprache. Dennoch werden sie immer gleich für den Leser erklärt und die Geschichte liest sich sehr flüssig.

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  • Rezension zu "Ein Totenhemd für den Erzbischof" von Peter Tremayne

    Ein Totenhemd für den Erzbischof
    BertieWooster

    BertieWooster

    24. April 2011 um 19:16

    Schwester Fidelma ist nach der Konferenz von Witebia (vgl. Nur der Tod bringt Vergebung) mit Eadulf und einer sächsischen Delegation nach Rom weitergereist. Dort muss sie sich erst einmal an das Klima gewöhnen und das im doppelten Sinn. Zum einen an die schwüle Wärme und zum anderen an die Formalien und anderen Sitten am Hofe des Papstes. Die Sachsen wollen ihren Landsmann Wighard vom Papst zum Erzbischof weihen lassen. Doch bevor es so weit ist, wird dieser erdrosselt aufgefunden und die wertvollen Geschenke für den Papst wurden gestohlen. Ein Täter ist auch schnell gefunden, ein irischer Mönch der in der Nähe des Toten gefasst wurde. War es Raubmord oder war es der Hass eines irischen Mönchs auf einer Anhänger der romtreuen Sachsen? Damit keine Streitigkeiten zwischen den Iren und Sachsen aufkommen, werden Fidelma und Eadulf als erfahrene Rechtsgelehrte beauftragt den Mord aufzuklären, wobei eigentlich nur erwartet wird, dass sie die Schuld des irischen Mönchs eindeutig nachweisen sollen. Geschickt schildert der Autor nun, wie Fidelma und Eadulf versuchen die Wahrheit herauszufinden. Da es zu dieser Zeit natürlich noch keine Fingerabdrücke und andere technischen Hilfsmittelchen zur Überführung des Täters gibt, bleibt nur eine Befragung der näheren Umgebung und eine Besichtigung des Tatorts. Aber dies genügt schon, damit Zweifel an der Schuld des irischen Mönchs entstehen. Es werden weitere Motive anderer Beteiligter aufgedeckt, von Gier über Ehrgeiz bis zu Neid und persönlichen Beziehungen. Dabei deckt Fidelma nicht nur den Mord auf, sondern auch die persönlichen Eitelkeiten und Laster sowie die Scheinheiligkeit anderer zum Teil hochgestellter Personen auf. Sie geht bei ihren Ermittlungen auch ihre eigenen Wege und begibt sich dabei manchmal auch in körperliche Gefahr. Das ganze wird eingebettet in eine anschauliche Schilderung Roms in der Mitte des 7. Jahrhunderts n. Chr. Das weströmische Kaiserreich ist noch gar nicht so lange Untergegangen und es bestehen noch einige Traditionen fort. Kritisch wird der Reliquienhandel und der schon damalige christliche Tourismus beschrieben. Teilweise könnte man sich an Lourdeswallfahrten unserer Tage erinnert fühlen. Insgesamt ein interessantes Buch mit gut beschriebenen Charakteren, auch wenn ich mir manchmal wünschte, dass Eadulf nicht nur eine Art Dr. Watson wäre, sondern auch selbst mehr zur Lösung des Falles beitragen könnte, denn ganz auf den Kopf gefallen ist er ja nicht.

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  • Rezension zu "Ein Totenhemd für den Erzbischof" von Peter Tremayne

    Ein Totenhemd für den Erzbischof
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. August 2010 um 16:32

    Rom, 664 A.D. Der zukünftige Erzbischof von Canterbury wird kurz vor seiner Ernennung ermordet. Ein irischer Mönch wird der Täterschaft bezichtigt. Er soll den Mann aus politischen Gründen ermordet haben. Zwischen den beiden Inselreichen herrscht Uneinigkeit, ob den religiösen Vorgaben aus Rom Folge zu leisten ist, oder nicht. Um einen Krieg zwischen Angelsachsen und Kelten zu vermeiden, sollen die irische Nonne Fidelma und der sächsische Bruder Eadulf den Fall untersuchen und die Schuld des vermeintlichen Täters zweifelsfrei bestätigen. Doch bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass es mehrere mögliche Tatverdächtige mit ebensovielen Mordmotiven gibt... Dieser historische Krimi ist relativ spannend und ganz nett zu lesen und durchaus für einen entspannten Sonntagnachmittag bei schlechtem Wetter zu empfehlen. Die Figuren sind leider sehr stereotyp und recht oberflächlich gezeichnet, so dass man sich zu keiner Zeit den Personen in irgendeiner Weise verbunden fühlt. Auch die angedeutete Romanze zwischen den beiden Hauptfiguren hat mich beim Lesen ziemlich kalt gelassen. Das schaffen die Teams Mulder und Scully oder auch Bones und Booth deutlich besser. Der größte Aufreger ist wohl, dass Fidelma hier als das große Genie dargestellt wird, praktisch als weiblicher Sherlock Holmes. Und ihr Partner Eadulf als ein ziemlich begriffsstutziger Handlanger ohne Durchblick. Auch ist des Rätsels Lösung am Ende nicht ganz so überraschend, da sämtliche Hinweise dem Leser bereits vorab ziemlich eindeutig mitgeteilt werden. Und wer einigermaßen aufmerksam gelesen hat, kann den Fall selbst lösen, auch ohne die Hilfe der störrischen Nonne. Da es sich hier eindeutig nicht um Weltliteratur handelt, sondern um ein Aldi-Sommerlektüre Sonderangebot für 2,99 EUR, sind 3 Sterne für dieses Werk ganz ordentlich.

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